Ich möchte mal kurz aus Hamlet zitieren: "Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt..". Bekanntlich stammt Shakespeare nicht aus dem 21. Jahrhundert. Dieses Zitat steht stellvertretend für Milliarden Menschen, die sich im Laufe der Lebens die elementare Daseinsfrage stellen und zu Ihrem Verstand den Faktor X hinzufügen, der für alles Unerklärbare steht. Eine eigentlich ganz persönliche Sache, bei der man schnell feststellt, dass durchaus auch andere Menschen sich die gleichen Fragen stellen. Die daraus entwickelten Theorien stellt man auf und verifiziert sie sich gegenseitig, wobei der reine Glaube immer mehr zur persönlichen Gewissheit wird. Eine Gewissheit die zur Überzeugung führt. Unabhängig dessen, dass der Vater dieser These nur ein Gedanke war.


    Es gibt keinerlei "Beweise" für ein Jenseits oder ein Weiterleben nach dem Tod. Nur weil man auch nicht beweisen kann, dass es kein Jenseits gibt, ist dies noch lange kein Beweis dafür. Berichte, wie sie IceLady_50 hier postet klingen spannend und geheimnisvoll. Triggern den Glauben bzw. Aberglauben an. Für mich ist es immer noch nicht überzeugend.


    Nur weil es viele Berichte über Jenseitskontakte gibt, macht es sie auch deshalb nicht wahrhaftiger. Wir glauben ja auch nicht an die Zahnfee, von der man uns damals erzählte. Oder doch ???......

    Ich denke, vanilla, dein credo ist inzwischen von allen verstanden worden. Nur weil es viele Menschen gibt, die deine Ansicht teilen, "macht es sie auch deshalb nicht wahrhaftiger" ;-) .


    Übrigens wird der "Faktor X" nicht dem Verstand hinzugefügt, sondern vom Verstand beleuchtet. So, wie die Bewegung gewisser Lichtpünktchen am Nachthimmel lange unerklärbar schienen, sind sie doch längst verstanden. Es scheint mir aber Menschen zu geben, die fürchten, dass es ihren Verstand besudeln könnte, wenn sie mit ihm in bestimmte Bereiche menschlicher Erfahrung leuchten - dann bleiben diese Bereiche eben unbeleuchtet, aber deshalb natürlich nicht weniger real - Paradebeispiel Sexualität (Bereich) und Freud (Beleuchter).


    Der Verstand ist eben auch nur ein Bereich menschlicher Erfahrung. Er arbeitet wie eine Strickmaschine und verknüpft die Erfahrungen zu einem zusammenhängenden Gewebe. Insofern ist der Verstand konservativ und so gar nicht innovativ - wissensbewahrend und nicht wissenschaffend. Woher kommt dann der Drang einiger Menschen, die Grenzen zu überschreiten, Erfahrungsneuland zu betreten und zu beschreiben? Da wirken Kräfte in unserem Leben, die unter und über dem Verstand angesiedelt sind und die dieser nicht zu fassen kriegt. Zunächst wird also der Verstand sich bemühen, alles, was nicht ins vorhandene Muster passt, zu ignorieren. Ist das nicht möglich, wird er nach einer gewissen, vielleicht auch krisenhaften Umstellungszeit ein neues Muster weben.


    Keine Frage, der Mülleimer mit der Aufschrift "Zahnfee" ist berechtigt. Aber nicht alles, was der Verstand dort gerne endlagern möchte, gehört da auch hinein. Am Beispiel Zahnfee kann ich das klar machen: Die Evidenz der Existenz einer Zahnfee ist regelmäßig ein Zahn, der über Nacht getauscht wurde. Der Tausch wurde ebenso regelmäßig von einem Menschen, meist Elternteil vorgenommen. Es gibt keine berichteten Ausnahmen. Also ist das Phänomen "Zahnfee" auf ein anderes Phänomen vollständig zurückgeführt. Eine andere Frage ist, ob das Phänomen Zahnfee förderlich oder hinderlich für die Entwicklung von Kindern ist.


