Wäre dies einem Emo wirklich bewusst, hätte er keine Angst. Denn wovor sollte er denn dann Angst haben, wenn er verinnerlicht hätte, dass er vor dem eigenen Erbrechen oder vor dem Erbrechen anderer keine Angst zu haben braucht? Deswegen ist die Angst ja irrational, da er es gar nicht greifen kann, warum er eigentlich Angst hat.


    Auch in deinem Fall, beim Novovirus, halte ich dies nicht für eine reale Gefahr. Oder zumindest keine, vor der man phobische Ängste entwickeln muss. Schließlich hast du ja auch keine Angst vor die Tür zu gehen und von einem Auto überfahren zu werden, obwohl da die reale Gefahr, dass einem etwas passiert, deutlich höher einzustufen ist.


    Im Fall meiner Freundin steht die Angst vor dem Erbrechen meiner Meinung ja auch für etwas anderes. Eventuell für die Angst vor dem Kontrollverlust und die Bloßstellung vor anderen Menschen. Das alles hat also auch mit mangelndem Selbstwertgefühl zu tun.


    Sicherlich ist die massierte Konfrontation in vivo nicht für jeden Patienten geeignet und der Therapeut muss dies genau abwägen. Von einer graduellen Konfrontation in sensu bzw. in vivo halte ich persönlich jedoch sehr viel, da der Patient dort lernt sich den angstauslösenden Situationen zu stellen.


    Auch habe ich nie behauptet, dass dies alles leicht sein. Das ist die Konfrontation bei allen Phobien nie, jedoch meiner Meinung nach eben das Wirksamste verbunden mit der kognitiven Umstrukturierung.

    Cesc: Ich weiss genau, dass meine Angst vor diesen Ko...flecken in der Stadt völlig irrational ist. Heute z.B. musste ich in die Innenstadt unseres kleinen Städtchens. Hier ist an Fasching richtig der Teufel los.(und ich rechne mit den dementsprechenden Spuren) Bevor mein Freund mich netterweise hingefahren hat (würde sonst mit dem Rad fahren) ging es mir schon richtig schlecht. Im Auto hätte ich heulen können. Gleichzeitig habe ich genau gewusst, welch´ ein Quatsch es eigentlich ist und mußte schon fast wieder lachen. Mir ist auch bewußt, dass es die Angst vor der Angst ist. Mußte beispielsweise auch direkt nach Silvester ins Städtchen. War mit dem Fahrrad unterwegs und bin natürlich den diversen Pfützen begegnet (habe mich damals stark genug gefühlt). Ich weiss haargenau, dass diese Pfützen nur daliegen und häßlich aussehen. Nicht mehr und nicht weniger, ABER in diesem Moment wird es in meinem Innersten ganz kalt, die Welt um mich herum hat keine Farben mehr und ich möchte nur nach Hause und könnte heulen. Das macht mir Angst. Wird es dadurch besser, dass ich das konfrontiere ????


    Ah, Du schreibst von mangelndem Selbstwertgefühl: Interessanterweise hatte ich manchmal schon das Gefühl, dass es tatsächlich damit zu tun haben könnte, kann aber die Zusammenhänge nicht verstehen. Vielleicht hast Du einen Denkansatz für mich ?!

    Wow, hier war in den letzten 2 Tagen ja richtig was los;-D


    Also ich bin ebenfalls der Meinung, dass man niemanden zu einer Therapie zwingen soll und auch jeder selber wissen muss, was einem gut tut. ZB. dieses (und andere) Forum. Mir hilft es z.B. ungemein. Ich habe viel nachgelesen und fühle mich hier das erste Mal verstanden. Ich finde es "interessant" Einblicke in andere Leben zu bekommen und zu erfahren, was anderen bisher geholfen hat.

