• Wie mit Menschen umgehen, die andere abwerten, um Ego zu pushen?

    Hallo ihr Lieben, und zwar weiß ich nicht, wie ich mit einigen Menschen in meiner Familie umgehen soll, die sehr offensiv und fies andere Menschen (mich mit eingeschlossen) abwerten, um ihr Ego aufzupeppen. Beispielsituation von heute: Mein Onkel und seine Tochter (''Ausgeburt der Hölle'') haben mich zu meiner beruflichen Situation befragt. Ich sagte,…
  • 92 Antworten
    Zitat

    Richtig- schlagfertig war ich auch nie- die besten Gegenargumente/Worte fallen mir meistens Minuten später ein. Manche Formulierung muss ich mir erst minutenweise zurechtbiegen.

    nur Minuten?


    mir fallen passgenaue antworten erst stunden später oder gar tage!! ;-D später ein


    aber ich kann ja schlecht an den gemeinen menschen an der tür klingel einige tage später ;-D


    und ihn sagen: "so jetzt hör dir meine antwort an zu deiner psychoattake" ;-) ;-D


    geht nicht

    Zitat

    Und ja, ich habe über Jahre gelernt, durch das Feuer hindurchzugehen und oft auch, so wie sofia34-39 jahre alt empfahl, negative Kontakte vermieden oder auf negative Bemerkungen nicht zu reagieren und zu denken

    :)z

    Zitat

    'scheißegal, lass sie reden wenn sie es so brauchen'

    also im persönlichen kontakt wege ich ab, wenn es irgendwelche jugendgangs In der ubahn angeht, da lasse ich sie lieber reden ;-) ;-D alsvon irgendwelchen Kerlen eine auf die mütze zu kriegen mitten in der nacht


    im privaten kreis z.b. Familie, da lasse ich sie nicht reden, ich blocke es schon vorher ab, praktisch werde ich zu meinen eigenen Türsteher, ich blockiere den eingang, ich lasse mich auf die art Konversation garnicht erst ein!!


    rede dann mit den menschen neben mir der nett ist und vergeweiger mich den bösen menschen sozusagen, dann lasse ich ein kurzes Gespräch zum "bosen" zu, aber nur minimal kurz und sobald ich merke daß der mich wieder attakieren will, schmeiße ich die Person aus einer möglichen Konversation mit mir wieder raus. wie in der Disco die Türsteher. ;-)


    frohe weihnachten übrigens lieber sensibelman @:) auch deiner frau natürlich @:)

    Man muss solchen Leuten nicht große Reden um die Ohren hauen.


    Einfach angucken, die Augenbrauen hochziehen und dann langsam den Kopf schütteln.

    sensibelmann99

    Zitat

    Ich sehe es nicht unbedingt als wichtig an, schlagfertig zu sein oder besonders aufgetakelt zu sein. Für sein Aussehen kann niemand etwas, zudem ist Aussehen relativ und liegt im Blickpunkt des Betrachters (vielleicht siehst du besser aus als du ahnst- wenn nicht, dann scheiß drauf).

    Ich weiß, du hast viel Mühe und Zeit in deinen langen Beitrag gesteckt, aber ich habe doch nirgendswo geschrieben, dass es um mein Äußeres geht, was mir Selbstsicherheit verwehrt - damit bin ich absolut zufrieden.


    Es geht um mein Inneres, um Erfahrungen aus der Kindheit, wie mit mir umgegangen wurde manchmal und wie ich mich daraufhin verhalten habe, noch immer verhalte manchmal. Ich habe zur Zeit niemanden, meine beste Freundin verloren, mache mir große Sorgen wegen der Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule, wohne mit einer Alkoholikerin zusammen und muss hier noch die nächsten 3 Jahre verharren. Ich habe lange in Isolation gelebt und muss mich immer noch an ''das Leben'' gewöhnen, mich wieder einleben... Ich hasse meine Stadt, in der ich lebe und sehe immer dieselben Menschen, begegne oft Menschen, die ich gar nicht sehen möchte. Das Verlangen zu Ritzen ist permanent präsent, was ich jedoch zu unterdrücken weiß. Ich habe oftmals grausame Rachegedanken, bin manchmal von Hass umhüllt und bin nicht der Mensch, der ich sein möchte. Es gibt noch so vieles anderes, aber das wäre sonst zu viel.

