Deshalb glaube ich auch nicht das Konfrontationstherapie an sich selbst (mit Brechmittel) hilft. Als ich meine letzte MDG hatte fand ich die zu dem Zeitpunkt selbst gar nicht soooo schlimm, ich hatte ehr mit Hyperventilation zu kämpfen. Einige Tage danach dachte ich wirklich, ich hätte die Angst verloren. Aber nur um zu merken, dass sie ca. 2 Wochen nach der MDG mit dreifacher Kraft zurück kam und leider auch blieb.


    Bei Fremdkotzemo mag Konfrontation vielleicht (bedingt) helfen, aber ich glaube, dass Konfrontation der falsche Ansatz ist (bei mir zumindest)

    Hey, ich wollte mich mal vorstellen.


    Ich bin 17 Jahre alt und leide auch schon länger darunter, so richtig extrem aber erst seit 2 Jahren. Kann im Moment aus diesem Grund auch nicht zur Schule gehen. Ich bin gerade in Behandlung in einer Klinik aber nur ambulant. Habt ihr schon Therapien gemacht? Ich habe einfach Angst es nie loszuwerden, denn ich habe ja noch mein ganzes Leben vor mir und muss ja mal erwachsen werden. So das reicht erstmal. Wünsche euch eine Gute Nacht *:)

    Sophie, schön, dass Du hergefunden hast *:)


    Ich kann mit vorstellen, dass bei mir Konfrontation helfen könnte (zumindest im begrenzten Maß). Der Alptraum von vor Weihnachten ging leider noch weiter: Wir sind -nachdem sich erstmal keiner bei der Kleinen angesteckt hat- am 23. zu meinen Eltern gefahren, haben dort Heiligabend verbracht und dann .... fing in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag mein Vater an, bei mir ging es am frühen Morgen los (zum Glück nur hinten, das Wenigessen hat mich belohnt ;-) ) und meine große Tochter ist mit Bauchschmerzen aufgewacht. Kurz darauf musste sie dann k****. Mein Lebensgefährte hat in aller Eile seine Sachen und die beiden Mädels gepackt (die große mit einer Schüssel auf dem Schoß) und hat die Weihnachtstour fortgesetzt. Ihn hat es dann bei seiner Familie erwischt. Und ich habe es live miterlebt. :-o Hatte da nämlich gerade mit der Großen telefoniert, als er sich lautstark überg.... musste. Die Große hat sich überhaupt nicht daran gestört, hat munter weiter gesprochen und dabei noch nicht mal erwähnt, dass es ihrem Papa schlecht geht ]:D Naja, meine Mutter und meine Schwester haben es dann auch noch bekommen.


    Und wenige Tage nach Silvester (ich war wieder allein mit den Mädels) hatte ich nochmals ziemliche Darmprobleme. Mußte mich dann am Morgen, als ich die Mädels fertig gemacht habe, sogar übergeben (kam aber nix). Danach ging es mir interessanter weise ziemlich gut. Keine Ahnung, was das war. Aber ich dachte dann nur, dass ich es ja bisher überlebt habe, der Mist ist nach einer überschaubaren Zeit wieder vorbei, die Große schafft es in der Regel zu einer Toilette. Habe zwar noch Angst, aber ich bilde mir ein, dass es besser geworden ist. Keine Ahnung, wie es aussieht, wenn ich wieder eine Woche mit den beiden alleine bin und ich Angst habe, dass sich eine von ihnen damit angesteckt haben könnte. Der Zettel hängt bei uns nämlich auch schon wieder aus :(v

    Vijo, habt ihr dann Weihnachten getrennt verbracht? Das war ja das was du befürchtet hast. Ich habs geahnt. Leider gehts mit der Ansteckung dabei schnell und gerade, wenn man sich um kranke Kinder kümmert...dann erwischt es dann meist doch noch irgendwen anders aus der Familie.


    Sophie, nein ich habe noch nie eine Therapie gemacht und kann mir auch nicht vorstellen eine zu machen. Ich finde es gut, wenn Leute das machen und es ihnen hilft. Für mich ist es wichtig, das ich das selber schaffe. Es geht mir damit allerdings auch nicht so schlecht, das mein Alltag eingeschränkt ist. Das war schon mal anders...aber nie so schlimm wie bei dir, das ich nicht zur Schule bzw. zur Uni konnte.

    Vijo das tut mir leid, das ihr alle Magen-Darm hattet. :-/


    Aber ich wünschte wir hätten es schon hinter uns. Im kiga geht es rum. Die Erziherin von meinem Sohn hat es nun auch erwischt. :-|


    Also einfach nur eine Frage der Zeit bis der Kleine es kriegt, und desweiteren ich dann auch. Mein Mann bleibt meist davon verschont.