    @ Cesc:

    vielen Dank für die Aufklärung zur kognitiven Verhaltenstherapie. Ich denke auch, dass kognitive Umstrukturierung das wirkungsvollste ist... wie weit aber Konfrontiert wird muss wirklich dem jeweiligen Emo angepasst werden. Je nach dem sinds ja auch unterschiedliche Emo-Arten vorhanden und da muss man dann auch schauen, welche Konfrontationen sinnvoll sind. Ich denke jedoch auch, dass man weiss, dass die Angst unbegründet ist, Phobien und vor allem Phobophobien kommen aber meist (zumindest zuerst) aus dem Unterbewussten und äussern sich ja in gewissen Symptomen... bei uns allen meist in "Übelkeit" ... und als Phobiker kann man dann so rational sein wie man will und ist den Gefühlen mehr oder weniger ausgeliefert.


    Aber seit ich weiss, wovor ich Angst habe und wie "dumm" meine Vermeidungsstrategien sind, kann ich besser damit umgehen, aber es ist noch da.


    Ich möchte auch so bald als möglich mit einer Therapie beginnen, ich komme zwar immer besser alleine zurecht, jedoch kann ich immernoch viel zu viele öffentliche Veranstaltungen und vor allem das Auswärts- essen nicht geniessen... diese Einschränkungen möcht ich bekämpfen.


    So genug geplaudert ;-)

    Zitat

    Wäre dies einem Emo wirklich bewusst, hätte er keine Angst

    Typische Antwort eines Nicht-Emos ;-) Schon tausendmal gehört... und doch so unwahr. Auch wenn deine Freundin betroffen ist, und es bei ihr genauso individuell ist wie bei jedem von uns, wirst du es nie wirklich verstehen. Muss ja aber auch nicht sein, dass du es bei deiner Freundin zumindest akzeptierst und sie nicht dafür schlechtmachst, sondern im Gegenteil unterstützt, ist zumindest mehr, als so manch anderer machen würde (ich spreche da aus Erfahrung). :=o

    Zitat

    Auch in deinem Fall, beim Novovirus, halte ich dies nicht für eine reale Gefahr. Oder zumindest keine, vor der man phobische Ängste entwickeln muss. Schließlich hast du ja auch keine Angst vor die Tür zu gehen und von einem Auto überfahren zu werden, obwohl da die reale Gefahr, dass einem etwas passiert, deutlich höher einzustufen ist.

    Stimmt auch nicht ;-) Die Gefahr, vor die Tür zu gehen und von einem Auto überfahren zu werden, stufe ich als wesentlich geringer ein als mir den Norovirus einzufangen, wenn ich Kontakt mit infizierten Menschen habe. Schließlich weiß man ja über den Norovirus, dass er extrem heftig und hochansteckend ist. So erklärt sich die Relation für mich von selbst. Und ob der Norovirus für mich eine reale Gefahr ist, kann nur einer beurteilen: ich ;-)

    @ Vijo

    Nicht alleine die Konfrontation bringt die Besserung, zusätzlich muss eben das kognitive Umstrukturieren stattfinden. Wenn du dich mit deiner Angst konfrontierst und in denselben dysfuktionalen Denkmustern stecken bleibst, hilft das dir kein Stück weiter. Du musst dich dazu zwingen in Angstsitutaionen diese negativen, augstauslösenden Denkweisen aus deinem Kopf zu verbannen. Das ist nämlich der entscheidende aber super wichtige Unterschied. Nicht die Situation ruft die Angst hervor, sondern wie sie von dir interpretiert wird. Ich weiß, dass Phobiker denken, sie könnten nichts gegen diese Gedanken machen und sie wären der Angst ausgeliefert. Das ist jedoch nicht der Fall. Die angstauslösenden Denkmuster haben sich nur über den gewissen Zeitraum automatisiert. Deswegen muss man ja trainieren diese nicht mehr zuzulassen. Stück für Stück und immer ein bißchen. Ich weiß, dass das ganz schwer ist, aber meiner Meinung nach gibt es eben keine Alternative, will man nicht in seinem Leid hängen bleiben.


    Der Punkt des mangelnden Selbstwertgefühls spielt für mich insofern eine Rolle, dass ich denke, dass in der imaginären Situation des Erbrechens "der Emetophobiker" (sicherlich nicht bei allen) eigentlich panische Angst vor der Blamage vor anderen hat. Erbrechen ist ja eine Art situativer Kontrollverlust über den eigenen Körper, zudem könnte man ja aufgrund dessen von Anderen negativ beurteilt werden. Wenn ich also sowieso schon unter mangelndem Selbstwertgefühl leide, ist der Gedanke für mich ja noch unerträglicher andere könnten ein negatives Urteil über mich fällen. Das ist sozusagen die Erwartungsangst, welche dann dazu beiträgt die eigentliche Angst auszulösen.


