• Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

    Hallo. Gibt es hier jemanden der auch diese sch.. krankheit hat? LG Melissa
  • 17 Antworten

    Hallo ihr lieben wie geht es euch momentan allen so. Momentan is bei mir der Wurm drin. In meinem Umfeld haben wohl alle Magen Darm momentan grausam echt.


    Habe mir heute fest vorgenommen in der KLinik anzurufen wo man auf diese Emo spezialisiert ist. Aber bis jetzt hab ich mich noch nich durchgerungen oder konnte es noch nich oder wie auch immer.

    Momentan geht es bei mir was MDG angeht, aber das Essen macht mir immernoch wahnsinnige Schwierigkeiten. Ich geh aber auch schon mit dem Gedanken ans Essen heran das mir danach bestimmt schlecht wird. Und meistens ist es dann auch so.


    Arbeitstechnisch und privat möchte ich mich z.Zt. einfach nur eingraben, nichts sehen oder hören. Ich schlafe nachts sehr schlecht, bin tagsüber dementsprechend gerädert. Gestern hab ich meinen Rehaantrag abgegeben, hoffe der wird genehmigt.


    Vom 10.-24.07. flieg ich in die Türkei, bin froh dort einfach mal abschalten zu können. Ist meine sechste Reise in die Türkei, 4x davon hatte ich mit heftigem Durchfall zu kämpfen. Hoffe ich bleibe diesmal verschont.


    Aber was soll ich sagen, es ist ein endloser Kreislauf und ich glaube mittlerweile, allein nicht mehr rauszukommen. Am 07.+08.07. muss ich mit meinen drei Kollegen für 2 Tage auf Fortbildung. Frühstück, Mittagessen, Kaffee, Abendessen. Mir graut jetzt schon wenn ich nur dran denke.


    Bin z.Zt. in einer ziemlich depressiven Phase, stelle alles in Frage und habe zu nichts Lust. Muss mich aufraffen meinen Hintern zu bewegen und dann immer mit dem Hintergedanken: Was machst du wenn dir schlecht wird?


    Es zehrt ganz schön an den Nerven.

    Ich merke das ich ganz dringend ne Auszeit brauche und ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass zwei Wochen Urlaub dazu genügen. Ich denke, dass die Arbeit bei mir unbewusst viel mit meiner Übelkeit zu tun hat. Könnte grad schon wieder kotzen, so schlecht ist mir. Und das schlimmste, es kommt aus heiterem Himmel.


    Was macht ihr dagegen wenn euch so schlecht ist? Ich bin mittlerweile kurz davor gleich ne Vomex einzuschmeißen wenn die Übelkeit beginnt, aber ich hab Angst vor einer Abhängigkeit. Also probier ich es mit tief durchatmen, Traubenzucker lutschen und (ganz schlimm) Nagelhaut an den Fingernägeln abzupfen. Dementsprechend sehen meine Nägel auch aus. Aber irgendwie hilft es mir in meiner Übelkeit auch nicht, und auf's arbeiten kann ich mich dann sehr schwer konzentrieren...

    Ohje Kathy bist du den schon auf der Suche nach was anderem? Also Arbeitstechnisch?


    Schon mal über Therapie nachgedacht? Gibt ja doch wenige Erfolge was eine Therapie betrifft.

    Naja, Therapie. Ich wohne in einer kleinen Stadt, viel Auswahl gibt's da nicht. War im Februar mal bei einem Neurologen der auch Psychiater ist, der wusste von der Emo überhaupt nichts. Und außerdem fühlte er sich überrumpelt weil ich wegen was anderem einen Termin hatte und einfach mal wegen der Emo gefragt hatte.


    Hier sind die Wartezeiten für einen Termin ca. 1 Jahr, wenn man dann das Glück hat überhaupt nen Psychiater zu finden der das Wort Emo kennt.

    Ja geht mir auch so. Aber ich geb die Hoffnugn nich auf und wenn ich dann halt einfach 60 Kilometer fahren muss :( ich kanns nich ändern aber so will ich nich mehr leben

    Ich auch nicht, wobei ich momenta denke das die Emo noch das kleinere Problem ist. Ich musste mich ja im März nach fast 13 Jahren wieder übergeben. Ich hab gemerkt das es eigentlich nicht so schlimm ist das man davor Angst haben muss (der Akt an sich). Trotzdem hab ich immernoch Panik wenn mir selbst schlecht ist oder anderen.


