Ohh je, ihr habt aber viel geschrieben...


    Rex:

    Zitat

    Ich stelle mir nur die Frage warum ich dann auch allgmein vor dem Erbrechen ansich Angst habe. Im Zusammenhang mit der Sozialphobie würde ich es dann verstehen, wenn ich Angst davor hätte, dass es vor anderen Menschen passiert.

    Eigentlich stelle ich mir genau die selben Fragen... Mir ist es lieber, wenn überhaupt keiner in der Nähe ist, wenn mir schlecht ist. Und wenn es dann wirklich so weit ist, dann habe ich Angst vor dem eigentlich "Akt". Das komisch ist nur: mir ist ja oft in der Nacht um am Abend Angst-Schlecht. Genau in diesem Moment ist es aber mein größter Wunsch nach draußen in die Natur zu gehen und spazieren zu gehen... egal wie spät es ist. Da könnten dann ja auch Menschen sein. :-/ Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.

    Zitat

    Einige unschöne Erfahrungen im Kindes- und Jugendalter haben das Ganze aber nicht wirklich verbessert.

    Ist wohl bei uns allen so... Auch wenn die Situationen für andere nicht schlimm waren bzw. sie uns nicht ausgelacht haben o. ä.. Für uns waren sie sehr schlimm.


    Wie oft hast du denn Therapie? Hast du viel im "Real Life" zu tun (Ausbildung, Studium, Arbeit...)??? Wenn es nicht so schlimm ist, dann versuche durch die Therapie so intensiv wie möglich an dieser Angst (natürlich auch an den anderen Themen) zu arbeiten. Bei mir haut das im Moment nicht so hin, weil bei mir das Studium ganz oben in der Prioritätenliste steht, da ich mir da keinen Ausrutscher mehr erlauben darf... :-(

    das ist bei mir das gleiche. am liebsten will ich dann raus, spazieren gehen. warum auch immer?!?! bei mir ist die übelkeit auch meistens abends/nachts keine ahnung warum. das schlimme ist auch das ich in einer 1 zimmer wohnung wohne. mit meinem freund zusammen. unser bad is direkt neben dem schlafzimmer...würde ich jetz wirklich mal *** müssen, würde ich wohl eher ins wohnzimmer gehen oder in den keller und. nur damit er nichts mitbekommt :/

    Zitat

    bei mir ist die übelkeit auch meistens abends/nachts keine ahnung warum.

    Ich überlege auch schon seit geraumer Zeit warum das gerade abends/nachts stärker wird.


    Das, was der Heilpraktiker mit mir macht ist auch sehr interessant. Da kam nämlich das letzte mal genau das heraus: die Angst (vor dem Übergeben), in die ich mir versuche reinzufühlen, hat Angst vor der Dunkelheit... vor dem Unheimlichen. Das ist doch irgendwie interessant oder?! (Die Angst, die man spürt ist natürlich weniger "interessant). Naja... man kann das ganze auch als Hokuspokus ansehen, aber ich glaube, dass mir das weiterhilft.

    So, bin jetzt gerade erst von dieser tollen Schulung nach Hause gekommen. :(v

    @ out-side-x:

    Ich bin seit anfang September im Zivildienst. In der Therapie bin ich seit anfang August. Im "real life" hab ich neben dem Zivildienst bis jetzt leider nur Hobbies, die nicht im direkten Kontakt mit anderen Menschen stehen. Auch wenn ich an vielen Dingen Interesse habe mit denen ich auch gegen die soziale Phobie besser ankäme, wie zum Beispiel Sport und Musik, so habe ich bisher noch nicht die Überwindung gefunden das auch wirklich anzufangen und durchzuziehen. :-(


    Das Interesse ist da, aber irgendwo fehlt der letzte Schritt.


    Bleibt nur mein Freundeskreis mit dem ich im Moment auf Grund von Zeitmangel aber auch nur per I-Net oder Telefon in Kontakt bin.


    In der Therapie bin ich normalerweise einmal die Woche. Nur da ich im Moment fast den ganzen Tag auf einer Zivildienstschulung bin und nächste Woche kein Termin frei war hab ich die nächste Sitzung erst wieder in 2 Wochen. :-(


    Auch das belastet mich ein bisschen, weil es mir im Moment doch helfen würde einmal dort zu sein, wobei mir meine Therapeutin gesagt hat, dass ich mich jederzeit melden kann sobald irgendwas ist. Aber dann anzurufen und außerhalb des Termins mit einem Problem anzukommen ist für einen Sozialphobiker auch nicht so einfach. ;-)


    Ein bisschen Angst die Emetophobie anzusprechen habe ich schon, weil ich ja nun oft gelesen habe, dass einige Therapeuten nicht so ganz mit diesen Ängsten vertraut sind. Und als ich das zum ersten mal beschrieben habe schien meiner Therapeutin das ein bisschen zu ungenau als ich sagte "ich habe Angst davor DAS es passiert, egal wo". Aber naja, ich hoffe, dass mein Eindruck falsch ist.

    @ RexB,

    schau doch mal unter http://www.emetophobie.de, da gibt es so allgemeine Infos, die man sich ausdrucken kann bei Bedarf. Habe ich mal gemacht, damit meine Mutter mal endlich versteht, was das nun genau ist und was da mit mir passiert etc. Sie meinte jahrelang, sie sei schuld, wegen eines Vorfalls, der der Auslöser bei mir gewesen sein "könnte" (aber nicht zwangsläufig sein muss). Jedenfalls hat sie mich nach der Lektüre dieser Infos wesentlich besser verstanden. Vielleicht kann sich deine Therapeutin ja mal damit beschäftigen. Sprich es aber auf jeden Fall an, wenn es dir wichtig ist.


