angie, kopfkino hatte ich am nächsten tag nicht. vielleicht sind es die hormone die diese bekloppte angst ausgeschaltet haben. oder die phobie verschwindet sogar nach der schwangerschaft :=o


    sorrow, warum findest du es schlimm irgendwo anders zu übernachten?


    jinka, dein mittagessen klingt lecker :-q werde mich aber ab heute versuchen zu beherrschen was das essen angeht. hab schon 9 kilo zugenommen |-o

    Hallo!


    Ich bin 26 Jahre alt, bin verheiratet und hab einen fast 3 jährigen Sohn.


    Denke das ich auch an dieser Krankheit leide, nur nicht ganz so ausgeprägt.


    Ich habe angst mich selber zu übergeben und wenn andere sich übergeben!


    Mein Alltag ist ganz normal, ich kann alles machen, habe fast auch keine Einschränkungen dadurch. Das einzige was ich meide sind Fahrgeschäfte die sich um die eigene Achse drehn und über Kopf gehn, da mir damals davon mal schlecht wurde.


    Solange ich denken kann ist das schon so. Ich habe als Kind schon immer geweint wenn ich *** musste. Ich denke das ich das durch meine Mutter habe. Sie hat sich davor schon immer geekelt und sagt selbst von sich das sie wohl ne Phobie dagegen hat. Als Kind habe ich oft MDG gehabt, lag deshalb auch schon öfter im KH als Kind.


    Ich selbst habe das letzte mal im Dez. 2008 *** durch zu viel Alkohol. Hab davon aber keinerlei Erinnerungen.. Dabei war ich immer diejenige die total aufgepasst hat , das rechtzeitig aufgehört wird. An dem Tag kannte ich meine Grenze nicht mehr (war einige monate kaum weggegangen und kaum Alk getrunken, dachte aber denoch das ich trotzdem noch gut was abkann). Das ich allen den Abend versaut hatte, das mich sämtliche leute so gesehen hatten, dafür schämte ich mich monatelang.


    Wenn mir schlecht ist, bekomme ich schweißausbrüche, ich fange an zu zittern... und dann denke ich nur noch: hoffentlich musst du nicht ***. Das schlimmste wäre für mich in der Öffentlichkeit! Das ist mir als Kind damals oft passiert. Diese Blicke von anderen Leuten, die sich dann vor einem ekeln...


    Jedesmal wenn mein Mann abends alleine feiern geht (nur noch ganz selten, vielleicht 3-4 mal im Jahr) bin ich den ganzen abend total nervös und habe angst das er nach Hause kommt und * muss. Bevor er nicht zu Hause ist kann ich nicht schlafen. Wenn es dann mal so war, das er * musste, bin ich vom Bett aufs Sofa gewandert und hab die ganze nacht kein Auge zugemacht, und nur gezittert. Bei meinem Sohn ist es ähnlich. Wenn er nur schon mal etwas blasser ist, bekomm ich schon fast ne Krise. Allerdings kann ich da besser mit umgehn, als bei Erwachsenen.


    Mein Mann weiß das ich diese angst davor habe, aber so ganz ernst nimmt er das nicht. Habe es aber auch nie so direkt erwähnt, immer nur durch die Blume, da er von psychischen Krankheiten nichts hält und das alles quatsch findet!

    Ich glaube für andere ist einfach unheimlich schwer nachzuvollziehen, warum wir so denken. Es ist und bleibt eine irrationale Angst. Für uns hat Erbrechen etwas bedrohliches, in der Realität ist es das in den allermeisten Fälle aber sicherlich nicht.


    Psychische Erkrankungen sind für andere wohl meistens kaum nachvollziehbar. Es gibt sicherlich Sachen, die für die vollkommen unverständlich sind: Selbstverletzung, Suizid, Esstörungen, Depressionen, andere Ängste....irgendwas ist für dich sicherlich sehr fremd. So geht es deinem Mann vermutlich mit deiner Angst auch...


    Wie geht es euch?