    Im Moment gibt es einen Trend, der versucht, geistiges Erleben auf Gehirnfunktionen zurückzuführen. Ich habe aber Zweifel, ob es wirklich förderlich ist, Phänomene wie Liebe, Wille, Freiheit, Werte, Gedanken, Gefühle... bei der Zahnfee endzulagern. Spätestens, wenn der Verstand, die Basis all dieses anderes ausschließenden Bemühens, entsorgt werden soll, wäre ein Innehalten angebracht.

    @ vanilla72

    Zitat

    Ich möchte mal kurz aus Hamlet zitieren: "Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt..". Bekanntlich stammt Shakespeare nicht aus dem 21. Jahrhundert. Dieses Zitat steht stellvertretend für Milliarden Menschen, die sich im Laufe der Lebens die elementare Daseinsfrage stellen und zu Ihrem Verstand den Faktor X hinzufügen, der für alles Unerklärbare steht. Eine eigentlich ganz persönliche Sache, bei der man schnell feststellt, dass durchaus auch andere Menschen sich die gleichen Fragen stellen. Die daraus entwickelten Theorien stellt man auf und verifiziert sie sich gegenseitig, wobei der reine Glaube immer mehr zur persönlichen Gewissheit wird. Eine Gewissheit die zur Überzeugung führt. Unabhängig dessen, dass der Vater dieser These nur ein Gedanke war.


    Es gibt keinerlei "Beweise" für ein Jenseits oder ein Weiterleben nach dem Tod. Nur weil man auch nicht beweisen kann, dass es kein Jenseits gibt, ist dies noch lange kein Beweis dafür. Berichte, wie sie IceLady_50 hier postet klingen spannend und geheimnisvoll. Triggern den Glauben bzw. Aberglauben an. Für mich ist es immer noch nicht überzeugend.


    Nur weil es viele Berichte über Jenseitskontakte gibt, macht es sie auch deshalb nicht wahrhaftiger. Wir glauben ja auch nicht an die Zahnfee, von der man uns damals erzählte. Oder doch ???......

    Ich kann deinen Beitrag unterschreiben mit zwei Bemerkungen:

    Zitat

    Für mich ist es immer noch nicht überzeugend.

    Für dich ist es nicht überzeugend, weil es deinem Glaubenssystem zuwiderläuft. Für mich ist es überzeugend, weil meinem Glaubenssystem nicht zuwiderläuft. Deshalb integriere ich es in mein Glaubenssystem und du mußt es ablehnen. Ganz klar.


    Zweitens:


    Ich finde das Beispiel mit der Zahnfee nicht sooo gelungen, weil es mir, und vermutlich auch vielen anderen Menschen, leicht fällt, zwischen "Zahnfeeen"- und "Was kommt nach dem Tod"-Geschichten zu unterscheiden. Der Schluß, wer an ein Leben nach dem Tod glaubt, sollte auch zwangsläufig an die Existenz der Zahnfee glauben ist deshalb für mich so nicht schlüssig.

    @ Lovehus,

    das 20/21 te Jahrhundert sind wohl die Innovativsten in der Menschheitsgeschichte.


    Wie du schon richtig erkannt hast hängt geistiges Erfahren direkt mit Innovation zusammen. Innovation die irgendwann Alltag und damit zum Verständnis eines Jeden wird. Es ist dem Menschen gegeben immer Neues auszuprobieren, manche sind darin genial andere durchschnittlich, wieder andere leben einfach so dahin und werden durch die Innovativen mitgezogen.


    So entwickelt sich das schon seit es Menschen gibt.


    Genauso lange gibt es irgendwelche Totenkulte , lebende Tote, Geisterwelten. Vorstellungen eines Gottes oder Göttern, Vorstellungen eines Lebens im Jenseits.


