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    wenn du tief in einer depression wärst würdest du nicht mehr drüber nachdenken WAS du für andere für ne Fassade baust, da fehlt die kraft duschen zu gehen oder aus dem Haus... du denkst noch darüber nach anderen ne show zu bieten... sehr kurios für nen Depressiven.

    Bist du ein Arzt um das zu bewerten? Von welcher Show du redest ist mir auch nicht ganz bewusst und zum Thema Hygiene und Zustand meiner Wohnung äußere ich mich lieber nicht, da würde ich vermutlich noch schlecht werden.

    Also irgendwie erinnert mich dieser Faden an einen anderen Faden hier, nur dass es damals darum ging, ständig alles zu durchleuchten und zu hinterfragen, warum es denn nun Krige gibt, warum Geld, warum Menschen sich ständig was diktieren und Gefallen lassen etc.! Egal was dort auch geantwortet wurde, sämtliche Antworten waren verkehrt und arteten ausnahmslos in Missgunst, Unverständniss usw. aus, bis es soweit kam, dass es von der oder dem Fadeneröffner nur noch beleidigend hieß, : Ihr habt doch alle keine Ahnung, Ihr seit alle dumm und lasst Euch von dieser Welt nur noch verarschen!


    Ich weiß nicht wieso, aber es erinnert mich mächtig daran.


    Aber nun zu Louan.


    Wenn Du was suchst, dann ist es der bekannte und allseits oft gefragte Sinn des Lebens, den sich durchaus sehr viele Menschen stellen, mich eingeschlossen.


    Den Sinn des Lebens gibt es nicht wirklich, sondern jeder Mensch der geboren wird, macht erst aus seinem Leben einen Sinn, indem jeder für sich früher oder später heraus finden muss, was er oder sie nun damit anfangen kann oder auch muss. Kein einziger Mensch, ob vor tausend Jahren oder auch in der Zukunft, kann oder wird gefragt werden, ob man überhaupt leben will. Da geht es allen gleich.


    Der unterschied dabei ist nur, dass es diejenigen gibt, die es als eine Art Herausforderung sehen, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben, was durch frühkindliche Entwicklung, Neugier, Erfahrung, Liebe geebnet sein sollte!!!! Andere widerrum, oder besser, jeder einzelne macht seine ganz eigenen positiven, wie leider auch negativen Erfahrungen, die nicht zuletzt sehr ausschlaggebend für die weitere Zukunft eines jedes einzelnen sind.


    Vieles kann man sich einfach nicht aussuchen und ist leider schon von Kindesbeinen an, ein Negativindikator für die weitere eigene Zukunft. Dies kann man stets nur selber und auch mit Hilfe anderer Vertrauter ändern, aber nur, wenn man dies überhaupt noch möchte.


    Keiner hier, kann in den anderen hinein schauen und wissen, was diese oder dieser schon alles erlebt, oder auch nicht erlebt hat und somit kann eine solche Diskussion immer nur ein erster kleiner Schritt sein und meist wird auch nicht mehr daraus, es sei denn , man versucht auf beiden Seiten fair und ehrlich miteinander umzugehen, was mir hier ser schwierig erscheint.


    Ich habe mir hier alles durchgelesen, nichtzuletzt schon deswegen, weil ich mich dennoch sehr gut in die Situation von Louan hineinversetzen kann, also nicht wirklich, aber ich denke, dass ich das durchaus irgendwie verstehen kann.


    Andererseits verstehe ich auch sehr gut hier so manche Antworten und Missverständnisse, da es nun mal äußerst schwierig ist, einem Menschen zu helfen, der sich nicht mehr in der Lage sieht und fühlt, dem Leben einfach doch noch etwas positives abzugewinnen.


    So etwas ist anfänglich fast immer zum scheitern verurteilt, wenn Louan nicht selber einsichtig wird, doch noch etwas aus dem Leben zu machen.


    Das hier diesere Faden eröffnet wurde sagt mir nur eines, nämlich dass Louan nicht wirklich sterben will, aber so wie bisher auch nicht weiter Leben will. Darin liegt einfach das Dilemma. Ist es erst einmal soweit, dann ist man kaum noch empfänglich für irgendwelche Vorschläge.


    Aber als Vorraussetzung zur Hilfe, ist nun mal die eigene Einsicht und der Wille dazu eine absolute Grundvorraussetzung!


    Wenn Du irgendwie doch noch die Kurve kriegen willst, dann musst Du auch annehmen können und wenn nicht, dann tu einfach das, was Du meinst tuen zu müssen, sorry!


    All die Leute hier versuchen ja schließlich nur, Dir in irgeneiner Weise eine Brücke zum pos. zu bauen und Verständniss zu zeigen und das solltest Du auch so auffassen, auch wenn es schwer fällt.


