also erst mal zum thema essen:


    ich hab das schon oft probiert mir mehrere kleine mahlzeiten zu machen am tag um klein anzufangen und nicht zu viel zu essen damit mein magen sich dran gewöhnt aber jedes mal wenn ich dann morgens durchfal hatte ist es dann wieder vorbei mit meiner motivation und ich esse bis abends dann absolut garnichts mehr ....


    boa dieses sättigungsgefühl kenne ich grnicht mehr...


    immer wenn ich mit freunden esse und die dann so viel gegessen haben sitzen die dann und dann kommt jedes mal der standardspruch von denen: boa ist mir schlecht


    da krieg ich so die krise ich lasse immer ein stückchen übrig auf meinem teller wenn ich esse bzw. meistens immer die hälfte egal wie groß bzw. klein die portion war...


    und @ sperminche.. glaub mir ich spreche aus erfahrung sag deiner tochter die wahrheit das gibt einem so ein sicherheitsgefühl...


    ich bin auch so wenn ich nur höre das jmd krnk ist oder war frage ich ihn direkt was er hatte und welche symptome und so weiter..... wenn ch dann weiss das der jenige nicht gekotzt hat bin ich s beruhigt....

    Zitat

    wenn ch dann weiss das der jenige nicht gekotzt hat bin ich s beruhigt

    ja das kenn ich von ihr auch nur zu gut....


    nur ist sie halt noch so klein und befürchtet immer, dass zu ner anderen krankheit auch noch erbrechen dazu gehören könnte! aber mit langen gesprächen lässt sie sich auch da meist beruhigen.

    Sperminchen: Ich kann mich Nela und Wale nur anschließen: Sag´ die Wahrheit !


    Ob allerdings diese ständige Aufmerksamkeit für dieses Thema so gut ist, wage ich zu bezweifeln. Ich meine damit, dass Du ihr morgens und abends versprechen musst, dass sie nicht brechen muss. Kannst Du nicht versuchen, von dieser regelmäßigen Thematik wegzukommen. Das fühlt sich für mich wie eine Spirale an, die immer weiter in dieses Thema hineingeht und dem Thema eine Wichtigkeit verleiht, die es nicht haben soll. Dadurch fühlt sie sich eventuell in ihrer Angst noch bestärkt. Und genau das, sollte ja nicht sein. Vielleicht schaffst Du es ja sie von dem Thema wegzuführen. Verstehst Du, was ich meine ?

    ich verstehe sehr gut was du meinst....aber das ist nicht so einfach. wenn ich sie ins bett bringe, dann rede ich mit ihr über den tag, lese ihr eine geschichte vor und kuschel noch eine runde mit ihr....aber früher oder später fragt sie fast immer danach! ich kann mir keine taktik vorstellen mit der ich sie da raus bekommen sollte:-(

    Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass es schwierig ist, von diesem Thema wegzukommen. Ich konnte in meiner Kindheit (ich habe diesen Mist entweder seit dem Kindergarten oder Grundschule am Bein) mit meinen Eltern nicht darüber sprechen. Einmal habe ich es versucht, aber sie haben es nicht verstanden. Also habe ich mich allein damit auseinandergesetzt bzw. verdrängt. Was aber auch bedeutet hat, dass ich nicht täglich daran gedacht habe. Ich hatte allerdings auch größere Angst davor diese "Spuren" auf dem Schulweg anzutreffen, als dass ich es selbst bekomme. Habe mir zum Glück darüber keine großen Gedanken gemacht, außer in den akuten Situationen. Vielleicht ist das Problem bei Deiner Tochter auch viel ausgeprägter als es damals bei mir war. Ist schwer aus der Ferne es beurteilen zu können.


