Uns ist nichts passiert, aber Autotüre kaputt.


    Oje, die MGD zeit fängt also wieder an. Ich hoffe ihr bleibt verschont und du machst dich nicht verrückt. Wir hatten letztens alle einmal Durchfall. Freitag der Kleine, Montag mein Mann und Dienstag ich. Mehr war aber zum Glück nicht.


    Hab grad Milchreis gekocht, gegessen und werde wohl gleich ins Bett gehen. Ich bin hundemüde.....

    Wie geht's euch?


    Ich war gestern auf nem großen Konzert (Tote hosen) und mein Freund hat mic drauf aufmerksam gemacht, das mir bei oder vor sowas wieder öfters schlecht ist...stimmt und Nervt mich. Ich glaube das liegt daran das ich mich momentan generell ziemlich gestresst und unter Druck fühle. Ich hab mir dann gedacht, nee ich lass mir nicht verderben und versucht den Kopf auszuschalten. Hat so mittel gut geklappt. Als wir dann mit dem Auto fast Zuhause war, hat auf der Straße vor uns ein Taxi gehalten...einspurig...und der Beifahrer hat erstmal ordentlich im laternenlicht seinen mageninhalt der Straße gespendet...das Bild sitzt tief im Kopf. Auch der Gedanke das Winter ja irgendwie magendarm zeit ist (auch wenn das natürlich auf jede Jahreszeit zu trifft) nervt mich.


    Zu der Bulimie Aussage...ungefähr genauso dämlich wie wenn ich sagen würde, Ach ich hätte gerne Bulimie..

    Mir geht es so lala. MD ist ja im Kindergarten wieder im Angebot, was mich schon per se nervös macht. Dann hat meine Große im Kindergarten wohl letzte Woche beim Mittagessen gek**** Habe ich aber erst beim Elternabend erfahren. Sie war beim Abholen wie immer und hat auch nix erzählt. Krank zu sein scheint sie nicht. Keine Ahnung, was das war. Was mich aber irgendwie beruhigt hat, dass die das Mittagessen betreuende Erzieherin äußerst locker damit umgegangen ist. Sie meinte, es gibt Schlimmeres und hat nur darüber gelacht. Finde ich schon beeindruckend, dass sie das so völlig unbeeindruckt hinnimmt. Klar, gehört wohl bei diesem Beruf dazu, dass so etwas ab und zu passiert. Vielleicht sollte ich mir mal eine Scheibe davon abschneiden....wenn es nur so leicht wäre.


    Sorrow, vor irgendwelchen "Aktionen" außer Haus ist mir auch oft schlecht. Kenne ich schon lange und ich versuche mich davon auch nicht mehr beeindrucken zu lassen. Und die Übelkeit verschwindet bei mir in der Regel immer nach kurzer Zeit, sobald ich unterwegs bin.


    Mit dem Taxi-Beifahrer hast Du ja echt Pech gehabt :°_

    Oh, da ist die Erzieherin aber wirklich sehr locker. Find ich auch bewundernswert und sicherlich gut für die Kinder. Allerdings fänd ich schon gut, wenn sie so etwas den Eltern sagen. Also einfach weil ich generell als Eltern gerne wüsste, wenn was besonderes vorgefallen ist. Komisch, aber auch, das dein Kind das scheinbar auch nicht erwähnenswert findet und glaubst du, es hat nichts gesagt, weil es von deiner Angst weiß?

    Normalerweise bekommen wir als Eltern alles Wichtige beim Abholen erzählt. Allerdings hat mein Freund sie an diesem Tag abgeholt, keine Ahnung, wie er sich in den Kindergarten reinschleicht und wie schnell er dann wieder flüchtet ;-D


    Meine Kleine weiss nichts von meiner Angst. Sie hatte bisher erst einmal den MDV und das ist schon mehr als 1,5 Jahre her. Da war sie noch keine 3 Jahre alt. Damals war auch mein Freund zu Hause. Also da war von meiner Seite aus keine Panik.


    Dann hatte sie bei uns zweimal beim Ausspucken von zuviel Essen im Mund auf den Tisch gek***. Da war auch beides Mal mein Freund dabei, der die Bescherung weg gemacht hat. Ich selbst bin mit ihr dann aber immer auf Toilette gegangen, wenn es ums Ausspucken ging.


    Also ich vermute, sie fand den Vorfall nicht erwähnenswert, zumal sie selbst wohl sehr erstaunt war, was da passiert ist. Sie erzählt sowieso nicht viel vom Kindergarten. Da passt das schon ins Bild.


    Ihr war wohl nur ganz kurz schlecht (ist sehr schnell sehr blass geworden, lt. Erzieherin) und dann war es auch schon passiert. Dann dazu eine Erzieherin, die es ganz locker nimmt und sie dann "zur Beobachtung" in ihre Gruppe schickt.

    Hallöchen, ihr Lieben! *:)


    Darf ich mich euch anschließen?


    Mir geht es so wie euch und ich habe etliche Beiträge durchgelesen und erkenne mich zu 100% wieder.


    Momentan macht es mir vor allem Angst, dass es in den Wintermonaten mehr Fälle von MDG gibt. Nur schon der Gedanke an Noro-Virus etc. versetzt mich total in Panik. %:|

    Dankeschön! @:) *:)


    Eigentlich vor beidem...aber die Angst mich selbst anzustecken überwiegt dennoch (wobei ich vermutlich gleich nebendran brechen würde, wenn sich jemand in meiner Gegenwart übergeben müsste).


