@ vivenus

    Zitat

    religion...u.a. prämisse: zölibat..-> entgegen der natur des mannes...-> da kommt dann das dabei raus.

    1. ist der zusammenhang zwischen Zölibat und Pädophilie mittlerweile doch schon längst widerlegt


    z.B.


    http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1368926/Beguenstigt-der-Zoelibat-den-Missbrauch.html


    2. wenn es so wäre: der christliche Glaube nötigt die Priester? Wo steht das?


    3. Somi müsste ich auch pädophil sein. Ich habe christlichen Glauben und lebe momentan zölibatär


    Also ehrlich, erstens gehört das ja irgendwie auch nicht hier hin und zweitens ist das total unsachlich.

    @ hühnermama

    also hand aufs herz. mit dir zu diskutieren ist u.a aufgrund deines starken glaubens respektive der daraus resultierende scheuklappen und unflexibilität schwerlichst möglich.


    und wenn du jetzt sagst dass du im zölibat lebst läuft es mir kalt den rücken runter. ehrlich: das ist eine harte nummer heutzutage.


    ich klink mich hier jetzt aus. falls realistische dinge kommen, die ein wenig modern sind bin ich gern dabei.


    euch viel spass bei der diskussion weiterhin :-D

    @ Hühnermama,

    ich muss Vivenus Recht geben. Du bist nicht diskutabel weil völlig vernagelt im Kopf.


    Wieso unterdrückst du deine natürlichsten Begierden die nichts anderes sind , was uns und alles was lebt auf der Erde als vordringlichste und der eigentliche Sinn des Lebens ist. Die Art fortzupflanzen, dafür hat uns die Natur, bei dir Gott, die Freude am Sex gegeben, dies nicht auszuleben ist wider der Natur und wider des Willen eines Gottes, wenn es ihn in deinem Sinne gäbe.


    Wenn dabei keine Kinder entstehen ist das Schicksal oder Fügung oder in der modernen Welt chemisch oder mechanisch zu verhindern, weil man es in dritte Welt Ländern nicht mehr schafft alle zu ernähren oder weil bei uns der Lifestyle max. 2 Kinder oder keine eben gerade schick sind. Ohne Sex zu leben ist nicht normal und kann nicht Gottgewollt sein. Das Zöllibat entstand im 13 Jahrhundert weil die Päpste davor stellenweise regelrechte Orgien gefeiert haben. Orgien die von solch unvorstellbarem Ausmaß waren , das die härtesten Pornofilme heutzutage wie Micky Maus Filme wirken würden.

    Zitat

    ich muss Vivenus Recht geben. Du bist nicht diskutabel weil völlig vernagelt im Kopf.


    Wieso unterdrückst du deine natürlichsten Begierden die nichts anderes sind , was uns und alles was lebt auf der Erde als vordringlichste und der eigentliche Sinn des Lebens ist.

    Weisst du lieber Richard, genau das geht jetzt in die persönlichen Angriffe. Ich würde einen Andersdenkenden z. B. nielmals als völlig vernagelt bezeichnen.


    Das ist genau das, was ich mit intoleranten Möchtegern-Toleranten meine.


    Und zu deinen schlauen Ausführungen bezüglich Sex:


    Mein Mann wurde gestern vor genau einem Jahr mit 51 Jahren tot in seinem LKW aufgefunden. Er ist abends ins Bett gegangen und nie aufgewacht.Das ist der Grund, warum ich zur Zeit zölibatär lebe. Weil ich ihn immer noch liebe .


    Aber wahrscheinlich bekäme ich jetzt auch noch schlaue Sprüche wie

    Zitat

    Ohne Sex zu leben ist nicht normal und kann nicht Gottgewollt sein.

    Nee lass mal, das kannst du wahrschheinlich auch nicht verstehen. Da unterstelle ich dir mal keinen bösen Willen.


    Aber manchmal sollte man ein bisschen zwischen den Zeilen lesen und 1&1 zusammenzählen und nicht gleich drauf rum hacken

    Zitat

    Glaube alleine ist von keinerlei Nutzen.

    Das kann nur wissen wer glaubt oder nicht glaubt. Diese Aussage ist eine subjektive Meinung. Kein Atheist kann für Gläubige sprechen.

    Zitat

    Wissenschaftler bauen ihre Denkmodelle nicht auf Luftschlössern (Glaube) weil das ins Leere führen kann. Grundlage der Quantenphysik ist die Physik. Wäre die Physik auf Glaube gebaut, könnte man keine Quantenphysik betreiben.


    Vereinfacht gesagt wenn es nicht sicher ist , dass 1+ 1 = 2 ist kann ich keine Wissenschaft betreiben.

