Tatsächlich???!!! Hast Du gerade mal den link für mich? Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, ne Konfrontation bei Emo durchzustehen... im Leben nicht! Meine Thera meinte auch, das sei Blödsinn.


    LG,


    Skye

    @ heike

    hab diese krankheit schon seit meiner kindheit, ich wusste aber bis vor kurzem nicht, dass es eine krankheit ist... jeder hat sich immer nur über mich lustig gemacht deswegen... wenn ich z. b. merke, dass ein magen-darm-virus unterwegs ist, schlucke ich vorab schon medikamente, damit ich ja nichts bekomme, deswegen hält mich jeder für bekloppt... ist gut zu wissen, dass ihr verstehen könnt, wie es einem dabei geht....

    nein, konfrontation ist bei mir ja auch nicht. aber ich könnte mir vorstellen mich mit der ifa mal in verbindung zu setzen und mal zu hören wie es bei denen ablaufen soll. habe bis jetzt ja noch nie etwas mit therapie etc. gemacht.


    im moment gehts mir auch gut, wie gesagt habe ja nur die panik wenn es soweit ist.


    werde mich wohl mal mit ifa in verbindung setzen und hören.


    leider sind alle drei institute für mich am a.... der welt.:-(:-(

    Danke für den link, glucke. Naja, ich muss sagen, mich überzeugt das nicht so ganz. Erstmal, wie ist denn die Leiterin ihre Ängste losgeworden? Wenn es ihr Institut davor noch nicht gegeben hat, muss sie ja durch die Methoden, die sie auf der Seite ablehnt (Psychotherapie, Konfrontation etc.), ihre Ängste losgeworden sein. Widerspricht sich doch irgendwie, oder? Mich stört am meisten, dass sie die üblichen Therapiemethoden so verteufelt, indem sie behauptet, das würde alles nicht helfen. Das ist schlicht und ergreifend unwahr!


    Und über Kosten etc. wird kein Wort verloren - wahrscheinlich kostet eine Behandlung, die sich natürlich über mehrere Sitzungen erstrecken wird, horrendes Geld, und eine Garantie gibt einem auch keiner.....


    Ein bisschen Skepsis ist wohl angebracht, denke ich! Wio, magst Du berichten, was sie gesagt haben, wenn Du Dich mit denen in Verbindung gesetzt hast?


    LG,


    Skye

    skye:der meinung bin ich auch..aber man soll ja alles versuchen...irgendwann ist man so verzweifelt,das man alles annimmt:-( interessieren würde es mich natürlich trotzdem.die kosten sind ja auch immer so eine sache:(v gibt ja heute leider nichts mehr umsonst.selbst gesundheit kostet viiiieeeel geld:°( da steht ja auch,das die thera keinen psychotherapeuten ersetzen kann...also denke ich,das man dort seine scheisse auch nich ganz los wird,sondern weiter zur therapie gehen muss und das es dort nur ein ansporn oder was dergleichen sein wird.ich werd es erstmal mit der tollen palmtherapie versuchen;-) muss nur die kohle erstmal auftreiben...das bescheuerte geld mal wieder!:(v

    hmm,irgendwie versteh ich das auch nicht...da steht was von konfrontation und dann steht da widerum,das es nichts bringt:das beispiel mit dem mann und dem auto.das ist ja ne konfrontation.er stellt sich 4 jahre dieser angst,morgens sich ins auto zu setzen und immer wieder diese 20 km fährt.und trotzdem geht das nich besser.genauso ist es bei mir auch.ich kann anoch so oft alles immer wieder tun.es kann gut gehen oder auch nicht.zb. in die disco.mal geht es mir blendend,mal beschissen.kommt auch immer drauf an,wie ich mich vorher schon gefühlt habe.wie:hab ich grummeln im bauch..etc...das kann dann schon der auslöser für unwohl fühlen sein....das funktioniert auch nicht!ich stell mich immer allem und dadurch geht es mir nicht besser.will mich halt nur nich einschränken.die situation bessert sich aber leider kein stück dadurch.das kann sein,das ich etwas mache,wovor ich richtig angst habe und dann mach ich es und es war total toll und dann geh ich das nächste mal wieder dort hin und mir gehts ganz schlecht.mir muss ja nur schlecht werden,dann ist ort und zeit ja auch völlig egal.dann kommt panik auf jeden fall.auch wenn ich zu hause bin....also,mir bringt das auch nichts.das hilft vielleicht bei höhenangst,spinnen etc...aber nicht bei sowas...:-(

    Hallo,


    ihr habt mir gerade verdammt weitergeholfen...