    Zitat

    frohe weihnachten übrigens lieber sensibelman @:) auch deiner frau natürlich @:)

    Vielen Dank, ich wünsche dir (und alle die dich mögen) auch Frohe Weihnachten ... *:)

    Liebe Layla101,


    so Familienmitglieder habe ich auch und ich kann dich sehr gut verstehen. Hier wurden schon viele gute Tipps bezüglich Distanzierung gegeben und denen würde ich mich gerne anschließen. Bei mir hat das auch erst nach dem Auszug funktioniert, deswegen kann ich dich sehr gut verstehen. Was ich dir aber empfehlen kann ist folgendes:


    a) Involviere deine Familienmitgleider. Konfrontiere deine Eltern mit dem Verhalten deines Onkels und frag sie, warum sie für dich nicht eingesprungen sind oder warum er sich dir gegenüber so abwertend verhalten darf. Spielen deine Eltern die Situationen runter kannst du sie trotzdem höflich bitten drauf zu achten und dir beizustehen.


    b) Schieß zurück. Ich weiß du fühlst dich momentan nicht danach, aber dein Onkel und deine Cousine ziehen ihren Spaß aus deinem Unwohlsein. Du kannst dich darauf gefasst machen, dass sie jedes Mal diese Thematiken ansprechen werden um sich besser zu fühlen. zzz Sag das nächste Mal mit beispielsweise mit einem Lachen: "Ich freue mich auf das Musikstudium, ich will schließlich nicht als Verpacker enden." oder "Ja, beim Bäcker zu arbeiten ist doch ganz angenehm. Wenn ich mir vorstelle wie du bei McDonalds arbeiten zu müssen wird mir ganz anders."


    Bevor es jetzt los geht: ich habe als Schülerin selber bei McDonalds gejobbt... solche Aussagen sollen der TE momentan helfen zu signalisieren "mit mir nicht!".


    Ich weiß, dass da nicht leicht ist und Übung braucht. Aber vielleicht machst du eines Tages den Mund auf und du wirst merken, dass es immer "leichter" wird (auch wenn es nicht deine Art ist). @:)


    Normalerweise würde ich nicht dazu raten, aber da du momentan "festhängst" und es schwer ist Familienmitgleider zu meiden wenn man noch zu Hause wohnt finde ich, dass du dich zumindest wehren sollst. Das Ganze zu schlucken und gute Miene zum Bösen spiel zu machen bringt dir nur noch mehr Kummer und Sorgen. {:( @:)

    Zitat

    aber ich habe doch nirgendswo geschrieben, dass es um mein Äußeres geht,

    Entschuldige, ich habe da inhaltsmäßig teilweise mit einem anderen Thread vermischt ...

    Zitat

    wohne mit einer Alkoholikerin zusammen und muss hier noch die nächsten 3 Jahre verharren

    ich würde lieber versuchen auszuziehen :-/

    @ sofia34-39 jahre alt

    Zitat

    ich würde lieber versuchen auszuziehen :-/

    Das habe ich schonmal in Angriff genommen... Es ist so, dass meine Mutter nicht eine dieser Alkoholikerinnen ist, die nichts mehr auf die Reihe bekommen, sie arbeitet fast täglich und trinkt abends ihre 3-4 Bierflaschen. Ist immer sehr unangenehm, da ich neben der Küche schlafe, in der sie dann immer sitzt, und der ganze Rauch und der Alkoholgestank ziehen immer zu mir rein... Außerdem muss ich mir ihr Fluchen und ihre Monologe immer anhören...


