Ja,


    mein PT schlägt mir das schon seit bestimmt nem 3/4 Jahr vor. Aber ich weiß nicht, ob es "schlimm" genug ist. Ich lass mir nach außen hin ja auch nichts anmerken. Manchmal hab ich mich sogar schon gefragt, ob ich die Emo "überwunden" habe... Aber heute Nacht wusste ich, dass es nicht so war.


    Ich habe, wenn ich im Studium oder Arbeit bin, nicht wirklich Zeit mich auf die Emo-Therapie zu konzentrieren. Ich versuche mich halt an Anweisungen meines PTs zu halten (z. B. keine MCP nehmen oder keine Tüte mit schleppen), aber Übungen mache ich eigentlich keine... ein wäre z. B. mich vor die Toilette zu hocken und so zu tun, als müsste ich ***. Alleine hatte ich das schon paar Mal gemacht, mit meiner Mutter 1x. Es war mir peinlich. Ich konnte aber bei keiner Situation die Angst so hervorlocken, wie sie sich anfühlt, wenn sich "wirklich" da ist.


    Das andere ist halt, dass ich mit Zwängen versuche, die Angst "wegzuschicken". Aus logischer Sicht: totaler Blödsinn. Aber es hilft, wenn auch nur kurzfristig. Die Zwänge sieht keiner; ich mache sie teilweise auch, wenn jemand bei mir ist. Wenn keiner da ist, dann kann es auch mal sein, dass ich sie offensichtlicher mache.


    Ich komme mir halt total doof vor, weil ich die meisten Anweisungen, was die Zwänge betreffen, nicht durchführe. Aus Angst, aus Faulheit, keine Ahnung... Meistens ist die Angst stärker. Und wenn ich die Zwänge mache, dann kommt die Angst gar nicht so stark auf. Vielleicht denke ich mir deshalb oft "Könne ja sein, dass ich die Emo überwunden habe".


    Es ist sicher nich nur die Angst vor dem Übergeben, die mich belastet. Das ist glaub ich eher ein ganzer Komplex von Ängsten, die sich in der Emo ausdrücken.


    Letzins hatte ich so einen Gedanken: "ich will nicht, dass diese Gefühl jetzt hochkommt". Das war, als ich total enttäuscht und gedehmütigt wurde, und ich sehr oft weinen musste; hatte also nichts direkt mit der Emo zu tun. Aber vielleicht ist es ja auch ein Grund dafür, warum ich Angst vor dem Übergeben habe => weil dann was

    . Verstehst du wie ich das meine?


    Sorry für den langen text.

    ich verstehe, was du meinst- glaub ich.


    was du erzählt hast mit den übungen, klingt interessant- ich hab ja auch bald meinen ersten theratermin und bin schon gespannt, was mich erwartet.


    was sind das für zwänge, von denen du denkst daß sie keiner merkt?

    was sind das für zwänge, von denen du denkst daß sie keiner merkt?


    Mit den Finger die schlechte Energie "wegstreichen", innerlich mit dem Kopf schütteln (verneinen), an etwas bestimmtes zwanghaft denken (das hab ich meinem Thera noch gar nicht gesagt :=o), komisch schlucken, Augen zwinkern, Luft anhalten. Aber das merkt wirklich keiner. Vielleicht würde es jemand merken, der auch Zwänge hat, aber jemand der keine hat, merkt das nicht. Es war früher als Kinder Schlimmer, aber vorbei ist es nicht (wie ich es als Kind dachte, dass es als Erwachsene sein würde).


    Bist du dann "nur" wegen der Emo in Thera?

    na wegen der emo hab ich schon ne weile drüber nachgedacht, aber da ich da nich so betroffen bin, also relativ ne harmlose form hab, stand das nich ernsthaft zur debatte.


    da sich jetzt aber noch andere dinge entwickelt haben, die ich nich mehr steuern kann und die meine lebensqualität einschränken- und mittlerweile auch die meiner familie, muss ich was tun bevor ich so tief drin steck, daß ich nich mehr rauskomm

    Also erst mal zu meiner Person:


    Ich bin ein Mädchen, 13 Jahre alt.