    :)^ :)=


    Nicht jeder hat das Zeug zum Wissenschaftler, meine Rede!

    Zitat

    schön, dass du es nicht gemacht hast

    :)^ :)*


    Die Spaghetti-Piraten-Kirche bringt zumindest die Mundwinkel hoch ;-D ]:D :-D :-) o:)

    Glauben und Wissen, also die Aussagen des Glaubens und der der Wissenschaften können einander prinzipiell nicht widersprechen. Denn die Wissenschaften haben kein methodisches Instrumentarium, Glaubenssätze auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Ebenso haben Glaubenssätze in den Wissenschaften nichts verloren. Eine Wissenschaft ist nur dann eine Wissenschaft, wenn Gott als Erklärungsposten in ihr nicht vorkommt.


    Glaube ist eine auf Hoffnung und Vertrauen beruhende Fähigkeit, die alle haben. Jeder Mensch, dem einmal die Unvollkommenheit und Brüchigkeit der Welt und des Lebens augenblicklich bewusst wird, steuert durch Gefühl und Reflexion auf die Vorstellung einer besseren, von der aktuellen Welt verschiedenen Seinsweise hin. Da kommen dann Götter und Himmel ins Spiel, aber auch eine gewisse intellektuelle Annäherung kommt dazu. Das kann man selbstverständlich unterdrücken, geschieht vielfach, übrig bleibt dann oft Arrangement mit der "Realität" und der Lebens(un-)weisheit: "Die Welt ist Sch……" Und Homo homini lupus. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.


    Die Glaubenserfahrung ist spezieller Art. Vergleichbar der Erfahrung der Schönheit einer eleganten mathematischen Formel, das Mitspüren in Keith Jarretts Kölnkonzert oder beim Ergriffensein beim Anblick eines Bilds von Rembrandt. Letzteres kann man z.B. nicht begreifen, indem man es (nach Art der Wissenschaft) anhand der chemischen Zusammensetzung seiner Ölfarben erklärt.


    Zu erklären gibt es da nicht viel. Nur eigenes Beispiel erzählen! Wenn man mich nach meiner Erfahrung fragt, warum ich gläubig bin, erzähle ich ihm, - falls es keine dummen, mutwilligen oder bösartigen Fragen sind - was ich weiß. Und lass dann den Frager in Ruhe.

    Was von Kirchen/Glaubensinstitutionen trotz unbestreitbaren Üblen aber Großartiges in Kunst und Kultur, Spiritualität und Wissenschaft produziert wurde, - ich kenne jedenfalls keinen Atheistenverein, der im Laufe der Geschichte dasselbe zusammengebracht hätte!!!


    Die Gottesleugner lehnen Gott und Religiosität, bzw. was sie sich darunter vorstellen, ab mit einer ressentimentgeladenen Religionengeschichte (wie böse, höllig usw. das alles war und ist). Und ihr Unfug fällt ihnen nicht einmal auf!!!


    Z.B.: Für die (katholische) Kirche ist es jahrtausendealte Lehre, dass über die Eigenschaften Gottes nichts ausgesagt werden kann. Wenn, dann nur in Form einer Analogie zu menschlichen Eigenschaften, wobei die Benennung eines Analogons (z.B. Mensch gut, analog dazu auch Gott gut) die Unwissen über Gott noch vergrößert. Darum erstaunen in diesem Faden so viele Beiträge der "Gottesleugner", die zu wissen glauben, wie genau Gott ausschaut. Also was jetzt?


    Die Entwicklung des Fadens macht eine weitere Teilnahme nutzlos, tut nichts mehr zur Sache und beweist die ekklesiogenen Neurosen so mancher Verfasser. (Läuft ja auch unter "med1" !!) )


    Übrig bleibt, was die TE (falls sie noch da ist) begonnen hat in einer schlichten Frage über das Sein nach dem Tod und jetzt herauslesen muss: für die einen sind Gläubige absolute Vollkoffer. Umgekehrt bleiben solche Flegeleien aus. Allein dieses Benehmen sagt alles aus.


    So hab ich mir ein Gespräch über Glaube und Wissen schon immer vorgestellt!!!

