Adolf Hitler ist nie aus der katholischen Kirche ausgetreten. Und eben jene hat bei diesen Scheußlichkeiten wissentlich zugeschaut.


    Zudem habe ich schon mehrfach betont , dass Religion und Ideologie auf dem gleichen Holz wächst.


    Immer ausgehend von einer Überhöhung seiner selbst, auf Grundlage seines Glaubens oder seiner Rasse.


    Darwin hat es schon 1850 geschrieben alle Menschen sind einer Rasse.


    Glauben tut das heute nur eine kleine Minderheit obwohl es wissenschaftlich bewiesen ist. Wieviele Religionen es auf der Welt gibt wird niemand so genau wissen, sicher zehntausende und jeder seiner Anhänger meint obwohl er als Mensch der gleichen Rasse angehört sein Gott wäre der Richtige.

    Die meisten Hexenverbrennungen wurden von weltlichen Gerichten abgehalten. ;-) Die Kirche hat die Grundlage dafür geliefert. Sie haben beide Hand in Hand gearbeitet:


    http://www.frauenwissen.at/hexen.php

    Zitat

    Fast alle sogenannten Hexenprozesse wurden vor weltlichen Gerichten geführt. Allerdings hatten katholische Theologen die dämonologische Hexenlehre (z.B. Schadenszauber) entwickelt - die Kirche hatte den Nährboden für den Hexenwahn gelegt, die Prozesse selbst aber recht schnell an die weltlichen Gerichte abgegeben. So wurden die Hexenprozesse zu Strafverfahren gemischter Zuständigkeit kirchlicher und weltlicher Gewalten. Die örtlichen Gerichtsbarkeiten waren das weltliche Vollzugsorgan, während die kirchlich beeinflussten juristischen Fakultäten die jeweiligen Rechtsgutachten erstellten.

    Zitat

    Für eine Behörde war ein Hexenprozess der beste und schnellste Weg, Geld zu verdienen. Die Obrigkeit hatte also handfeste materielle Interessen: Laut Gesetz fiel ihr der ganze Besitz der als Hexen Hingerichtete zu. Vor allem waren es reiche und alleinstehende Frauen, in erster Linie Witwen, auf die das Auge der gierigen Obrigkeit fiel. Nach der Hinrichtung einer vermögenden Frau gönnten sich ihre Richter ein üppiges Mahl auf Kosten des Opfers. Oft wurde das Geld eines Angeklagten schon vor dessen Verbrennung ausgegeben. Für die meist erheblichen Prozesskosten und Exekutionskosten musste die Hingerichtete mit ihrer Hinterlassenschaft selbst aufkommen - berechnet wurde dabei oft sogar auch das Feuerholz.

    Hitler war auch ein weltlicher Diktator. Die meisten Menschen denken über äußere Ideale und die meisten schließen sich irgendwelchen Institutionen an, die für oder gegen etwas sind, was die eigenen Befindlichkeiten unterstützt. Aber sobald man mit seinem Latein am Ende ist, und man keine Lösungen findet, für die eigenen Bedürfnisse, dann wird man zwangsläufig irgendeinem die Schuld geben wollen, ihn anprangern und anschließend vernichten wollen oder hinter ihm herhetzen. Das ist keine Hexerei, sondern ein sich immer wiederholendes Prinzip. Aber Schuld haben ja nur die Großen, als Kleiner hat man keine Wahl . . . ? In Wahrheit läuft man dem hinterher, der einen füttert, ansonsten ist einem das selbstständige Denken nicht selten zuviel.