    Ich hab halt mehr Probleme mit anderen gesundheitlichen Dingen. Mir ist nach fast jedem Essen schlecht (aufgrund der FI und der Gastritis). Hatte im Februar bereits den zweiten Bandscheibenvorfall in der HWS, jetzt ist ja ne ambulante Reha beantragt. Ich hab Nierenprobleme und dann die Sache damals mit meinem Freund der mir jetzt (obwohl seit der Trennung 9 Monate rum sind) immernoch dauernd hinterher rennt. Wie ich ihn damals zurück haben wollte hat er sich nie gemeldet und jetzt sagt er ständig er will mich treffen aber er kann wegen seiner Stimmungsschwankungen keine Beziehung haben. Er setzt mich damit massiv unter Druck. Und ich empfinde halt noch was für ihn, schaffe es einfach nicht seine Anrufe und SMS zu ignorieren.


    Und auf der Arbeit bin ich nicht ausgelastet, fange früh um 6.30h an zu arbeiten weil ich nachts eh sehr schlecht schlafe. Wenn ich mal um 15.30h heimgehe (wenn meine Kernzeit rum ist) hab ich ein schlechtes Gewissen weil die anderen bis 18.00h hier rumsitzen (obwohl die auch nicht mehr zu arbeiten haben). Es nervt mich momentan einfach alles.

    Naja Therapie nich nur im Sinne von der Emo sondern im Sinne von Depressionen.


    Ich denke das wäre gar nicht so verkehrt.

    es wird vielleicht 2-3 therapeuten in ganz deutschland geben die sich mit emo auskennen, deswegen sind die chancen seeeehr gering genau so einen therapeuten zu finden. aber die therapeuten müssen nicht zwingend diese phobie kennen um uns/euch helfen zu können, es reicht wenn sie sich auf der seite von emo schlaulesen. hat meine thera auch gemacht und kann alles nachempfinden. therapie hilft aber mann muss sich überwinden können und das wichtigste ist - man muss es WOLLEN.

    Das denke ich auch Melissa. Wie heisst die Seite den wo der Therapeut nachlesen kann?


    Ich bekomm den Dreh einfach nich in der City anzurufen wo es die möglichkeit gibt. Wenn ich das richtig gesehen habe, dann ist das ne stationäre Therapie. Aber wie soll ich das machen?


    Hab schliesslich ein Kind und das zweite ist unterwegs.

    stationär würde ich sowas gar nicht machen :-| ich lag letztes jahr im rotenmünster, (wegen schwindel, da ist auch gleichzeitig neurologische ambulanz) dort waren viele patienten die psychotherapie bekamen und ich hatte dort angst ohne ende. einige waren nicht bei vollem bewusstsein, und allgemein war die umgebung alles andere als schön. vielleicht weil ich wusste da sind nur (schwer-) kranke leute und fühlte ich mich deswegen fehl am platz.


    ich muss auch 1,5 std hin und 1,5 stunden zurückfahren aber es lohnt sich.


    auf dieser seite http://www.emetophobie.de/ steht ja alles genaustens beschrieben und die therapeutin fand die seite sehr hilfsreich.

    Danke!


    Ich hatte letztes Jahr eine teilstationäre Therapie, aber ide haben eine allgemeine Angstörung mit Folge Depressionen diagnostiziert. Aber ide haben das auch nich verstanden das ich Angst vor MAgen Darm habe.


    Ansonsten waren die Ansätze da nich verkehrt *find*.

    depressionen wurden bei mir auch letztes jahr festgestellt. seit ich die therapie mache, hat es sich gebessert. davor hatte ich stufe 4 (also sehr starke) und mittlerweile bin ich bei stufe 2.


    depressionen haben anscheinend viele als folgen, kein wurde bei so einem mist wie emo {:(

    Ja das stimmt wohl. Wenn ich daran denke wie ich sonst war. Ich war gerne unterwegs bin auch mal Karusell gefahren, gerne Essen gegangen usw. Und nu? Karusells gar nicht mehr,essen gehen *pommesbude,oder Pizzeria aber auch nur zum mitnehmen* ,und der Rest auch nur das nötigste. Wenn ich daran denke das Felix im Sommer in den Kiga kommt dann wird mir jetzt schon Angst und Bammel. Dabei hab ich das als Beruf gelernt, aber darin arbeiten kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen.

    du bist jetzt mit deinem 2 kind schwanger oder?


    mein sohn geht ab september in den kiga und ich habe auch bammel davor. wir gehen schon seit wochen zur eingewöhnung und morgens fällt mein blick zuerst auf die schwanze tafel wo drauf steht welche krankheiten gerade umgehen. heute stand ringelröteln drauf, puhhhh dachte ich mir , hauptsache keine mdg {:(


    mein kleiner kommt in eine gruppe mit 30 kindern ... %:|