Zitat

    Wenn man unter dem Begriff 'Tod' das Ende der körperlichen Existenz versteht, und der Begriff 'Leben' die körperliche Existenz bezeichnet, dann gibt es logischerweise kein Leben nach dem Tod.

    Ich schrieb das mehrfach, dass der Begriff meines Erachtens falsch gewählt ist. Leben impliziert das körperliche und auch das gesellschaftliche Er-Leben, wie wir es führen.


    Und genau deshalb ist es (also diese Existenz nach dem Tod) für viele nicht vorstellbar, weil ja eben genau das aufhört nach dem Tod.

    Zitat

    Was mich wirklich ärgert, und warum ich so bissig reagiere ist:


    ,daß Menschen, wenn sie am schwächsten sind - zum Beispiel, weil sie wegen des Verlustes eines geliebten Menschen trauern- obendrein noch finanziell mit esotherischen Heilsversprechen ausgebeutet werden. Und dann fordern jene Heilsversprecher auch noch Respekt für ihre "Gabe" ein? - Wirklich ??

    Ich glaube, das Du und auch andere hier überhaupt nicht lesen, was ich zu sagen habe. Ich stecke in einer Schublade, die wird zugeworfen und gut ist.


    1. Ich mache keine esoterischen Heilversprechen - wo steht das? Im Gegenteil, ich sage immer vorher, dass ich nicht versprechen kann, dass ein Kontakt zustande kommt.


    2. Ausbeuten ist kriminell. Mache ich das? Woher weißt Du das?


    3. Jeder, aber auch wirklich jeder Klient hatte bislang größten Respekt vor dem, was in der Sitzung passiert ist - ich übrigens auch.

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    Auch im Rahmen einer Psychotherapie wäre es ja möglich mit einem Verstorbenen "Kontakt" aufzunehmen um etwa Abschied zu nehmen. Der Unterschied liegt darin, Daß der Klient über die Vorraussetzung dieser Sitzung nicht belogen wird.

    1. Nochmal, und zum allerletzten Mal: ich belüge niemanden.


    2. Wenn ich nun sage, dass ich auch für Psychotherapeuten arbeite und mit ihnen gemeinsam Sitzungen abhalte, was ist dann?


    Und natürlich ist ein Austausch nur möglich, wenn auch Skeptiker wenigstens die Türe mal nen Spalt öffnen.


    Menschenskinder, ich verstehe diese Reaktionen doch!! Ich krieg doch auch die Krise, wie auf TV-Sendern oder Lines Menschen aufgrund ihrer Trauer ausgebeutet werden.


    Aber es gibt auch andere, die nicht in dieses Schema passen.

    Zitat

    Wenn man unter dem Begriff 'Tod' das Ende der körperlichen Existenz versteht,

    Das was du als körperliche Existenz bezeichnest, ist ja nur etwas, was sich deiner Wahrnehmung nicht entzieht. Da du aber keineswegs wissen kannst (und keinswegs ausschließen kannst), ob es Dinge gibt, die du nur nicht wahrnehmen oder messen kannst, kannst du keine gesicherte Aussage treffen.


    Zudem besteht das Leben ja nicht nur aus dem Körper, sondern gerade auch aus dem Bewusstsein. Inwieweit Bewusstsein zwingend an den Körper gebunden ist, ist nicht nachweisbar.


    Nur weil man es (selbst) nicht wahrnimmt, bedeutet es noch lange nicht, dass es nicht existiert.


    Die größte Zeit ihrer Existenz wussten Menschen nichts von Röntgenstrahlung, radioaktiver Strahlung, Infrarotstrahlung, UV-Strahlung, Radiowellen, .... Die Entdeckung dieser Phänomene erfolgte teilweise zufällig.


    Die Frage zudem, was der Zufall ist (z.B. im quantenphysikalischen Sinn), wird u.U. immer unbeantwortet bleiben.

    Zitat

    Und natürlich ist ein Austausch nur möglich, wenn auch Skeptiker wenigstens die Türe mal nen Spalt öffnen.

