@ topic

    Nichts. Wir werden geboren, wir leben - die einen länger, die anderen kürzer - und dann sterben wir. Danach kommt nichts.


    Nun, etwas passiert schon. Man verrottet und wird von Maden, Käfern und ähnlichem Getier aufgefressen. Und die werden wiederum von z.B. von einem Vogel gefressen, dieser vllt von einer Katze... und immer so weiter. Außerdem gibt man als Leiche bestimmt einen tollen Dünger ab, der Pflanzen zu besserem Wachstum verhilft, die auch u.U. gefressen werden. Als im Meer versträutes Häuflein Asche könnten sich Fische an den Überresten laben.


    Irgendwie bleibt man also, in einer anderen Form, ein Teil des natürlichen Kreislaufs. Als klassisches Leben nach dem Tode zählt das wohl nicht, oder? Aber mir gefällt der Gedanke.

    Zitat

    Mit dem Widerspruch in deinem Beitrag, lieferst du uns den Beweis für meine These!


    Auf den Input kommt es an, was einer äußert bzw. ... was rauskommt. Mit dem Input, der meinem entspricht, würdest du mir nämlich zustimmen! Q.E.D.

    ??? ":/

    meiner Meinung nach werden die unentschlossenen, die "wankenden" in alle Ewigkeit gequält. Diese Leute erleiden brutalsten Schmerz für alle Zeiten, dass sie mit einem Weiterleben nach dem Tod auch nur gerechnet haben. Und sie werden dafür schlimmer bestraft als jeder Selbstmörder. Da dies unlogisch ist denke ich, dass diese Leute qualvoll sterben werden ;-D ;-D ;-D die Überlebenshoffer müssen einen qualvollen Tod sterben während die, die auf nix hoffen schnell weggerafft weden.


    Christentum verrecke. Islam verrecke, Jahve verrecke.

    labert der Bischof auch noch so eine scheiße wenn er grade seinm freund sein Geschlechtsteil in den anus eingeführt hat...also mit Jesus und so.....dass die bischöfe schwul sind setze ich mal voraus.

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    Letztendlich stellt sich zu diesem Thema wohl nur eine Frage: Erzeugt das Gehirn ein Bewußtsein oder agiert das Bewußtsein durch das Gehirn. Bei ersterem würde das Bewußtsein mit dem Absterben des Gerhirns auch sterben und nicht mehr vorhanden sein. Bei zweiterem würde das Bewußtsein sein jetziges Medium beim Sterben des Gehirns verlieren und würde dennoch weiterexistieren. In etwa so, als würde ich mit anderen durch ein Radio kommunizieren. Wenn das Radio kaputt geht, bin ich ja noch immer da, nur andere Menschen können mich nun nicht mehr wahrnehmen. Man könnte es auch so betrachten, dass ich als Mensch wie eine Workstation funktioniere, die mit dem Server gekoppelt ist. Geht die Workstation kaputt, exisitiert der Server aber trotzdem und hat alle Informationen, die die Workstation gepeichert und übermittelt hat, nach wie vor parat. ;-D

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    @ iceLady:

    Fällt mir noch immer schwer zu glauben, aber Danke für Dein konkretes Beispiel - und natürlich habe ich Verständnis für Deine Diskretion. ;-) @:)


    Da habe ich ja Einiges aufzuholen.

    Zitat

    Wer sagt uns, dass wir nicht JETZT "vor der Geburt" sind? Einer anderen in einer ganz anderen, jetzt nicht vorstellbaren Existenz?


    Der Tod als Durchgangsphänomen in eine unbekannte, unvorstellbare "Welt" - so wurde das schon von Alters her gesehen. Vielleicht waren die Alten ja nicht so wissenschaftsgeblendet und daher weiser als wir heutigen Alleswisser?

    Nach all Deinen nachvollziehbaren Gedanken gehst Du nun wieder über in wilde Spekulation. Nur weil viele -sehr viele Deine Spekulationen teilen, sehe ich keinen zwingenden Hinweis darauf, daß sie wahr sein müssen.


    Ich halte es hier für wenig sinnvoll einem Herdentrieb zu folgen.