    Diese Dinge sind bei uns evolutionär entstanden, in Computertomographen konnte man Bereiche im Hirn lokalisieren, die speziell auf dieses Metaphysische ansprechen. Das Gehirn ist ein nicht begreifbarer komplexer Organismus, der uns außerhalb unseres Verstandes und unserer Ratio so manches Schnippchen schlagen kann. Ich bin auch überzeugt, das es mehrere Ichs im Gehirn gibt. Zu Tage tritt dies bei psychisch Kranken , bei denen das Hirn völlig in Ordnung ist, es lediglich der Stoffwechsel verändert ist. Ähnlich dem Konsum von halluzinogenen Drogen wie LSD oder Kokain. Die Orakel in Griechenland oder Ägypten waren unter Drogen gesetzte Frauen. Was wir glauben zu sehen und zu hören, außerhalb der normalen Welt, ist nichts Anderes als unsere Gedankenwelt. Alles was wir sehen , hören, riechen oder ertasten passiert in unserem Gehirn, rein Theoretisch mit einem gut gefüllten Hirnspeicher könnten wir ohne Sinnesorgane die tollsten Dinge erleben. Man denke nur an die Träume die man hat, die sind oftmals so real, dass man sich nach dem Aufwachen kneifen muss. Weil man nicht mehr zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann. Der Schlüssel in eine andere Welt liegt im Kopf.

    Zitat

    Deshalb integriere ich es in mein Glaubenssystem und du mußt es ablehnen. Ganz klar.

    So tut der Verstand von vanilla72 und Mann042 das, was ein Verstand eben tut: Er webt sein Gewebe. Wichtig ist, dass keiner der beteiligten Verstände besser oder schlechter ist als der andere :)z . Nur sind die beiden Gewebe nicht kompatibel. Muss das ein Problem sein? Das ultimative Gewebe ist die Wirklichkeit selbst, und die kennt niemand vollumfänglich. Also hat jedes individualmenschliche Gewebe seine besondere Schönheit - und seine Webfehler :)_ .

    Richard

    Zitat

    in Computertomographen konnte man Bereiche im Hirn lokalisieren, die speziell auf dieses Metaphysische ansprechen.

    Spannend, oder? So wie es Bereiche für Hören, Sehen... gibt. Wir können Metaphysisches wie Sinnesreize wahrnehmen. Schade, dass das so wenig ausgebildet wird.

    Zitat

    Der Schlüssel in eine andere Welt liegt im Kopf.

    Ja, wir verstehen ja auch die "reale Welt", wie du die Welt "da draußen" nennen würdest, mit dem Kopf. Und wir verstehen sie mit Hilfe faktischen Wissens und der Einbindung dieses Wissens in unser ganzes Bedeutungsgefüge - Gewebe habe ich es die letzen beiden Beiträge genannt.

    @ Richard

    Zitat

    Weil man nicht mehr zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann. Der Schlüssel in eine andere Welt liegt im Kopf.

    Dass Du glaubst, ich müsse unter einer wie auch immer gearteten Störung leiden, um dies erleben zu können, habe ich schon aufgegriffen und beantwortet, kann das aber hier so stehen lassen, wenn Du das unbedingt glauben MUSST, damit Deine Welt heil bleibt.


    Du bist allerdings mit keinem Wort auf meinen letzten Beitrag eingegangen, worin ich Dich unter anderem fragte, ob Du weißt, wie ein solches Sitting abläuft. Lass mich eine Szene skizzieren, ohne zu sehr ins Detail zu gehen.


    Ohne jede Vorabinformation und ohne Fragen gestellt zu haben, beschreibe ich der Klientin eine Person, die ich neben ihr stehen "sehe".


    Die Person sieht komplett anders als die Klientin aus, sieht ihr auch in der Statur überhaupt nicht ähnlich. Ich beschreibe also Aussehen (Größe, Haarfarbe, etc.) und ihr sehr starkes Charisma, ihre edle und fast schon anmutige Ausstrahlung. Die Klientin beginnt zu weinen und sagt, dass dies ihre Mutter sei. Die Mutter fragt, warum die Klientin ein bestimmtes Schmuckstück nicht trägt, da es ihr doch so gut stehe. Die verstorbene Dame schildert, wie sie zu Lebzeiten reagiert hätte und drängt weiterhin auf das Schmuckstück. Ich kann diesen Drang spüren, den ich zunächst nicht verstehe.