    Hab ich das irgendwie ein bißchen deutlicher machen könne, was ich meine?

    @ miiyu

    Wie oben schon beschrieben, meinen Phobiker sie wären der Angst hilflos ausgeliefert. Das ist jedoch nicht der Fall. Die automatisierten, dysfuktionalen Denkmuster geben einem nur das Gefühl, als wäre es so. Es geht darum, wieder die Kontrolle über die Angst zu erlangen, so dass die Angst nicht mehr die Kontrolle über einen hat. Und das fuktioniert eben nur mit dem Ankämpfen gegen diese automatisierten Denkweisen.

    @ skyflower

    Ich kann deine Argumentation nachvollziehen. Das ist auch ein typisches Denkmuster eines Phobikers. Sie meinen immer ihre Phobie wäre etwas ganz Außergewöhnliches, ganz anders als bei anderen Phobien, niemand kann sie verstehen und vorallem niemand kann ihnen wirklich helfen. Komisch nur, dass gerade in der kognitiven Verhaltenstherapie erstaunlich gute Ergebnisse bei Patienten mit Angst- und Zwangserkrankungen erzielt werden. Aber vielleicht kannst du mir ja den strukturellen Unterschied zwischen der Emetophobie und anderen Phobien aufzeigen. Ich kann ihn nämlich nicht erkennen ;-)


    Und mir ist auch klar, dass nur du beurteilen kannst, ob etwas eine reale Gefahr für dich ist oder nicht. Aber du bist auch die Phobikerin. Eben genauso wie nur ein Alkoholabhängiger beurteilen kann ob er süchtig ist oder nicht. :=o

    ich will niemanden zu einer Therapie zwingen, aber bei manchen hier scheint die Emo nicht richtig Emo zu sein, weil euch die Emo im Alltag nicht einschränkt, aber meine lebensqualität ist pfutsch und deswegen bin ich der meinung das die emo noch schlimmere auswirkungen haben wird auch wenn ihr das alle nicht begreifen wollt.steigert euch weiter darein ohne jede weitere hilfen ihr werdet zu grunde gehen sorry aber bin gerade auf 180 weil ihr meint ich will euch zwingen eine Therapie zu machen, aber nein ihr müsst das selbst wissen, aber therapie braucht ihr alle ihr bekommt das nicht so weg>:(

    Cesc: Vielen Dank für Deine Erklärungen. Das bedeutet also, wenn ich mich in eine für mich beängstigende Situation begebe, sollte ich mich bspw. auf etwas schönes konzentrieren ? Bsp.: Einfahrt mit dem Auto in ein Parkhaus (finde ich fürchterlich). Da habe ich mal einen Springbrunnen entdeckt und mich darauf konzentriert; hat mich gleich etwas entspannt und mir ging es etwas besser.


    Babynonne: Bitte nicht sauer sein; der eine macht eine Therapie, weil er das als den einzigen Ausweg zu sehen scheint und der andere ist der Meinung, dass er auch ohne Therapie weiterleben kann. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Und jemand, der für eine Therapie nicht bereit ist, sollte auch nicht gezwungen werden. Denn das Resultat wird höchstwahrscheinlich für die Katz sein. Der eine wird mehr eingeschränkt durch die Emo und der andere weniger, was aber noch lange nicht bedeutet, dass letzterer keine "richtige Emo" hat. Wenn ich das hier so von anderen lese, habe ich den Eindruck, dass es mir noch relativ gut geht, weil es bei mir vor allem um die Fremko...emo geht. Ich habe meinen Alltag so eingerichtet, dass ich mit diesem Problem so selten wie möglich belastet werde. Was dann bedeutet, dass es für mich unmöglich ist, mit der Tochter meines Freundes Auto zu fahren, weil sie es nicht verträgt. Ich werde wohl immer selbst ein Auto haben, weil ich in öffentlichen Verkehrsmitteln Angst habe, dass es anderen schlecht wird. Mit der Bahn zu fahren, ist für mich der aboslute Horrer, weil ich mit Bahnhöfen diese schrecklichen Pfützen verbinde und, und, und....