    Was meinst Du mit einen Spalt breit? Entweder du glaubst es oder Du glaubst es nicht. Wie geht "ein bißchen glauben"

    Zitat

    Menschenskinder, ich verstehe diese Reaktionen doch!! Ich krieg doch auch die Krise, wie auf TV-Sendern oder Lines Menschen aufgrund ihrer Trauer ausgebeutet werden.

    ?


    Also gut, nocheinmal bitte konkret. Inwiefern unterscheidet sich das was Du machst von dem was Andere machen?


    Also ich blättere hier 46Seiten zurück um alle Deine Beiträge zu lesen, aber das einzig konkrete Beispiel, das ich finde , ist das mit der CD. Ansonsten finde ich nur Beiträge die etwas wage beschreiben, immer mit dem Kommentar, daß Du ja auch nicht weißt , was wirklich da vor sich geht.


    Post nr.2 zum Thema:

    Zitat

    Was ich sagen will ist, dass ich weiß, dass es "etwas" gibt, aber dass die Formulierungen und die Gedanken darüber ggf. nicht passend sind.

    "etwas" ist schon etwas unklar

    Zitat

    Wir gehen mit irdischen/menschlichen Maßstäben an das Thema ran - so, als würde es nach dem Tod genau so weitergehen.


    Das, was wir als "Leben" bezeichnen, beinhaltet doch Regeln, Grenzen, Gesetze, Zeit Raum....

    unvollendete Andeutungen


    und es geht weiter:

    Immer noch nichts konkretes . Dann folgen 2 Kommentare von dir , in der Du zusammengefast erklärst, man dürfe nicht nur das glauben, was man sieht.


    ab Seite 36 überlegst du, ob du einen Fall aus Deiner Praxis preisgeben solltest. Noch immer sehr wage:

    Zitat

    Und was wäre, wenn es durchaus vorkommt, Tatsachen von Verstorbenen zu erfahren, die nur dieser oder einer angehörigen Person bekannt waren?

    Ab Seite 37 erklärst du, wie wir uns denTod nicht vorstellen sollten, und sagst , wie sich die Verstorbenen Dir gegenüber zeigen.

    Zitat

    Verstorbene zeigen sich in Sitzungen (oder stellen sich dar), wie sie im Leben waren bzw. wie sie sich gesehen haben. Sie stellen oft ihren Charakter dar, geben Stichpunkte daraus. Es kommt vor, dass sich alte Menschen so darstellen, wie sie zu ihren jungen Lebzeiten ausgesehen haben - beispielsweise, wenn sie das Alter nicht mochten und das zu Lebzeiten auch so geäußert haben.

    Auf Seite 38 zeigst Du, wie so eine sitzung bei Dir abläuft. Klingt schon konkreter. Klingt jetzt aber nicht viel anders als von mir erwartet.


    ab Seite 39, ein konkreter Fall -endlich, aber schwer als tatsächliches Phänomen zu glauben.


    Nun gut Ziel meiner Auflistung ist es aufzuzeigen, warum deine Äußerung für mich nicht anders klingen, als die anderer "Medien". Dieser "Ich weiß nicht, warum mir das passiert" habitus ist geradzu klassisch.


    Darum bleibe ich skeptisch.


    Bestenfalls


    bist ein "Opfer" Deiner Menschenkenntnis, mit der man so Einiges über andere erfahren kann. Dabei verselbstständigen sich jene Fähigkeiten und werden unbewußt. Soll heißen, man weiß selbst nicht mehr wie man jene Information erhalten hat.


    Beispiel Jan Becker und die Frau vom Bahnhof: Er habe jede Regung dieser Frau beobachtet um einen Hinweis auf ihren Wohnort zu erhalten. Irgendwann sah er nichts mehr an ihr und war gezwungen zu raten. Das Experiment gelang trotzdem. Er hat einfach unbewußt die richtigen Informationen gedeutet.


    Schlimstenfalls


    ist alles erstunken und erlogen,


    aber keinesfalls ist es ein parapsychologisches , übersinnliches oder irgendwie anderes metaphysisches Phänomen.


