• Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

    Hallo. Gibt es hier jemanden der auch diese sch.. krankheit hat? LG Melissa
  • 17 Antworten

    Hi Kekse,


    als ich in der Mitte deines Beitrags war, wollte ich dir noch den Vorschlag machen, deinem Freund die konkrete Angst zu schildern. Aber das hat sich ja dann erübrigt. Leider ist es aber auch so, dass die Angst nicht weg geht, nur weil es jemand weiß. Meine Leute zu Hause wissen es auch, aber deswegen besser geworden ist es nicht.


    In letzter Zeit ging´s. Ich habe sogar in dieser Woche 4 Nächte überstanden, in denen ich wo anders übernachtet habe; nochdazu mit anderen Personen in der Wohnung (Türe war aber zu). Aber: ich hab die Tür zum Bad offen gelassen und den Klodeckel hochgemacht. Aber es war ja schonmal ein Erfolg, dass ich es geschafft habe 4 Nächte woanders zu übernachten. Ich musste mich auch dazu überwinden, aber ich wollte es als Übung machen. Das ist auch ein Therapieansatz: je öfter du etwas machst, das du sonst vermieden hast, und je öfter du merkst, dass nichts passiert, desto besser kannst du nach ner Zeit in dieser Situation "normal" sein.


    Therapie hat meine Angst leider nicht weg gemacht. Aber ich mach zumindest schon mal ein paar Sachen mehr, die ich vorher nicht gemacht habe. Manchmal ist man an einem Punkt, da will man sich nicht mehr von der Angst bestimmen lassen. Und dann gibt´s halt auch wieder diese Tage, da bestimmt die Angst alles.


    Ich nehme mir wenn ich weggehe, eine Tüte mit. Das ist aus therapeutischer Sicht nicht so toll, aber es beruhigt.


    Zu Antidepressiva: wieso meinst du, dass du welche bekommst? Vielleicht klappts ja auch ohne. ??? Aber du solltest schon nach einem Therapieplatz Ausschau halten. Lange genug muss man ja auch darauf warten.


    Ansonsten beruhigen mich noch ein wenig Homöopathische Tropfen oder Globuli.


    Schöne Grüße an alle!! :)* *:) :)*

    Hallo keks! *:)


    Dann antworte ich dir mal. ;-)


    ja, ich bin in Behandlung, allerdings hauptsächlich wegen anderen Sachen (hab noch andere Ängste, immer mal wieder Depressionen, etc.). Mit Medikamenten hatte ich nie Probleme - mir hilft der Gedanke, dass in der Packungsbeilage jede Nebenwirkung steht, die jemals vorgekommen ist. Zudem sind die Angaben wie z.B. "häufig" verwirrend - wenn da steht "häufig Übelkeit", dann klingt das so, als würde das fast jeder kriegen. In Wahrheit heisst es, dass die Nebenwirkungen bei 1-10% der Betroffenen auftraten. Das sind sehr wenige, finde ich.


    In manchen Fachinformationen sieht man den Vergleich Placebo-echter Wirkstoff - die Placebo-Nebenwirkungen sind extrem hoch, obwohl da ja eigentlich keine Nebenwirkungen auftreten dürften. ;-) auf gut Deutsch: Die Psyche kann einem sehr viel vorgaukeln. Wenn man grosse Probleme mit Nebenwirkungslisten hat, sollte man sie sich besser nicht anschauen.


    Ich hatte schon sher viele Medikamente und ich musste mich NIE übergeben! Bei meinem aktuellen Medikament soll 22% der Patienten schlecht geworden sein - mir nicht. ;-)


    Von daher sehe ich das relativ locker.


    Mitmenschen: Freundeskreis habe ich nicht, bei mir weiss es meine Familie. Mein Vater und meine Schwester - das sind diejenigen, mit denen ich, wenn überhaupt, mal was unternehme - reagieren toll. Sie lassen mir die Zeit, die ich brauche, und versuchen, mich zu beruhigen. Dafür bin ich echt dankbar. Ich habe meinem Vater die Infos von http://Emetophobie.de zum Lesen gegeben, das hat wohl auch geholfen, mich besser zu verstehen.