    Habe aber bspw. keine Angst vor eventuell abgelaufenen Lebensmitteln; d.h. ich schaue natürlich, nach dem MHD. Wenn es bspr. nur ein Tag drüber ist, rieche ich daran und in der Regel kann man es noch essen. Da mache ich mir keine großen Gedanken, ob mir davon schlecht werden könnte. Kann aber auch nicht essen gehen, in dieser Situation habe ich immer Angst, mir könnte schlecht werden (keine Ahnung, warum; eher wegen den anderen Gästen). Habe da auch selten Hunger...


    Nur dass es sich bei mir nicht um "richtige Emo" handeln könnte, ist völlig ausgeschlossen.


    Wenn Du Dich für eine Therapie entschieden hast, finde ich es gut und für Dich ist es der richtige Weg :)^ Andere brauchen für diese Entscheidung wohl noch etwas Zeit und das ist auch ok so.

    Ja, das ist eine Möglichkeit. Meine Freundin hat es anfangs mit der Ablenkung durch Musik probiert, mittlerweile benutzt sie autogenes Training und bewusstes Atmen um sich selber wieder runterzufahren. Die Angst sozusagen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Aber da muss jeder für sich das Richtige finden, wie er die Angst unter Kontrolle bekommt.


    Ein wichtiger Faktor ist eben auch, aus positiv gestalteten Situtationen zu lernen. Das heißt, sich bewusst zu machen, dass einem eigentlich gar nichts passieren kann und sich aus Situationen, die eben gut geendet haben, selbst positiv zu konditionieren.


    Bei dir ist für mich die Frage, inwieweit die Angst vor dem Erbrechen anderer eben doch eigentlich die Angst vor dem eigenen Erbrechen ist. Also, dass dir schlecht werden könnte, weil du eben andere beim Erbrechen siehst.


    Deine Beschreibung macht ja auch deutlich, dass du schon eine Menge Vermeidungsstrategien entwickelt hast. Hier ist eben das Problem, dass das nur so lange gut geht, bis die eigene Lebensqualität zu sehr eingeschränkt wird. Aber das muss ja, wie bereits gesagt, jeder für sich selber entscheiden.

    @ Cesc:

    Zitat

    Das ist auch ein typisches Denkmuster eines Phobikers. Sie meinen immer ihre Phobie wäre etwas ganz Außergewöhnliches, ganz anders als bei anderen Phobien, niemand kann sie verstehen und vorallem niemand kann ihnen wirklich helfen.

    Nö, so vermessen bin ich nicht, dass ich meine, "meine Phobie" wär irgendwie anders oder was Besonderes ;-) Jeder hat so seine individuellen Probleme. Mich schränken meine jedoch nicht ein in meiner Lebensqualität, auch wenn ich der Überzeugung bin, die Emo nicht loszuwerden. Habe mich lange schon damit auseinandergesetzt, schließlich begleitet sie mich ja schon seit dem frühesten Kindesalter, das ist schon eine ganz schön lange Zeit.


    Verstehen können in der Tat die wenigsten Nicht-Emos diese Phobie - obwohl so mancher von ihnen selbst irgendeine hat und man dann doch meinen könnte, sie könnten zumindest den "Grundgedanken" der Angst, der dahintersteckt, nachvollziehen können. Aber - Fehlanzeige ]:D

    Zitat

    Komisch nur, dass gerade in der kognitiven Verhaltenstherapie erstaunlich gute Ergebnisse bei Patienten mit Angst- und Zwangserkrankungen erzielt werden.

