Also ich bin übergewichtig. Bei einer Größe von 1,60 wiege ich z.Zt. 72 Kilo.


    Oh Mann, im Moment "kämpfe" ich mit mir selbst. Ich würde im nächsten Urlaub so gerne nach Mallorca, wenn bloß das Fliegen nicht wäre. Ich hab ja so ne Angst davor, daß mir oder jemand anderem schlecht wird. Es nervt mich so, daß ich mein Leben nicht eifach so unbeschwert führen kann, wie andere.


    Mich würde auch mal interessieren, wie man einen geeigneten Therapeuten für diese "Krankheit" findet. Geht man da zuerst zu seinem Hausarzt und der überweist einen? Oder sucht man direkt einen Psychologen auf. Und wie finde ich einen Therapeuten der überhaupt schonmal was davon gehört hat? Übernimmt die Krankenkasse die Kosten? Wäre lieb wenn mir jemand darauf Antwort geben könnte.

    Kaffee trinke ich eigentlich nicht; nur mal nen Cappuccino (löslichen mit Wasser aufgießen) und manchmal im Café einen Capo, dann aber nur einen schwachen und ein Glas Leitungswasser dazu.


    Wasser (ohne Kohlensäure) habe ich auch oft (eigentlich immer) dabei. Aber wenn die Angst bei mir ziemlich stark wird (so fast Panik), dann kann ich auch nichts mehr trinken... nicht mal mehr ein schlückchen. War am Freitag der Fall... hab mich so reingesteigert, dass ich ziemlich Durchfall bekam. Aber mir ist´s hinten-raus lieber, als vorne.

    Zitat

    Die Ursprünge der Emetophobie sind bei mir auch ziemlich eindeutig.

    Hast du lange nach den Ursprüngen "geforscht" oder lagen die klar auf der Hand???? Ich grüble ziemlich oft darüber nacht, warum ich diesen Mist habe. Aber so eine richtige Antwort hab ich noch nicht auf meine Frage gefunden.


    Tanni: wenn du einen guten Kontak zu deinem Hausarzt hast, dann kannst du ihn (oder sie) fragen. Vielleicht habt ihr in der Nähe auch ein Krankenhaus mit psychiatrischer Abteilung. Die wissen bestimmt auch ambulante Therapeuten, weil sie die Patienten dann ja auch weiter betreuen lassen müssen.


    Ich habe meinen Thera aus dem Bekanntenkreis erfahren. Im Prinzip war´s mir ja egal zu wem, ich wollte blos meine Krankheit los werden. Als ich die Therapie angefangen habe, ging´s noch um was anderes. Die Emo habe ich erst später angesprochen... zu peinlich. :-/


    Schönen Nachmittag noch! Das mit der Zitrone werde ich auch mal ausprobieren. ;-)

    ich war bei 3 therapeuten


    die erste wollte mich überzeugen dass ich magersucht habe :-/


    der zweite sagte ich hab angst zuzunehmen, weil ich nicht immer esse :(v


    und die dritte fragte mich ob ich mir die finger in den hals stecke nach dem essen :-(


    also alles ein scheiss. denen sagt emo gar nichts, die wollten mich überzeugen dass ich ms habe. und soll doch bitte keine angst haben das zuzugeben ...


    beste therapie ist mein kleiner sonnenschein, der mich täglich anspuckt und mit jedem tag wirds besser :)^

    tanni


    du gehst zum hausarzt und nimmst dir eine überweisung zum psychotherapeuten. dann rufst du beim therapeuten an und schilderst dein problem und bekommst einen termin. ich würd zuerst den therapeuten fragen ob er sich damit bisschen auskennt mit emo. meine kannte es nicht :-(


    AOK hat die ganzen kosten übernommen. ich war beim psychotherapeuten und beim ernährungsberater und die ganzen kosten hat aok getragen :)^