    Erst mal zu meiner Vorgeschichte:


    Seit ca. Anfang Dezember vorletzten Jahres leide ich ständig unter Übelkeit.


    Nicht Ohne Grund. Es wurden bei mir über ca 3 Wochen einen durchgehenden Magen Darm Virus festgestellt der sich unglücklich verkettet hat und daher solange dauerte. Dabei leidete ich unter schrecklicher Übelkeit. Dann war der Virus weg und die Übelkeit noch da. Kurz darauf wurde dann bei mir eine Salmonellenvergiftung festgestellt.


    Ich hatte schrecklichen Durchfall und unerträgliche Übelkeit (ohne Erbrechen).


    Dies wurde mit Antibiotika behandelt und war dann auch weg.


    Die Übelkeit leider immernoch vorhanden.


    Daraufhin wurden viele Test gemacht, sprich Stuhluntersuchungen und Diverse Bluttests.


    Ohne irgendwelche Auffälligkeiten.


    Als dann wieder ne zeit vergangen war, immernoch mit schlimmer übelkeit wurde bei mir eine Magenspiegelung gemacht.


    Dabei wurde eine leichte Magenschleimhautentzündung festgestellt und Gewebe entnommen. Der behandelnde Arzt meinte, es könnte ein psychisches Problem vorliegen denn es wurde ja nichts gravierendes festgestellt bei dieser Spiegelung. (Da war aber noch die Gewebeprobe ausgewertet).


    Daher quälte ich mich dann die woche nach der spiegelung wieder zur schule ( gehe in die 8. klasse, jetzt nach den ferien 9.) .


    Meine Lehrer konnten nicht verstehen wieso ich kam, weil ich wirklich schlecht aussah.


    Total blass usw. aber was soll man machen, wenn einem "nicht geglaubt" wird.


    Glücklicherweise war dann nach einer woche das Ergebnis der Gewebeprobe da.


    Helicobacter Pylori.


    Dass wurde dann auch erfolgreich mit antibiotika behandelt.


    Übelkeit leider immer noch da. wir waren bei verschiedenen ärzten die alle meinten dass könnten die Nebenwirkungen von dem Antibiotika sein.


    Nach einiger zeit war die Übelkeit auch wieder fast weg.


    Dann ging ich weider ganz normal zur schule ( über ca. ein Jahr) zwischendrin war ich dann auch wieder anfällig für alles, sprich diverse Grippen, Vieren und Erkältungen.


    Seit ca. 3 Monaten leide ich wieder unter dieser schlimmen Übelkeit.


    Dann stand auch vor ca. 3 wochen erneut eine Magenspiegelung an.


    Dabei konnte wieder nichts außer eine stärkere Magenschleimhautentzündung festgestellt werden.


    Durch entnommenes Gewebe wurde dann eine chronische Magenschleimhautentzündung festgestellt.


    Da diese ja ziemlich lange dauert und seine zeit braucht werde ich momentan mit omeprazol behandelt. Leider zeigt dass keine Wirkung.


    der Arzt meint, dass dies aber dass einzige Medikament sei, dass man bei sowas geben kann. Wieder meinte er es könnte ein psychisches Problem sein ( Trennung meiner eltern, schon ziemlich lange her und für mich wirklich kein Probelm (wohne bei meiner Mama) und dann der Tod meiner Großeltern). Klar, dass ist natürlich ein Schock aber damit muss man halt irgendwie mit fertig werden und meinerseits bin ich nun eigentlich auch drüber weg.)


    Waren dann bei einer Psychologin die von emotionalen Störungen gesprochen hat aber sonst nichts gravierendes.


    Jetzt will meine Mama heute wieder zu einer anderen Psychologin weil die andere wohl ihrer Meinung nach nichts gebracht hat.


    Klar was soll die psychologin auch machen wenn ich nichts starkes psychisches habe.