    Da, wo eine Schuld ist, da ist keine Lösung und damit kein Verständnis für die möglichen Hintergründe. Unsere Psychologie hat auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss gefunden, für das Fehlverhalten des Menschen. Dafür gibt es auch so viele Tabletten. ;-) Sobald eigene Bedürfnisse nicht befriedigt werden, solange rennt die Masse denjenigen hinterher, die versprechen, dass sie diese erfüllen können und wenn es sein muss mit Gewalt. Da arbeiten heute wie damals Kirche und Materialismus Hand in Hand. Gut wollen sie alle sein, recht haben auch, aber auf welcher Grundlagen bauen sie diese Erkenntnisse auf und hat es jemals auf der Welt auf Dauer funktioniert? Und ist in beiden Gruppierungen alles falsch, oder gibt es auch Halbwahrheiten? Man kann sich einmal abends Sendungen ansehen, wie weltliche und kirchliche Vertreter sich verhalten, wenn es um Gewinn und Gläubigkeit geht. Ausbeutung findet auf beiden Seiten statt. Die einen machen es wegen einem Geld- und Wirtschaftssystem, was die Bedürfnisse der Menschen über Kaufen und Verkaufen stillen will. Das diese Theorie aber auf dem Rücken anderer Kontinente ausgetragen wird, um wenigen Millionen einen Wohlstand zu schenken, für den sie andere als Sklaven herhalten, da sieht man gekonnt drüber hinweg. Hört man auch in keiner parteilichen Rede. Kommt einem das bekannt vor? Gab es in Amerika zur Zeit der Sklavenhaltung auch. Und dann gibt es diejenigen, die das Seelenheil ansprechen und die versprechen hier die Bedürfnisse zu stillen, über ihre Institution. Diese Bedürfnisse kennen aber die wenigsten, deren Auswirkungen sieht man nur in der Entgleisung im Verhalten der Menschen und in den Auswirkungen der Materie. Und da schließt sich dann wieder der Kreislauf.


    Wer nachdenkt, um Lösungen zu finden, der wird auch mögliche Hintergründe für die Entgleisungen verstehen wollen. Schuld schließt von vornherein jedes Verstehen aus, dass ist meine Erfahrung. Um vernünftig nachzudenken, dafür muss man weder religiös noch spirituell sein. Aus den Halbwahrheiten, kann man sich das herausholen, wovon man selbst glaubt, dass es zu einer Lösung führen könnte und dann kann man es auch neu überdenken. Hätte Einstein keine Lösungen gewollt, die Welt wäre um einiges ärmer. Er hat seine Theorien selbst nicht beweisen können, sprach aber von Intuition. Und wer mit Intuition nichts anfangen kann, der kann an diese Stelle auch Wissen setzen, um das man sich bemüht. Beweisen mussten andere seine Entdeckungen. Trotzdem war er überzeugt davon.

    Richard, bei allem Verständnis, aber wie Du schreibst - daraus klingt ebenfalls Hass.


    Du stellst Dich damit ohne es zu merken auf dieselbe Stufe wie religiöse Hasser - auch wenn DU nicht mordest und folterst - es ist wieder derselbe Geist, der anderen vorwirft, sie hätten aus Hass diese Scheuslichkeiten begangen.


    Wenn wir auf andere zeigen - und wir mögen noch so Recht damit haben, sie anzuprangern - so kritisieren wir doch damit immer gleichzeitig uns selbst. Wir versuchen nur uns damit reinzuwaschen, dass wir sagen: "Oh wie schlimm seid IHR!" Wir haben alle düstere und sogar mordlustige Gedanken in uns, und die verdrängen wir nicht nur gern, sondern projizieren sie, indem wir uns Schuldige suchen.


    Es ist wieder diese Binsenweisheit: Jeder kann aber nur bei sich selbst anfangen, es anders zu machen, also Frieden zu säen, statt die Verbrechen anderer anzuprangern. Die sind den meisten ohnehin bekannt, ändern offenbar aber nichts an deren Einstellung, auch wenn das noch so unverständlich erscheint.


    Also, wie sieht es aus mit dem Frieden in Dir?

    Ich ruhe in mir und meinem Weltbild und traure meiner vergeudeten evangelischen Jugend nach die mir in seinem Pietismus das Leben schwer machte.


    Daher rührt wohl etwas Hass her, den ich zu unterbinden versuche.

    Zitat

    Hassgefühle sind ja traurigerweise immer dieselben, nur das Feindbild wechselt.