    Melissa: werd ich machen. Hoffe nur, dass mir nicht so bald wieder schlecht wird :-)


    Stationär in Therapie war ich nie und will ich auch nicht. Wozu auch? Mache ja ambulante Therapie, generell wg. Angststörungen. Meine Thera kennt Emo allerdings auch nicht, den Begriff hat sie von mir gehört und hat wohl danach mal im Internet nachgesehen, was das überhaupt ist. Ich bin schon glücklich, wenn ich generell besser mit Panikattacken umgehen kann, und durch die Therapie kann ich das schon einigermaßen mittlerweile. Die Emo ist meine "Grundangst", aufgrund derer viele andere Ängste dazugekommen sind. Loswerden werde ich die nie, davon bin ich überzeugt, ich möchte bloß, dass ich mit den ganzen Ängsten besser umgehen kann, damit die eine oder andere Einschränkung mal wegfällt!

    Nein, Gott sei Dank nicht. "Echte" Übelkeit habe ich schlimmstenfalls einmal im Jahr. Damit meine ich, dass mir schlecht, wirklich k***übel wird, ohne dass ich einen Grund dafür habe (z. B. zuviel essen oder so). Wenn wirklich der Magen echt und ernsthaft spinnt. Ich hab ansonsten höchstens Probleme mit Völlegefühl, Blähungen und Sodbrennen, da ich einfach gerne esse, auch viel mit Sahnesoße und so, damit ich zunehme. Und viel Schokolade. Darüber hab ich ja schon geschrieben, dass ich dann schonmal leichte Panik bekomme, wenn mein Bauch wieder so übervoll ist, aber da passiert dann eigentlich nie was. Trotzdem, ich werd das mit der Zitrone dann mal probieren, vielleicht hilfts ja. :-)

    Zitat

    Stationär in Therapie war ich nie und will ich auch nicht. Wozu auch?

    Das ist natürlich ne coole Einstellung! Aber mal im Ernst. Was ich vorher auch nicht wußte, ist dass auch oder gerade Angstpatienten stationär richtig gut therapiert werden können. Gerade die Gruppentherapie dort war 1000mal effektiver als alles andere. Man sagt ja auch einmal Gruppe ist wie dreimal Einzelgespräch!


    Ihr redet auch immer von euren Therapeuten. Geht ihr wirklich nur zu einem Therapeuten oder zu einem richtigen Arzt bzw. Psychologen?

    Stimmt, VanJan, ich wollte damit auch nicht sagen, dass stationäre Therapie nicht gut wäre. Sorry, wenn das so rüberkam. Ich meinte nur, dass es für "mich" nichts ist. Kann ja immer nur für mich sprechen ;-). Meine Thera ist Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, bin über meinen Hausarzt dorthingekommen. Zum Glück hat das gleich gepasst, auch wenn sie mich manchmal richtig quält ;-) Aber es soll ja was bringen und es hilft auch schon.

    Hatte mal wieder Probleme mit dem Internet, und konnte deswegen mal wieder nicht schreiben.


    Muss ich wohl was weiter zurueck holen. Das mit der Zitrone finde ich auch sehr interessant, werde ich bestimmt auch mal ausprobieren. Nachher gleich mal welche holen & dann mal schauen.


    Ich lenke mich auch immer ab, aber meine Therapeutin meinte, dass das zwar nicht falsch ist, aber dass ich lernen muss, mit der Angst zu arbeiten. Da fangen wir jetzt mit an. Weil man diesen Teufelskreis durchbrechen muss. Sie sagt, Ablenkung hilft in der Situation, aber es kommt wieder & die angst ist noch da. Man muesste mit der Angst arbeiten um den Kreislauf zu durchbrechen und aus der angst rauszukommen.


    Ich bin gespannt ob ich das alles hinbekomme..