    Jedenfalls will ich aber nicht 2 verschiedenen Psychologinnen über mein Leben´erzöhlen und weigere mich halt dass ich da heute nicht hin will.


    Was soll ich machen denn meine Mama droht mir sie will mich dann abholen lassen.


    Aber ich bin halt auch nicht der Meinung psychische Hilfe zu brauchen, und habe mich ja auch drauf eingelassen zu dieser einen psychologin zu gehen und habe ihr auch alles erzählt, aber ich muss doch wohl nicht allen über meine Privaten Dinge erzählen.


    Das Hauptproblem ist halt auch diese Üeblkeit die schränkt mich so schlimm ein.


    Ich will doch auch mal wieder mit meinen Freundinnen was machen und z.b. schwimmen gehen. Dann sagt ihr euch vllt geh doch einfach. Aber wenn man immer denkt man pbergibt sich gleich ( obwohl man es nicht tut) geht dass halt nicht.


    Bitte helft mir. GLG :°(


    (jetzt habe ich schon langsam angst aus dem haus zu gehen wegen dieser Übelkeit=((((:°(

    hai doodl- ich hab vorhin ind em andern faden grad noch so gedacht, ob du vielleicht auch hierher gehörst....


    du hast dich ja sicher einw enig eingelesen, und was denkst du?


    bist du auch eine von uns?

    naja also meine vorgeschichte ist ja schon ein wenig hart gewesen. und die übelkeit nicht unbegründet, wegen der vielen Krankheiten.


    Ich bin eher am verzweifeln, traue mich wegen dieser übelekit kaum noch unter leute, es ist schrecklich.


    So oft erzählen mir meine Freundinnen wie sie geritten sind und was im Stall los ist und sowas halt (gehe total gerne reiten).


    Ich bin 13 und will ein Leben wie alle anderen in meinem Alter mensch kann dass denn keiner verstehen:°(:°(:°(:°(

    Da war ich ja gestern schon und der hat sich überhaupt nicht in meine Situation reinversetzen können. Meinte er dann einmal, ich muss wieder zur schule auch wenns mir dreckig geht, ich dann so was glauben sie eigentlich wass ich immer wieder versuche es aber einen total einschränkt und man mit dieser übelkeit schrecklich dran ist....


    Und dann meinte der ich soll wieder reiten gehen usw. und wenn ichs nicht mache gehts in die geschlossene.


    Und immer wenn ich dann was sagen wollte hat der immer abgeblockt.


    Nicht einmal hat er mir zugehört oder sonstwas.


    :°(

    Hallo doodelina!


    Also ich bin auch ein Emo. Ich leide da jetzt schon dran, seid ich 14 Jahre bin. Jetzt bin ich 27 Jahre. Und ich kann Dich sehr gut verstehen. Als mir damals mit 14 immer so schlecht war, konnte das auch keiner verstehen. Kein Doktor hat was gefunden. Ich wollte auch nicht mehr zur Schule und nichts mehr unternehmen. Bin dann auch zu einem Psychologen und der hatte auch kein Verständnis für mich. Er hat auch immer nur gesagt Du musst, Du muss. Ich hab dann die Therapie abgebrochen. Bin dann eigentlich recht gut ohne Thera zurecht gekommen. Aber dann mit 26 ging es gar nicht mehr, weil es immer schlimmer wurde. Habe mir dann wieder eine Therapeutin gesucht. Und da hatte ich dann wirlich viel Glück. Bin jetzt immer noch in Therapie und sie hilft mir wahnsinnig gut.


    Ich will Dir damit Mut machen, dass es ganz bestimmt einen Therapeuten gibt, der dich versteht und Dich ernst nimmt und nicht nur sagt du musst das tun oder du musst jenes tun.


    Aber helfen musst Du dir lassen, sonst wird es nur noch schlimmer. Schau Dich nach einem anderen Thera um. Es gibt bestimmt einen zu dem Du Vertrauen hast. Glaub mir.


    Ganz liebe Grüße Sara