    Gleichzeitig ist es nachvollziehbar , die Vorstellung vom Tod mit einer Fantasie zu belegen, ist es doch für Menschen unmöglich , außerhalb von Raum und Zeit eine Vorstellung zu entwickeln. Ich kann sozusagen nicht NICHT denken, und der Zustand der "Erfahrungsunfähigkeit" ist auch unvorstellbar. Daher ergibt sich beim Nachdenken über den Tod ansich, ein Vakuum , das die Fantasie schnell und unausweichlich zu füllen versucht.

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    Zitat

    Es ist in dieser eindeutigen Form überhaupt nichts bewiesen. Woraus sich unser Unterbewusstsein speist, ist teilweise schwer nachweisbar und auch nicht umfassend nachgewiesen.

    Hör auf zu essen, zu trinken und zu atmen, und Du wirst herausfinden, was Dein Bewußtsein macht.


    Ich halte es für einen "Basisirrtum", zu glauben wir wären quasi von einer ständig bestehender Energie gefüllt.


    Statt dessen ist es ein ständiger Austausch von Energie. Das heißt Energie wird ständig verbraucht, aber auch ständig ersetzt. Diese Energie beziehen wir aus der uns umgebenden Wärme und Atemluft zusammen mit unserer Ernährung. Diese gewonnene Energie befeuert unsere Körperfunktionen von denen allein die Hirnaktivitäten (soweit ich richtig informiert bin) 30% beansprucht. Fettreserven und bestimmte Gluckoseverbindungen bilden dabei eine Backup-Funktion. Sie sind Reserven oder Nachschub, sonst müssten wir ja ständig essen.

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    @ IceLady_50

    Wäre es nicht möglich, dass Dir die Informationen, die Du während den Sitzungen mit Deinen Klienten erhältst, in Wirklichkeit von den Klienten telepathisch übermittelt werden?


    Ich wenigstens habe es schon einmal hinbekommen, einer anderen Person ein Bild einer verstorbenen Person zu übermitteln. Das war gar nicht meine Absicht (ich hatte einfach nur ganz intensiv an den Verstorbenen gedacht), und es fand auch nicht in so einer Sitzung statt, und die andere Person war auch kein Medium. Die Person hat mir aber kurz danach gesagt "ich habe eben XY (der Verstorbene) gesehen!!" Und zwar bei der Aktivität, die ich mir vorgestellt hatte (wie eine Art Film von dem Verstorbenen).

    Zitat

    Letztendlich stellt sich zu diesem Thema wohl nur eine Frage: Erzeugt das Gehirn ein Bewußtsein oder agiert das Bewußtsein durch das Gehirn. Bei ersterem würde das Bewußtsein mit dem Absterben des Gerhirns auch sterben und nicht mehr vorhanden sein.

    Genau meine Position ;-)

    Zitat

    Bei zweiterem würde das Bewußtsein sein jetziges Medium beim Sterben des Gehirns verlieren und würde dennoch weiterexistieren. In etwa so, als würde ich mit anderen durch ein Radio kommunizieren. Wenn das Radio kaputt geht, bin ich ja noch immer da, nur andere Menschen können mich nun nicht mehr wahrnehmen. Man könnte es auch so betrachten, dass ich als Mensch wie eine Workstation funktioniere, die mit dem Server gekoppelt ist. Geht die Workstation kaputt, exisitiert der Server aber trotzdem und hat alle Informationen, die die Workstation gepeichert und übermittelt hat, nach wie vor parat

    1.Frage warum sollte ein freies Bewußtsein dann in so etwas verletzliches wie einen menschlichen Körper eingesperrt werden?


    2.Frage ist die nach dem Wesen des Bewußtseins. Offensichtlich besteht es aus mehrerem Teilkomponenten. Neben dem reinen "Ich-Gefühl" mischen sich ja auch Sprache in Form von inneren Monologen, Gefühlen, Zeitempfinden, Erlermtes und Erfahrenen zu einem kaum voneinander zu trennenden Ganzen zusammen.


    Das aber heißt, daß Bewußtsein sich im Laufe des Lebens auch verändert, bzw wächst. also ist Bewußtsein nicht statisch sonder wird angereichert durch Informationen die ein Gehirn durch hereinkommende Sinneseindrücke verarbeitet. Das Verarbeiten selbst kann wiederum selbst als Sinneseindruck angesehen werden, wodurch sich eine - quasi "Feedback-Schleife" ergibt. Sozusagen ein kognitiver Turbo-Motor.


