Melissa1982

    Ich hatte vor Jahren mal etwas in der Art. Angst vorm Brechen hab ich eh, weil ich immer Angst habe dabei zu ersticken.


    Aber als ich 17/18 war wurde mir mit einem Mal beim Bus-, Auto- und Zugfahren übel.


    Auch wenn ich in Geschäften an der Kasse stand wurde mir mit einmal furchtbar schlecht.


    Ich habe bis heute keine Ahnung was das war. Mein damaliger Hausarzt hat mir Tropfen gegeben um den Magen zu beruhigen und Tabletten fürs vegetative Nervensystem. Das Ganze hielt sich locker 2-3 Jahre, bis ich nicht mehr geraucht habe, dann wurden nach ein paar Monaten die Panikattacken weniger, und die Übelkeit in den Fahrzeugen war weg.


    Heute bin ich immernoch vorsichtig, würde niemals in Karussels oder sowas gehen, aber Auto, Bus und Zug geht wieder. Manchmal überfällt mich in Geschäften noch so ein leichter Anflug von Panik. Aber ich kann mit leben. :)^

    Er ist da, hat allerdings keine Symptome mehr. Er hatte Dienstag abend auch nur 1x Durchfall, Gliederschmerzen und leichtes Fieber. Nur seine Tochter hat halt Montag gekotzt. Naja.


    Grad kommt der nächste Kollege zu mir ins Büro. Ja, er hat sich auch grad entleert und hat MDG. Ganz toll. :(v


    Naja, mal schauen ob die beiden Herren um 11h beim Empfang was essen. Wenn ja kann es ja nicht so schlimm sein. Viele interpretieren in 1x Durchfall ja gleich MDG. Dann hätte ich wahrscheinlich mindestens 1x pro Woche MDG :=o

    Mein Darm spinnt. War mittlerweile auch schon 2x recht dringend auf der Toilette und mein Darm blubbert wie Sau. Magenschmerzen hab ich auch seit einer Stunde. Wenn ich nur wüsste ob es die Angst ist oder doch mehr. Was mach ich wenn ich unterwegs bin und die scheiße geht los? Hab so Angst.


    Aber ich will und muß mich überwinden, sonst komm ich aus dem Strudel nie raus :-/

    Hmm....also ich denke auch, dass da viel Angst mitspielt. Aber bei deiner blöden Situation mit den beiden Herren im Büro, würd auch ich mir diese Gedanken machen und wahrscheinlich die blöde Rechnung machen:


    lieber hierbleiben und wahrscheinlich nichts haben - als gehen und dann vielleicht doch was haben.


    Das ist halt oftmals der einfache/falsche Weg um gegen die ganze Krankheit anzugehen... ich für mich habe aber gemerkt, dass ich an manchen Tagen viel stärker bin als an anderen (also psychisch gesehen,.. und vielleicht auch Magentechnisch gesehen... obwohl das zusammenhängt).... und wenn ich einen schwachen Tag habe, kommt die Panik auch leichter.... so ein Ausflug wird bei mir ja dann nich tnur beherrscht von "muss ich jetzt gleich aufs Klo rennen"... sondern das ganze artet dann ja in regelrechte Panikattacken aus... mit Übelkeit (sowieso), Kurzatmigkeit, Schweissausbrüche etc... das nehm ich in starken Tagen aber in Kauf, weil ich dann gegen die "Krankheit ankämpfen" will.:)^

    hmm... ich denke man kann das ganze schon eindämmen... dass man nicht mehr überall die Angst hat oder nicht mehr so starke Angst hat... die Therapeutin meint immer... ich müsse die Angstsituationen durch- und somit überleben... um zu sehen, dass mir nichts passiert... dass mein Kopf, der aus natürlicher Reaktion bei falschen Sachen "ANGST" signalisiert,... erkennt dass mir nichts passieren kann.


    Angst zeigt uns evolutionstechnisch ja nur an, dass wir Gefahr spüren.... bei Phobien verspüren wir diese Gefahr bei unrealistischen "Dingen"


    Aber ob ich jemals völlig angstfrei leben kann, weiss ich auch nicht.... aber ich wills versuchen!:=o

    Nein das nicht aber mich nervt das. Ich fand Mama werden soooo toll und nun hab ich einen super Sohn und diese Angst macht das schöne alle kaputt. Weil ich bewusst hingeh und sowas wie Kinderturnen oder so vermeide da er sich ja anstecken könnte. Mein kleiner muss drunter leiden und dafür hasse ich mich

    Oh ja das kenne ich nur zu gut...


    Ich renne auch weg wenns denen schlecht ist oder so.


    Meine Therapeutin meinte aber ich solle mir deswegen keine vorwürfe machen,das ist nun mal die Krankheit.Meine Kinder wissen auch bescheid,das ich das habe,ich habs ihnen erklärt.Wie ich schon schrieb,hatte mein Sohn letztes Wochen ende übelkeit und wollte nen eimer mit ans Bett nehmen.Ich bin hier durchgedreht,konnte nicht schlafen und so weiter.Nachts habe ich meine Freundin´wach gemacht und sie gebeten nach dem kleinen zu sehen.Ich war erst wieder beruhigt als er morgens rein kam und es ihm gut ging.Das ist es auch was mich so sauer macht,das ein GEFÜHL einen so im Griff haben kann....>:(