    Kurz zur Vorgeschichte... seit ich 15 bin, leide ich unter schrecklicher Angst und Depressionen! Nachdem ich 6 Monate nicht mehr in die Schule gehen konnte, was ich 3 Monate Stationär! Danach gings wieder... ich bin zur Schule gegangen und als ich mich stabil gefühlt habe, habe ich meine Theapie abgebrochen... dann kam der schwere Schlag mit 17/18 und ich begann wieder eine Therapie, die ich nach 1,5 Jahren wieder abbrach, weil ich mich stabil genug gefühlt hab!


    Es wurde immer als generelle Angst das Haus zu verlassen und sozialen kontakten gegenüber declariert!


    Was eigentlich nicht stimmt, okay, ich bin schüchtern, aber trotzdem nen ziemlich sozialer Mensch!


    Ähm... jetzt aber zum Thema zurück.... in den Therapien wurde natürlich immer gefragt, wovor ich Angst habe und ich konnte immer nur sagen, dass ich breche, oder Durchfall bekomme! Was aber nie wirklich für voll genommen wurde! Zumindest hatte ich nicht das gefühl... manchmal können einem die Therapeuten auch sachen einreden, habe ich festgestellt...


    Ich habe eine Zeitlang jeden morgen Anti-Durchfall-Mittel genommen , nur noch wassser ohne kohlensäure getrunken und auch nur eine knäcke und bananen gegessen, weil von allem anderen hätte mir ja übel werden können! Klar, irgendwann wird einem davon auch schlecht und vorallem bekommt man bauchkrämpfe!


    Seit 2 Jahren gehe ich nicht mehr ohne Tüte in der Handtasche aus dem Haus (weil es könnte ja sein, das ich brechen muss) und fühle mich an Orten ohne öffentl. Toilette sowieso nicht wohl!


    Ich hatte bisher immer Freunde und Partner, die damit ganz gut klar kamen, obwohl ich der Meinung bin, dass die letzten beiden Beziehungen mitunter daran gescheitert sind!


    Mein jetziger Freund findet meine angewohnheiten diesbezüglich zwar seltsam, aber lässt mich einfach machen, frei nach dem Motto, wenn DU dich damit wohler fühlst, ist das okay... auch wenn er immer doch über die ganzen Tüten schmunzeln muss (er meints aber w.g. nicht böse)!


    Für mich (und meinen Freund) fange ich (hoffentlich) bald eine neue Therapie an und hoffe, dass es sich noch ein bisschen bessert... vll muss ich nicht mehr immer zuerst die Toilette suchen wenn ich irgendwo neu hinkomme... oder nicht mehr panisch werden, wenn ich meine Kotztüte mal vergessen habe!


    ...so viel wollte ich gar nicht schreiben... jetzt bin ich mir auch gar nicht mehr so sicher, ob es überhaupt wirklich hierher passt, aber es tat gut, das ganze mal aufzuschreiben und vorallem zu lesen, dass es leute gibt die ähnliche... hm... ich nenn es mal Angewohnheiten/Ticks (?!)... nein, denen es einfach ähnlich geht wie mir!

    Willkommen bei uns @:) Du bist hier schon ganz richtig und Deine Geschichte ist auch nicht so ungewöhnlich, ganz im Gegenteil! Wir mussten das auch alle erst rausfinden, dass wir nicht alleine sind damit und offensichtlich gibt es sehr viele von uns, die unter diesem Problem leiden! Das ist eine echte Krankheit, nicht bloß eine Macke! Kannst Du denn mittlerweile wieder halbwegs normal essen?