    Ich merke, dass es mir in letzter Zeit besser geht mit der Übelkeit - ich kann langsam glauben, dass es psychisch ist und ich mich nicht übergeben muss. Früher bin ich bei Übelkeit sofort ins Bad geflüchtet - heute bleibe ich eher mal am PC sitzen. :-)


    Was mir, wenn es doch mal ganz schlimm ist, hilft: Ablenkung!! Es ist Gift für mich, wenn ich Zeit habe, mir zu überlegen, dass ich mich übergeben könnte und dass das gaaaanz furchtbar wäre. Also nehme ich mir z.B. ein Buch ins Badezimmer. Wenn die Konzentration für ein Buch nicht mehr da ist, kann man auch ein Bilderbuch nehmen oder ein Kinderbuch mit grosser Schrift und einfachen Sätzen. ;-)


    Zudem achte ich auf meine Atmung. Ich versuche, ganz bewusst bis in den Bauch zu atmen - die Bauchdecke sollte sich heben.


    Draussen lenke ich mich damit ab, dass ich versuche, alles mögliche zu beschreiben, als müsste ich es jemandem erklären, der die Sachen nicht sieht. Oder ich mache leichte Kopfrechnungen, zähle Gegenstände, rechne Quersummen von Autonummern aus, etc.


    Was auch ganz gut helfen kann: Radikale Akzeptanz! Das bedeutet, dass man nicht innerlich mit der Situation kämpft ("oh Gott, wieso ist mir wieder schlecht? Ich hasse es, das macht alles kaputt, warum muss ich so leiden, ich will nicht mehr!" etc.). Akzeptieren bedeutet NICHT, dass man etwas gutheisst. ;-) sondern dass man sich innerlich sagt "ok, mir ist jetzt schlecht - das ist jetzt so, ich kann es nicht ändern. Es wird aber wieder weggehen."


    Das ist nicht immer ganz einfach, mir fällt es häufig so schwer, dass ich es nicht hinkriege - aber es ist Übungssache.


    Im Prinzip muss jeder selber herausfinden, was bei ihm hilft. Das kann recht viel Zeit brauchen, und vielleicht muss man manche Dinge mehrmals probieren, bis sie überhaupt helfen. Es geht auch nicht darum, die Übelkeit wegzuzaubern - das wird wohl nicht gehen. :- aber sie soll auf ein erträgliches Mass reduziert werden können, keine Einschränkung mehr darstellen.

    annuzz

    lieb, daß du nachfragst.


    nein, der kleine hat keinen durchfall mehr.


    gestern wollten wir eigentlich zu meinen eltern, morgens kam ne sms- mama hat mdg. also alles abgesagt- amcht ja aber auch ejde rnormale mensch.


    sie hatte alles vorbereitet, die forelle filetiert, das schokoladenmouse selbstgemacht, alles fertig. sie sagte, es wär ihr so schade drum, wir sollens uns doch holen kommen.


    ich meinen mann losgejagt, gesagt, er soll weder die frau, noch irgendwa sanfassen, nich da nochmal pinkeln gehen, nur da sessen holen.


    hatter gemacht, war auch artig- und liegt heut um mit mdg


    ich musste heut früh arbeiten, er sagte mir, wie schlecht ihms ei, 10 min bevor ich ausm haus musste.


    hat mich total getriggert- da setzt wirklich alles an verstand aus.


    hab mich dann wirklich bemüht, trotsdem loszufahren, nich dauernd nach meinem magen zu horchen. war wirklichs chlimm, aber ich habs überstanden.


    er liegt nun noch darnieder, aber mri gehts gut, hab morgen frei und bin grad relativ ruhig drüber. son mist ey, morgen wollten nu meine eltern herkommen... werden wir wohl alles vergessen können- gesegnete ostern, ey :-/

    @ clara :

    oh nein.. aber du kannst stolz auf dich sein dass du gegangen bist :)^ ! im moment ist total vielen leuten schlecht, - vielleicht hat er auch nur etwas falsches gegessen!hat er sich denn schon übergeben?und wie gehts deinen eltern jetzt?


    ostern fällt theoretisch schon rein wettertechnisch aus ( bei mir jedenfalls^^ ) >:(


    ich wünsch dir trotzdem frohe ostern.. und wenn die angst ganz schlimm wird, geh ne runde um n block joggen,das hilft!