    Ich denke schon das die Konfrontation schon sinnvoll wäre. Zumindest habe ich vor einigen Monaten gemerkt, das das erste Erbrechen von meinem Sohn für mich ganz schlimm ist. Die weiteren male wo er sich übergeben hat, fand ich es von mal zu mal weniger schlimm. Ich habe damals ja auch beim Kinderarzt gearbeitet und da kam es täglich, bzw. in Magen-Darm zeiten sogar mehrmals täglich vor, das ein Kind erbrochen hat. Da hat mich das komischerweise (zum Glück) irgendwann gar nicht mehr gestört. :)z

    Vielleicht ist es unterschiedlich...ob einem eine Konfontration etwas bringt oder nicht. Aber wir haben hier ja schon oft lesen können, das jemand es bei einer akuten Magendarminfektion gar nicht so schlimm fand und danach kurzzeitig auch weniger Angst hatte, die aber bald wieder kam.


    Nur weil im Kindergarten viele Krank sind, muss es dein Sohn ja nicht werden. Er bekommt ja auch nicht alles andere was da so lebt immer ab...sonst wären alle Kinder ja nur krank und nie gesund...

    Ich kann gar nicht einschätzen, ob eine Konfrontation bei mir helfen würde. Sollte ich demnächst tatsächlich eine Therapie anfangen, hätte ich aber große Angst davor, wenn man mir so eine Therapie vorschlägt. Riesen Angst...


    Das, woran ich bei mir selbst jetzt arbeite, ist erstmal, Erbrechen im TV, also in Filmen etc, zu ertragen und nicht direkt umzuschalten oder den Raum zu verlassen. Ich finde es selbst ziemlich irrational, dass ich auf Szenen in Filmen so empfindlich reagiere. Ich rieche davon nichts, keine Bakterien. Es ist einfach nur der Anblick, der bei mir Panik auslöst...


    Habe mich gestern auch meinem Freund mal "geoutet"... also im vollen Ausmaße. Habe ihm alles mit allen Details erzählt. Er hat es ganz gut aufgenommen. Er möchte mich unterstützen einen Therapeuten zu finden und sogar mal mitkommen, damit er Tipps bekommen kann, wie er damit umgehen und mir helfen könnte!

    Hallo,


    entschuldigt bitte, dass ich die letzten Wochen so wenig geschrieben habe, ich war irgendwie total im Stress. Wie geht es euch, alles in Ordnung. Selbst Mitlesen habe ich nicht geschafft :(v


    Mir selbst geht es leider gar nicht gut, ich habe quasi rund um die Uhr mit Bauchschmerzen und Übelkeit zu kämpfen, was furchtbar ist. Die Probleme sind nicht mal psychisch, sondern organisch und man kann kaum was dagegen machen ??außer MCP nehmen, was ja als Daueralternative nun auch nicht geht?? Dieses permanente Unwohlsein ist so belastend, das macht keinen Spaß mehr. Zumal immer die Gefahr besteht, dass ich mich wirklich übergebe. Und die Angst, es könnte dieses Mal wirklich MDG sein, das zermürbt. Dazu noch Stress auf der Arbeit. Nie wieder FSJ!


    Teatime, willkommen hier :-)


    Schönen restlichen Sonntag!

    Hey Delfin!


    Das klingt ganz nach mir... nur dass ich glaube ich psychische Beschwerden habe und nicht oragnisch. Also ich hab das immer phasenweise mit der Übelkeit, Völlegefühl und Magendruck etc. Und ich habe es schon 2x untersuchen lassen und nie wurde was gefunden. Irgendwann ist es gut und dann kommt es wieder. Ich gehe langsam davon aus, dass es psychisch ist und mit meiner Emo zusammenhängt. Durch die permanente Angst löse ich bei mir selbst Stress und Übelkeit aus...


    Ansonsten ist mein Freund jetzt für ein halbes Jahr nach Amerika gegangen. Ich habe keinen Appetit mehr und Schwierigkeiten mich abzulenken und dadurch noch mehr Übelkeit.


    Ich drücke die Daumen dass es keine MDG ist bei dir! :)^

    Wie geht es euch?


    Mir geht es nicht so gut. Gestern abend ist mir ein Zahn durchgebrochen, war dann heute morgen beim Zahnarzt.


