Nicht zufriedenstellend :(v . Die Frau war nett und so aber irgendwie bin ich nichts aber auch wirklich nichts weiter wie vorher. Das frustriert mich wohl ein wenig.


    Sie fragte mich warum ich da bin und ich hab ihr dann gesagt das mein Leben von der Angst vorm erbrechen bestimmt wird und ich das nich mehr will.


    Sie sagte dann das es eine Art von Angststörung wäre und ich ja ich weiss die nennt sich Emetophobie. Da kam von ihr das ist scheißegal wie die heisst , Angst ist Angst. Mein Hirn hat halt irgendwann die Verknüpfung von Erbrechen ist Angst erstellt. Also so wie wenn einer Fahrstuhl fährt der stecken bleibt, der hat danach immer Angst.


    Ich soll mir nun wenn Angst hochkommt weil Felix zB über Bauchweh klagt mir innerlich ein Stopschild vor Augen halten und mir immer wieder innerlich sagen, das ist nicht schlimm das vergeht auch wieder und es wird nix passieren.


    Im Januar soll ich dann wieder kommen und dann schauen wir wie es mir damit ergangen ist.


    Aber mir fehlt da einfach das sie schaut warum habe ich diese Angst. Es muss ja irgendwann mal was gewesen sein das ich da mit mal so Angst vor habe.

    Ich finde das klingt gar nicht schlecht. Sie will wohl erstmal die Auswirkungen bekämpfen oder sehen, ob das bei dir funktioniert oder ob man tiefer ran muss und dann vielleicht auch weitere Wunden aufreisst!


    Bei mir funktioniert das mit dem Stop ja quasi...also ich stell mir kein Stop Schild vor, aber ich finde man kann es vergleichen, ich denke bei mir ist zumindestens noch nicht notwendig tiefer zu graben!

    Aber warum ist das so wichtig, woher die Angst kommt? Sie ist da. Woher sie kommt, ist nicht wirklich relevant. Ich fand es auch erstmal erstaunlich, dass mein Psychologe beim stationären Aufenthalt da nicht nachgucken will, aber ich habe das so akzeptiert und damit ging es mir gut. Wichtig ist nicht, wo sie herkommt, sondern, wie man damit umgeht ;-)


    Und ich finde, für die erste Stunde ist das schon sehr viel :)^

    Naja, das klappt ja auch nicht beim ersten Mal mit dem Stopp ;-) Das ist was, das man üben muss. Das ist genauso wie das Gedanken-Stopp oder andere Gedanken-Übungen. Es hilft nur üben, üben, üben. Das mit der Angst als Freundin hat auch nicht auf Anhieb geklappt ;-)

    Nela, als Freundin finde ich auch gut. Meine ist ne lästige alte Bekannte die ich nicht loswerde, egal wie sehr ich versuche sie abzuhängen und aus meinem Leben zu verbannen (selbst mobben hilft nicht..). Aber naja. Wir kommen grade ja ganz gut miteinander aus. Wenn wir uns begegnen dann schaffe ich es meistens ihr schnell die Schranken zu weisen und mein Desinteresse deutlich zu machen. Meistens verzieht sie sich dann schnell. Manchmal aber klammert sie sich wie ein Äffchen an mich und liegt mir ewig und nervig in den Ohren. Dann versuche ich auf Durchzug zu schalten!

    sorrow, für mich ist die Angst eine Freundin, die ich einlade, an dem, was ich gerade tue, teilzuhaben. Als ich sie am Anfang verdrängen wollte, kam sie umso heftiger wieder, drängte sich in alles rein. Sie kam demletzt beim Einkaufen. Ich habe sie in den Einkaufswagen gesetzt und eine Weile durch den Laden vor mir hergeschoben. Da verlor sie das Interesse und ging wieder :-)

    Praktisch. Meine würde niemals gehen. Die bleibt stur da sitzen, da hilft nur Augen zu und ignorieren. Aber naja. Wir scheinen ja beide grade ganz gut damit klar zu kommen, wie die beiden so drauf sind!