    Da greift die Klientin in ihre Handtasche und zeigt ein Schmuckstück, welches sie zwar nie trage, weil sie glaubte, es stünde ihr nicht gut - aber sie habe es immer dabei. Allerdings wusste das niemand zuvor.


    So erklärte sich mir auch der Drang, der signalisierte, dass das Schmuckstück quasi vor Ort ist.


    Nun erklär mir bitte, Richard, woher wusste ich all das?


    Selbst, wenn ich Deiner These nach eine Persönlichkeitstörung hätte, LSD eingeworfen oder auf sonst einem Trip gewesen wäre - dennoch stimmen die Tatsachen, die ich geschildert habe.


    Fernerhin geht es mir hier nicht darum, jemanden zu überzeugen.


    Und wem das Angst macht und wer nicht möchte, dass seine/ihre Seelen Kontakt zu ihnen aufnehmen, der muss das auch nicht tun.


    Aber kategorisches Negieren verhindert solche Tatsachen wie oben genannt auch nicht und bringen vor allem keine neue Erkenntnis.

    @ Icelady

    ich möchte dich mitnichten in die Ecke einer psychischen Störung drängen.


    Wenn es aber war ist, dann kannst du etwas, was 99,99 % der Weltbevölkerung nicht kann , da bleiben immer noch ein paar Tausend die das vielleicht auch können. Es ist eine Gabe die über das normal psychisch Machbare hinaus geht.


    Vielleicht ist es eine Gabe , die der Großteil von uns modernen Menschen verlernt hat, vielleicht hatten wir Sinne die wir verlernt haben zu nutzen , weil sie evolutionär nicht von Vorteil sind für uns. Millionen von Jahren war der Mensch nur auf seine Sinne und sein Gedächtnis und auf das was einem die Generation vor einem erzählt hat angewiesen. Seit gerade mal 6-8.000 Jahren kennen wir die Schrift, schreiben auf legen Bibliotheken (Speicher) an. Die Anleitungen fürs Leben der einen auf die andere Generation tritt immer mehr in den Hintergrund. Damit auch das Interesse an den toten der vergangenen Generationen. Vielleicht waren wir in der Lage ähnlich der Weitergabe von Genen nicht physisch in Kontakt zu treten. Die inzwischen sich verdichtende Möglichkeit der Parallelwelten ist ein Ansatz dies zu erklären. Vielleicht hast du die Gabe in diese Welten zu schauen. Ich habe sie nicht und deshalb interessiert es mich nicht.


    Um es mit Woody Allen zu sagen der gefragt wurde mit was er sich beschäftigt:


    Mit der Zukunft, sie ist der Rest meines Lebens.


    Tote soll man ruhen lassen, ist ein anderes geflügeltes Wort an dem viel wahres dran ist.

    @ LovHus

    Zitat

    So tut der Verstand von vanilla72 und Mann042 das, was ein Verstand eben tut: Er webt sein Gewebe. Wichtig ist, dass keiner der beteiligten Verstände besser oder schlechter ist als der andere :)z . Nur sind die beiden Gewebe nicht kompatibel. Muss das ein Problem sein? Das ultimative Gewebe ist die Wirklichkeit selbst, und die kennt niemand vollumfänglich. Also hat jedes individualmenschliche Gewebe seine besondere Schönheit - und seine Webfehler :)_ .

    Das hast du schön gesagt. Ich möchte dem im Wowereit'schen Sinne hinzufügen: Und das ist auch gut so. ;-D

    @ Richard61

    Im übrigen beobachte ich bei dir in deinem letztem Beitrag ein leichtes Einlenken. Noch sagst du:

    Zitat

    Vielleicht hast du die Gabe in diese Welten zu schauen. Ich habe sie nicht und deshalb interessiert es mich nicht.

    Wie wär's doch mal mit ein bißchen Interesse?


    Mein Ansatz wäre, man könnte ja mal so tun, wie wenn IceLady_50 Schilderung die reine Realität wäre und in dieser Richtung weitere Erkenntnisse sammeln. Wenn sich beim Sammeln der weiteren Erkenntnisse dann herausstellt, dass die Annahme, dass es Realität ist, was IceLady_50 schildert, sich nicht halten läßt, dann könnte man ja wieder zu seiner alten Einstellung zurückkehren.

