Wenn man sich eingehend mit der Entstehung unseres Universums, der Evolution, den Zeiträumen beschäftigt stellt man fest, daß wir Menschen nur eine klitzekleine Randerscheinung hier auf der Erde sind.


    Dieses Wissen macht einen froh, froh ein Teil dieser Randerscheinung sein zu dürfen.


    Uns ist ein Leben vergönnt, weshalb soll dies ewig dauern, jedwedes Leben ist endlich, lediglich Religionen verheißen einem ewiges Leben, was wieder der Natur ist. Es lebt sich einfacher mit diesem Wissen und der Tod verliert seinen Schrecken, denn er ist Teil der Natur.


    Friedensreich Hundertwasser hat sich auf seinen Tod gefreut und verfügt in seinem Garten in einem Leintuch 30 cm unter der Erde begraben zu werden, damit er wieder schnellstmöglich Teil der Natur wird. Ein toller Gedanke, dem ich folgen kann, weil er klar und logisch ist.

    ich danke euch allen für eure beteiligung.


    ich bin niemandem böse ob seiner Wortwahl. das mit den Fäkalien, neben denen wir geboren werden, stimmt ja im Grunde. zum glück kann man sich daran nicht erinnern.


    und tatsächlich ist die gedankenanregung, dass es uns vor dem tod nicht gab und das bei weitem nichts schlechtes war die für mich inspirierendste Anregung.


    vielleicht würde ich mir nicht so viele gedanken über den tod machen, wenn mein leben einfach nur geil wäre und ich keinen grund hätte zu hoffen, dass es eines tages besser wird, wenn nicht im leben dann danach.

    Zitat

    vielleicht würde ich mir nicht so viele gedanken über den tod machen, wenn mein leben einfach nur geil wäre und ich keinen grund hätte zu hoffen, dass es eines tages besser wird, wenn nicht im leben dann danach.

    Das ist der Kern. Das Leben ist genau, was ich wollte. Es wird nie "besser", wieso sollte es auch? Mich interessiert es nicht, was nach dem Tod kommt. Ich habe jetzt dieses Leben, und mehr will ich nicht und brauche ich nicht. Irgendwann bin ich dann tot, dann sehe ich oder nicht, aber es ist kein Problem.

    Wenn man es rein vom physikalischen, biologischen und chemischen Wissen her betrachtet, so ist der Tod so als wenn man den Stecker zieht. Nahtoderlebnisse sind schlicht verlöschende Signale, die durch Reanimation wieder normal werden.


    Wenn es etwas gibt, dann muss man sich in die Welt der Paralleluniversen reindenken.


    Dazu lese ich gerade ein wissenschaftliches Buch, über diese Theorien, die durchaus denkbar sind.


    Die klassische Version, das der Leib wieder aufersteht , was die Monotheistischen Religionen einem erzählen kann ich nichts abgewöhnen.


    Theorethisch ist es in einem nicht denkbaren Zeitraum möglich, dass alle unsere Atome aus denen wir bestehen wieder zusammenfinden in einer Wiedergeburt. Dazu müsste es aber noch Menschen geben. Was auch fraglich erscheint.

    Ich will nicht in den Himmel.


    Da kennt mich doch keiner!


    Nach meiner Überzeugung werde ich im Nichts enden. Das ist nun allerdings nicht das Nirwana der Buddhisten, sondern eben einfach .... naja, nichts. ein grosses Schwarzes Loch.

    Zitat

    die gedankenanregung, dass es uns vor dem tod nicht gab ...

    Du meinst, vor der Geburt? ;-)


    Darüber existieren auch unterschiedliche Ansichten; es gibt Vertreter der andauernden Wiedergeburt … leider ist auch da nichts sicher.


    Aber wer davon ausgehen kann, dass einfach jede Existenz endet, braucht sich in der Tat nicht zu fürchten, denn er ist ja dann nicht mehr dabei. ;-)

    nix, wie bei einem Computer. Wenn keine elektrischen Impulse mehr kommen erlischt das Betriebssystem (die Seele) und der Rest lösst sich in seine Bestandteile auf aus denen wir einst im Mutterleib erschaffen wurden. Die Seele ist ebenso vergänglich wie der Leib.