    Ich gebe eigentlich immer offen zu dass mir nicht gut ist. Weil meine Freunde und Verwandten alle bescheid wissen und ich doch viel Unterstuetzung von allen Seiten bekomme. Okay, manchmal kommt es auch darauf an mit wem ich zusammen bin, wenn ich z..B. mit Freunde zusammen bin, & der ein oder andere ist dabei, mit dem ich nicht viel zu tun habe oder nicht so gut klar komme, dann sage ich oft auch nichts, weil ich irgendwie angst habe, dass ein bloedes Kommentar kommen. Von wegen, ist dir schon wieder schlecht? Stell dich doch nicht so an..


    Ich denke ihr wisst was ich meine!


    Ich habe auch Untergewicht. Seit Dezember wo es erst richtig angefangen hat, habe ich knapp 6 kilo abgenommen. Ich bin 1,55m groß & wiege nur 39kg. Meine Aerztin meint aber, ich soll wirklich langsam daraufhinarbeiten. Ich muss nicht von jezt auf gleich zunehmen, nur abnehmen darf ich ncht mehr. Will ich auch nicht. Ich find's selber schon nicht mehr schoen, wenn ich mich im Spiegel sehe, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber trotzdem kann ich nicht einfach essen & essen. Das geht einfach noch nicht, weil mit einfach zu oft noch schlecht wird nach dem Essen.


    Stationaer wuerde ich auch nicht machen. Ich glaube, das wuerde mir einfach nicht helfen. Weil ich es wirklich nicht will. Da haette ich mich glaub ich ganzs choen gegen gestreubt. Aber ist zum Glueck auch erst mal nicht noetig. Komme bisher sehr gut mit der Therapie klar.


    Meine Uebelkeit ist auch meistens ne Kopfsache. Aber oft habe ich einfach angst dass ich mir doch was eingefangen habe.. Kanns einfach noch nicht richtig unterscheiden. Aber was bisher immer eine Kopfsache. Aber wenn ich hoere das jemand den ich kenne einen Magendarmvirus hat, oder etwas umgeht.. Da bin ich schon vorsichtig. Am liebsten wuerd ich da gar nicht rausgehen. Allein der Gedanke ich koennte ne MagendarmGrippe kriegen.. Nene.. Muss nicht sein. :-)


    Viele Grueße & viel Erfolg euch allen. :-)


    Vanessa.

    An Sara HH

    Ich war in der Medizinischen Hochschule in Hannover.


    Ab dem letzten Jahr , so Ende September, ging es mir so schlecht, dass ich das Haus nicht mehr verlassen konnte. Ich habe über 10kg abgenommen und durch diese Gewohnheit, dass mir nach dem Essen schlecht wurde, entwickelte sich langsam eine Essstörung.


    Ohne diese stationäre Therapie, wüsste ich nicht, wo ich heute wär, denn mich plagten schon solche Gedanken wie: "Ich kann einfach nicht mehr leben!" Es war wirklich schon ziemlich krass.


    Naja, "DIE" haben mich wirklich wieder aufgebaut. Ein ganzes Team von Ärzten, Therapeuten und Psychologen sind rund um die Uhr für dich da. Am Anfang habe ich 3x am Tag Paspertin bekommen und Tabletten gegen meine Ängste. Aber generell geben die nicht so gerne Medis raus! Nur wenn sie die absolute Notwendigkeit sehen.


    Ich kann es nur jedem empfehlen, der seine scheiß "EMO" loswerden möchte und noch nicht in Behandlung ist!


    Liebe Grüße

    Kann mir das gut vorstellen.. ne freundin von mir war in bad bramstedt in der klinik und als ich sie mal besucht hab, dacht ich auch, dass das doch mal herrlich wäre, sich zeit für sich selbst nehmen, raus aus der hektik und ein wenig die seele kurieren.. allerdings kann ichs mir vom studium nicht leisten, steh in der examensvorbereitung und möcht das auch niemandem erklären müssen :-( aber naja, ich bin ja in therapie...