    Anna

    er hat nich gebrochen, aber er hat fieber bekomen und ganz klassische grippesymptome wie gliederschermzen, die übelkeit und der durchfall sind seit mittagw eg.


    am essen war ja nix, war ja alles frisch und hätt weggeschmissen werden müssen- dabei hab ich mri nu wirlich nix gedacht, mein vater hatte alles zusammengepackt, meine mutter hatte damit nix mehr zu tun... denen gehts beiden wieder gut.


    naja mal sehen, noch halten wir andern 4 uns tapfer....

    ich glaub, wir habens überstanden und ich bin n großen schritt weiter.


    es hat sich niemand angesteckt. ich hatte keine panikattacke.- ich hab zwar immerzud ran denken müssen, aber mir war nicht !!! schlecht, ich hab keine vorsorgemaßnahmen getroffen 8wie zB neue hose mitnehmen nach unterwegs- hab auf abbeit keine toiletten) und ich muss sagen:


    ich bin echt stolz auf mich....


    werd ick etwa noch vernünftig uff meine alten tage...??? :p>

    horror-day

    mir ist schon seit november furchtbar schwindelig und bisher wurde noch keine richtige ursache dafür gefunden. nachdem ich jetzt bei allen ärzten war musste ich gerstern zur CT und MRT untersuchung. CT ging noch- das rohr ist relativ kurz und die untersuchung dauerte nur 5 minuten. aber dann sah ich dieses unendlich langes rohr, das so wahnsinnig eng war :-o ich musste angeschnallt werden und mein kopf wurde auch festgemacht. ... die behandlung musste 2 mal abgebrochen werden. ich hab platzangst und in dem rohr war es soooo eng und ich musste noch die augen zumachen. dann wurde mir beruhigungsmittel gespritzt und davon würde mir k..übel. ich lag da drin und die haben mich durch ein fenster beobachtet. ich konnte gar nichts machen als zu schreien aber die haben es nicht gehört :°( ich begann mit meinem füßen rumzustrampeln und dann kam endlich jemand rein. ich hab gezittert und mir war wahnsinnig schlecht... nach einer zeit beruhigte sich alles und es hieß : wir müssen wieder von vorne anfangen >:( mir wurde irgendwas verabreicht und ich bin in dem rohr eingeschlafen, erst seit heute mittag ist mein kopf wieder klar... gestern war ein horrortag ...{:(

    :°_ das klingt ja heftig..du Arme. :-( kann ich mir vorstellen, dass diese Röhre für nen Klaustrophobiker furchtbar ist. War da gottseidank noch nie drin (ok, ich hab keine Platzangst..aber "angenehm" ist es wohl für niemanden). Aber: Du hast es überstanden und es ist *nichts* passiert! :)^


    Wann kriegst du denn die Ergebnisse?

    danke @:)


    hab noch vergessen zu schreiben , dass ich 1 stunde und 15 minuten rein und rausgeschoben wurde :-( normalerweise dauert die untersuchung 20 minuten ...


    die ergebnisse wurden mir gleich mitgeteilt, es ist alles ok und der schwindel ist psychisch bedingt. muss am 4 april wieder zum neurologen und er verschreibt mir dann irgendwas :-/

    grashalm

    ich arbeite inner hauskrankenpflege und bin nur draußen- ich areite sehr ländlich. und beim waschen der leute bin ch meist im bad- könnt omma dann nich so schnel vor die tür schupsen *g* außerdem kann man auf die toiletten seltenst gehen....


    melissa- das is gruselig was du erzählst... tut mir totalleid....