    Es wird neues Leben geschaffen werden was wieder ein neues Betriebssystenm und Seele entwickeln wird. Auch dieses geht irgendwann zu Ende und das ganze setzt sich immer weiter fort.


    zum Thema Paradies denke ich mir das muss doch längst wegen Überfüllung geschlossen sein, der Gedanke daran mag sehr schön und tröstlich sein aber ich find ihn einfach nicht glaubhaft.

    @ Cytex:

    Zitat

    "Das Leben ist genau, was ich wollte".

    also mich hat keiner gefragt, ob ich dieses leben will.

    @ Nova 2014 vor der geburt,

    genau das meinte ich… *hirnerweichung schreitet fort*

    Hallo Leute,


    interessantes Thema!


    Ich habe dazu folgende Meinung: -


    Als ich damals meine Frau zum ersten mal sah, war es so als hätte ich sie wieder gefunden, viel mehr noch - als hätte ich nur auf sie gewartet - denn einfach alles an ihr, war mir absolut vertraut!!


    Es gab absolut gar nichts, was mich an ihr hätte stören können oder stören könnte. Sie war einfach perfekt!!!


    Ich bin mir sicher, daß wir uns in einem anderen Leben schon begegnet waren, denn ich habe mich ja nicht in ihr äußeres verliebt, sondern in ihre Seele, die ich sofort wiedererkannte, als ich sie das erste mal sah!!


    Nicht zu vergessen, daß die Seele ein spezifisches Gewicht hat (70 Gr.). Dies ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen und wie wir alle wissen, geht Energie nicht verloren, sondern sie nimmt nur eine andere Form an.


    Ich wüßte gerne, was ich alles in meinen anderen Leben getan und erlebt habe!!


    Und ja, natürlich, wenn es die eine Seite gibt, dann gibt es auch die andere Seite. Also Himmel und Hölle!!


    Villeicht verhält es sich sogar so, wie Whinston Chirchill es einmal ausdrückte: -


    Die Hölle ist leer, die Teufel sind alle der Erde!


    Ich wage es dem hinzuzufügen: -


    Und die Engel sind dieser Übermacht hilflos ausgeliefert, sie bedürfen unserer Hilfe!!


    Wenn ihr hierzu mehr wissen möchtet, dann klickt auf meiner Homepage (hier in meinem Profil), im Leitfaden - Religionswahrheit - an!!


    Wie ihr sehen könnt, verwende ich kein Pseudonym. o:)

    Das Gewicht wird mit 21 gramm vermutet, und sicher sind diese Ergebnisse nicht.


    Deine Homepage hat keinerlei Aussage um was es eigentlich geht?


    Gut und Böse (Engel und Teufel) stecken in jedem Menschen.


    Jeder ist von Geburt an kein schlechter Mensch, vielmehr wird er durch äußere Einflüsse unter anderem Religionen dazu gemacht.

    @ Jürgen

    Das mit deiner Frau klingt interessant. Wie sieht's denn von Seiten deiner Frau aus? Hatte die bei dir gleiche Gefühl?

    @ Machdieaugenzu666

    Zitat

    also mich hat keiner gefragt, ob ich dieses leben will.

    Es gab mal eine Zeit in meinem Leben zu der ich mich auch immer fragte: "Was mach' ich hier. Mich hat keiner gerufen, trotzdem bin ich hier." Aber es gibt Antworten. Jeder findet sie auf seine Art.


    Eines der interessantesten Bücher, das man zu diesem Thema lesen kann ist "Gespräche mit Gott" Band 1-3 von Neal Donald Walsch. Dort gibt es auch eine Antwort auf die Frage, was nach dem Tod kommt. Eine interessante Formulierung zu diesem Thema aus dem Buch ist: Mit dem Tod schließt sich keine Tür, sondern eine Tür geht auf.


    Noch mal zu dir, Machdieaugenzu666: Du klingst so, als würdest du mit dem Leben hadern.