    Mir ist gerade nicht so gut, habe zuviel gegessen. Hmpf! Jetzt muss ich noch wachbleiben, obwohl ich hundemüde bin und eigentlich schlafen will, aber wenn ich mich jetzt hinlege, kriege ich mega Sodbrennen :(v


    Naja, trotzdem euch allen eine gute Nacht *:)

    Okay, da werde ich die Tage mal vorbeischauen und wenn nötig mal was ausdrucken. Danke für den Link.


    Hab irgendwie auch so einen leichten Druck im Bauch, aber ich versuch mich jetzt mal nicht verrückt zu machen und leg mich einfach hin. Muss auch wieder etwas früher raus morgen.


    Gute Nacht und bis morgen. :-) *:)

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    Aber dann anzurufen und außerhalb des Termins mit einem Problem anzukommen ist für einen Sozialphobiker auch nicht so einfach.

    Ohh ja... Ich habe auch immer wieder das Angebot bekommen, das ich anrufen könnte. Gebraucht hätte ich es sicher einige Male, aber du hast das ja sehr gut ausgedrückt, dass das für "bestimmte" Menschen schwer ist.

    Zitat

    Wie war euer Tag?

    {:( schnief {:( Außer dass ich tausend mal ;-) niesen musste und so etwa 10 Taschentuchpackungen aufgebraucht habe, war´s ok. Vergangene Nacht bin ich mal aufgewacht und habe sofort Angst-Übelkeit bekommen... da ich kein Bock drauf hatte die Angst auszuhalten (ewiges therapeuten-Gelaber, dass dadurch die Angst ja irgendwann vorbei gehen würde...), habe ich ne Ladung MCP-Tropfen genommen. Natürlich aus therapeutsicher Sicht nicht gut, aber es hat geholfen. Nachmittags war´s mir auch irgendwann ziemlich komisch, aber halt anders komisch... vielleicht vom Kreislauf her. Wahrscheinlich hatte ich deswegen nicht so große Angst, dass "etwas" passieren könnte.


    Ansonsten: Gute Nacht! :)*

    Zitat

    bei mir ist die übelkeit auch meistens abends/nachts keine ahnung warum.

    Vielleicht auch deshalb, weil man abends eher Zeit über alles Mögliche nachzudenken. Ich kann das bei mir beobachten. Je mehr Zeit ich abends habe, desto mehr fang ich an nachzudenken, leider auch über die Übelkeit, die dann natürlich auch prompt eintritt...

    @out-side-x:

    Helfen dir die Medikamente dann wirklich? Oder ist es eher der Gedanke, dass sie helfen (sollen) und dies dann tatsächlich auch tun?

    @ :)

    Ich habe auch festgestellt, dass es bei mir schlimmer ist, wenn ich Zeit habe darüber nachzudenken.


    Aber wenn es halt dann mal da ist, bekomm ich es auch nicht mehr so leicht wieder los.


    Tut Euch eigentlich auch noch etwas anderes weh, oder ist Euch nur schlecht? Ich hab oft auch Kopfweh oder so ein blödes Globusgefühl im Hals. Kennt Ihr das?

    Zitat

    Tut Euch eigentlich auch noch etwas anderes weh, oder ist Euch nur schlecht?

    Also, wenns richtig extrem ist, ist mir übermäßig schlecht. Ich kann dann eigentlich so gut wie gar nicht reden und es verkrampft sich alles. Dazu dann noch extremer

    ....

    Das mit *** hatte ich auch schon. Das war wirklich total extrem. Mir fällt das Reden wenn mir richtig schlecht ist auch total schwer.


    Die anderen Symptome hab ich auch nicht, wenns so richtig extrem ist. Die hab ich dann halt einfach so aus heiterem Himmel. Da ist mir dann leicht schlecht und dann kommt halt noch irgendwas anderes dazu. Das kann dann z.B. so über Tage gehen.

    Reden kann und will ich auch überhaupt nicht, wenn mir schlecht ist, am liebsten hab ichs sowieso, dass mich dann alle in Ruhe lassen. Ich hasse es, wenn das einer mitkriegt, wie ich mich dann anstelle. Total ätzend!

    Hallo,


    ich leide auch unter dem Problem.. ich habe panische Angst vor dem Erbrechen, ich habe Angst vor diesem Kontrollverlust, der dann in dieser Situation entsteht.


    Ich habe in den letzten Beiträgen gelesen, dass bei einigen die Übelkeit meistens am Abend auftritt.


    Das ist bei mir manchmal auch stark ausgeprägt.. aber ich habe mal einen Satz im Internet gelesen, der sich so in mein Hirn eingehämmert hat :-( "..eine Magen-Darm-Grippe geht meistens abends/in der Nacht los" ..tja und seitdem hab ich echt Probleme..


    Naja und Menschenmassen meide ich sowieso, auch öffentliche Toiletten, sogar die Toiletten auf der Arbeit nutze ich nicht. Ich gehe dann wirklich den ganzen Tag nicht auf Toilette, weil ich davor Angst habe, mich mit irgendwelchen Magen-Darm-Viren anzustecken :-(


    Ich hoffe ich überstehe diesen Winter etwas angstfreier, als den letzten.. der war der Horror :-( wg. Noro und so


    Liebe Grüße


    Eileen