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    ...naja, wenn du gesund bist kannst du dir ja dein eigenes Urteil bilden. Wenn du dann das zu viel denken vermissen solltest, kannst du dich psychisch ja wieder runterwirtschaften....

    Ich mag vielleicht depressiv sein, bin doch aber nicht verrückt. Ich kann mir sehr wohl ein rationales Urteil darüber bilden wie viel ich nachdenke und welche Menge an Denken eigentlich genug ist, wenn man diese Gedanken nicht kanalisieren kann.

    Ist Dir der Unterschied zwischen "Nachdenken" und "(depressivem) Grübeln" bekannt/bewusst? "Grübeln" ist nicht nur ein umgangssprachlicher Begriff sondern ein psychiatrisches Symptom (bei einer Depression).

    ...nur weil du viel nachdenkst, muß man doch nicht krank sein, das ist eher eine frage der vernetzung.


    ich habe das auch meine leben lang gehört, nun arbeite ich mit lauter wissenschaftlern zusammen, bin mit so einem verheiratet und meine freunde sind auch alle so, naja, fast alle.


    und nun ist ruhe ;-)


    kann es nicht sein, dass du deinen platz einfach noch nicht gefunden hast?


    das sage ich auch meinen kindern, die klassen überspringen und so seltsame hobbies wie spanischer erbfolgekrieg haben...


    oer meinem vorschulkind, welches sich fast schon philosophische gedanken über seine zukunft und seinen platz darin macht....

    Zitat

    Ist Dir der Unterschied zwischen "Nachdenken" und "(depressivem) Grübeln" bekannt/bewusst? "Grübeln" ist nicht nur ein umgangssprachlicher Begriff sondern ein psychiatrisches Symptom (bei einer Depression).

    Grübeln schließt einen Zwang ein welcher hier in der Form nicht vorliegt.

    Zitat

    ...nur weil du viel nachdenkst, muß man doch nicht krank sein, das ist eher eine frage der vernetzung.


    ich habe das auch meine leben lang gehört, nun arbeite ich mit lauter wissenschaftlern zusammen, bin mit so einem verheiratet und meine freunde sind auch alle so, naja, fast alle. und nun ist ruhe kann es nicht sein, dass du deinen platz einfach noch nicht gefunden hast? das sage ich auch meinen kindern, die klassen überspringen und so seltsame hobbies wie spanischer erbfolgekrieg haben... oer meinem vorschulkind, welches sich fast schon philosophische gedanken über seine zukunft und seinen platz darin macht....

    Das ist schön für dich, aber ich werde nie mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten, bin vermutlich auch nicht weiter hochbegabt oder werde entsprechende Kinder in die Welt setzen.

    Und die nächste völlig in die Tonne gekloppte Klausur und in der Berufsschule zurückerhalten. Zeigt ja nur wieder, dass ich zu dumm für alles bin. Genetische Unterklasse. Vielleicht einfach in die nächste Verbrennungsanlage schleichen?

    Puuuh, langer Faden bis hierher, habe alles gelesen.


    Deine Hass sehe ich, ja, aber nicht auf das Leben - nur auf dich selbst. Wenn Du dich also nicht selbst ausstehen kannst, kannst Du daran etwas zu ändern versuchen.


    Das willst Du aber nicht, weil Du dich ja nicht ausstehen kannst. Das nennt man Catch22, dumme Sache.


    Lass mich dir auch mal eine Frage stellen: wie sieht es mit deinen Gefühlen aus? Hast Du eine reelle Chance, dich weniger mit deinem Kopf als mit deinen Gefühlen zu beschäftigen? Ich meine, Du willst diesen Zustand ja nicht wirklich, Du willst da raus und das geht nunmal nur mit einer Veränderung. Eine Veränderung, die da einfach ist, wäre eine Hinwendung zu etwas Neuem: Achtsamkeitsübungen, Meditieren, Entspannungsübungen.

    Hmm, vielleicht ist der Hass auch gar kein Hass gegen sich selbst, sondern primär ein Hass gegen das leichteste Opfer? Nämlich einen Selbst. Wenn es in Einem brodelt, vielleicht was Andere angeht, oder das Brodeln auch absolut unspezifisch ist, vielleicht sucht man sich den leichtest möglichen Kanal dafür?


    Natürlich könnten das auch Andere sein, Eltern z.B. oder "die Welt". Aber wenn Emotionen oder Ratio oder fehlender Mut das verbieten, was bleibt dann um nicht durchzudrehen als den Hass auf sich sich selbst zu lenken? Mal als Denkansatz in den Raum geworfen.


    Dass du einfach zu dumm bist, das glaub ich persönlich dir nicht bis du es mir bewiesen hast. Was dir schwer fallen dürfte. ;-) Vielleicht ist Dummheit nur ein Wort für "Kriege mich nicht motiviert zu lernen weil mich das Leben ansich schon überfordert"?

    Frag mich immer noch was Louan eigentlich für ein Ziel verfolgt mit dem Faden hier. Es wird der unabänderliche Hass auf sich selber und alles Leben insgesamt hingestellt, ohne Chance daran was zu ändern, und darüber hinaus auch ohne den Wunsch, was zu ändern. Als das einzig erstrebenswerte wird die Selbst-Richtung per Holzknüppel dargestellt. Ich find das so absolut unproduktiv.


    Aber IRGENDEIN Ziel verfolgt jeder, immer, auch Louan. Frag mich nur welches. Warum schreibt man in einem Forum wenn man gar keinen Wunsch nach Besserung verspürt? Warum erwünscht man sich Feedback von Kohnlenstoffverbindungen, wenn man solche eigentlich verflucht? Das macht alles gar keinen Sinn.


    Für mich liegt der ganze Sinn der Aktion in ganz anderen Dingen als es vordergründig hier den anschein hat ( – ??das eigene Leid öffentlich zelebrieren, typisches Verhalten für Borderlinegestörte?? ).

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    Frag mich immer noch was Louan eigentlich für ein Ziel verfolgt mit dem Faden hier.

    Und ich frage mich, welches Ziel du mit deinem Geschriebe hier verfolgst, wenn dir doch alles so klar ist. Und was bitte schön sind Borderlinegestörte?

    Na ich würd gern konkret von ihm mal lesen was das alles eigentlich soll und welches Ziel er hat. Irgendwie ist das hier ja immer "Beratung" und das geht nur wenn derjenige auch überhaupt irgendeine Richtung vorgibt, und das ist nicht der Fall. Was ist sein Ziel im Leben oder zumindest in den nächsten Jahren, und was möchte er hier gerne für Antworten lesen, würde mich interessieren.