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    Wie könnte man Die Welt zu einem besseren Ort machen?

    Sehr verehrtes Forum,


    aktuell gibt es sehr viele Menschen, die es besser wissen (wollen). Ich glaube, theoretisch ist uns Menschen das Nötige mitgegeben worden, damit der Planet Erde ein toller und bewohnbarer Planet für alle Lebewesen ist. Menschen, die das nicht glauben, sind in diesem Faden nicht willkommen. Denn es soll ausdrücklich mal frei gebrainstormt werden, was man wirklich tun könnte, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.


    Die Fragen sind bewusst offen gehalten, denn es darf ruhig bunt werden.


    Was sind die zu lösenden Probleme? (Von mir schonmal eine unvollständige Liste)

    1.Ozonloch

    2.regenwaldabholzung

    3. Überfischung der Meere

    4. Verdreckung der Meere

    5. sich gegenseitig bekriegen bei unterschiedlicher Meinung (mangelnde consent culture, rape culture in gesprächen, Kommunikation und innere Haltung und Mangel an bei sich bleiben PLUS einfühlen können)

    6. Habgier (Sexsklaverei, Drogen, Mafia, Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie, Ausbeutung der dritten Welt, Waffenlieferungen an Länder, deren Kriege man politisch nicht unterstützt, uvm)

    7. Machtgier/Status (siehe 6.)

    8. Hunger (siehe 6.)


    Was seht ihr für Lösungen und es darf klein sowie auch groß gedacht werden.

  • 52 Antworten
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    Bei sich selbst beginnen. Veränderung fängt nicht dann an, wenn man mit dem Finger auf andere zeigt sondern wenn man bei dem Menschen im Spiegel beginnt. Zumal du andere Menschen nicht ändern kannst nach belieben...


    Rumi sagt nicht umsonst: "Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern."

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    WurzelimLiebesraum schrieb:

    Ich glaube, theoretisch ist uns Menschen das Nötige mitgegeben worden, damit der Planet Erde ein toller und bewohnbarer Planet für alle Lebewesen ist.

    Das ist nicht nur theoretisch, sondern auch tatsächlich so. Lässt man einmal das geistige Potenzial des Menschen beiseite, so ist er erst einmal ein Säugetier wie viele andere Arten. Er konnte sich nur deswegen so herausbilden, wie er ist, weil alles vorhanden war, was er brauchte - Luft, Wasser, Wärme, pflanzliche und tierische Nahrung inklusive Heilmittel.

    Hätte es auf der Erde anders ausgesehen, sähe auch der Mensch anders aus oder es gäbe ihn gar nicht.

    Es muss sich also die Überzeugung entwickeln, dass der Mensch nur erhalten bleibt, wenn die Umwelt erhalten bleibt, die ihn hervorgebracht hat.

    Als Glaubender könnte man sagen: Habt Achtung und Demut vor der Schöpfung.

    Sicher, der Mensch ist eine Spezies mit erstaunlich hohem Anpassungspotenzial. Aber auch seines ist nicht unbegrenzt, und die Grenzen werden schon jetzt mehr als deutlich.

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    Da stimme ich dir zu. Habe gerade einen interessanten Artikel gelesen. Der erinnert mich an deinen letzten Satz.


    https://taz.de/Forscher-ueber-Corona-Ursprung/!5740763/

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    Wie und wo würdest konkret bei dir ansetzen angesichts dieser Dinge?


    Ich stimme dir zu und bin neugierig, wie dieser Gedanke konkret bei dir ausformuliert aussieht

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    Ich bin der Meinung, dass es härtere Gesetze/Verbote braucht, was viele Themen, z.B. die Umwelt-Themen angeht. Man sieht ja an Corona, dass Eigenverantwortung allein nicht viel bringt, sondern dass Sachen reglementiert/eingeschränkt werden müssen, damit Menschen wirklich ihr Verhalten ändern.


    Umstellung auf pflanzliche Ernährung/Verbot von Massentierhaltung. Es werden schon immer mehr und mehr Menschen Vegetarier oder Veganer. Aber auch da denke ich, dass viele Dinge einfach verboten oder extremer kontrolliert werden könnten (Massentierhaltung, Fleisch zu Billigpreisen).


    Generell finde ich Empathie sehr wichtig. Nicht nur an sich denken, sondern auch an das Leid anderer oder die Konsequenzen. Sich trauen, seine Meinung zu sagen und für seine Werte einzustehen (z.B. wenn man mit anderen zusammen ist und es sich um Themen wie Status dreht, sexistische Bemerkungen nicht einfach hinnehmen, sondern darauf aufmerksam machen).


    In Bezug auf Pharmaindustrie: sich selbst informieren, z.B. im Internet. Sich über Nebenwirkungen informieren, sich nicht einreden lassen, dass man an plötzlichen Nebenwirkungen selbst schuld wäre. Nicht nur Symptome bekämpfen (was viele Ärzte machen), sondern sich selber auf die Suche nach Ursachen machen. Nicht jedes verschriebene Medikament unhinterfragt von Ärzten hinnehmen. Sich darüber klar sein, wie das System funktioniert (dass Ärzte Geld für Verschreibungen bekommen, Verträge mit Pharmafirmen haben).

    Bei Fair-Trade-Läden kaufen statt bei Billigketten wie H&M oder Primark. Second Hand kaufen. Lieber weniger als in Masse kaufen.