    Hab ich das bezweifelt? Ich meine lediglich, dass es erwiesen ist, dass Konfrontation bei Emos oftmals traumatisierend wirkt - und damit ist nun wirklich niemandem geholfen! Und nicht jede "Phobie", die manchmal auch gar keine ist, ist behandlungsbedürftig. Ich ekele mich z. B. auch vor Spinnen und meide diese Viecher, habe aber noch lange keine Spinnenphobie, also irgendeine Verhaltensweise, die mich dazu bringen würde, schreiend und heulend aus dem Raum zu laufen, wenn sich da ´ne Spinne hinverirrt hat ;-)

    @ babynonne:

    Spar dir bitte solche persönlichen Angriffe, die sind nicht nötig. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und sollte auch selbst entscheiden, ob er eine Therapie möchte oder nicht. Wegen meiner extremen Zahnbehandlungsphobie habe ich, wie ich bereits irgendwo erwähnt habe, bereits - erfolgreich - eine Therapie gemacht. Bei der Emo halte ich es für mich nicht für sinnvoll. So einfach ist das.

    Zitat

    aber bei manchen hier scheint die Emo nicht richtig Emo zu sein, weil euch die Emo im Alltag nicht einschränkt, aber meine lebensqualität ist pfutsch

    Blödsinn! Meine Emo ist schon "richtig", jedenfalls kenne ich so einiges von dem, was damit in Zusammenhang steht, aus leidvoller Erfahrung. Aber ich denke gar nicht daran, sie über mein Leben bestimmen zu lassen, was ja scheinbar bei dir der Fall war. Tut mir leid, dass deine Lebensqualität futsch war, meine ist und war es nicht. Aber gleich zu behaupten, "wir" anderen, wen auch immer du damit meinst, würden uns zugrunde richten, ist schon ein starkes Stück.

    Zitat

    therapie braucht ihr alle ihr bekommt das nicht so weg

    Genau solche Äußerungen meine ich - völlig überflüssig! Wer sagt überhaupt, dass "wir" das wegkriegen müssen? Du? Ich entscheide immer noch gerne für mich selbst. Ich lebe ganz gut damit, also was soll das Theater? Sorry, das musste mal raus! >:(

    Ob eine Phobie behandlungsbedürftig ist oder nicht, hat immer mit dem eigenen Leidensdruck zu tun. Sicherlich gibt es viele Menschen die auch mit eingeschränkter Lebenqualität gut leben können. Das bezweifel ich auch in keinster Weise. Allerdings glaube ich schon im allgemeinen, dass es angenehmer ist nicht zu sehr in bestimmten Bereichen eingeschränkt zu sein. Das muss aber jeder selber entscheiden.


    Das eine massierte Konfrontation in vivo auf manche Phobiker traumatisierend wirkt, hat weniger mit der Form der Phobie zu tun (also egal ob Emo oder nicht), sondern vielmehr mit der Persönlichkeitsstruktur des jeweiligen Patienten. Deswegen spreche ich mich ja auch für eine graduelle Konfrontation in sensu bzw. in vivo aus. Und hier kommt es eher kaum zu traumatisierenden Folgeerscheinungen. :)^

    Ich "therapiere" mich graduell selbst, was die Geräusche angeht ;-) Über mir wohnt nämlich leider jemand, der gerne mal viel zuviel trinkt... und der kotzt beinahe täglich, immer schön zu hören für uns, die darunter wohnen:-/ Jede Tages- und Nachtzeit war schon dabei, am "schönsten" ist es immer, wenn ich selbst grad auf Toilette bin und dann die tollen Geräusche von oben noch direkter höre %-| Aber auch damit lebe ich mittlerweile, weil´s schon seit Jahren so geht. Dennoch muss ich das ja nicht schön finden ;-)

    Zitat

    Sicherlich gibt es viele Menschen die auch mit eingeschränkter Lebenqualität gut leben können.

    Dieser Satz stört mich noch ein wenig, da ich z. B. meine Lebensqualität gar nicht eingeschränkt finde. Wie das bei anderen hier und anderswo aussieht, weiß ich natürlich nicht.

    Zitat

    Allerdings glaube ich schon im allgemeinen, dass es angenehmer ist nicht zu sehr in bestimmten Bereichen eingeschränkt zu sein.

    Da stimme ich dir zu, und genau deswegen erlaube ich meiner lieben Phobie nicht, so eine Macht über mich zu gewinnen. ;-D

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