    Falls doch, bist so gut wie sicher Millionärin.


    http://web.randi.org/the-million-dollar-challenge.html

    Zitat

    Nur weil man es (selbst) nicht wahrnimmt, bedeutet es noch lange nicht, dass es nicht existiert.

    Nur weil man es __so__ wahrnimmt, bedeutet es noch lange nicht, dass es so existiert.


    Nur weil man es durch die Kultur so gelernt, bedeutet es noch lange nicht, dass es so existiert.


    Nur weil man kulturell die Vorstellung vermittelt bekam, eine imaterielle Seele wohne in unserem physischen Körper, bedeutet es noch lange nicht, dass es so ist.


    Mythos ist nur ein Mythos und lässt keinen Rückschluß auf die Wirklichkeit zu.

    Zitat

    Zudem besteht das Leben ja nicht nur aus dem Körper, sondern gerade auch aus dem Bewusstsein. Inwieweit Bewusstsein zwingend an den Körper gebunden ist, ist nicht nachweisbar.

    Der Körper generiert das Bewußtsein, und selbst das nicht immer zuverlässlich. Wenn schon ein Schlag auf den Kopf oder ein paar läppische Toxine das Bewußtsein vorübergehend lahmlegen, wie soll dann ein cerebraler Totalausfall das Bewußtsein erhalten?

    Ok, verstehe... Du möchtest es konkreter, meine Postings beinhalten für Dich zu wenig Greifbares. Dabei solltest Du bedenken, dass ich einerseits hier keine intimen Details von Klienten preisgeben werde und zum anderen komme ich nicht in das Thema geschossen und predige das Evangelium.


    Gerne gebe ich Beispiele, um klarmachen zu können, um was es mir geht.


    Menschenkenntnis nutzt mir in einer Sitzung recht wenig. Gut, ich schaue mir den Klienten an und wenn ich glaube, psychiatrische Probleme zu erkennen, lehne ich eine Sitzung ab, das schon. Ebenso, wenn Erwartungen an mich gestellt werden, die ich nicht erfüllen kann oder möchte.


    Nehmen wir ein neutrales Beispiel. Mir gegenüber sitzt eine Dame, die Klientin. Neben ihr sehe ich eine Person, die ich beschreibe. Haarfarbe, Größe, Statur (im Sinne von Figur) und damit verbunden auch Charakter - die Person macht einen elitären, sehr damenhaften und eleganten Eindruck. Anschließend kommen noch Informationen bzgl. des Charakters.


    Die Klientin sieht optisch komplett anders aus. Größe, Statur, Kleidung, Gesicht... alles völlig anders - ein Herleiten also nicht möglich. Die Klienten ist sehr berührt und sagt, dass es sich um ihre Mutter handelt. Die Mutter nennt das Wort "Ring" und dass ich unbedingt danach fragen soll - und das sehr drängend, es sei wichtig.


    Die Klientin greift wortlos in ihre Handtasche, holt einen Cartier-Ring hervor und sagt, dass sie diesen immer bei sich hat, aber nie trägt, weil sie glaubte, dass er ihr nicht stünde (sie ist vom Typus her eben ganz anders).


    Niemand wusste, dass sie diesen Ring bei sich trägt, ihren eigenen Aussagen nach.


    Frage: woher kommen diese konkreten Informationen, wenn nicht von der verstorbenen Person?

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    Nur weil man kulturell die Vorstellung vermittelt bekam, eine imaterielle Seele wohne in unserem physischen Körper, bedeutet es noch lange nicht, dass es so ist.

    Derartigen Vorwürfen gegenüber bin ich ziemlich immun. Ich bin in einer DDR-Kultur aufgewachsen, in der Marx und sein Materialismus gelehrt wurde (von der Schule bis zum Studium)- und ja- ich habe in allen Fächern- auch in Politischer Ökonomie (des Marxismus) und im Wissenschaftlichen Kommunismus mit "sehr gut" abgeschlossen. Meine Eltern waren Mitglied der SED. Von Kulturen mit "immaterieller Seele" war ich historisch weit entfernt- und ich hatte mit Kirche und Glauben wahrlich nichts am Hut.


