@ miiyu

    ich kann dich da schon verstehen.


    ich versuche nämlich ständig meinen schwiegereltern abzugewöhnen meiner tochter ständig mit essen hinterherzurennen.


    sie ist jetzt 3,wenn sie mal quengelt,wird immer sofort gefragt ob sie was essen möchte.


    beim mittag ständig auf sie eingeredet sie soll doch noch was essen und fuchteln mit dem löffel vor ihr rum.


    teilweise ist es schon passiert(als sie noch was kleiner war) das sie ihr den löffel in den mund stopften,solange bis sie anfing mit würgen.obwohl ich vorher bereits sagte sie sei satt.


    das aus solchen situationen,gerade in der kindheit,und womöglich noch täglich,später essstörungen entstehen wundert mich da nicht.

    @ nu life

    mmmh jetzt wo du es sagst.also mit meinen schwangerschaften hat ich komischerweise keine probleme.


    die erste war ja nicht geplant.


    schlecht war mir die ersten wochen immer nur morgens.


    die zweite war ja geplant,also hab ich mich bewußt gegen meine angst entschieden.


    mmmhhh müßte dann ja auch beim krebs o.ä. funktionieren.

    hallo alle zusammen*:)


    an eine krebserkrankung hab ich auch schon oft gedacht, oder besser gesagt an die chemo.


    heute wuerde ich lieber elendig verrecken als zu kotzen. alleine dieses wort zu schreiben jagt meinen puls schon


    in die hoehe! bin jetzt 40 jahre und eine schwangerschaft kam fuer mich nie nie nie in frage. hab sogar deswegen


    abgetrieben:-(


    aber eins muss ich sagen, ich bin ja soooo froh das so viele emo haben. na ja, was heisst froh? hatte 20 jahre keine


    ahnung was ich habe und dann ploetzlich finde ich raus, das diese krankheit sogar einen namen hat. ich war so happy, das kann sich keiner vorstellen:)z

    Doch Tulla, ich glaube, das können wir uns sehr gut vorstellen. Ich muss aber sagen, dass seit ich weiß, dass die Emo eine Krankheit ist, es mir nicht besser geht, sondern eher schlechter. Man hat für alles einen Grund, eine Ausrede, man ruht sich da gewissermaßen drauf aus. Ich darf Angst haben, ich hab diese Phobie. Vorher war es irgendwie anders. Außerdem setz ich mich seitdem viel mehr mit der Phobie und allem was damit zusammenhängt auseinander. Vor der "Diagnose" habe ich mir keine Gedanken gemacht im Winter um MDG....und jetzt? Ich raste noch aus!


    Ich glaub, du bist mir mir hier die einzige, die (u.a.) wegen der Emo nicht schwanger werden möchte.*:)

    bevor ich wusste das es emo gibt, hab ich gedacht, ich bin die einzige die eine an der klatsche hat. bin ich nicht, ganz viele haben eine an der klatsche;-D


    mit den jahren ist die emo besser geworden. was heisst besser? ich kann besser damit leben. esse relativ normal, nehme nicht mehr ab. denke trotzdem dauernt daran.


    nicht schwanger werden, nicht besoffen sein, nicht uebermaessig essen...alles wovon einem schlecht werden koennte wird so gu es geht vermieden...


    und ich weiss immer noch nicht warum das so ist???

    Tulla69: Wir können uns die Hand geben ;-) Bin mittlerweile 41 Jahr alt und leide an diesem Mist seit dem Kindergarten. Dass das überhaupt einen Namen hat, weiss ich auch erst seit ein paar Jahren und bin auch froh, dass ich nicht die einzige bin, die in dieser Hinsicht einen Knall hat ;-D Als ich das erste Mal die Seite www.emetophobie.de gesehen habe und mich in so vielen Verhaltensweisen wiedererkannt habe, mußte ich erst mal heulen vor Erleichterung. Endlich mal "jemand", der mich versteht. Habe allerdings ein Kind. Diese Entscheidung habe ich mir aber reiflich überlegt und es dann aber auch als eine Art Therapie gegen die Emo angesehen. Die Schwangerschaft ging gut; mir war zwar die ersten 3 Monate zum Teil ziemlich übel, aber übergeben mußte ich mich nicht. Hatte interessanterweise auch keine Angst davor; ich fand es nicht schlimm, weil ich wußte, dass es dann von der Schwangerschaft kommt. Ist zwar nicht verständlich, aber genau das war mein Gefühl. Habe aber auch viel mehr Angst, wenn ich es bei anderen sehe, höre oder die Hinterlassenschaften auf der Straße {:(


    Das bedeutet natürlich auch, dass ich mich bei meiner Kleinen auf einiges gefasst machen kann. Sie ist erst 10 Monate alt. Das Spucken hat mir nix ausgemacht. Sie hat bisher erst einmal ihr Essen komplett wieder von sich gegeben. Das hat mich aber auch nicht weiter gestört. Aber in diesem Alter ist es noch nicht so viel und damals hat sie nur Möhrenbrei gegessen.


    Mit der Emo kann ich relativ gut umgehen, habe aber meine Vermeidungsstrategie. Und die schränkt mich zum Teil schon ziemlich ein. Essen gehen, geht so gut wie gar nicht, oder ich stochere den ganzen Abend in einer Vorspeise rum. Mein Magen ist in Restaurants wie zugenschnürt. Habe Angst vor den anderen Leuten. Könnte ja sein, dass es jemandem schlecht wird....echt bekloppt. Aber ich denke, ihr kennt das ja alle auch....


