@ sorrow

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    Nela, warum meint deine Psychiaterin denn du sollst Medikamente gegen die Ängste nehmen?

    Also gegen meine Angststörung bekomme ich eh schon seit 4 Jahren ein Medikament. Das Ganze ist so festgefahren, dass es ohne vorerst nicht mehr geht.

    Zitat

    zweitens sind es Medikamente die man in der Regel ausschleichen muss, da sie einen Abhängig machen

    Ich bekomme ein Antiepileptikum gegen die Ängste, das nicht abhängig macht und auch nicht ausgeschlichen werden müsste ;-) Auch Antidepressiva machen nicht in dem Sinne abhängig wie zum Beispiel Benzodiazepine, dennoch kann es häufig zu Absetzerscheinungen kommen, das stimmt. Trotzdem bin uach ich nicht unbedingt ein Befürworter ;-) Solange es ohne geht, ists prima :)z

    Zitat

    Findest du es nicht merkwürdig, dass sie dir auf deiner einen Seite sagt es würde dir besser gehen und auf der anderen Seite du sollst Medikamente nehmen.

    Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt ":/ Mir geht es von der Grundstimmung her besser, die ist wieder realtiv gut, d.h. ich bin jetzt am Ende meiner Depression. Die Angsterkrankung macht mir momentan trotzdem schwer zu schaffen, ich bin da echt am kämpfen, mit Angstzuständen und Panikattacken und allem drum und dran. Sie sagt ja auch nicht, dass ich die Medikamente nehmen muss. Sie legt mir lediglich nahe, welche vorrübergehend zusätzlich zu nehmen, sollte sich das nicht bald bessern. Denn von einem Zusammenbruch, der im schlimmsten Fall in einem Klinikaufenthalt enden könnte, habe ich ja auch nichts.

    Zitat

    Und findest du selber auch, dass es dir besser geht, grade an Tagen wo du wegen Übelkeit zu Hause warst.

    Sorry, aber das verstehe ich nicht ":/ Mir geht es doch nicht besser, wenn ich wegen Übelkeit zu Hause bleiben muss ":/ Ich kann das in der Regel relativ gut unterscheiden, wann ich zu Hause bleiben sollte (so wie heute zum Beispiel) und wann ich trotz der Übelkeit arbeiten gehen kann.

    @ jinka,

    was ist los?

    @ nela,

    hm okay. ich glaube dann bist du wirklich einfach wesentlich tiefer drin als ich und mir fehlt vielleicht die fähigkeit es nachvollziehen zu können, wie es so weit kommen kann. Wegen dem Zuhause bleiben, ich lese aus deinen Nachrichten raus, dass du relativ oft zu Hause bleibst und das ja nicht weil du wirklich krank bist, sondern weil deine Psyche dir eine Streich spielt und das ist ja nicht wirklich förderlich, denke ich. Bei Medikamenten habe ich auch ehrlich gesagt immer Angst vor den Nebenwirkungen und da ist Übelkeit und Erbrechen ja meistens noch das harmloseste, was man findne kann. Aber wenn du alles unter ärztlicher Aufsicht machst, dann wird das schon das richtige für dich sein, denn meistens wissen sie ja ganz gut, was sie tun ;-) Was war denn damals der Anlass vor vier Jahren Medikamente zu nehmen? Musstest du die Dosis erhöhen oder konntest du schon einen Teil ausschleichen?

    @ Kathy,

    ohje lange Fahrten sind aber auch immer ein Graus :) Dabei weiss man doch, dass man sie meistens gut übersteht und ärgert sich hinterher, das man statt genossen über das was wäre wenn nachgedacht hat. Jedenfalls geht es mir meistens so. Was das Essen angeht, gebe ich Jinka recht, gönne das deinem Körper öfters, er wird sich dran gewöhnen und dann wirds besser gehen. wenn das aber viel für dich war, dann isst du vermutlich oft wirklich viel zu wenig!

    So hab eben fix nen paar Minuten.


    Gestern morgen kam mich meine Freundin besuchen und sie meinte so was machst eigentlich wenn dein Mann das kleine auf dem Arm hat und seine Mama da ist und er dann das kleine seiner Mama gibt obwohl Du das nicht willst.


    ( Hab ja und sag noch immer, gesagt das keiner den kleinen ausser mir oder meinen Mann bekommt. Stand die 9 Monate alleine da nu brauchen se nich angeschlichen kommen )


    Hab dann zu ihr gesagt das ich nicht glaube das er das machen wird, da er ja weiß das ich das nicht will,bzw ich das dann mit ihm durchspreche und ich es zur Not so handhabe, das der kleine nur bei mir oder in der Wiege ist.


    Mir hat das Thema dann gestern auf alle Fälle keine Ruhe gelassen. Vor allem schickten sich gestern die ersten an, leicht sauer zu sein, weil ich sagte es bekommen nur Omas /opa und Tanten bescheid wenn das Baby da ist und sonst keiner, der rest erst wenn ich wieder zu Hause bin.


    Möchte die Zeit im Kh mit dem kleinen geniessen und nich dauer beschallt werden von dem falschen getue.


