Hi Uwe,

    ob dir die Namen neu sind, weiß ich nicht, aber ich stelle sie hier mal in den Raum:


    Hans-Peter Dürr, (gestorben am 18. Mai 2014)


    Dr. Michael König,


    Marcus Schmieke.


    Alles Physiker. Es gibt sicherlich noch mehr.


    Und man könnte sich auch mal mit Dr. Klaus Volkamer und seinen Experimenten mit super feinen Waagen beschäftigen.

    Zitat

    Gott denkt und diskutiert zum Glück nicht....Gott schuf, respektive kreierte...sonst wären wir wahrscheinlich nicht da,

    @ Uwe,

    von der alten Mähr Gott hätte die Arten erschaffen , alle sogar gleichzeitig sind wir inzwischen denke ich mal aufgeklärt genug, dass dem nicht so ist.


    Charles Darwin hat diese Bastion der Religionen schon vor 150 Jahren geschleift.


    Bis in die Tage meiner Kinderkirchen und Konfirmandenunterrichtszeit beharrte mein damaliger Pfarrer auf die Genesis. Es stimmte zwar , das er es extrem abstritt, dass wir vom Affen abstammen, aber wir hatten die gleichen Vorfahren runter bis zum Einzeller.


    Das einzige Mysterium, welches noch nicht geklärt ist wie ist das Leben (Einzeller) entstanden. Sauerstoff gab es auf der Erde nicht, er ist erst durch das Leben erzeugt worden. Die ersten Lebewesen müssen Anaerob gewesen sein. Entstanden evtl. durch Schwefelverbindungen an Vulkanen im Meer. Solche Lebewesen gibt es heute noch. Unklar ist ob es so entstanden ist oder evtl. an Land in einer Ursuppe von chemischen Verbindungen die Aminosäuren gebildet haben oder die dritte Theorie ist, das es durch einen Meteoriteneinschlag der aus Eis bestand und evtl. dadurch Lebewesen konservierte die auf der Erde sich ausbreiten konnten.


    Hier ist der Raum für einen Gott/Macht es dauerte Milliarden von Jahre bis ein Lebewesen entstanden ist, das so etwas denken kann.


    Das Buch von Richard Dawkins "Die Schöpfungslüge" ist ein wissenschaftliches Buch, welches den derzeiten Stand der Wissenschaft zur Evolutionstheorie äußerst spannend beschreibt.


    Mit vielen Bildern die verblüffen, oder anatomischen Beschreibungen die z.B. unsere Verwandschaft zu Fischen aufdeckt. Es ist unheimlich spannend zu erfahren wieviel Konstruktionsfehler wir Menschen z.B. noch haben. Wieso haben wir so oft Schnupfen? Weil der Auslass unserer Nebenhöhlen höher liegt als die Nebenhöhlen. Wenn wir nicht aufrecht gehen würden wäre das kein Problem. Oder weshalb machen unsere Samenleiter (Mann) den Umweg von den Hoden nach oben über die Harnleiter der Nieren wieder runter zur Prostata. Eine Fehlkonstruktion ? Wenn es Gott gemacht hat ja. Wenn es die Evolution so hervorbrachte nein. Oder der Vagusnerv, ein Nerv den jedes höhere Lebewesen hat auch ein Fisch. Dort steuert er die Kiemen, in zig Millionen wandelte die Evolution Lebewesen zu Landtieren aus den Kiemen bildeten sich Dinge im Kopfbereich wie Zunge , Kehlkopf etc. . Aus der Luftblase entstanden die Lungen, die Luftblase ist bei Fischen in der Lage übers Blut Sauerstoff aufzunehmen. Der Vagusnerv bei Fischen direkt zu den Kiemen, durch das wandern in Richtung Kopf machte der Vagusnerv eine Schleife er geht bei Säugetieren nicht direkt von Hirn zu Kehlkopf etc. er geht sehr weit bis in den Torso und dann wieder hoch. Ganz eindrucksvoll ist das bei der Giraffe sichtbar, der Nerv ist dort über 2 meter lang. Er geht vom Hirn über 1 meter runter und dann wieder rauf. Die Evolution hat den Bauplan so verändert und es dabei wohl nicht für lebenswichtig gehalten den Nerv direkt mit den Organen zu verbinden. Das ist aber alles andere als intelligentes Design. Die Evolution hätte, wenn dies wichtig zum leben gewesen wäre, gar nicht entstehen oder dieses Leben aussterben lassen. Die Evolution besteht aus ständigem verändern, optimieren, aussterben lassen, neu schaffen. Es ist als sicher anzusehen wenn es uns Menschen noch gäbe in einer Million Jahren würden wir völlig anders aussehen.