    @ Richard

    Ich glaube, dass jeder Mensch das ursprünglich mal konnte bzw. kann. Ich glaube aber genauso daran, dass es einen sehr guten Grund hat, warum es nicht jeder aktivieren kann.


    Beispiel: eine sehr liebe Klientin wünschte sich allzeit ein Zeichen ihres verstorbenen Ehemannes. Das Sitting war toll, wunderbar und berührend. Sie sagte, dass sie vermeintliche Zeichen und "seltsame" Dinge notieren würde in ein Buch - immer in der Hoffnung, dass sie auch einmal Informationen von ihm erhält.


    Ich sagte: "ok, spielen wir die Szene mal durch". Sie sollte sich vorstellen, dass sie abends wie üblich in ihrem Wohnzimmer sitzt und liest. Plötzlich erhält sie ein unverkennbares Zeichen: ein Bild, eine Berührung, Worte... Ich fragte sie, wie sie wohl reagieren würde. Sie meinte ganz spontan, dass sie schlichtweg zunächst beinahe einen Herzinfarkt vor Schreck erleiden würde. Und genau das ist der Punkt.


    Wäre es wirklich gut, wenn sie es könnte?


    Und dies hier:

    Zitat

    Tote soll man ruhen lassen, ist ein anderes geflügeltes Wort an dem viel wahres dran ist.

    beruht auch auf den Ängsten der Menschen.


    Woher beziehst Du die Information, dass das WAHR ist?


    Was ist "ruhen"? Nicht an alte Geschichten rühren? Nicht alte Vorkommnisse aufarbeiten, ansprechen?


    Geht es hier um die Verstorbenen oder um die Lebenden, die mit Erlebnissen und Emotionen bzgl. ihrer Verstorbenen nicht klar kommen und am liebsten nicht an diese Themen ran möchten?

    Zitat

    dann kannst du etwas, was 99,99 % der Weltbevölkerung nicht kann

    Um aber diese Realität wahrnehmen zu können, auch wenn das nur wenige können (vielleicht gar nicht so wenige, aber wer traut sich schon, darüber zu sprechen, wenn er nicht volles Vertrauen hat, ernst genommen zu werden), muss diese Realität erst mal existieren.


    Wer sagt, dass sie nicht existiert, für den sind entsprechende Berichte entweder Hirngespinste, die der Erlebende höchstens subjektiv für wahr hält, oder bewusste Lügen, vor allem, wenn sie prüfbare Fakten enthalten, so wie IceLadys Szene in ihrem letzten Beitrag. Man wird dann in die Labore der Skeptiker gebeten, um dort unter den Bedingungen der Skeptiker die Ergebnisse zu reproduzieren. Gelingt das nicht, gilt ein weiterer Scharlatan als entlarvt, erneut - wie zu erwarten - bleibt der Beweis aus, so dass z.B. Vanilla sagen kann: Es fehlt jeder Beweis.


    Ich finde, bevor man anfängt mit Parallelwelten zu erklären, sollte man erst mal systematisch den empirischen Befund aufnehmen. Und irgendwie scheint die seltene (oder gar nicht so seltene) Fähigkeit nicht recht kompatibel mit einer akribischen Befunddokumentation zu sein.

    @ Mann:

    Zitat

    Mein Ansatz wäre, man könnte ja mal so tun, wie wenn IceLady_50 Schilderung die reine Realität wäre und in dieser Richtung weitere Erkenntnisse sammeln. Wenn sich beim Sammeln der weiteren Erkenntnisse dann herausstellt, dass die Annahme, dass es Realität ist, was IceLady_50 schildert, sich nicht halten läßt, dann könnte man ja wieder zu seiner alten Einstellung zurückkehren.

    Genau so würde ich es mir wünschen.


    Es geht nicht ums Überzeugen oder missionieren. Glauben darf doch jeder, was er/sie mag.


    Aber ich wünsche mir, mich mit anderen darüber austauschen zu können und das geht nur, wenn zumindest eine gewisse Akzeptanz besteht.