Und das soll jetzt durchaus keine "Erkenntnis mit Spitze" sein, sondern höchstens eine Spitzerkenntnis. ;-D


    Nein, ernsthaft: Die gehäufte Ablehnung von M+S, die hier immer wieder sauer aufstößt, und Goldtaus reflektierende, ebenso starke Abwehr - das könnte, von beiden ins Visier genommen, beiden ein Stück weiterhelfen.

    ich find das alles, mit etwas Abstand betrachtet, so unfassbar absurd.. wie mond+sterne sich verhält, aber Goldtau ebenso (den find ich sogar noch viel absurder), und auch mein eigenes Verhalten, und das Feedback vieler anderer hier. Das hat alles so überhaupt rein gar nix mit "konstruktivem Umgang miteinander" zu tun. Gruselig.


    Aber wie solches überhaupt aussehen sollte ist mir wiederum auch nicht klar.


    Was das Thema an sich angeht, hab ich mich an Phasen bei mir selber erinnert gefühlt, wo ich sehr einsam war, zwar diverse "Bekannte" aber da auch eher das Gefühl, unter Druck zu stehen, Fassade spielen zu müssen, keiner der einen wirklich versteht, also die Kontakte verstärken die Depressivität und die innere Einsamkeit eher noch mehr. Das war auch ein Gefühl von Lähmung, Sackgasse, Ratlosigkeit. Aber wie kommt man da raus? Wie kam ich da raus? Rückblickend Glück, Zufall. Irgendwann doch mal den richtigen Leuten über den Weg gelaufen.


    Aus meinen Erfahrungen rückblickend Ratschläge ableiten - "man selber sein", "falsche Kontakte" kategorisch meiden (auch wenn dann keiner mehr übrig bleibt), zu sich selber stehen. Aber ob das in diesem Fall auch möglich ist oder weiterhilft, k.a..

    Lian Jill


    Wenn ich jemanden spiegeln will, in hilfreicher Absicht, sollte ich irgendwo auf der Strecke erwähnen das ich nur versuche nachzubauen wie der andere sich in meinen Augen verhält. Denn wenn einem das klar wäre, müsste man nicht gespiegelt werden. Die hilfreiche Absicht kann ich hier aber nicht erkennen, nur einen absurd hohes Maß an Wut und Frust.


    Irgendwann ist es einfach mal genug und die Pferde wechseln zu können, wenn ich bemerke das ich so nicht durchkomme, ist auch eine Sache emotionaler Intelligenz.

    Hier ist mein Update des Eingangsbeitrags:


    Ich lebe einsam und alleine in meiner Wohnung.


    Ich halte es für sinnlos, bzw. unmöglich, etwas gegen meine Einsamkeit machen zu wollen. Ich möchte deshalb damit leben.


    Vielleicht mögen noch andere User, ähnlich wie Hyperion es bereits tat, einen Beitrag schreiben, wie sie es für sich persönlich empfinden, wenn sie alleine bei sich sind.

    Zitat

    Vielleicht mögen noch andere User, ähnlich wie Hyperion es bereits tat, einen Beitrag schreiben, wie sie es für sich persönlich empfinden, wenn sie alleine bei sich sind.

    Für eine gewisse Zeit durchaus angenehm. Ich kann Dinge tun, die mir lieb sind. Hat dann mal ein Nachbar die Musik was laut, dann hört es mit der Annehmlichkeit aber auf. Aber trotzdem, irgendwann muss ich unter die Leute, sonst gehe ich ein.




    Mir juckt es in den Fingern und vielleicht ist es auch OT. Aber mich beschäftigt schon seit je her eine Frage:


    Käme ich mit einem Klon von mir klar? Wirklich in allen Bereichen identisch wie ich. Mit ihm allein in meiner Wohnung. ":/ Bisher bin ich für mich zu dem Entschluss gekommen, das würde nicht funktionieren.

    @ Mond+sterne

    Wenn es nicht unverschämt ist. Hättest du Lust mir mal zu schreiben, ob du mit einem Klon von dir zurecht kommen könntest/würdest?

    Zitat

    Käme ich mit einem Klon von mir klar? Wirklich in allen Bereichen identisch wie ich. Mit ihm allein in meiner Wohnung.

    Ist die Frage nicht unlogisch? Wenn man mit seinem Klon zusammen ist, dann ist man nicht alleine. Dann hat man jemanden zum unterhalten, jemanden, der einem in den Arm nimmt und der bei allem auf exakt der gleichen Wellenlänge ist. Und um Deine Frage zu beantworten, NEIN, mit einem Klon von mir möchte ich auf gar keinen Fall zusammen sein. :-o


    Denn was habe ich davon, wenn mein Gegenüber genau so ist wie ich? Da hätte ich doch keinerlei neue Anregungen mehr. Und auch keinen, der mir den Kopf wieder gerade rückt, denn das ist von Zeit zu Zeit auch mal nötig ;-D

    @ Antigone

    Du hast im Faden von B... etwas geschrieben, was ich durchaus nachdenkenswert finde. Ich habe da auch drüber nachgedacht. Rein theoretisch wäre es sinnvoll, wenn wie hier darüber diskutieren würden.


    Praktisch bin ich dazu aus den bekannten Gründen leider nicht in der Lage.

    Eine zeitlang mag ich es, alleine zu sein. Dann koche ich oder lese, und genieße es einfach.


    Nach zwei, drei Wochen wird es mir zuviel. Wenn ich dann nicht die Möglichkeit habe, mich mit jemandem zu treffen, dann gehe ich unter Leute (z.B. Weihnachtsmarkt) oder schaue eine Talkshow im Fernsehen. Indem ich mitdenkend an der Welt teilnehme, fühle ich mich auch nicht mehr so einsam.

    @ _Sanddorn_

    Ich bin letztes Jahr über den Weihnachtsmarkt gegangen. Der Weihnachtsmarkt interessiert mich nicht mehr. Denn ich bin auf der Suche. Ich bin auf der Suche nach einer Frau. mich interessiert nur, ist es die Frau nach der ich suche? wenn ich jemandem auf der Straße begegne oder sonstwo.


    Man bekommt häufig den Ratschlag, wenn Du jemanden kennenlernen möchtest, musst Du unter Leute gehen.


    Aber ich werde auf diesem Wege niemals jemanden kennenlernen, weil Beziehungen bei mir schon seit vielen Jahren zum reinen Selbstzweck verkommen sind.


    Wenn ich jemanden kennenlernen möchte (mich), muss ich mich bei mir zu Hause aufs Sofa setzen und in mich gehen.


    Ich hoffe, es wird mir in diesem Leben noch gelingen.

    @ :)