    LG,


    Skye

    moin ihr....


    muss gestehen, habe jetzt gar nicht nachgelesen..|-o wollte nur berichten, dass mein Therapeut vorhat, mit mir eine Konfrontationstherapie zu machen...ich bin momentan eher dagegen. :- will das lieber allein machen. Nie im Leben k*tze ich vor meinem Therapeuten....:-o

    also ich find das sich das garnicht so übel anhört. ???


    habe mich erstmal per mail gemeldet um mal was zu erfahren. werde euch dann informieren, logo. :-D


    habe ja noch keine therapie gemacht und daher auch keinerlei erfahrung was nun gut oder schlecht ist. aber mit irgendwas muß ich ja anfangen. und das hörte sich für meine begriffe nicht soooo


    schlecht an.


    könnte mir schon vorstellen, daß wenn man bzw. ich etwas mehr innere ruhe und gelassenheit hätte ich die sache evtl anders verkraften würde.


    keine ahnung. am liebsten wäre es mir ich könnte definitiv mit jemanden persönlich sprechen der diese angst hatte und sie losgeworden ist. das wär schon cool.

    Hallo Melissa,


    du bist nicht die Einzige die Angst davor hat..


    Denn ich habe selbst auch Angst davor..


    denn seit mein Opa an Leberkrebs gestorben ist(er hatte Blut erbrochen!!!:°()


    habe ich so extreme Angst zu Erbrechen!! Und ich kann z.B. niemanden zugucken wenn er Erbricht!!

    @ sky

    naja mit dem essen ist das so ne Sache... wenn ich alleine bin ess ich nichts! Auf der Arbeit esse ich nur trockenes Toast ohne alles oder Reiswaffeln, wenn ich bei meinen Eltern bin versuche ich ganz normal zu essen, weil gerade meine Mutter das sehr schnell rausbekommt, wenn ich sage "ich mag das nicht" oder "ich vertrag das nicht" das es eher vom Kopf her kommt! Durchsetzen tu ich mich aber trotzdem, weil sie auch mitlerweile keine Lust und Gedult mehr hat, stundenlange Diskusionen mit mir zu führen!


    Schlimm wirds immer wenn ich Bsp. bei den Eltern meines Freundes bin zum essen... man will ja auch nicht immer nein sagen, das tu ich schon bei sämtlichen getränken, so das ich da nur wasser trinke... was für mich schon eine überwindung ist, weil ich dort nicht auf die Kohlensäure verzichte! Sonst versuch ich einfach möglichst nicht "außwärts" essen zu müssen!

    @ Kirschgeschmack:

    Ich will Dir nicht zu nahe treten, bitte nimm mir das jetzt nicht übel, aber das hört sich schon fast nach einer Essstörung an, die basiert auf der Emetophobie. Du solltest wirklich aufpassen, dass Du dann nicht irgendwie magersüchtig wirst oder so. Zumal ja meist wirklich nichts passiert, wenn man normal isst. Ich esse völlig normal, nur ganz wenige Sachen verkneife ich mir, z. B. Paprika, weil ich die tatsächlich nicht vertrage. Und Kohlensäure im Mineralwasser bzw. in der Apfelschorle, die ich dauernd trinke, hilft mir eher. Tu Dir und Deinem Körper das nicht an, dass Du aus lauter Angst zu brechen nicht mehr richtig isst und trinkst! Damit wirst Du die Angst nicht los bzw. es wird nicht wirklich was besser dadurch, glaub mir! Ich bin gott sei Dank in der Lage, normal zu essen und das ist wirklich besser, weil ich mich dadurch gesund fühle bzw. es auch bin. Die Emo ist trotzdem vorhanden und wenn ich mich mal vollgefressen fühle, bringt mich das auch aus der Ruhe, aber ich habe seit 24 Jahren nicht mehr brechen müssen, das wird Dir auch nicht passieren!!!


    Alles Gute für Dich! @:)


    LG,


    Skye