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    Bei einigen Beiträgen hier hat man durchaus den Eindruck, dass die Verfasser keine Erfahrungen mit Leuten mit Psychosen haben.

    Die absolute Mehrheit der Beiträge hier kam nach dem ersten Beitrag des TE; vor dessen Rückmeldung war das Ausmaß des Zustands des Bruders überhaupt nicht klar. Von daher...

    @ Abatenago

    Du kannst ja über deine Familie so viele "liebe Zeilen" wie du willst schreiben, aber es sollte doch mittlerweile zu den meisten Menschen durchgedrungen sein, dass jeder mit seinen Gefühlen anders umgeht. Ich bin auch kein Freund von Gefühlsduseleien, vor allem dann nicht, wenn man vor so einem massiven Problem steht und händeringend nach einer Lösung sucht.

    Du tust, als würde er ihn hier aufs Unterste beleidigen, ich finde er ist sogar sehr lieb zu ihm.. er sorgt sich und kümmert sich um ihn. viele Leute können auch nicht mit schizophrenen Leuten umgehen, da es nichts alltägliches ist und man den Menschen oft nicht wieder erkennt..


    wäre er ihm nicht wichtig, würde er hier nicht schreiben. Er könnte ihn auch einfach im Stich lassen und sich nicht drum kümmern.

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    Du hast Recht. Es war gemein von mir. Von einem Menschen, der unter höchsten Druck steht, eine liebe Zeile einzufordern. Sorry.

    Sorry, aber was du hier schreibst, geht doch komplett am Thema vorbei. Ich finde nicht, dass du etwas konstruktives beiträgst. Alles hier geschriebene negative, was dich stört, bezieht sich eigentlich auf die Erkrankung des Bruders, nicht auf den Bruder selbst. Was der TE an kritischem Verhalten aufzeigt, ist ja nicht das eigentliche Verhalten des Bruders, sondern das Verhalten der Krankheit. Du erwartest ja auch nicht, dass jemand Hymnen auf Pestbeulen oder blutigen Auswurf schreibt – und das ist doch nur eine andere Variante davon, die sich im Gehirn abspielt. Der Bruder kann sich dagegen gar nicht zur Wehr setzen. Er ist nicht er selbst. Wieso sollte man schlimme Symptome beschönigen?


    Und Sätze wie

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    Wir sind alle krank vor Sorgen

    vermitteln für mich glaubhaft, dass er seinen Bruder liebt. Denn ansonsten wäre es ihm einfach egal, was mit ihm passiert.

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    Ich glaube, er würde seinem Bruder damit einen Gefallen tun.

    Jemanden im Stich zu lassen, der

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    Jetzt sollen ihn auch die Patienten da mobben und das Essen da könnte vergiftet werden und so was.

    offensichtlich hochgradig paranoid und in Panik ist, das fände ich ziemlich unverantwortlich. Es ist ja nicht so, als würde der Bruder sich pudelwohl fühlen und dass die Vermutung des Bruders sein einziges Problem wäre. Es ist ja tatsächlich so, dass er unter den Auswirkungen der Paranoia leidet.

    Das ist wirklich verantwortungslos und übergrifflich, was hier teilweise geschrieben wird!


    Die Krönung ist, gleich einen Betreuer zu organisieren!


    Vor allem das auch gleich Schizophrenie zu nennen.


    Ne Art Verfolgungswahn kann sonst was für Ursachen haben. Zurückweisung von Menschen immer wieder. Dauerndes Pech im Leben: Warum nur immer ich? Schuldprojektionen auf die Umwelt...


    Wenn der nen echten Leidensdruck hat, wird er schon selbst zum Arzt oder Therapeuten gehen!


    Er scheint doch Null gefährdet zu sein, sich oder Anderen was an zu tun???


    Arbeitet er denn noch normal? Ist seine Wohnung verlottert? Versorgt er sich noch normal mit Essen? Ist er selber noch gepflegt? Verkriecht er sich nur noch in der Wohnung?


    In jedem Fall sollte ihr Euch alle mal schlau machen, was schizo laut Schulmedizin ist, die ihn in die Klappsmuehle bringen und entmuendigen wollen!


    Und selbst die Schulmedizin steckt Leute wie diesen Molat und Tausende in die Psychiatrie über Jahre... Die da gar nicht hingehoeren...


    Klar, ein wirklich GUTER Therapeut konnte ihm sicher helfen, aber ER muss das wollen.


    Gutes 2014... Besonders diesem Bruder!

    Einiges was hier geschrieben wird, kann man nicht so ernst nehmen, aber egal.


    Ja, er ist ein sehr lieber Mensch.. Und ja, er sieht selbst ein, das er im moment


    hilfe braucht.. Er möchte nicht lange in der Klinik bleiben, aber im moment


    möchte er selber auch nicht nach Hause.. Ich habe ihn heute 2 Stunden besucht.


    Er nimmt jetzt auch Tabletten ein und hat keine grossen Nebenwirkungen.


    Er sagte das er denk noch ca. 2 Wochen da zu bleiben, das sei ok so.


    Ich werde ihn weiter besuchen und Tips geben, aber am Ende muss er selber


    entscheiden, was er in der Zukunft machen möchte.

    Mir ist nicht ganz klar, warum Du hier weiter berichtest. Hast Du Fragen? Brauchst Du Tipps? Interessieren Dich unterschiedliche Meinungen zu dem Thema?

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    Ich werde ihn weiter besuchen und Tips geben, aber am Ende muss er selber entscheiden, was er in der Zukunft machen möchte.

    Bist Du jetzt sein Vormund?

    @ Barceloneta

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    Jemanden im Stich zu lassen

    Du nennst es jemanden im Stich lassen. Ich nenne es, Vertrauen in professionelle Helfer haben. Der Bruder ist jetzt, dank seiner Familie, in der Psychiatrie. Dort gibt es genug Fachpersonal, dass sich angemessen um ihn kümmert.


    Ich würde es gut finden, wenn die Familie den Bruder los lassen könnte. Aber vielleicht kann sie es auch nicht. Was dann?

    @ CABA01

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    In jedem Fall sollte ihr Euch alle mal schlau machen, was schizo laut Schulmedizin ist, die ihn in die Klappsmuehle bringen und entmuendigen wollen!

    Ich befürchte, Du hast hier nicht alles gelesen, denn das ist schon passiert.