Hallo EmmaMarie, das hört sich doch super an!!! :)* Freut mich für Dich, dass Du Deinen Urlaub so genießen konntest! Und dass Du Deine Sichtweise auf Deine Probleme ein bisschen relativieren konntest. Es stimmt schon, wenn man sowas hört, wie Du dort, von jemandem, dem es noch viel schlechter geht, dann weiß man wieder zu schätzen, wie gut es einem selbst eigentlich geht. Das passiert mir auch manchmal, und es hilft.


    Was Deine Therapie angeht, mach Dich darauf gefasst, dass die meisten Therapeuten lange Wartezeiten haben. Das ist leider bei fast allen so. Aber es lohnt sich zu warten! Meine Therapie ist fast abgeschlossen, drei Termine habe ich noch. Momentan geht es mir auch gut! Nachdem ich eine große Stressphase überstanden habe mit allen Symptomen, geht es jetzt aufwärts. :-)


    LG,


    Skye

    Hallo Skye,


    vielen Dank für deine lieben Worte. Ich setze auch sehr große Hoffnungen in die Therapie. Und ich freu mich auch darauf. Ich hoffe, dass die Wartezeiten nicht allzu lange sind - aber es ist schon ein tolles Gefühl, dass ich mich endlich entschlossen habe, etwas zu unternehmen. Bei mir hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mich zu diesem Schritt durchringen konnte.


    Ich weiß nicht wie das bei dir war?


    Ich hoffe auch, dass ich da Anregungen bekomme, wie ich im Alltag mit diversen Situationen umgehen soll, z. B. ist es ja jetzt so, dass ich bestimmte Dinge nicht mache, weil ich Angst habe und sie schon im Vorfeld derart viel Stress für mich bedeuten, dass ich fix und fertig bin, bis es soweit ist. Ich weiß dann nie, ob ich so etwas besser meiden soll, wenn es so schlimm für mich ist - oder ob ich es noch schlimmer mache, WENN ich es nicht mache.


    Haben sich deine Ängste seit der Therapie verändert? Sind sie weniger geworden?


    Lieben Gruß, EmmaMarie

    EmmaMarie

    Zitat

    Bei mir hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mich zu diesem Schritt durchringen konnte.


    Ich weiß nicht wie das bei dir war?

    Nein, bei mir war es das genaue Gegenteil. Im Oktober 2006 hatte ich ein Erlebnis, woraufhin ich völlig mit den Nerven fertig war. Mein Hausarzt schrieb mich krank und fragte sehr lieb und vorsichtig an, ob ich mal an eine Psychotherapie gedacht hätte. Hatte ich, und ich wollte das auch unbedingt. Daraufhin haben wir das sofort in die Wege geleitet. Ich hatte drei Monate Wartezeit, was aber vergleichsweise eher kurz ist. Deswegen - lass Dich bitte nicht entmutigen, wenn die Wartezeit länger ist!!! Bleib dran!

    Zitat

    Haben sich deine Ängste seit der Therapie verändert? Sind sie weniger geworden?

    Schwer zu sagen. Weniger geworden sind sie im Prinzip nicht, ich habe bloß gelernt, anders mit ihnen umzugehen. Am wichtigsten war wohl die Einsicht, dass ich meine Angst nicht loswerden KANN (Angst ist eine Art Überlebensinstikt, den man nunmal hat, ob man will oder nicht), sondern dass ich sie sozusagen "mitnehmen" muss, oder anders gesagt, in mein Leben integrieren. Für Panikattacken bekam ich Tips, wie ich diese in den Griff bekommen kann. Hat auch einige Male funktioniert. Nicht immer, aber häufig. Allerdings hat die Zahl der Panikattacken in letzter Zeit nachgelassen. Momentan geht es mir recht gut.


    Die Emo allerdings werde ich nie los. Die war auch nicht das Hauptthema in der Therapie, sondern generell Angst, und eine bestimmte andere Phobie. Die habe ich noch nicht im Griff, aber auch da habe ich viele Dinge erarbeiten können, die es mir irgendwann sicher ermöglichen, das auch noch anzugehen. Ich bleibe hier ein bisschen vage, weil ich darüber nicht reden möchte.