    Bei vielen Dingen fällt mir aber auch nichts ein, außer sich selbst politisch zu engagieren.

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    WurzelimLiebesraum schrieb:

    Was seht ihr für Lösungen und es darf klein sowie auch groß gedacht werden.

    Und was ist jetzt dein Problem? Weltverbesserungswahn oder wieso hast du das unter Psychologie eröffnet?

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    Melete schrieb:
    WurzelimLiebesraum schrieb:

    Was seht ihr für Lösungen und es darf klein sowie auch groß gedacht werden.

    Und was ist jetzt dein Problem? Weltverbesserungswahn oder wieso hast du das unter Psychologie eröffnet?

    der thread kann verschoben werden, wenn es hier nicht passt. Psychologie umfasst meiner Meinung nach nicht nur Pathologie, sondern auch einfach Gesundheit.


    Dieses Thema ist nicht pathologisch, droben der Versuch, die Fähigkeiten und das Wissen der forenmitglieder zu nutzen.


    Im weiteren wäre es schön, zum Thema beizutragen, statt irgendetwas zu pathologisieren.


    Danke!

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    Bin in jedem Punkt voll bei dir.


    Außer in Bezug auf die Regularien. Da stellt sich nämlich bereits das erste Problem auf: wie verhindere ich Machtmissbrauch? Wenn man zuviel reguliert, leidet die eigene Freiheit. Wenn man zu wenig reguliert, leidet die eigene Sicherheit.


    Man weiß, dass Narzissten und Psychopathen verstärkt in Führungspositionen stecken. Die sind nicht gut für das Land, zu egoistisch. So etwas müsste meiner Meinung nach verhindert werden. Da müsste es einen natürlichen Filter geben!


    Meine utopische Vorstellung wäre ja auch eine evolutionäre Weiterentwicklung des Menschen hin zu mehr Liebe.


    Oder.... und an dieser Stelle ist mein Bedürfnis nach Autonomie und Mitgestaltung sehr mit einbezogen: Politik, die stark von Expertengruppen geprägt und beraten werden. (Was tut man gegen Bestechung derselben?)

    Diese Informationen sollen auf einer Internetseite publik gemacht werden und Bürger des Landes sollten mit abstimmen können auf dieser Seite. Technisch muss das natürlich abgesichert gegen Betrug. Da weiß ich nicht, was möglich ist.


    Journalistik sollte wieder ein sicherer Beruf werden - OHNE Selbstständigkeit. Sodass Journalisten wieder in die Tiefe fischen können und unangenehme Dinge aufdecken können, ohne Angst, nicht wieder angefragt zu werden.

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    Der erste Schritt in eine bessere Welt wäre, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen.


    Das würde vieles andere erst möglich machen, ist aber vermutlich utopisch.

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    yer.ii schrieb:

    Der erste Schritt in eine bessere Welt wäre, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen.


    Das würde vieles andere erst möglich machen, ist aber vermutlich utopisch.

    Wie genau würde das denn aussehen?

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    BeautifulDay89 schrieb:

    Bei sich selbst beginnen. Veränderung fängt nicht dann an, wenn man mit dem Finger auf andere zeigt sondern wenn man bei dem Menschen im Spiegel beginnt.

    Also beginne ich mal bei mir selbst. Angenommen ich habe damit Erfolg, was heissen würde: ich bin ein besserer Mensch geworden. Aber davon reden sollte ich nicht.


    Und jetzt wie weiter?

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    Toller Beitrag :)^

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    Lebkuchenherzchen schrieb:

    Ich bin der Meinung, dass es härtere Gesetze/Verbote braucht, was viele Themen, z.B. die Umwelt-Themen angeht. Man sieht ja an Corona, dass Eigenverantwortung allein nicht viel bringt, sondern dass Sachen reglementiert/eingeschränkt werden müssen, damit Menschen wirklich ihr Verhalten ändern.

    (...)

    sich selbst politisch zu engagieren.

    So sehe ich es auch.:)z


    Das Wort "Eigenverantwortung" darf nicht weiter dazu missbraucht werden, um die Politik und das gemeinsame Handeln zu umgehen, und um den Egoismus zu retten. Sonst müsste es zum "Unwort des Jahres" ausrufen.

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    WurzelimLiebesraum schrieb:

    Habe gerade einen interessanten Artikel gelesen. Der erinnert mich an deinen letzten Satz.


    https://taz.de/Forscher-ueber-Corona-Ursprung/!5740763/

    Das finde ich auch sehr interessant. Von dem Zusammenhang zwischen Umgang mit der Natur und dem Entstehen von Pandemien liest man ja öfter. Aber auch in diesem "Artikel" bleibt das völlig vage. Ich habe noch keinen Artikel gefunden, in dem dieser Zusammenhang einigermaßen verständlich, und ausführlich erklärt wurde. Vielleicht kennt jemand anderer so einen Artikel?

    WurzelimLiebesraum schrieb:

    Man weiß, dass Narzissten und Psychopathen verstärkt in Führungspositionen stecken.


    WurzelimLiebesraum schrieb:

    Diese Informationen sollen auf einer Internetseite publik gemacht werden und Bürger des Landes sollten mit abstimmen können auf dieser Seite.

    Ich werde ehrlich gesagt lieber von kompetenten Narzissten als vom Durchschnitt der "Bürger" regiert.