    Ich bin nicht derjenige, der behauptet, zu wissen wie es ist- schon allein aus wissenschaftlicher Sicht muss ich sagen, dass ich das nicht wissen kann- deswegen bin ich diesbezüglich auf der Ebene des Glaubens, auf der Ebene der Spekulation. Zumal ich meine Erfahrungen nicht reproduzierbar für andere Menschen vermitteln kann.


    Wer behauptet, es könne kein immaterielles Bewusstsein geben (materiell im Sinne von Körpern, wie Mensch sie wahrnehmen kann), begibt sich auf unwissenschaftliches Glatteis, weil er keinerlei Nachweise erbringen kann. Es ist prädikatenlogisch falsch, aus "Es gibt" zu schließen: ==> "für alle gilt" .


    Und halt: Ich kann durchaus meine Gedankeninhalte per Radiowellen auf die Reise schicken- dann sind sie von meinem Gehirn ungebunden im Raum- als elektromagnetische Welle (und sie wären bei fähigem Empfänger sogar wiederabrufbar)- oder willst du behaupten, meine Gedanken in Form der Radiowellen verschwinden wenn ich kurz danach (nach menschlichem Ermessen) sterben sollte? Und ja- das ist selbst unter bekannten physikalischen Phänomenen machbar.

    Zitat

    Wenn schon ein Schlag auf den Kopf oder ein paar läppische Toxine das Bewußtsein vorübergehend lahmlegen, wie soll dann ein cerebraler Totalausfall das Bewußtsein erhalten?

    Ein durchaus schlagendes Argument. So robust kann die Seele / Bewusstsein nicht sein, wenn man sie nach 10 Bier verliert, aufwacht und nichts mehr weiß.


    Oder ein Mensch im Koma mit schwerer Hirnverletzung (z.B. Schuhmacher oder Deckarm). Deckarm wachte nach Monaten wieder auf und wusste gar nichts, von der Zeit. Kann man mit diesem Menschen in dieser Zeit Kontakt aufnehmen, spürt er seine Seele/Bewusstsein nicht mehr, aber irgend ein Medium (z.B. Icelady) kann trotzdem Kontakt aufnehmen.


    Die Logik aus diesen Gegebenheiten sagen mir , dass die Zeit nach dem Tod gleich wie die Zeit vor der Geburt/Zeugung ist. Von daher braucht man keine Angst um die Zeit nach dem Tod haben. Es ist ein Kreislauf aus dem wir auftauchen und wieder eintauchen. Vielleicht tauchen wir wieder auf in evt. Milliarden von Jahren die uns vorkommen werden wie eine Sekunde.

    Das dämpft die Angst vor dem Tod generell keineswegs. Denn das Ausgelöschtsein des Ichs für ewige Zeiten ist es, was den meisten solch ein Entsetzen verursacht.


    Erst wenn man versteht, dass dieses ausgelöschte Sein keine Ähnlichkeit mehr mit dem heutigen, an das ICH gebundene Dasein hat, kann sich diese Angst lösen.


    Was sich nicht lösen kann, ist die Ungewissheit. Denn bei allem was uns unser schlauer Geist einflüstern will - die letzte Gewissheit, ob nicht doch "noch etwas kommt", kann uns niemand nehmen.


    Dass das Gehirn tot und nicht mehr existent ist, ist jedenfalls kein endgültiger Beweis dafür oder dagegen, auch wenn die größten Ängstler - die Wissenschafts-Gläubigen - das noch so oft anführen (um sich selbst zu überzeugen ]:D )

    Zitat

    auch wenn die größten Ängstler - die Wissenschafts-Gläubigen - das noch so oft anführen

    Also ich habe die Angst vor dem Tod durch meine Wissenschaftsgläubigkeit verloren.


    Ich denke die größte Angst vor dem Tod haben die Gläubigen, sie Vertrauen in ihrer Angst auf tausende Religionen mit tausenden von Göttern die ihnen ein Leben nach dem Tod versprechen, dafür sind sie bereit sich in die Luft zu sprengen zu morden zu versklaven zu unterdrücken.