    Jedenfalls kann ich alles in allem sagen, die Therapie hat mir geholfen! Und das wünsche ich Dir auch bzw. bin überzeugt davon, dass es so sein wird. :)*


    LG,


    Skye

    heute ist wieder mal ein scheiss tag

    mein mann kam von der arbeit und sagte dass sein arbeitskollege m-d-grippe hatte und heute wieder z. arbeiten kam. er hat auch irgendwie bauchschmerzen. natürlich wurde mir sofort auch ganz schlecht und ich denke, dass wir uns angesteckt haben. ich hab so eine angt, mir ist richtig heiss und ich könnte heulen :°(

    wir haben die nacht überlebt :-)


    ich glaub auch, dass seine bauchschmerzen von was anderem kamen. aber gestern war ich irgendwie fest davon überzeugt, dass er sich angesteckt hatte :-/


    bald kommt wieder die saison wo alle kacken und spucken... :(v

    ja, und wo wieder in der Zeitung Artikel über das Noro-Virus stehen, schön fett gedruckt mit Zusätzen à la "dauert sehr lange"...%-| aber ich sag mir da immer: Das erste Mal ist mir das Noro so richtig aufgefallen, als ich 2004 in der Klinik war (Angst war noch grösser, da sich das Noro in Krankenhäusern viel schneller ausbreitet, einige waren ja in Quarantäne!). Danach 2005. Dann 2006. Und...ich hab mich nie angesteckt. :- ich klopf da einfach mal auf Holz und hoffe, wir Emos bleiben davon verschont...


    was auch auffällig ist: Im Emo-Forum (bin da kaum mehr, aber ich meinte auch früher) hat fast nie jemand MDG. Das ist wirklich die absolute Ausnahme. Ich glaube, ich habe einmal einen MDG-Bericht gelesen...aber sonst nie. :)^

    ich war letzte woche mit dem kleinen beim kinderarzt und er meinte es gibt eine schluckimpfung damit man sich nicht mit m-g viren ansteckt und vor allem mit noro viren. als ich fragte ob es auch für erwachsene sowas gibt, meinte er ja. habt ihr jemals was davon gehört?

    mein sohn hatte schon die erste bekommen, muss noch einmal hin und dann ist gut. es war irgendwelche flüssigkeit in so einer "spritze" und diese flüssigkeit muss man schlucken. als ich das meiner schwägerin erzählte sagte sie auch dass es gar keine impfung gibt. aber als sie am freitag mit ihrem kind (2,5 j) beim kiarzt war, sagte er auch zu ihr, dass es was neues ist. allerdings muss man es selber zahlen, bei erwachsenen zumindest. ich frag ihn mal wie dieses zeug heisst ...

    vielleicht das hier?

    schutzimpfung gegen noro viren


    Einen Magen-Darm-Virus fängt sich wohl so ziemlich jedes Kind innerhalb seiner ersten zwei Lebensjahre mindestens einmal ein. Meistens ist das ganze nach ein bis zwei Wochen überstanden. Falls es sich um die aggressiven Noro- oder Rotaviren handelt, kann es für das Kind gefährlich werden, insbesondere für Säuglinge. Bei bis zu 20 Brech- und Durchattacken innerhalb von 24h ist es schwierig den Kleinen genug Flüssigkeit zu geben. Relativ häufig muss dann Flüssigkeit intravenös im Krankenhaus gegeben werden (und dort fangen sich die Kleinen dann noch alle möglichen anderen Krankheiten ein…)


    Seit kurzem ist in Deutschland eine Schluckimpfung zumindest gegen Rotaviren zugelassen, nachdem der Impfstoff vor allem in den USA über mehrere Jahre getestet wurde. Die erste Impfdosis sollte ab der 12. Lebenswoche verabreicht werden. Dann folgen noch zwei weitere in vierwöchigem Abstand. Die letzte Impfung darf nicht nach der 26. Lebenswoche erfolgen. Nach der Impfung sind die Kinder mit 70%iger Sicherheit vor dem Virus geschützt und mit 90%iger Sicherheit vor der schweren Verlaufsform.


    Die Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (bisher) nicht als Standardimpfung empfohlen. Aus diesem Grund übernehmen die gesetzlichen Kassen auch nicht die Kosten der Impfung. Die privaten Kassen übernehmen teilweise die Kosten. Allein die drei erforderlichen Impfdosen kosten schon ca. € 350, dazu kommen noch die obligatorische Untersuchung vor jeder Impfung und Beratung (oder was der Kinderarzt sonst noch so abrechnen möchte…). Insgesamt dürfte man also so mit € 500 dabei sein, wenn die Krankenkasse nichts zahlt. Obs das wert ist? Eltern, die mit ihren armen Kleinen im Krankenhaus waren, werden die Frage wohl bejahen. Wie häufig die Infektion mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden ist, weiß ich nicht. Da unsere Kasse die Kosten übernimmt, haben wir unser Mädchen impfen lassen und sie hat es gut vertragen. Gegen Noroviren und die anderen bösen Viren ist sie damit natürlich nicht geschützt, aber immerhin ein böser Virus weniger!