    Hast Du schon mal an psychologischen Rat gedacht ? Eventuell direkt für Deine Tochter oder als Hilfestellung für Dich ?

    ja an psychologische hilfe hab ich schon oft gedacht...ist nur nicht so einfach umzusetzen, da die kinder bei ihrem vater leben und meist nur am WE bei mir sind. der vater kümmert sich mehr um seine probleme als um die seiner kinder:°(


    wann es angefangen hat? lässt sich ziemlich genau festlegen....sie musste ne ziemlich traumatische situation miterleben....ab da wars richtig krass!

    hi, habe mich hier gerade erst angemeldet, eigentlich aus anderen gründen, aber da ich auch an emeophobie leide, dachte ich mir, ich sage mal hallo *:)


    ich bin 23, und habe die emo bewusst seit ich ca 15 bin, aber unterbewusst wohl schon viel viel länger, vielleicht schon immer :-( habe eine verhaltenstherapie hinter mir, und da ich vorher das haus nicht verlassen habe, und inzwischen studiere, hat sie wohl auch viel gebracht. doch jetzt ist sie zuende, und es geht mir wieder viel schlechter (wobei damit sicher auch der winter zu tun hat). je mehr ich an der angst arbeite, umso mehr dinge, die "darunter" liegen, werden mir bewusst. und damit bin ich nun alleine, und werde nicht damit fertig. weiss aber auch nicht, wie ich es anstellen soll, jetzt wieder eine therapie bezahlt zu bekommen? und auch nicht recht, welche therapieform es sein sollte... hm, und irgendwie habe ich es auch langsam satt, ich arbeite so hart an mir, kämpfe jeden tag dafür, nicht wieder irgendwann hier zu sitzen und das haus nicht mehr zu verlassen... aber es ist und bleibt ein kampf, es ist jedesmal wieder hart, und auch wenn es zwischenzeitlich viel besser war, ist es jetzt eben wieder viel schlimmer... und langsam frage ich mich, was ich noch tun kann, damit es endlich leichter wird :-(


    nun ja, wollte also erstmal hallo sagen und kurz schreiben, wie es bei mir so ist..


    liebe grüße


    kaede

    ich muss gerade was los werden..


    hab heute seit langem endlich mal wieder gegessen was warmes und mein lieblingsgericht :D


    jetzt bin ich satt und hab ungewohnter weise kein hungergefühl ... jetzt habe ch voll angst das mir schlecht ist und ich irgendwas hab oder das ich einfach nur satt bin und das gefühl garnicht kenne wenn man SATT ist..

    heyy an alle ... also dank diesem faden hier weis ich erstma an was ich seit dem kindergarten gelitten habe . Bei mir hat es wie schon gesagt im Kindergarten angefangen wenn irgendeiner sich übergeben musste hielt ich mir die ohren zu bin weggerannt und war total panisch wenn ich heimgekommen bin. In der Grundschule war das nicht besser. Im Gegenteil es wurde nur noch schlimmer das ging sogar so weit das ich ins Krankenhaus musste. Ich wollte nichts mehr essen ich hatte so Angst eine falsche Sache zu essen und mich dann übergeben zu müssen ... meine Eltern waren so verzweifelt haben nur noch geweint und mit mir geschimpft. Was man noch dazu sagen muss ist das ich schon seit Geburt auf nicht gerade sehr dick war sondern eher zerbrechlich gebaut. Doch das alles war für mich nicht das schlimmste in diesem Jahr sollte ich eigentlich die Schule wechseln ... wir wollten in den urlaub fahrn ... es waren sommerferien. ich wurde am Ende der vierten klasse ins krankenhaus eingeliefert für Essgestörte ( meiner Meinung nach der größte Fehler überhaupt ) meine Zimmergenossinen waren Bulimiekranke. Ich war soo verstört hatte so Angst und konnte mich niemandem anvertraun für die Ärzte war die Diagnose klar : Magersucht ... zu diesem Moment wusste ich noch nicht einmal was das war, aber natürlich an was sonst sollte ich den leiden .... Ich saß auf dem Bett und habe bitterlich geweint :°( :°( draußen schien die sonne ich war ganz allein auf der station weil ich noch zu schwach war um mit den anderen rauszugehn :°( 2 ganze Monate musste ich im Bett liegen bleiben mit einer Sonde im Hals die mich ernährt hat . Musste zusehn wie die anderen sich die Finger in den Hals steckten musste an Gesprächsrunden teilnehmen die sich MABU nannten ( Magersucht und Bulimie) obwohl ich nichts davon hatte nur weil ich mich schämte zu sagen vor was ich Angst hatte. die Eltern durften mich nur 2 mal in der Woche besuchen. Es war wirklich die Höhle für mich. Was ich damit sagen will ist versucht die Krankheit egal wie unter Kontrolle zu bekommen ihr seit nicht allein :-) p. s. es tut mir leid euch hier so vollgetextet zu haben aber es tat einfach mal gut alles rauszulassen