    Ich perönlich halte das Bewußtsein sogar für eine Illusion, wennauch eine hilfreiche Illusion, die sich genau aus diesen Teilbereichen generiert. Da ich der Wissenschaft wohl schlecht vorraus sein kann, ist dieses natürlich nur meine pers. Theorie. ;-)

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    Zitat

    Hör auf zu essen, zu trinken und zu atmen, und Du wirst herausfinden, was Dein Bewußtsein macht.

    Das ist der teil unseres Unterbewusstseins, den wir unter bestimmten Bedingungen wahrnehmen können...

    Zitat

    Diese Energie beziehen wir aus der uns umgebenden Wärme und Atemluft zusammen mit unserer Ernährung. Diese gewonnene Energie befeuert unsere Körperfunktionen von denen allein die Hirnaktivitäten

    Da widerspreche ich nicht- es sind dennoch alle die Dinge, die wir gleichermaßen wahrnehmen können.


    Aber es ist falsch, anzunehmen, dass nur das existiert, was wir wahrnehmen oder messen können. Hier bestehen auch die Grenzen unserer Erkenntnisfähigkeit.


    Im Übrigen sind Ideen, die sich unserer Wahrnehmung entziehen- die rein spekulativ sind, keineswegs immer sinnlos. Demokrit hatte seine Vorstellung von den Atomen sehr spekulativ dargestellt (da waren Menschen von den Erkenntnissen des Mikrokosmos weit entfernt).


    Besonders problematisch wird es, wenn es Dinge in der Wahrnehmung gibt, die nur von bestimmten Individuen wahrgenommen werden können und die nicht messbar sind. Hier ist der wissenschaftliche Erkenntnisnachweis kaum möglich- da kannst du nur noch glauben (oder nicht glauben).


    Ich halte es für falsch und in gewisser Weise für wissenschaftliche Überheblichkeit, steif und fest zu behaupten: "Das gibt es nicht, weil ich es nicht messen und wahrnehmen kann". Das erinnert mich an ein Kind, das sich die Augen zuhält und behauptet: "Jetzt siehst du mich nicht mehr..."

    Jetzt mal unabhängig von menschlichen Bewusstseinsfragen:


    Man sollte auch nicht vergessen, dass es sich auch die Wissenschaft an mancher Stelle einfach machen könnte:


    z.B. das Thema dunkle Energie (ein weiter Bereich ungeklärter wissenschaftlicher Phänomene)

    Zitat

    Über die genaue Natur der dunklen Energie kann derzeit nur spekuliert werden. Die einfachste Lösung ist, einen geeigneten Wert einer kosmologischen Konstanten zu postulieren und als gegebene und grundlegende Eigenschaft des Universums hinzunehmen.

    (von hier)


    Wissenschaftlich korrekt wäre eine Aussage wie: Ich kann das im Rahmen meiner Wahrnehmung und im Rahmen meiner Messungen zeigen. Einen Anspruch auf absolute Wahrheit hat es aber nicht.


    Im Denken im Sinne von: "Es ist so und nicht anders, weil ich es so wahrnehme oder gemessen habe" beginnt wissenschaftliche Überheblichkeit- eine gute Basis für unwissenschaftliches arbeiten, eine Basis zur Verweigerung von Erkenntnisgewinn. Ich behaupte, dass gute Wissenschaftler dadurch gekennzeichnet sind, dass sie für viele Ideen offen sind (und diese nicht ohne hinreichende Begründung ablehnen)- dazu zählen auch hochspekulative Ideen oder Gedanken.


    Eine Idee hat solange seine Berechtigung, solange ihre Widersprüchlichkeit nicht eindeutig nachgewiesen ist. Da nicht universell nachweisbar ist, dass Leben nach dem Tod nicht möglich ist, ist diese Idee nicht verwerfbar. Diese Idee zu verwerfen könnte man nur, wenn man nachweisen könnte, alles vom Universum zu wissen. Ich halte so etwas für sehr vermessen. Und es schadet niemanden, diese Frage offen zu lassen und die Menschen glauben oder nicht glauben zu lassen.