@ ich-mensch

    also ich denke niemand hier kann das genau definieren oder weiß hundertpro warum wir diese angst haben. aber sie ist da und immer und ewiger begleiter wie ein fluch den du nicht los wirst.


    ich kann sehr rational darüber denken wenn es mir wie jetzt gut geht.


    ich weiß das diese angst unbegründet ist ich kenne den vorgang des erbrechens ich weiß das es im prinzip wie durchfall (sorry) nur oben raus ist......usw. und ich kann darüber lachen und mich über mich selbst lustig machen und mir tausendmal sagen wie bescheuert ich bin, ist doch nichts dabei, macht doch jeder mal die ienen mehr die anderen weniger!


    aber komme ich in die situation das mir schlecht ist und ich meine richtig schlecht nicht übel da mache ich schon einen unterschied, dann hört es mit dem rationalen denken auf.


    panik pur......!!!


    vergleiche das mit flugangst, so'n bischen zumindest.


    das sind im prinzip völlig normale menschen, aber sobald sie ein flugzeug betreten ist es vorbei!! schau sie dir an: zittern schweißausbrüche beklemungen...............


    und das alles hört erst auf wenn du aus der situation heraus bíst!


    vorher nicht.:-(

    @ Wio:

    Niemand hindert sich selbst daran zu erbrechen. Wenn es wirklich sein muss, kann man es sowieso nicht verhindern ! Aber soll man die Übelkeit so über Stunden aushalten, ohne dass etwas passiert ? Wenn es passieren würde, würde man es hinter sich bringen und dann ginge es einem besser. Aber so ? Und ich spreche nicht von Emo-Übelkeit.


    Wo liegt denn für dich der Unterschied zwischen Übelkeit und Schlecht-sein ?


    Gruß, Kiara

    ich misch mich mal ein...also,ich glaube die frage war eher,wieso wir mit aller kraft es zu verhindern,sprich:verhindern,das einem überhaupt schlecht werden könnte.und klar:wenn man kotzen muss,muss man kotzen!aber wenn es nicht von alleine kommt,dann versucht man natürlich auch,das es nicht passiert.wenn du angst vor spinnen hättest und du würdest da vorstehen.vor einer dicken,fetten schwarzen spinne.und du hast so eine angst.sagst du dir dann auf ein mal selbst:ach komm,ich fass die spinne an,dann ist wieder gut!!???dann wäre es wohl keine phobie.dazu kommt,das bei einem emo das kotzen ja nicht hilft!konfrontation,wie bei anderen dingen funktioniert hier also nicht!also,wieso sollte man es sich antun,wenn es einem im endeffekt nix bringt.keine heilung etc..

    Mir geht es so, dass ich nicht von vorn herein verhindere, dass mir schlecht wird. Aber wenn schon Übelkeit, dann sollte auch schnell was passieren. Was bringt sonst die Übelkeit ?


    Und wenn man an dem Tag etwas wichtiges oder Schönes vor hat, möchte man sich das doch nicht durch Übelkeit vermiesen lassen und nimmt dann eben lieber etwas.


    LG, Kiara

    also bei mir gibt es schon einen riesen unterschied zwischen übelkeit und richtig schlecht sein, so daß ich mich noch nicht mal traue mich zu bewegen. schlecht sein merke ich durchweg im bauch übelkeit nicht.


    also wenn mir mal ein bischen übel ist vom autofahren oder so dann ist das für mich ok. aber wenn mir richtig richtig richtig schlecht ist dann legt sich der schalter um.


    ich denke jedoch durchweg daß emo heilbar ist. das es im kopf stattfindet und man sich nur selber aus dieser geschichte herausholen kann. ich weiß nicht ob schon jemand mit einer therapie aus dieser nummer raus gekommen ist. wäre interessant zu erfahren wie. ich denke immer der therapeut kann mir auch nur zu hören, mit tipps geben sieht es schon schlecht aus und helfen kann ich mir im grunde genommen nur selber.


    oder sehe ich das falsch???

    @ kiara

    doch hindert sich unsereins selbst am erbrechen.


    was glaubst du eigentlich was es da nicht alles für möglichkeiten gibt.!!!


    oder was meinsr du warum hier einige leute schon gar nicht mehr wissen wann sie das letzte mal erbrochen haben.

    wenn ich ehrlich bin, kann ich mich auch nicht daran erinnern, als ich das letzte mal gekotzt hab ;-)


    wär es eigentlich nicht manchmal mit einer "finger-in-den-hals-aktion" getan? ok die antworten werden jetzt sein: "nein, ist ja bei einer spinnenphobie genauso etc." aber mal ganz ehrlich: hat sich noch niemand von euch getraut, sich den finger in den hals zu stecken, damit es ganz schnell vorbei ist? :-)

    wio


    mir gehts genau wie dir. ich kann auch sehrwohl eine leichte übelkeit (weil zu viel oder zu dureinander gegessen usw) von einer übelkeit bei der einem kotzübel ist und alles schon bis zum hals steht unterscheiden. Wenn mir leicht übel is, stress ich mich da gar nicht, denk mir, ach wenn ich kotz na und, scheiß drauf is ja nich schlimm und wenn ich dann weiß, jetz is es gleich soweit, dann krieg ich voll panik, nen puls von über 150 usw usw...


    Der-Mensch-


    nein, das mit der Konfrontation geht hier glaub ich eher nicht. Also bei mir hat es nicht funktioniert. Ich hatte im feb.´06 nen magen-darm-virus und musste die ganze Nacht erbrechen, und es war nicht weiter schlimm eigentich, unangenehm, klar, aber ich hatte zurvor schon unmengen an mcp-tropfen geschluckt, so dass da nur noch magensäure oder was weiß ich was rauskam, musste mich aber 4x übergeben und ich bin dadaruch leider nicht geheilt worden!