    :)z :)^ Es gibt wohl kaum eine Gruppe, die es noch nicht geschafft hat, für eine andere Feind zu sein.


    Das Gegenteil von Hass scheint mir übrigens nicht Liebe sondern Dankbarkeit zu sein.


    Das Gegenteil von Liebe ist Angst.

    Hass gebiert immer Schlechtes, ab einem gewissen Stadium. Er kann aber auch anspornend und wissbegierig machen, dadurch verliert sich dann der Hass im besten Fall. Zum Hass gehören immer zwei, einer ist der Überlegene und kostet dies zu Lasten eines Anderen aus, dadurch schürt er den Hass. Ein ewig sich wiederholendes Drama. Die Überwindung des Hasses ist nur denkbar wenn der Stärkere seine Stärke nicht dazu einsetzt sich selbst zu überhöhen.


    Meine Tochter war auf einem Gymnasium unter Leitung von Franziskaner Nonnen.


    Die Schulleiterin eine Nonne machte eine Ansprache, sie stieg aufs Podium und entschuldigte sich zu allererst dafür, dass sie sich damit über andere erhebt, was Franziskaner niemals tun. Es hat mich tief bewegt, das so etwas möglich ist unter Christen, denn es waren alle Hautfarben und Religionen Atheisten etc. vertreten.


    Leider sind dies sehr wenige Ausnahmen so etwas vorzutreffen. Meist trifft man auf ein völlig überhöhtes Selbstbewusstsein über die Richtigkeit seines Glaubens. So weit gehend , sicher sagen zu können dieser oder jener kommt nicht in den Himmel weil er nicht meiner Religion angehört - ein riesiger Trugschluss.

    Boah, wie mich diese Diskussion langweilt! Der Tod markiert das Ende des Lebens. Im Grunde genommen sind wir nicht mal am Leben, sondern zucken nur ein bisschen rum und interpretieren das Theater in unseren Köpfen als Ausdruck einer höheren Intelligenz. Dabei ist der Mensch als Spezies im Kontext seines Seins ausgesprochen dumm, nur merkt er es nicht. ;-)

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    Dabei ist der Mensch als Spezies im Kontext seines Seins ausgesprochen dumm, nur merkt er es nicht. ;-)

    Nun, wenn er es nicht merkt, dann kann er ja unter Seinesgleichen viel Spaß haben - auch und grade bei einer solchen Diskussion.


    Ich vermisse nun Deinen exorbitant genialen und innovativen Beitrag ;-D

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    Die Überwindung des Hasses ist nur denkbar wenn der Stärkere seine Stärke nicht dazu einsetzt sich selbst zu überhöhen.

    Uiuiui. Wer hasst ist also das Opfer der Selbstüberhöhung eines Stärkeren? Ist das jetzt eine neue Sicht auf den Antisemitismus? Die Juden sind ja selbst schuld, wenn sie mit ihrem Gottesbund so angeben? :=o :=o :=o

    Aber mir ist noch eine Frage zum Thema eingefallen: Im Bereich der Nahtodeserfahrungen hört man immer wieder von ausgesprochen angenehmen Erlebnissen, die mit ziemlich schrecklichen Körperveränderungen einhergehen. Und oft wird ja gerne das Vorgefundene mit evolutionärem Vorteil begründet. Aber die Erlebnisse beim Sterben und danach liegen ja völlig außerhalb jeder Vererbbarkeit. Der dummen, zufälligen Natur könnte es doch völlig schnurz sein, wie qualvoll die letzten Minuten sind. Ich finde das sehr seltsam, dass der Vorgang, der äußerlich nur als "kaputtgehen" beschrieben wird, innerlich so erlebt wird, dass Rückkehrer in unglaublich positiven Tönen davon berichten. Was sagen denn die Evolutionsbiologen dazu? :)D

    Immer wieder wird hierzu doch die Ausschüttung von Stresshormonen als Erklärung des Phänomens angeführt. Na ja, ziemlich freundlich von der Natur, das so zu handhaben. So ganz rein zufällig vor allem. ;-)