Brechmittel versuch ich schon allein wegen den Nebenwirkungen nicht. Die können aufs Herz gehen und furchtbare Krämpfe auslösen.


    Nein, ich habe Angst vor dem Erbrechen selber. Egal ob bei mir oder bei anderen. Keine Ahnung warum.

    oh, die können aufs herz gehen? wie schlimm :-) schonmal die nebenwirkungen von abführmittel oder hustensirup gelesen? die können auch aufs herz gehen ^^ furchtbare krämpfe habe ich nach dem sex, manchmal bei den bauchmuskeln, oder wenn ich badminton spielen gehe :-) es liegt alles im auge des betrachters, und wenn ich dann eben furchtbare krämpfe hab, bin ich doch nachher mit allen wassern gewaschen :D


    ich werds auf jeden fall tun, ob ichs danach empfehlen werde, kannst du ja genüsslich abwarten.

    Also bei mir ist es der Kontrollverlust, das Verkrampfen, das Gefühl, wenn es hoch kommt, die Geräusche, der Geschmack und natürlich die Übelkeit, die kurz vorm Erbrechen nicht mehr auszuhalten ist...


    Und auch ein bisschen die Angst, dass es in aller Öffentlichkeit passieren könnte.

    @tommy R

    Ich glaube kaum das Dein potentielles Erfolgserlebnis hier jemand helfen wird. Eher wird Deine Geschichte triggern. Egal wie sie ausgeht. Wobei mir auffällt das hier niemand mehr Worte triggert. Sogar ich habe das in meinem Beitrag vergessen %-|


    Bei vielen steckt viel mehr hinter der Emetophobie. Manchmal auch

    und andere Traumata. Das ist ja auch ein Unterschied zu anderen Phobien. Jede Konfrontation bedeutet ein neues Trauma. Ich kann mich an jedes einzelne
    egal ob ich es selber musste oder irgendwie mitbekommen habe erinnern. Und wochenlanges nicht einschlafen können und pausenlos den Film in mir ablaufen sehen.

    Zitat

    Konfrontation:


    Emetophobiker/innen gegen ihren Willen mit dem Erbrechen zu konfrontieren bedeutet für sie ein erneutes Trauma und einen enormen Vertrauensbruch. Eine Konfrontation sollte wenn, dann nur unter fachmännischer Begleitung (z.B. durch einen Psychologen) durchgeführt werden. Emetophobiker die sich unter Anleitung einer Konfrontation mit dem Erbrechen unterzogen haben, berichten nicht von einer Verbesserung des Krankheitsbildes.

    Kennst Du diesen Text von der Emetophobie Seite? Ich denke Du hast irgendeine Angst die mit

    zu tun hat und willst Dich ähnlich wie ich meine Höhenangst (keine richtige Akrophobie) abgebaut habe rantasten.. Sorry, aber der Enthusiasmus mit dem Du vorhast Dich selber zu konfrontieren ist für mich unmöglich nachvollziehbar %-|

    ich denke einfach, dass der grund einer emo woanders liegt, als der angst davor zu kotzen. es ist ein sensibles geflecht aus verschiedenen phobien und ängsten, die alle miteinander verwoben sind.


    sowas wie konfrontation mit dem erbrechen halte selbst ich als nicht-emophobe für quatsch.


    und ich halte viel von verhaltenstherapie und die konfrontation kann oft ne gute lösung sein.


    in dem fall ist die brechensangst aber nur die spitze des eisbergs.


    wichtig ist die aufarbeitung der phobien und ängste, die dahinter stehen.


    die übelkeit ist meiner meinung nach nur ein symptome einer ganz anderen angst. eine ablehnung des eigenen körpers. eine ablehung des umfelds oder der gesellschaft. wenn man seinen körper zb zum kotzen findet, dann findet dein körper deine haltung zum kotzen.


    das trifft jetzt wieder nicht bei allen zu. jeder ist individuell und die ursachen vielfältig.

    Hallo lama82

    Ich verstehe was Du ausdrücken willst. Und ich denke das bei einer "normalen" Phobie sich zwar auch eine andere Angst ihren Weg suchen kann aber oftmals die Phobie "erlernt" wurde. Und dann kann man sie auch "verlernen". Das wäre dann der verhaltenstherapeutische Ansatz.


    Alles Gute

    @ drausi

    sorry. ich verstehe nicht was du mir sagen willst. ich bin deiner meinung. dass man sich bei der EP nicht durch konfrontation mit dem kotzen therapieren kann, oder?


    verhaltenstherapeutisch kann man die anderen dahinterstehenden ängste angehen. sich seinen sozialen phobien stellen zb.


    bist du jetzt auf meiner seite, oder nicht? *verwirrt*

    Hallo lama82

    Siehe meinen Beitrag weiter oben. Ich glaube überhaupt nicht das eine Konfrontation bei der Emetophobie Sinn macht.


    Bei einer "normalen" Phobie ist das denke ich was anderes.


    Das Thema Verhaltenstherapie ist mir jetzt zu komplex. Ich könnte mir vorstellen das es für solch "erlernten" "normalen" Phobien der richtige Ansatz ist. Eine Verhaltenstherapie die nicht nur, quasie wie Pillen, die Symptome behandelt ist sicher auch eine Variante neben der Tiefenpsychologie und anderer Therapieformen.


    Alles Gute

    warum soll die konfrontation nichts bringen, verrät mir das mal einer? :P jede erdenkliche phobie wird mit konfrontation überwunden. früher oder später MUSS man sich dem kotzen stellen, ansonsten wird man diese angst niemals los, merkt euch meine worte :-)

    @ tommy

    wie gras-halm sagt, ist die konfrontation bei der geschichte eben nicht so einfach.


    und ich denke eben, dass die übelkeit von woanders herkommt. das is nicht eine eigentliche phobie vor dem kotzen, sondern es steckt was anderes dahinter.