    Im Spiegel war ein interessanter Bericht den Evolutionsbiologen zum staunen brachte , man brachte eine Eidechsenart auf eine andere Insel, dort gab es eine andere Eidechsenart die die gleiche Fressgewohnheit hatte. Sie frassen Blätter vom unteren Teil der Bäume. Nach 15 Jahren schaute man wieder auf die Insel. Es gab noch beide Eidechsenarten. Die dort heimische hat aber ihr Fressterritorium behauptet. Die Neuankömmlinge mussten also höher auf die Bäume und raus auf die Äste. Innerhalb 15 Jahre bildeten diese Eidechsen um 1/3 längere Klauen mit Haftlamellen dran.


    Eine kleine Sensation, da man diese Veränderungen eher in Zeiträumen vermutete die mehrere hunderte oder tausende Jahre brauchen. Wenn man z.B. diese spannenden Zusammenhänge der Evolution liest, bleibt einem für die Bibel nur ein müdes Lächeln. Auch zum Tod bekommt man ein völlig anderes Verhältnis.

    Zitat

    Oder bei mir , nachdem ich vom Glauben an einen persönlichen Gott abgefallen bin, trafen mich die schlimmsten Krankheiten.

    tja bei dir sitzt halt die christliche Erziehung sehr tief.

    Zitat

    Innerhalb 15 Jahre bildeten diese Eidechsen um 1/3 längere Klauen mit Haftlamellen dran.


    Eine kleine Sensation, da man diese Veränderungen eher in Zeiträumen vermutete die mehrere hunderte oder tausende Jahre brauchen. Wenn man z.B. diese spannenden Zusammenhänge der Evolution liest, bleibt einem für die Bibel nur ein müdes Lächeln. Auch zum Tod bekommt man ein völlig anderes Verhältnis.

    also die Wissenschaft meint das dauert normal Jahrhunderte, dann hatte wohl doch Gott seine Finger im Spiel. ":/

    Zitat

    woher weißt du, wen gott bestraft und wen nicht?

    Wen sollte denn Gott bestrafen? Ein Vorschlag wäre: Wer den Hungernden nicht zu essen gab, den Dürstenden nicht zu trinken und den Frierenden keine Kleidung und ein Dach über den Kopf. Denn es wäre genug für alle da, aber ihr habt gierig gehortet und nicht geteilt. Schätze, es gäbe wenige, die ohne Strafe wegkämen. Eine Schande eigentlich, oder? Selbst wenn es keinen Gott gäbe.

    Zitat

    der hat nur mit der Bibel, Koran, Thora nichts zu tun.

    wer sagt dass die Macht männlich ist?


    Wieso hat das nichts damit zu tun?


    Diese alten Schriften sind doch nichts anderes als ein Versuch diese Macht zu beschreiben. Nur passen diese fastSteinzeitschriften einfach nicht mehr in die heutige Zeit.

    Zitat

    Das einzige Mysterium, welches noch nicht geklärt ist wie ist das Leben (Einzeller) entstanden. Sauerstoff gab es auf der Erde nicht, er ist erst durch das Leben erzeugt worden.

    Dieses Mysterium ist die Stelle an der bei vielen der Glaube ansetzt. Was war zuerst da das Ei oder das Huhn, wie oft gefragt wird. Der Mensch ist auf seinen relativ eingeschränkten Verstand und seinen verletzlichen sterbenden Körper beschränkt. Ein Mensch sieht nur sein Leben und hat nicht den Blick auf das Ganze. Kein Mensch ist allwissend. Jeder hat seinen Glauben, kein Glaube und kein Mensch ist gleich!


    Wer sich ausschließlich mit der wissenschaftlichen Seite von Lebewesen beschäftigt lebt oberflächlich. Lebewesen haben Gefühle, Emotionen (Liebe x:) , Hass >:( , Freude ;-D :-D , Dankbarkeit @:) , Gemeinschaft :)_ etc.) Das ist doch das besondere am Leben, das es keine tote Materie ist!