    Alles Gute für Dich. :°(

    Kein Arzt aber täglich im Umgang mit psychischen Erkrankungen aller Arzt und auch in ner Jugendpsychiatrie gearbeitet...


    schon allein hier solche Texte zu verfassen zeigt mir, du möchtest nicht sterben du möchtest mitleid, sonst würdest du einfach von ner Brücke springen.

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    Kein Arzt aber täglich im Umgang mit psychischen Erkrankungen aller Arzt und auch in ner Jugendpsychiatrie gearbeitet... schon allein hier solche Texte zu verfassen zeigt mir, du möchtest nicht sterben du möchtest mitleid, sonst würdest du einfach von ner Brücke springen.

    Dann mit Knochenbrüchen im Krankenhaus aufwachen. Nein, Danke.

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, ob nun im pos. ,als auch im negat.


    Es gibt im Leben eines jeden Menschen, für nichts ,aber auch garnichts eine Garantie auf Erfolg. Erfolg im jeglichen Sinne kann man nur haben, wenn man auch bereit ist, dafür zu kämpfen. Und "kämpfen" setzt gewisser Maßen kampfgeist vorraus. Das Leben ist nun mal ein Kampf, aber für uns alle.


    Ohne Kampfgeist und Selbsbewusstsein ist Hilfe von außen zwingend notwendig, allerdings muss man auch annehmen wollen, ansonsten ist es einfach nur Schade für diejenigen, die Ihre Energie dort sinnlos hineinstecken.

    ZUSATZ: Und solange Du das nicht einsiehst, oder mindestens versuchst es anzunehmen, sind weitere Antworten eher kontraproduktiv.


    Jeder der schon mal psych. Probleme hatte oder hat, weiß genau, dass solche Krankheiten schlimmer sein können, als die meisten körperlichen. Da Du offensichtlich ,meiner Meinung nach, viele Ängste hast, die Dein Leben so stark beeinflussen, bist Du einfach in jeglicher Hinsicht gelähmt und unfähig nach vorn zu schreiten, da Du selber davor schon wieder zurück schreckst, aus Angst davor zu versagen.


    Ängste können einen Menschen mächtig verändern und Ihn so stark beeinflussen, dass ein normales Leben fast unmöglich erscheint, aber eben nur erscheint!


    Von da an ,ist Hilfe unabdingbar. Deine eigene Entscheidung.

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    Vielleicht braucht der TE keine Hilfe, zumindest hat er das nicht gesagt, sondern einfach nur ein paar inspierierende Menschen, die ihn durch sein Leben begleiten.

    Ich brauche eine große Käsepizza und noch 10 Tage bis zu meinem Termin beim Psychiater/Neurologen. Darüber hinaus erhalte ich Ende dieser Woche meine Ergebnisse vom Endokrinologikum.

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    Drei Gründe die dafür sprechen das du leben willst..

    Je mehr Leute das schreiben, desto wahrscheinlicher wird es, dass ich mir aus Trotz irgendwann etwas antue. Völlig egal ob ich dann auf ADs bin oder nicht. Nur mal so als Hinweis. Es kotzt einen nämlich an, wenn Leute meinen einem sagen zu können was man angeblich will oder nicht.

    @ Louan

    Hast Du eigentlich meine PN-Antwort(en) gelesen? (Ich frage nur, weil ich selbst schon manchmal eine Weile übersehen habe, dass ich eine PN habe. Manchmal kommt eine Benachrichtigung direkt auf den Bildschirm, manchmal erscheint nur oben rechts so ein rotes Zeichen, was man auch mal übersehen kann.)

    Vieles an Deiner Art zu schreiben erinnert mich übrigens an mich selbst in meinen schlechten Zeiten. Z.B. die Erwartungshaltung: "Gib mir die ultimative Patentlösung". Und das Finden der Gründe, warum dieser, jener oder welcher Vorschlag ja nun totaler Quatsch ist – nur weil er nicht dieser Erwartung entspricht, die allerdings gar nicht erfüllbar ist. Probieren anderer Vorschläge wird kategorisch abgelehnt, ein insgeheimes eigenes Allwissen wird vorausgesetzt und die Gründe für vorauszusetzenden Nichterfolg, wenn man einen nicht den Erwartungen entsprechenden Vorschlag probieren würde, sind immer ganz schnell gefunden. (Ich hab in besagtem HNO-Thread nicht gelesen, aber hier wurde ja einiges dazu geschrieben.)

    ich find ja immer noch, dass es unglaublich viel Elan für nen schwer depressiven bedeutet zum Endokrinologen zu gehen, nen Therapeuten zu besuchen und sein Leben normal zu verbringen...


    Im prinzip ists doch super... ich glaub auch show macht man für keinen, man macht sich nur selbst was vor... und ja die szene "ich fahr jetzt gegen den nächsten Baum" hatte wohl jeder schon mal im Kopf...


    nur wer es erzählt hat es meist nicht vor, die die es tun haben selten vorher davon geredet.