    Kathy: Es war bestimmt die richtige Entscheidung :)_ (Du schreibst ja selbst, dass irgendwie der Druck von Dir abgefallen ist).

    ich hab damals von der emo erfahren weil eine frau bei domian anrief und da ihre geschichte erzählte.


    da habe ich das erste mal von emetophobie gehört und darauf hin im www gegoogelt und bin bei get together gelandet.


    diese frau war auch dort angemeldet,und wir hatten eine ganze weile e-mail kontakt.


    im get together forum bin ich allerdings nicht mehr großartig,tut mir nicht so gut.

    @ vijo

    Zitat

    41 Jahr alt und leide an diesem Mist seit dem Kindergarten.

    :-o:-o:-o

    Zitat

    Hatte interessanterweise auch keine Angst davor; ich fand es nicht schlimm,

    da ging es mir genauso wie dir,es war auch irgendwie ne andere übelkeit.


    und ich stand sogar in der 1.ss schon vorm klo und hab nur ganz locker dagestanden und gedacht,ok wenns kommt dann kommts.


    aber kam doch nix,hatte dann plötzlich hunger und hab was gegessen.;-D

    Zitat

    Vermeidungsstrategie.

    nja so essen gehen tu ich nicht sooo gern,aber in der regel ist ja im restaurant ein klo in der nähe.


    ich bin eher so,das ich ruhiger bin wenn ich weiß es ist ein klo in der nähe.


    am schwierigsten für mich sind längere strecken in öffentlichen verkehrsmitteln,oder längere autofahrten als beifahrer.


    selber fahren ist was anderes.das geht.


    mein ständiger begleiter ist kaugummi seit ich keine mcp tropfen mehr nehme.

    Spooky79: Ich muss schmunzeln, wenn ich lese, dass es Dich z.B beruhigt, wenn ein Klo in der Nähe ist. Beruhigt mich nicht unbedingt, da ich schon von Fällen gehört habe, die mitten ins Restaurant gek.... haben. Und solche Geschichten lassen mich einfach nicht los. %-|


    Zum Glück habe ich nie dauerhaft irgendwelche Medikamente gegen meine eigene Übelkeit genommen. Hatte mal damit angefangen, aber ganz schnell gemerkt, dass mir die nicht helfen. Dann habe ich es auch schon sein gelassen. Wenn mir schlecht ist, muss ich meistens einfach nur alleine sein. Kann dann niemanden um mich haben, der vielleicht auch noch auf mich einredet (ich weiss, dass es gut gemeint ist). Muss mich dann entspannen und irgendwann geht´s dann wieder.


    Den engen Zusammenhang von Übelkeit und Hunger in Schwangerschaft habe ich auch zu Genüge kennengelernt ;-D Und da habe ich mir auch keine Gedanken gemacht, dass es mir 10 Minuten noch hundeelend ging und dann etwas gegessen.

    Zitat

    Wenn mir schlecht ist, muss ich meistens einfach nur alleine sein. Kann dann niemanden um mich haben, der vielleicht auch noch auf mich einredet (ich weiss, dass es gut gemeint ist). Muss mich dann entspannen und irgendwann geht´s dann wieder.

    Geht mir genauso..das paradoxe daran ist, dass ich glaube, dass meine Emo daher kommt, dass ich als Kind eben wohl allein gelassen wurde, wenn mir schlecht war...komische Sache:|N


    Kaugummi beruhigt mich und vor allem den Magen immer ungemein....wenn ich keinen Kaugummi habe wenn mir schlecht ist, oder etwas anderes mit scharfem Geshcmack, dann drehe ich durch;-D

    @ Kathy

    Also ich denke auch, dass das ne gute Entscheidung war! Bin richtig stolz auf dich... und ja der Druckabfall zeigt dir auch, dass es dir wahrscheinlich schwieriger gefallen wär ihn zu Treffen... er ist ja nicht aus der Welt und ein nächstes Treffen in Sicht. Versuche dir klar zu werden was dir gut tut und was du willst ;-)

    @ spooky

    Ja, das triffts bei mir doch ziemlich... also mich wollen wirklich auch immer alle Menschen mästen... und in einem Klassenlager musste ich an den Lehrertisch sitzen beim Essen, damit sie mich im Auge behalten konnten. Hat mich alles geprägt.


    Ich war zwar immer schlank, aber nie essgestört ... mal abgesehen von der Emo, die damals noch nicht ganz so stark ausgeprägt war.


    Ja, also ich fands auch super, als ich rausgefunden habe,... dass ich nicht total verrückt bin und meine Krankheit einen Namen hat... ich habe nun das Gefühl mehr zu wissen woran ich bin, und wie ich das Ganze anpacken kann. :D

    Liebe LeidensgenossInnen,


    ich muss morgen zur Magenspiegelung und hab so Schiss :°(:°( Habe mir jetzt dumm wie ich bin auch gerade nochmal in einem anderen Thread Erfahrungdberichte dazu durchgelesen, die zwar allgemein nicht so schlimm waren, aber wenn ich dann was lese von wegen "Würgereiz", fange ich jetzt schon an zu zittern. Es gibt ja zwar die Möglichkeit der Kurzzeitnarkose oder Beruhigungsmittel, aber was das betrifft, hab ich schon wieder viel zu viel Angst vor den Nebenwirkungen und will das alles nun eigentlich lieber ohne jede Spritze machen und nur mit Rachenbetäubung....aber AAAANNNNNNGST :-/ Gibt's da Erfahrungen von eurer Seite?