Was kommt nach dem Tod?

    hallo alle,


    ich bin neu hier und weiß nicht recht wie ich anfangen soll…


    deswegen fange ich jetzt einfach mal an mit einem Thema das mich interessiert:


    was glaubt ihr passiert mit euch nachdem ihr gestorben seid?


    ich wünsche mir so sehr das paradies aber ich kann nicht recht dran glauben...

  • 852 Antworten

    Meine Meinung:


    Nichts. Unser Bewusstsein und unsere Gedanken sind nur ein Produkt der langwierigen menschlichen Evolution. Mit dem Tod des Gehirns schwinden sie und das wars. Ich versuche das möglichst zu verdrängen und es belastet auch meinen Alltag nicht, aber manchmal gruselts mich trotzdem, weil ich fest glaube, dass es genau so ist.

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    der gedanke dass alles, was man so erlebt hat, alle erinnerungen, gefühle usw. irgendwann einfach mal spurlos verschwinden, macht mir angst.


    die straße ist einfach zu ende, und man kann nicht einmal umkehren. da steht man dann vor der schwarzen wand bis in alle ewigkeit.

    stimmt, die frage ist genau so interessant, testrale.


    wobei das ja quasi bereits hinter uns liegt und deswegen nicht mehr so mein interesse weckt.


    obwohl vielleicht ist das ja genau dasselbe wo wir am ende des lebens auch wieder hingehen.


    fragen über fragen.

    nix passiert. wir menschen werden neben fäkalien und urin geboren und enden als frass für die würmer. das individum ist nur ein unbedeutendes staubkorn in raum und zeit. irgend wann sterben wir, dann unsere kinder, dann unsere enkelkinder und irgendwann gibt es auf der welt keinen beweis mehr, und niemand wird sich erinnern, das wir jemals existieren haben.


    wieso macht dir das angst ???? diese gedanken befreien mich eher, indem ich jetzt solange ich lebe nämlich genau das mache was ich will, genau weil das leben kostbar ist. so als motivation genau das machen was man selber will.

    Ich hoffe auch dass es dann einfach zuende ist. Wie ein tiefer Schlaf ohne Bewusstsein. Ewiger Frieden und Ruhe.


    Es hat mich vor meiner Geburt nicht gegeben und hinterher gibts mich dann halt auch nicht ;-)

    Geburt und Tod hängen zusammen, wir kommen aus der Natur und Enden wieder in der Natur. Wir sind in einem ewigen Kreislauf der Natur, vielleicht formt sich aus unseren Atomen wieder ein neues Leben. Vielleicht auch nicht wie soviele Atome die nie zu einem Leben wie wir es geschenkt bekommen haben werden.


    Hat jemand schlechte Erinnerungen an die Zeit vor der Geburt (Zeugung)?


    Genauso wird's nach dem Tod wieder, also wo ist das Problem.

    Die Bandbreite der Antworten geht nun schon von – besonders nett – "Wir sind nix als Müll" bis hin zum hoffnungsvollen: "Es geht bestimmt irgendwie weiter".


    Eine gültige Antwort wirst Du kaum finden, denn niemand weiß es. Das war schon immer das allergrößte Geheimnis, und es wurde bis heute nicht gelöst.


    Wir sind als denkende, fühlende Lebenwesen dazu aufgefordert, hierzu unsere eigene Antwort zu finden. Hoffnung wäre doch schon mal nicht schlecht. ;-)

    Hoffnung ist kein guter Ratgeber, da ist man empfänglich für Religionsversprechen.


    Dort lauert das ewige Leben auf einen.


    Wobei bei den Pastafari gibt's einen nie versiegenden Bierbrunnen und eine Tabledancebar während der Ewigkeit.

    Wenn man sich eingehend mit der Entstehung unseres Universums, der Evolution, den Zeiträumen beschäftigt stellt man fest, daß wir Menschen nur eine klitzekleine Randerscheinung hier auf der Erde sind.


    Dieses Wissen macht einen froh, froh ein Teil dieser Randerscheinung sein zu dürfen.


    Uns ist ein Leben vergönnt, weshalb soll dies ewig dauern, jedwedes Leben ist endlich, lediglich Religionen verheißen einem ewiges Leben, was wieder der Natur ist. Es lebt sich einfacher mit diesem Wissen und der Tod verliert seinen Schrecken, denn er ist Teil der Natur.


    Friedensreich Hundertwasser hat sich auf seinen Tod gefreut und verfügt in seinem Garten in einem Leintuch 30 cm unter der Erde begraben zu werden, damit er wieder schnellstmöglich Teil der Natur wird. Ein toller Gedanke, dem ich folgen kann, weil er klar und logisch ist.

    ich danke euch allen für eure beteiligung.


    ich bin niemandem böse ob seiner Wortwahl. das mit den Fäkalien, neben denen wir geboren werden, stimmt ja im Grunde. zum glück kann man sich daran nicht erinnern.


    und tatsächlich ist die gedankenanregung, dass es uns vor dem tod nicht gab und das bei weitem nichts schlechtes war die für mich inspirierendste Anregung.


    vielleicht würde ich mir nicht so viele gedanken über den tod machen, wenn mein leben einfach nur geil wäre und ich keinen grund hätte zu hoffen, dass es eines tages besser wird, wenn nicht im leben dann danach.