    Sich selbst diese Angst vor dem Tod zu nehmen, indem ich an Heilsversprechen oder ein altes Buch glaube ist sehr einfach.


    Sich zu lösen von seinem Glauben und zu erkennen , das es Schwachsinn ist, das ist ungleich schwerer. Goethe , Kant, Einstein und viele andere haben dies so getan.

    Mich wundert wirklich diese Besessenheit bezüglich der Richtigkeit der eigenen Überzeugung, eingeschlossen der Wunsch, andere davon ebenfalls davon zu überzeugen.


    Nicht erkannt wird anscheinend: Jede Art von gedanklichem Gebäude kann eben nur das sein: Ein Gedanken-Gebäude, das, je nachdem was ihm begegnet, anfällig ist gegen Erschütterungen.


    Wer im Brustton der Überzeugung sagt. Das IST so, weil ICH es geprüft habe und nun MEINE Gedanken der reinen Wahrheit entsprechen, irrt. Ganz einfach: Er irrt.

    Zitat

    Das dämpft die Angst vor dem Tod generell keineswegs. Denn das Ausgelöschtsein des Ichs für ewige Zeiten ist es, was den meisten solch ein Entsetzen verursacht.

    Macht ja auch Sinn. Ein waches Bewußtsein ist ein Überlebensvorteil.

    Zitat

    Also ich habe die Angst vor dem Tod durch meine Wissenschaftsgläubigkeit verloren.

    Geht mir auch so. Es ist der Prozess des Sterbens und der möglichen Umstände des Sterbens, die mir Angst machen . Der Tod selbst lässt mich kalt. ;-) Und vor allem , ich habe angst vor dem Tod anderer.


    Mein Lieblingszitat:


    "Den eigenen tod, den stirbt man nur, mit dem Tod Anderer muß man leben."


    Ich sehe Bewußtsein als einen schmalen Focus auf die Welt, das meiste was unser Gehirn wahrnimmt, verarbeitet es eh abseits des Bewußtseins.


    Bewußtsein erscheint mir daher eher mehr ein fragiles cerebrales Konstrukt zu sein, als ein universales Prinzip.


    Interessant hierbei und für jeden einfach zu nachzuvollziehen: Beispiele Ohnmacht oder Schlaf:


    Wer erinnert sich ans Einschlafen oder daran in Ohnmacht zu fallen. Man erinnert sich doch immer nur ans Wiedererwachen., nie aber genau an den Moment als man tatsächlich das Bewußtsein verlohr.

    Zitat

    Die Logik aus diesen Gegebenheiten sagen mir , dass die Zeit nach dem Tod gleich wie die Zeit vor der Geburt/Zeugung ist. Von daher braucht man keine Angst um die Zeit nach dem Tod haben.

    Da scheint was Wahres dran zu sein ;-)


    Nocheinmal:

    Zitat

    Denn das Ausgelöschtsein des Ichs für ewige Zeiten ist es, was den meisten solch ein Entsetzen verursacht.

    Keine angst Du wirst es prinzipbedingt nicht bemerken. Es ist ein Zustand ohne Erfahrung, was es einem Lebenden unmöglich macht, sich vorzustellen.


    Nebenbeibemerkt sehe ich ein ähnliches kognitives Problem in der Kosmologie, wenn es um die Prozesse in einem "Schwarzen Loch" geht. Auch hier haben wir es sehr wahrscheinlich auf grund der Gravitation mit einem Totalverlust ALLER Informationen zu tun.


    Auch der Tod ist also der subjektive Totalverlust aller Informationen. Aller Informationen heißt eben auch aller Informationen, was impliziert daß die Information über den Verlust von Informationen selbst auch verlohren ist. Alles klar? ;-)


    Als moralisch Schlußfolgerung sehe ich daraus die dringlichkeit sein Leben möglichst sinnvoll zu gestalten. Wer etwas der Nachwelt hinterlassen will, kann das nur vollkomen altruistisch tun, man selbst hat Keinen ewigen Vorteil aus seinem Tun. Egoismus ist demnach sinnlos.