    @ mm

    ....umgekehrt bleiben solche flegeleien aus.....


    bitte mch dir die mühe und schau, wer über den tellerrand herausschaut und wer einfach abblockt und ignoriert.


    und bezüglich persönlicher angriffe, wenn man es nüchtern betrachtet, nehmen sich beide seiten nichts. ob subtiler, oder direkter.


    auf die frage bezogen: die Wissenschaft versucht analytisch ansätze zu liefern....es gelingt noch nicht.


    der glaube ist sehr facettenreich und überliefert glaubenswissen seit ein paar tausend jahren.


    demzufolge gibt es hier verschiedene modelle für " nach den tod", was natürlich für den externen betrachter die sache nicht einfacher macht.


    ich bin eher ein bidvhen wissensvhaftlicher als gläubig:


    daher sage ich: vertragt euch wieder.... :)_ das leben ist zu kurz um sich über den tod zu streiten..


    anmerkung am rande:


    dass hier tiefgläubige argumentieren, merkt man an den Formulierungen aber nicht wirklich. sollte denn die ausdrucksweise, die einstellung anderen gegenüber nicht gerade diesen glauben auch in der wortwahl, der empathie dem gegenübertreten ( verzeihen) wiederspiegeln?


    und....wissenschaftler haben sich noch nie an gläubigen vergriffenen..vielleicht verbal....


    reziprok sieht es ja leider anders aus. und der aktuelle stark propagierte glaube sorgt ja schon wegen seiner gräueltaten dafür, dass das wort negativ behaftet ist.

    Zitat

    Das kann nur wissen wer glaubt oder nicht glaubt. Diese Aussage ist eine subjektive Meinung. Kein Atheist kann für Gläubige sprechen

    Könnte er schon wenn er gläubig war. Umgedreht ist es sicher, dass kein Mensch gläubig geboren wird.


    Er wird gläubig gemacht, je nach dem wo er hineingeboren wird. Wird er Katholisch, Evangelisch, Muslim, Jude, Buddhist, Shintuist, Hinduist, Orthodox, Quäker, Mormone.


    Der Glaube den man hat ist mehr oder minder Zufall.


    Vor 2000 Jahren glaubte man bei uns noch an Wotan, Thor, Teutates etc., und wurde dann Zwangsmissioniert, wie die Südamerikanische Urbevölkerung und große Teile Afrikas.


    Menschen gibt seit 5.000.000 Jahren den christlichen Glauben seit 1.981 Jahren. Ist es nicht vermessen alles davor als falsch anzusehen. Vielleicht sind die alle bereits in dem von ihnen geglaubten Paradies und trinken Met bis keiner mehr steht mit Wotan.

    Zitat

    Was von Kirchen/Glaubensinstitutionen trotz unbestreitbaren Üblen aber Großartiges in Kunst und Kultur, Spiritualität und Wissenschaft produziert wurde, - ich kenne jedenfalls keinen Atheistenverein, der im Laufe der Geschichte dasselbe zusammengebracht hätte!!!

    Ein Michelangelo wäre ohne die Kirche genauso genial gewesen, hätte er zu Zeiten der Ägypter gelebt, hätte er einfach seine Kunst mit deren Stilmitteln umgesetzt.


    Oder Mozarts Requiem er hätte dies wahrscheinlich ähnlich genial mit einem anderen Glauben geschrieben.


    In allen Epochen und Religionen gibt es geniale Künstler, die Inder haben ein Taj Mahal gebaut, es gibt sagenhafte Bauwerke in der asiatischen Kultur und ebenso in der Südamerikanischen.


    Man muss auch wissen wie diese Kunst- und Bauwerke entstanden sind, sie haben letztlich zur Spaltung der Kirche und der Reformation geführt. Weiter dann zum 30 jährigen Krieg.


    Es wurden nach heutigen Maßstäben zig Milliarden nur während der Renaissance in Dome Kirchen etc. gepumpt durch Ausbeutung der Gläubigen mit Ablassbriefen und Heilsversprechen. Diese gewaltigen Summen würden auch unter einer Atheistischen Bevölkerung zu gleichen Glanzleistungen führen. Künstler brauchen Geld.


    Alle Nichtgläubigen Richtungen brauchen aber keine Kirche, Papst etc. . Solange Menschen verhungern oder an Seuchen sterben ist jedes Geld, dass man in Kunst und Bauwerke für Gotteshäuser steckt sicher nicht etwas Gott gewolltes. Es wäre schön gewesen, wenn sich das Urchristentum direkt nach dem Tod Jesu so weiterentwickelt hätte. Wir hätten dann zwar keinen Petersdom aber es hätte weit weniger Leid gegeben. Bei meiner Reise nach Rom war ich gleichermaßen angetan aber auch angewidert über den Protz und Prunk, der da rumsteht.

    O.K., Entschuldigung angenommen.


    Im Gegenzug werde ich für dich beten. Das können wir nämlich alle gebrauchen, (auch wenn du es vielleicht momentan noch nicht einsiehst) :)_


    Euch allen weiterhin eine gewinnbringende Diskussion!


    Ciao