    WENN es klappt und danach wirklich vorbei ist, stecke ich mir gerne mal den Finger in den Hals. Aber das wird es wohl kaum bei einer Magenschleimhautentzündung....?! Emo sein heißt ja nicht, dass es einem nicht auch wirklich mal aus anderen Gründen richtig schlecht werden kann, oder ? Nicht immer handelt es sich dabei um Emo-Übelkeit.


    Ich bin z.B. auch Emo, kenne aber keine Emo-Übelkeit. Bei mir äußert sich die Emo nur durch Angst. Ich habe den Eindruck, dass Emos, denen es schlecht geht, überhaupt nicht mehr ernst genommen werden, obwohl sie doch manchmal wirklich krank sein könnten ! (MDV, Magenschleimhautentz., Lebensmittelvergiftung)


    Wenn man brennende und stechende Schmerzen im Magen, einen aufgeblähten Bauch hat, ständiges Rülpsen und Aufstoßen, dabei Schmerzen in der Speiseröhre, Übelkeit oder viel mehr richtiges Schlecht-Werden im Magen, kurz nachdem man gegessen hat, obwohl man vorher einen Bären-Hunger hatte, und das Ganze wird mit 2 Tabletten Nexium mups besser, kann es sich wohl kaum um Emo-Übelkeit handeln ?! :-D


    Emos werden doch nicht so doof sein, dass sie richtige Übelkeit nicht von Emo-Übelkeit unterscheiden können...? Mir fällt das jedenfalls nicht schwer.

    @ Der Mensch:

    Steckst du dir manchmal den Finger in den Hals ?

    Hi!

    Zitat

    ich weiß nicht ob schon jemand mit einer therapie aus dieser nummer raus gekommen ist. wäre interessant zu erfahren wie.

    Ich gehe 1 mal pro Woche zum Psychologen...aber nicht wegen der Emetophobie, sondern weil ich noch andere vor allem familiäre Probleme habe.


    Hab es aber trotzdem mal angesprochen,dass ich panische Angst davor hab, noch einmal angekotzt zu werden und dass ich mich kaum noch in Discos traue, mich in Bussen unwohl fühle usw.


    Er meinte,dass die Angst wohl daher kommt,dass man so unbeholfen ist, wenn sich jemand übergeben muss,dass man einfach nichts machen kann.Man ist diesen Personen dann einfach "ausgesetzt".


    Bei uns im Bus ist zum Beispiel ein Junge (etwa 12 Jahre alt schätze ich), der schon des öfteren im Bus gekotzt hat.


    Einmal auch direkt neben mir.


    Seitdem habe ich mich nie wieder neben diesen Jungen gesetzt,weil ich ständig Angst habe, dass er sich wieder übergeben muss. Ich ertrage das Geräusch und den Geruch nicht...


    Selbst wenn der einzige freie Platz im Bus neben ihm ist, ich stehe lieber.


    In gewisser Weise macht es mich sogar aggressiv,wenn ich diesen Jungen sehe.


    Er weiß ja,dass er Busfahren nicht so gut verträgt,warum nimmt er sich dann nicht eine Tüte mit?


    Ich kann ja schlecht zu ihm sagen, wie scheiße ich sein Verhalten finde, schon allein weil der Busfahrer jedes Mal die Sauerei beseitigen darf (er spaziert einfach aus dem Bus als wär nichts gewesen).


    ...und enauso ist das auch bei anderen Personen,die sich übergeben.


    Als zusehende Person ist man einfach hilflos.


    Besonders in de Disco.


    Bei uns sind da so oft Betrunkene,die sich übergeben,ohne darauf zu achten,dass sie vielleicht andere Personen treffen könnten...

    Sicher sorgt der Busfahrer auch öfters für Sauerei der etwas anderen Art, die die Fahrgäste dann ertragen müssen...Und merkt auch nicht, dass er andere treffen kann, bzw. ist es ihm egal !


    Bei anderen ständig in die Kerbe hauen, aber selbst überempfindlich sein - und das in Situationen, in denen es völlig unnötig ist.

    @ Kiara


    Der Busfahrer sagt doch gar nichts dazu...das war nur mein Empfinden.


    Wenn jemand ganz genau weiß,dass Busfahren bei ihm oft zu Erbrechen führt, dann sollte man von dieser Person eigentlich erwarten können,dass sie den Verstand spätestens nach dem 2.Mal kotzen einschaltet und ab sofort eine Tüte mitnimmt!

    @ snookey

    ja das sehe ich auch so.


    soll er sich eine tüte mitnehmen.


    zu deiner geschichte mit der therapie muss ich allerdings sagen , das das m auch wenn es der therapeut sagt, nicht so ist.


    ich fühle mich nicht hilflos wenn sich jemand übergibt sondern ich projeziere das auf meine person. ich kann mich da so rein steigern das mir dann wirklich kotzig ist und das ist mein problem denn ICH


    habe angst mich zu übergeben, was der andere macht ist mir egal.


    wenn jemand nenn flotten otto hat , kann ich ihm ja auch nicht helfen und bin in der situation machtlos. aber das macht mir nichts aus. bin erzieherin und habe überhaupt keine probleme damit den kindern die vollgeschissenen hosen sauber zu machen. könnte ich jeden ta.


    aber wehe es hat sich eins übergeben. dann krieg ich die krise. obwohl ich das auch schon geschafft habe. :)^