    Mir so weit so gut. Die Hausarbeit grob fertig. Korrekturlesen und dann abgeben. Dann steht bald die mündliche an. Mein Freund hat auch schon "nur" noch zwei Wochen Urlaub :( Die Fahrräder haben wir heute mal fit gemacht, vielleicht gehts damit morgen was raus. Weiterhin steht an ein Hautarzttermin machen, ein Zahnarzttermin machen und einen neuen Gynäkologen suchen. Ich bekomme bald olympisches Gold in der Disziplin...Aufschieben ;-)

    @ sorrow10

    Mir geht es gut, habe seit heut abend halb neun WE und jetzt auch 2 Wochen Urlaub. Kann jetzt endlich mal die Zeit mit meinem Mann und meinem Sohn genießen..:)


    da magst du wohl Recht haben. :)


    Aber mein Mann ist leider etwas anders aufgewachsen... seine Eltern meinen sowas gibt es nicht und so wurde er nun auch groß. Dazu muss ich sagen, das ich das bei ihm auch nicht richtig angesprochen habe, nur so durch die Blume habe ich ihm das gesagt, das ich das halt nicht mag, das das für mich ganz schlimm ist. Hab angst ihm das so zu sagen, weil ich mir denken kann wie er dann reagiert. Eigentlich hab ich da noch mit keinem drüber gesprochen, da ich mich ehrlich gesagt dafür schäme. Ich habe angst vor den Reaktionen von anderen! Komm beruflich aus dem medizinischen Bereich und weiß wie schnell man abgestempelt wird.


    Meine Mutter leidet an zwangserkrankungen, ich habe verständnis für psychische Erkrankungen, kann aber, wie du schon sagst, auch viele Sachen nicht verstehen bzw. nachempfinden, selbst bei meiner Mutter nicht.


    Habe vor Jahren schon eine Therapie gemacht um meine Kindheit aufzuarbeiten.


    Da war mir noch nicht klar das die angst die ich habe, wirklich eine Krankheit ist. Hab immer gedacht das ich mich nur anstelle, wehleidig bin. Als ich damals die ganzen Probleme zu Hause hatte als 16 jährige, hab ich dadurch ne Magensschleimhautentzündung gehabt, mir war wochenlang nur schlecht, hab aber nicht einmal *. Von meiner damaligen besten Freundin der Freund, meinte immer wieder: * dich mal richtig aus, dann gehts dir besser! Hab nicht verstehen können wie leicht er damit umgegangen ist. Hab das nie wirklich beim Therapeuten angesprochen. Ich muss aber dazu sagen, das ich wirklich einen ganz normalen alltag führe, ich esse ganz normal und das sogar gern, ich geh gerne weg usw... es ist dann halt nur in den Situationen, wenn mir grad schlecht ist, oder wenn es dazu kommen könnte das sich jemand übergibt ( z.B. bei feiern wg. Alkohol) das ich dann Panik bekomme, Schweißausbrüche, zittern und mein Herz rast dann wie verrückt.

    Das klingt eigentlich ähnlich wie bei mir. Ich schäme mich auch und manchmal verbiete ich mir die Angst. Meine Mutter hat eine ähnliche Meinung wie dein Freund. Ich muss aber ehrlich sagen, dass es mir eigentlich ganz gut tut, dass das abgetan wird und nicht noch weiter aufgebauscht wird. Das mache ich ja schon alleine genug und dann vergesse ich eben oft, dass mir schlecht ist oder es mir werden könnte und gebe dem nicht so viel Beachtung!


    Meine Freund weiss von der Angst, aber er macht sich glaube ich nicht so viele Gedanken darüber und auch das gefällt mir eigentlich gut.


    Ich glaube würde sie meiner Angst mehr Raum geben, dann würde sie auch bei mir noch mehr einnehmen.


    Das einzige wo mich die Angst wirklich einschränkt ist die Tatsache, dass ich ungerne wegfahre oder wo anders übernachte, denn es könnte ja da los gehen. Daran muss ich definitiv arbeiten!


    Bei allen anderen Sachen nervt mich nur, dass ich überhaupt dran denke. Ich meine es gibt ja so viele Sachen die passieren könnte, die man nicht bedenkt z.B. könnten plötzlich Wahnsinnige Zahnschmerzen beginnen, man könnte sich was brechen oder aber eine Verbrennung bekommen..