Zitat

    allerdings in einer form, die so aggressiv ist, dass man sich allein dadurch ansteckt, wenn man den "geruch" des *** einatmet..

    und wie wurde das nachgewiesen?


    Sorry, aber daran glaube ich nicht. Dass bei

    Erbrechen feinste Tröpfchen mit Erregern in der Luft sein können, ist klar. Aber die fliegen doch nicht einfach quer durch die Luft...


    im KKH stecken sich schnell mal alle an. Die Patienten sind ja meist sowieso krank/geschwächt/post-OP oder was weiss ich, und die haben ja nicht allesamt Einzelzimmer, benutzen allenfalls dasselbe Klo...

    es sind nicht nur die patienten krank, sonmdern auch das personal... die patienten liegen dort in ein- und zweibettzimmern.


    meine mutter hat das näher erklärt bekommen (von unserem nachbarn, der ist in dem kh arzt, zum glück auf einer anderen abteilung)... das war das, was ich in meiner panik noch gehört hab, bewvor ich flüchten ging...

    Zitat

    sonmdern auch das personal..

    ja, logisch - schliesslich pflegen die die Patienten, sind also in derer nächsten Nähe, evtl. müssen sie mal was wegputzen, was daneben ging...wenn jemand der Ansteckungsgefahr ausgeliefert ist, dann doch am ehesten sie..:-

    Das sehe ich ähnlich wie Gras-Halm. Das Personal ist eben m direkten Kontakt mit den Patienten. Da ist eine Ansteckung leider nicht ganz unwahrscheinlich.


    Bei mir fängt die Angst vor Montag auch jetzt schon wieder an. Der Abstand in den letzten Tagen hat gut getan, aber Montag gehts eben weiter und ich fühl mich wieder ähnlich wie vor einer Woche.


    Wenigstens geht nächste Woche die Therapie weiter, sodass ich dann wenigstens erstmal ein bisschen Ordnung in die nächsten Wochen bringen kann.

    Was macht ihr eigentlich, wenn trotz allem die Angst kommt, sich angesteckt zu haben? Ich sage mir schon die ganze Zeit, dass ich schon sehr oft in Menschenmengen war und nie was passiert ist, und dass es unwahrscheinlich ist, etc...


    und trotzdem sagt die andere Stimme (die Angst) die ganze Zeit: "ja, aber es roch da doch nach ***...und du hast schlecht geschlafen in letzter Zeit, du weisst, dass du da viel schneller krank wirst, deine letzte MDG hattest du nach ein paar fast schlaflosen Nächten..zudem trinkst du kaum was..und du isst nicht sooo viel...du fühlst dich gestresst...es wäre also gut möglich..."


    %-| Mich nervt das. Wieso kann diese Angst nicht einfach für immer verstummen? Oder wieso lässt sie sich nicht von Argumenten überzeugen? Selbst wenn ich mich jetzt, wo auch immer, angesteckt hätte, so könnte ich es nicht verhindern. Es wäre so, und fertig. Radikale Akzeptanz. Da kann ich mich noch 1000 Jahre darüber ärgern - ändern kann ich es nicht.


    Aber nein - Angst bleibt. >:(>:(


    dabei ist mir nicht mal schlecht gerade...einfach etwas flau im Magen. Was zig andere Gründe haben kann..

    Zitat

    Wieso kann diese Angst nicht einfach für immer verstummen? Oder wieso lässt sie sich nicht von Argumenten überzeugen?

    Ich glaube, weil die Angst eben schon so lange ihre laute Stimme haben "durfte". Damit meine ich jetzt nicht explizit bei dir, sondern bei allen, die durch Ängste gequält werden bzw. damit leben, in welcher Ausprägung auch immer. Wenn man schon jahrelang, Ewigkeiten, wie auch immer, mit Angst lebt und deren Stimme eben immer da war, wird sie mitnichten verschwinden, nur weil wir das vielleicht möchten. Argumenten ist sie auch nicht zugänglich, sie ist wie ein schwieriger Diskussionspartner, der einfach mal per se "dagegen" ist. Es hilft im Prinzip nur, immer wieder unermüdlich dagegenzuhalten, auch wenn es anstrengend ist.


    Klingt irgendwie philosophisch, oder? ;-) Aber so denke ich wirklich.


    Was die "Radikale Akzeptanz" angeht, die mache ich gerade mit meiner anderen Phobie durch, ihr wisst schon... ich hab keine andere Wahl, und das macht mich streckenweise fertig. Die letzten Tage waren nicht schön.


    LG,


    Skye

    Zitat

    Ich glaube, weil die Angst eben schon so lange ihre laute Stimme haben "durfte".

    ja, das meinte mein Klinithera auch...:-( allerdings hat er es unglaublich motivierend formuliert: "Ängste, die man schon länger als 5 Jahre hat, sind chronisch, die bringt man nur noch schlecht weg."