    Zitat

    Nur jetzt hab ich das Problem. Ich bin eine der gaaaanz wenigen Frauen, die der Besitz von Schuhen nicht glücklich macht.


    Ach, ich bin ja auch Christin. hat sich somit erledigt :=o

    Ob mit oder ohne Schuhe durch Schnee und Eis, das macht bei mir aber einen riesen Unterschied! Und da brauch ich keinen o:) aufziehen.

    2000 Jahre sind eine verdammt lange Zeit.... Wenn man alleine bedenkt, wie sich unsere Gesellschaft in den letzten 50 Jahren verändert hat, sind die biblischen Texte mehr als aus der Zeit gefallen. Aber man kann ja alles ganz toll finden, wenn man es nur ganz toll finden will. Ziemlich unreflektiert, aber nicht ungewöhnlich.

    Diese auf den ersten Blick verstörende Erzählung, dass Gott von Abraham verlangt, seinen eigenen Sohn Isaak zu opfern, siedelt der biblische Autor zeitlich an das Ende des 2. Jahrtausends vor Chr.


    Da zog Abraham mit seinen Angehörigen auf der Suche nach Land durch Kanaan. Bei den Kanaanitern sah er, wie zur damaligen Zeit auch bei anderen Völkern üblich, Menschenopfer für die Götter darzubringen.


    Nun stellte Gott Abraham auf die Probe, wie er es bei seinen Angehörigen halten sollte, und forderte ihn auf, seinen eigenen Sohn zu opfern. Als Abraham dem vermeintlichen Befehl gehorchen wollte, fiel Gott ihm in den Arm, hielt ihn zurück und verbat es ihm.


    Diese Geschichte sagt den Willen Gottes aus, dass es niemals (!) und unter keinen (!) Umständen erlaubt ist einen Menschen zu opfern, selbst wenn es auf Befehl Gottes geschehen müsste !!!


    Was bedeutet das für uns nach dreitausend Jahren?


    Heute pflegt der Kapitalismus und die wirtschaftsimperialistische Gesellschaft täglich und weltweit tausende Menschen sterben zu lassen oder zu töten, um das verehrte und vergöttlichte Geld zu vermehren, in Reichtum und Gier dem Gott Mammon zu huldigen. Nur sterben diese Opfer nicht auf den Altären der Kanaaniter, sondern verrecken still in den Slums von Kalkutta, Lagos oder im Dreck der Vorstädte von New York.


    Die Aussage dieser biblischen Erzählung ist aktuell.

    Zitat

    Wer sich ausschließlich mit der wissenschaftlichen Seite von Lebewesen beschäftigt lebt oberflächlich.

    Jedes Gefühl , wenn es positiv besetzt ist, ist etwas wunderbares.


    Ich behaupte mal jedes dieser Gefühle ist wissenschaftlich und aus der Evolution heraus erklärbar. Warum leben wir sozial, warum viele Tiere nicht, warum gibt es Liebe und Zuneigung zu einem anderen Menschen oder Tier, es ist fast immer Eigennutz. Die Evolution ist auf Eigennutz aufgebaut. Der Mensch schloss sich in Horden Verbänden zusammen, weil sie sich so besser verteidigen , jagen gegenseitig versorgen konnten, da entstanden Dinge wie Mitgefühl, Zuneigung zur eigenen Art, schliesslich Liebe. Die ersten Verbände lebten sicher noch promisk, So zu leben ist bei Tieren schon sehr problematisch, man hat bei Aquarium Fischen schon nach der 2ten Generation Fehlbildungen. So entwickelte sich die selektierte Paarbildung, ebenfalls ducrh Evolution, weil nur erbtechnisch gesunde Verbände überleben konnten. Man muss sich diese Entwicklung über hundertausende von Jahren vorstellen.


    Jedenfalls bin ich mir sicher , dass der Mensch am Anfang seiner Entstehungsgeschichte die meisten Gefühle die er heute hat, nicht hatte. Sie wären Anfangs eher hinderlich gewesen und hätte zum Sterben seiner Art geführt. Mit Liebe und Achtung wäre er schlicht verhungert. Das müssen harte , skrupellose, mitleidslose Menschen gewesen sein sonst hätten sie die Natur niemals überleben können. Diese Natur des Urmenschen schlummert noch in uns, anders sind viele Taten moderner Menschen nicht erklärbar.