    Auf jeden Fall hab ich gestern Abend meinen Mann angepsrochen was er tun würde. Er meinte dann schon das er das mit mir durchsprechen würde, und wenn ich wirklich darauf bestehen würde, würde keiner den kleinen von seinen Leuten bekommen ( geht mir aber auch um meine ) aber ich müsste erklären wieso. Zudem soll ich mir dann darüber im klaren sein, das seine Mutter bestimmt sauer ist und mir das niemals im Leben verzeihen wird, das ihr das Enkelkind vorenthalte. Und das es für ihn das kleinere Übel ist wenn seine Mutter sauer ist wie wenn ich sauer wäre.


    Ich kann x mal sagen, das mir das egal ist weil gekümmert hat sich keiner, oder erkundigt oder oder. Ich kann mich noch gut an einen Spruch erinnern als mein Mann sagte wir hoffen sie kommt bis zur 25ten Woche dann hat das KInd eine Überlebenschance, da kam als Antwort aber das ist dann ja evt behindert und sowas müsse man sich ja nich antun, und es wäre besser wenn es dann nich überleben würde. SOrry aber das sagt man keiner werdenen Mutter die täglich ums Kind bangen muss


    Da kommt dann nur naja für die is das alles nich greifbar etc. Aber das ist in meinen Augen keine Entschuldigung! Wenn das kleine soweit ist das es krabbeln kann, und selbst entscheiden kann wo es hinkrabbeln kann, dann wegen meiner wenn er zu den Omas krabbelt ok dann werd ich nix sagen. Aber nu wo er noch so mini sit dann , und und und da bin ich doch die Mutter und kann getrost entscheiden wo er hingeht oder ?


    Keiner wollt ihn haben, was haben alle geflucht als hiess uns ist nen Unfall passiert und nu wird dann geredet oh und wenn er dann da ist dann knuddeln wir ihn bis zum umfallen usw.


    Wenn ich meinen Standpunkt durchziehe dann zettel ich nen Familienkrieg an, aber ich will nich wieder kleinbeigeben. Das is mir schon bei den beiden großen zu oft passiert :(

    ohje arme jinka, hat sich die stimmung bei euch etwas gebessert?


    dein plan dein kind nicht abzugeben, finde ich schon ganz schön radikal, aber ich weiss ja auch nicht, was du alles erlebt hast. ich denke du und dein mann ihr müsst eine linie finden, dass ist das wichtigste für euch und eure bald drei knirpse...


    ich hab grade sushi bestellt und freu mih aufs essen, totalen hunger!

    @ sorrow

    Zitat

    ich glaube dann bist du wirklich einfach wesentlich tiefer drin als ich und mir fehlt vielleicht die fähigkeit es nachvollziehen zu können, wie es so weit kommen kann.

    Ich hab nicht nur die Emo sondern auch eine Angst- und Panikstörung, die sich nicht auf das Erbrechen bezieht, zusätzlich leide ich zeitweise unter Depressionen und eine Persönlichkeitsstörung hab ich auch... Ich weiß, wie es dazu kam und arbeite daran, dass es besser wird.

    Zitat

    Wegen dem Zuhause bleiben, ich lese aus deinen Nachrichten raus, dass du relativ oft zu Hause bleibst und das ja nicht weil du wirklich krank bist, sondern weil deine Psyche dir eine Streich spielt und das ist ja nicht wirklich förderlich, denke ich.

    Das stimmt doch überhaupt nicht :-o Ich diskutiere jedes Mal mit meinem Arzt, ob Krankschreibung oder nicht. Nur, wenn es mir richtig schlecht geht, wie im Januar, dass ich sogar von der Gruppenleiterin nach Hause geschickt werde (!!!), bleibe ich widerstandslos zu Hause. Ich gehe arbeiten, wenn es irgendwie geht. Ja, ich habe diese Woche zweimal gefehlt, wegen der Übelkeit, nur die ist diesmal definitiv nicht psychisch. Letzte Woche habe ich einmal gefehlt, Panikattacke in der Nacht, am Morgen hab ich total neben mir gestanden. Prima, jetzt rechtfertige ich mich auch noch %-| Ich gehöre in der Firma zu denen, die am wenigsten fehlen und die zur Not mit dem Kopf unterm Arm kommen. Ich glaube nicht, dass du dir ein Urteil darüber bilden kannst auf Grund meiner Beiträge. Wie gesagt, ich habe ein breitgefächertes Krankheitsbild. Du kennst mich doch gar nicht. Wenn ich zu Hause bleibe, bin ich krank, und mir geht es durchs zu Hause bleiben auch nicht von jetzt auf gleich besser.

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    Was war denn damals der Anlass vor vier Jahren Medikamente zu nehmen? Musstest du die Dosis erhöhen oder konntest du schon einen Teil ausschleichen?

    Der Anlass? Ich kam mit der Angst nicht klar, bin fast nicht mehr raus, PAs ohne Ende. Passendes Medi gefunden und es wurde besser. Im Januar 2010 wurde die Dosis verdoppelt. 2006 bekam ich ein AD. Mein Vater war gestorben, Depresiion und Angst nahmen über Hand. Abgesetzt wurde das letztes Jahr im Mai. Wieder angefangen im Januar 2012 wegen der Übelkeit, Fazit Übelekit wurde wieder besser (antihistaminsche Wirkung).