    Ja, am besten gebe ich mir gleich die Kugel..%-| *ironie* (zu meinem anderen Kram meinte er, es sei angeboren, man könne da nichts machen...%-|)

    Ja, klingt echt motivierend *kopfschüttel*... ich glaube, das sagen Thera´s auch, wenn sie selbst keine Ideen mehr haben. Meine meint ja, das sei zu therapieren, zumindest meine anderen Ängste, Emo kannte sie ja nicht. Jedoch merke ich gerade, dass trotz aller Versuche (hatte ja jetzt ein Jahr Thera, ist fast vorbei, 2 x hab ich noch) irgendwie nicht sehr viel besser geworden ist. Diese Angststimme, die mir alles mögliche einredet, kenne ich auch nur zu gut %-|


    Meine Chefin hat mir übrigens gestern was superinteressantes erzählt. Und zwar soll es Anfang Dez. in einer Stadt hier in der Nähe eine Fortbildung für Psychologen stattfinden NUR über das Thema Emo! (Sie bzw. wir arbeiten auch im psychologischen Bereich, nur halt was ganz anderes.) Sie hat das in einer ihrer Fachzeitschriften gesehen. Ich hatte ihr mal von der Emo erzählt, bzw. dass ich das habe. Sie überlegt, ob sie dahin gehen soll, um das besser zu verstehen bzw. sich überhaupt darüber zu informieren. Das Interessante für mich war jedenfalls, DASS es das überhaupt gibt *jubel*. Es scheint endlich mal in den Fokus von Therapeuten zu rücken, so dass man sich nicht immer wie ein Freak vorkommt, wenn man sagt, man hat Emo. :-/

    Das find ich toll, dass es sowas geben soll! :-D:)^


    gibt ja nachher auch einen Bericht in einem Buch darüber - hatte ja nen Fragebogen hier reingestellt. Die will es in einem Buch veröffentlichen.

    Ja, auch...wart mal...


    Auszug aus der Mail:

    ja, ich hab ihn ausgefüllt..man ist ja anonym.

    Zitat

    "Ängste, die man schon länger als 5 Jahre hat, sind chronisch, die bringt man nur noch schlecht weg."

    Unglaublich aufbauend... %-| Wozu hat er eigentlich auf Psychologie spezialisiert?! ...


    Find ich auch klasse, dass es über Emo so langsam mehr und mehr Berichte, Vorträge, etc. gibt (also für Fachleute). Das Wort "Emetophobie" habe ich bei meinem Thera noch nie verwendet und er hat´s auch nicht gesagt. Weiß auch nicht, in wie weit er sich damit auskennt. Das letzte 3/4 Jahr bis Jahr hat zwar etwas gebracht, dass ich mich auch mal getraut habe woanders zu übernachten und auch mal länger Bus zu fahren, ach ja: und mit jemand anderem länger als 20 Minuten mit dem Auto zu fahren. Aber sonst... :-( Die Angst ist immer noch die selbe.


    Aber in der letzten Woche ging´s echt gut. Hab jetzt mal Anti-Angst-Akupunktur bekommen. Am selben Abend hatte ich mega-Angst, aber die Tage danach :)^ Ich habe nur 1x MCP-Tropfen gegen die Angst genommen. Von Do auf Fr habe ich noch nicht mal an die Angst gedacht!! Lag vielleicht aber eher am Ibuprofen, das ich gegen Schmerzen genommen habe... war wohl ein bisschen zu viel. ;-D Aber wenigstens habe ich gar nichts mehr gespürt, nicht mal mehr die Angst. :-p

    hallo leute

    ich habe am dienstag nen termin bei einer psychologin. ich denke das ich da jetzt langsam was machen muss. so gehts nich mehr weiter. wobei ich mir aber immernoch einbilde, das ich meine pille nicht vertrage...wenn ich sie nicht nehme gehts mir relativ gut, nehm ich sie gehts mir schlecht,


    aber das kann man sich ja auch einreden. habe mir auf jedenfall überlegt dieser psychologin etwas über die emotophobie auszudrucken, damit sie weiss worum es geht. oder is das doof?


    lg

    Hi sook,


    lass mal was ausdrucken... du kannst es ihr ja ganz unverbindlich in die Hand drücken und sagen, dass sie das vielleicht interessieren könnte. Find ich ne gute Idee. Ich würde mich sowas nicht trauen.

    @ sook:

    Doofe Frage, aber wieso machst du nicht die Probe aufs Exempel und setzt sie ab? Alternativen gibts ja genug....

    @ outsidex:

    Hilft bei dir Akupunktur also? Ich hab am 4.12. wieder nen Termin, nach 6 Wochen Pause..überlege, ob ich danach endgültig aufhöre. Ich habe nämlich keinen Unterschied bemerkt. Liegt entweder daran, dass bei mir sowieso nichts hilft ,oder aber daran, dass mir die Ärztin immer wieder gesagt hat, dass ich auf keinen Fall viel erwarten dürfe. Wieso sagte sie nicht direkt "hilft eh nicht, aber wir machens trotzdem mal"? %-| vielleicht hätte es besser geholfen, wenn sie mir von zahlreichen Besserungen bei Patienten berichtet hätte...


    Wieso traust du dich nicht, die Zettel abzugeben? Hab ich bei meiner Thera auch gemacht -s ie fands interessant.