    Seit heute mittag habe ich immer wieder Magenschmerzen und mir ist schlecht. Hier geht ja Magen-Darm rum, der beste Freund von meinem Sohn hat es nun auch. Meine Freundin rief eben an. Er war gestern noch den ganzen Tag hier bei uns. :-/


    Hoffe das es nur psychisch bedingt ist bei mir, muss doch morgen wieder arbeiten. Wie sieht es aus, wenn ich nach 2 Wochen Urlaub den ersten Tag gleich krank bin?! Och man, ich will keine MDG! :°(

    Als die Emo bei mir noch heftiger war, war mir auch ständig schlecht und ich bin auch zum Arzt gegangen, allerdings hat der nur ein bisschen auf dem Bauch rumgedrückt. Letzendlich ist mir irgendwann klar geworden, das meine Psyche mir da einen Streich spielt. Inzwischen weiß ich, das ich immer total nervös vor neuen Situationen und mir dann auch schlecht ist...meistens ist es sobald die Situation wieder vorbei ist auch wieder deutlich besser. Aber das, was jetzt so kurz geschrieben ist, war ein langer und anstrengender Weg.


    Ich hab damals auch versucht möglichst magenschonend zu Essen. Wenig Kaffee getrunken etc. und heute gabs vom ADAC als Prämie für das werben eines neuen Kundes eine Cafissimo. Leider kommt die erst in einigen Wochen, aber ich freu mich x:)

    Sagt mal, gibt es eigentlich irgendwelche Anlaufstellen, Institute, spezielle Kliniken oder Therapeuten, die sich mit Emotophobie auskennen oder wird diese spezielle Phobie eben nur als eine von vielen speziellen Phobien geführt?


    Mich interessiert das deshalb, weil ich selbst seit Jahren darunter leide und weil ich, was total widersinnig klingt, im Medizinsektor tätig bin. Mir macht sonst nichts an Infektionskrankheiten Angst, habe viel gesehen, gemacht und erlebt, stand und stehe mit vielem in Kontakt – aber einen Patienten mit MDG würde ich in jeder Hinsicht meiden.


    Ich habe auch versucht, mich selbst zu therapieren, indem ich bewusst einen Tag lang die Pflegemaßnahmen einer Patientin übernommen habe, die stündlich 3 bis 6 Mal erbrach (ungeklärte Ursache, mehrere Magenoperationen). Es fiel mir sehr, sehr schwer das zu ertragen und nur weil ich wusste, dass sie nichts Ansteckendes haben konnte, konnte ich mich überwinden da zu bleiben.


    Meine Phobie schränkt mich insofern ein, als dass ich täglich mit der Angst lebe, mich irgendwo anzustecken. Diese Angst macht mich manchmal kirre und sie begleitet mich seit frühester Kindheit, obwohl keines meiner Familienmitglieder ein Problem mit der Sache hat. Mir wird ja schon übel und ich kriege Panik, wenn ich in diesen Faden reinlese.


    Ich hatte durchaus ein paar MG-Infektionen in den vergangenen Jahren und musste mich auch letztes Jahr einmal wegen einer Lebensmittelvergiftung oral entledigen ;-) – aber all diese Erfahrungen nützen mir überhaupt nichts. Die stetige Angst vor dem nächsten Mal begleitet mich tagtäglich.


    Ich achte sehr auf das, was ich esse. Ich trinke Alkohol nur im Rahmen der absoluten Kontrolle und bin sehr großzügig im Wegschmeißen von Lebensmitteln, die meines Erachtens zu alt sind oder zu lange rumstanden. Ich meide öffentliche Toiletten so gut es geht und fasse in der Öffentlichkeit weder Türklinken noch sonstige Ablageflächen für Hände an.


    Nun ist es so, dass ich, wie ich schrieb, im medizinischen Sektor tätig bin und forsche. Und als Betroffene fällt mir zunehmend auf, dass ich über meine Problematik nur wenig Material finde. Vielleicht ist es eine Thematik, die es wert wäre, genauer untersucht zu werden. Es sei denn, ihr sagt mir nun, dass es genug Informationen und Hilfe gibt, von der ich nichts weiß?


    Liebe Grüße

    Jaa mir geht es meistens beim Lesen der Geschichten hier auch schon schlecht.


    Ohh sorrow das klingt gut. Trinkst du denn jetzt wieder Kaffee? Ich liebe Kaffee aber habe ewig keinen getrunken. Ich meide Kohlensäure und stark säurehaltige Lebensmittel, sowie scharfes. Ich achte auch penibel darauf, was ich wann esse. Wenn ich zum Beispiel mal viel Cola getrunken habe (was so gut wie nie vorkommt) würde ich niemals etwas wie Eis O.ä. essen. Echt krank..


    Ich weiß nicht ob es da genauere Literatur gibt oder Spezialisten. Wüsste ich auch gern