Zögern tut mir auch nicht gut :|N Da kanns schon mal passieren, wenn ich zuviel darüber nachdenke, ob ich das jetzt essen kann, ob es mir gut genug dafür geht ( %-| ), dass es mir dann erst recht schlecht geht – das ist die Macht der Gedanken %-| %:| Also gewöhn ich mir das Zögern ab. Das Schöfferhofer hab ich mir jetzt auch gegriffen, weil ich einfach Lust drauf hatte, ohne drüber nachzudenken, was das unter Umständen im schlimmsten Fall für Folgen haben könnte :)z

    Ich war am Freitag doch beim Gruppenleiter, es ging nicht mehr. Der saß mir so nah auf der Pelle, das empfand ich schon als Belästigung... Und mir gings sogar richtig schlecht (psychisch, was sich auf den Körper schlug) damit %:| (Mittwoch hatte er mir auch noch einen Liebesbrief geschrieben %:| ) Ich kopier mal aus einem anderen Faden:

    Zitat

    Sooo, zum Thema Arbeitskollege... Ich nenne ihn der Einfachheit halber jetzt einfach mal X. Also, X. meinte heute (halber Tag), mir bei meiner Arbeit ständig über die Schulter schauen zu müssen, weil er diese Arbeit ja am Montag fortführen, bzw. da miteinsteigen solle (ich war wusste aber, dass diese Arbeit erstmal nur zwei Personen verrichten, nämlich der Gruppenleiter und ich). Aber gut, der Gruppenleiter hatte erstmal nichts dagegen, dass X. zuguckt. X. verstand unter "zugucken" allerdings, press neben mir zu sitzen und nicht von meiner Seite zu weichen %:| Das ging dann schon mal bis zum Frühstück so. Ich bin dann schon extra nicht mit den Rauchern (bin Nichtraucher, aber meine Freundin ist dabei und ich bin gern mit ihr zusammen :-)) nach unten gegangen, um einfach mal 5 Minuten Ruhe zu haben. Ich habe dann weitergearbeitet, inkl. meines "Schattens" und merkte, leider zu spät, wie durch diese permanente Grenzüberschreitung meine Stimmung total gekippt ist, ich war richtig down. Da es heute bereits um 11.15Uhr Essen gab (weil 12Uhr Feierabend), aß ich nicht mit und hatte so wieder meine Ruhe. Ich machte die Endkontrolle an meinem Arbeitsstück und brachte das benötigte Zubehör ins Büro des Gruppenleiters zurück mit dem Satz:"Wenigstens die Kontrolle konnte ich ohne meinen "Schatten" durchführen..." Der GL meinte:"Sie sehen sehr unglücklich aus, Frau Nela." Ich:"Er rückt mir in letzter Zeit eben ziemlich auf die Pelle, aber heute das war der Gipfel..." Er:"Ich habe mich schon gewundert, dass Sie das überhaupt zugelassen haben." Da hab ich ihm erklärt, dass ich in so Situationen hilflos bin, wie in einer Art "Schockstarre" und eben handlungsunfähig. Der GL war darüber sehr erschrocken, dachte eben, naja gut, das sind erwachsene Menschen, die wissen schon, was sie tun. Er hat mir jetzt auf jeden Fall seine Hilfe angeboten, wenn wieder etwas sein sollte und er wird auch dafür sorgen, dass X. ab Montag wieder in dem anderen Raum arbeitet. Ich bin sehr erleichtert, dass ich jetzt Unterstützung bekomme (läuft dann ungefähr so ab: Wenn mir X. zu nahkommt, wird der GL sich einschalten, sofern er es mitbekommt natürlich, und über den "Hilfssatz": "Ist Ihnen das nicht zu nahe, Frau Nela?" kann ich mich dann hoffentlich artikulieren :-)) und trotzdem nicht alles darlegen musste (dass X. in mich verliebt ist, der Liebesbrief, etc.). :-D

    Einerseits sehe ich Montag mit gemischten Gefühlen entgegen, andererseits bin ich auch froh. Jetzt hab ich das Wochenende noch zum Erholen, und Montag bin ich hoffentlich wieder besser drauf.