    Ständig wenn ich irgendwo unterwegs bin (und manchmal auch zu Hause), bin ich furchtbar nervös, habe schwitzige, kalte Hände, meine Beine fühlen sich teilweise an wie Pudding und mir ist oft sehr übel.


    Ich war mal beim Friseur und da hat meine Friseurin mir erzählt, dass ihre kleine Tochte am Abend zuvor plötzlich erbrochen hat (und glaub auch noch Durchfall) hatte und da war es bei mir schon vorbei. Ich wäre am liebsten sofort aufgesprungen, hätte mich in Desinfektionsmittel gebadet und hätte mich unter einer Decke verkrochen.


    Solche Beispiele gibt es leider viel zu häufig und in diesem Moment könnte ich die Leute, die mir da erzählen, immer dezent erwürgen für das, was sie durch ihre Erzählung bei mir anrichten.


    Anderes Beispiel:


    Wenn in einem öffentlichen Gebäude (so wie KiTa, KH oder Altenheim) an der Eingangstür eine Information hängt, die zu besonderen Hygienemaßnahmen aufruft, da ein Noro-Virus im Umlauf wäre, macht mich das total panisch.


    Man könnte mich mit 100 Leuten, die einen grippalen Infekt haben und niesen, husten und Fieber haben, in einen Raum stecken und es wäre mir egal, aber hätte davon nur ein Einziger Magen-Darm-Grippe, würde ich komplett die Nerven verlieren.

    Zitat

    Man könnte mich mit 100 Leuten, die einen grippalen Infekt haben und niesen, husten und Fieber haben, in einen Raum stecken und es wäre mir egal, aber hätte davon nur ein Einziger Magen-Darm-Grippe, würde ich komplett die Nerven verlieren.

    Die Aussage könnte von mir kommen ;-)


    Tja, leider kann ich Dir da nicht viel weiterhelfen. Gut, bei mir ist es im Laufe der Zeit etwas besser geworden. Ich habe mir immerhin die Panik "abgewöhnt", aber in diversen Situationen bin ich sehr angespannt, kann nichts essen und nur das beste hoffen.


    Im Kindergarten ist der Zettel mit MD wieder weg ;-D Und schon bin ich wieder etwas lockerer...

    Zitat

    Tja, leider kann ich Dir da nicht viel weiterhelfen.

    Wäre auch zu schön gewesen, wenn du ein Wundermittelchen parat gehabt hättest. ;-D


    Leider muss man einfach lernen, damit zu leben und die Nerven zu behalten.

    Zitat

    Im Kindergarten ist der Zettel mit MD wieder weg ;-D Und schon bin ich wieder etwas lockerer...

    Verständlich! ;-D :)^

    Was mir noch einfällt: Ich war mal vor vielen Jahren bei einer Psychotherapeutin und hatte dort ein Vorgespräch wegen der Phobie. Sie hatte eine ewig lange Warteliste und ich habe mich da dann nicht drauf setzen lassen. Sie gab mir aber netterweise einen Tipp mit auf den Weg. Ich sollte Vermeidungen vermeiden.


    Das hat für mich bedeutet, dass ich mich dann, wenn ich mich stark gefühlt habe, auch solchen Situationen gestellt habe, die ich ansonsten vermeiden würde. Dadurch habe ich wenigstens etwas mehr Freiheit wieder erlangt.


    Konnte früher beispielsweise nicht essen gehen, in ein Restaurant. Hatte immer Angst jemand anders könnte sich beim Essen übergeben. Ich selbst konnte noch nicht mal kleinste Portionen essen und war komplett angespannt. Mittlerweile gehe ich Essen (nicht überall gerne), esse dann aber nur leichte und kleine Gerichte (z.B. Salat). Sobald ich ein Völlegefühl bekomme, steht die Panik wieder fast vor der Tür.


    Und das schlimmste war bei mir die Angst vor der Angst. Die habe ich mir irgendwie abgewöhnt, jedenfalls zum größten Teil ;-)

    Bei mir Ist es ganz ähnlich. Eine zeit war die Angst vor der Angst noch schlimmer als nur die Angst. Inzwischen ist sie aber weg. Ich kann ganz gut erkennen, das mir oft schlecht ist, weil ich gestresst bin, mich etwas belastet oder was für mich vollkommen neu ist. Das nimmt mir zwar nicht die Übelkeit, aber ich weiß dann wenigstens, warum mir schlecht ist.


    Übergeben müsste ich mich nicht mehr seit ich die Emo habe, deshalb weiß ich nicht, wie ich im Fall des Falles reagieren würde. Wenn sich jemand anders übergibt, dann reagiere ich meistens mit Wut. Sind es Kinder oder Menschen die sonst wie von mir abhängig sind zb bei der Arbeit kann ich damit ganz gut umgehen. Ist es jemand aus der Familie wird es schwieriger, inzwischen Fang ich mich aber recht schnell wieder und schaffe es mir klar zu machen, das es ja niemand mit Absicht macht. Mein Freund hat sich auch noch nie übergeben seit wir zusammen wohnen. Wenn ihm übel ist oder er angetrunken ist, dann werde ich schon unruhig...