Was ist die beste Lösung?

    Ich bin bald 13(ja ich weiß sehr jung),aber eigentlich ziemlich reif.


    egal,nun zum Thema:


    Ich wurde früher gemobbt und wurde(werde es auch jetzt noch oft) oft augeschlossen.Außerdem war ich immer schon ein sehr ängstlicher Mensch,zB bin ich früher teilweise 2 Stunden im Bett gelegen und hab immer ganz ängstlich zwischen Tür und Fenster hin und her gesehen,da ich das Gefühl hatte da wäre jemand(Habe das jetzt auch noch aber nicht so ausgeprägt,dh höchstens 1 Stunde).


    Ich hatte schon sehr früh sehr viel Hass auf mich selbst und habe mit 7 Jahren gesagt ich wäre nutzlos,niemand würde mich brauchen und eigentlich könnte ich sterben.Diese Gedanken begleiten mich bis jetzt.Ich habe auch sehr früh angefangen mich zu schalgen oder aufzukratzen bis es blutet.Irgendwann ist auch der Drang abzunehmen dazu gekommen und ich versuche wenn möglich nur max. 2 Mahlzeiten pro Tag zu mir zu nehmen.Ich wiege mich mindestens 2 mal pro Tag und wenn ich mehr als beim letzten Mal wiege wird der Hass noch viel stärker...


    Vor ca. 1 Jahr habe ich auch angefangen mih zu ritzen und bin ziemlich bald in Therapie gegangen.Dann waren auch mal knapp 6 Monate Schluss,bis ungefähr Mitte Mai,da fing alles so richtig heftig an.


    Ich habe mich wieder geritzt ,teilweise täglich.In den Sommerferien beruhigte sich das Ritzen,jedoch ging es mir zwischendrin echt schlimm.(Hab mich teilweise 1 Woche nicht wirklich aus dem Haus bzw. meinem Zimmer bewegt...)


    Jetzt habe ich angefangen gegen die Wand zu schlagen bis ich meine Hand fast nicht mehr bewegen kann und ritze mich zwischendurch.Außerdem habe ich Selbstmordgedanken,dh ich würde nicht direkt Suizid begehen,aber wenn ein Auto auf mich zu kommen würde,würde ich wahrscheinlich nicht ausweichen.Aber auch wenn ich aus dem 4.Stock runter schaue denk ich schon daran,dass es eine Lösung wäre...Die Ängste sind außerdem auch wieder mehr geworden...


    Das war/ist meine Geschichte und ja...


    Meine tatsächliche Frage:


    Ich habe 1 mal pro Woche Therapie,aber habe das Gefühl es reicht nicht(meine Psychotherapeutin hat nur den einen Termin).Außerdem weiß sie nicht vom gegen die Wand schlagen,sondern denkt ich hätte mich 2 Wochen lang nicht selbstverletzt.


    Was kann ich tun?


    (Danke an alle die es gelesen haben :) )

  • 5 Antworten

    Ach je du hast da einiges an Baustellen :)_


    Da du erst 13 bist, was sagen denn deine Eltern dazu ? Ich gehe mal davon aus das sie wissen was bei dir los ist, oder ?


    Redest du in deiner Therapie über alles oder fällt es dir schwer dich zu öffnen ? Ist gar nicht so einfach.


    Ich fände es gut mit deinen Eltern zu reden. Eltern bekommen manches nicht mit wenn es die Kinder verschweigen. Vielleicht warten sie auch ob von dir ein Signal kommt, weil sie sich nicht aufdrängen wollen.


    Wie ist euer Verhältnis zueinander?

    Also ja meine Eltern wissen teilweise Bescheid.Also vom Ritzen wissen sie,von den Ängsten sowieso und vom weniger essen halt indirekt.Sie bekommen es halt im Alltag mit.


    Und wegen der Klinik hab ich halt Angst.Ich hab Angst dann alle Freunde zu verlieren,Angst dass es schlechter statt besser wird und ich will dann nicht mit AntiDepressiva oder sonstigem vollgestopft werden... Außerdem hab ich Angst,dass ich mich gegenüber Fremden Therapeuten nicht so öffnen kann...

    Es wäre gut du würdest mit deinen Eltern reden bzw. mit deiner Mutter oder Vater, je nachdem wem du " näher " stehst.


    Deine Ängste auszusprechen ist wichtig und ganz bestimmt nehmen dich deine Eltern ernst. Dann könntet ihr zusammen überlegen wie es weitergehen kann. :)_


    Vertraue ihnen und reden offen! Eltern wollen wissen wie es dem Kind geht, dazu sind sie da. Sie werden dich begleiten und das auch gerne tun. :)z.


    Sei mutig und sprich das umgehend an, das ist der erste Schritt damit es dir bald besser geht.


    LG