    Also ich wollte vor 2 Jahren eine Wohnung und Zuschüsse oder HartzIV beim Jobcenter beantragen, die sie mir auch bezahlt hätte. Meine Mutter und meine Schwester meinten aber, dass sie, also meine Mutter, zu viel verdient, so dass mir das Jobcenter gar keine Wohnung bezahlen würde, sondern meine Mutter für mich aufkommen müsste. Meine Mutter meinte, sie hat dass mal bei einer Arbeitskollegin erlebt; die Tochter hatte selbiges beantrag, und irgendwie musste dann die Mutter für sie finanziell aufkommen, da sie auch wohl über dem Regelsatz lag... Dann habe ich es gelassen. Meine Mutter schlägt mich ja nicht oder so, es ist schon noch auszuhalten; wenn auch unangenehm und schon belastend.


    Ich ziehe jetzt die nächsten 3 Jahre mein Ding durch und versuche, das beste aus der Situation zu machen.

    bist du auf einer schuleß Aufbaugymnasium oder so?


    dann könntest du schüler BAföG kriegen glaub ich und zusätzlich auf 450 euro arbeiten und ausziehen


    als ich jung war, wußte ich es nicht, daß es schülerbafög gibt, wenn man jung ist weiß man nicht wo man sich informieren muß bzw. kommt nicht auf die Idee sich Infos zu holen, so war es aufjedenfall bei mir


    sonst wäre ich selber damals ausgezogen.


    ich hasse fluchen also leute die fluchen oder so komische wörter manchmal von sich geben und mit einem menschen der täglich mehrere flaschen Bier konsumiert könnte ich nicht zusammenleben


    ich würde mich informieren so an einer allgemeinen Behördenstelle und allgemein fragen dort was es für finanzielle zuschüsse gibt für dich usw.

    @ frau-mueller-streikt

    Zitat

    a) Involviere deine Familienmitgleider. Konfrontiere deine Eltern mit dem Verhalten deines Onkels und frag sie, warum sie für dich nicht eingesprungen sind oder warum er sich dir gegenüber so abwertend verhalten darf. Spielen deine Eltern die Situationen runter kannst du sie trotzdem höflich bitten drauf zu achten und dir beizustehen.

    Ein guter Ratschlag, aber das ist leider nicht umsetzbar. Meine Familienmitglieder sind leider nicht ''so''. Meine Mutter würde mir nie wirklich beistehen, und wenn, dann nimmt sie keiner für voll, da sie mittlerweile durch den Alkohol... etwas anders geworden ist. Der passende Begriff will mir gerade nicht einfallen.


    Meine Schwester wird sich nicht einmischen wollen, da sie nach längerem Kontaktabbruch zu meiner Familie wieder in unsere Stadt zieht, zudem noch zwei Häuser entfernt von dem meines Onkels, und mit allen gutstehen möchte; auch aufgrund ihres Baby's, das in einer großen, lebhaften Familie aufwachsen soll. Ihr Lebenspartner hat eine sehr kleine Familie, die auch verteilt in Deutschland leben.


    Seine Mutter ist außerdem nicht mehr da; und meine Schwester möchte einen guten Kontakt zu der Familie bewahren, auch, damit ihre Tochter in einem stabilen, sicheren Umfeld aufwächst. Da wird leider Quantität über Qualität (in menschlicher Hinsicht) gestellt, was ich aber auch irgendwo nachvollziehen kann. Es fühlt sich allerdings schon demütigend an, wenn die eigene Schwester, die schon sehr schlagfertig ist, danebensitzt und gar nichts tut. Verständnis dafür zeigt sie nicht; im Gegenteil, ich soll ja Verständnis zeigen, da sie es nicht besser wissen. ":/ %-|

    Zitat

    Schieß zurück.

    Das würde ich nur zu gerne in solchen Momenten, aber es würde sich immens hochschaukeln. Zudem müsste ich immer wieder neue Argumente finden, und das könnte ich glaube ich nicht. Meine Cousine ist außerdem extrem streitsüchtig, verbreitet lügen, mobbt wo es nur geht, ist sehr schlagfertig, lässt kein gutes Haar an niemanden... Ich möchte nicht schon wieder ihr Opfer werden, so wie damals in der Schule. Sie kennt diesbezüglich absolut keine Grenzen und erfreut sich massiv an solch Grausamkeiten. Ihren kleinen Bruder behandelt sie unberechtigt auch wie einen Haufen Dreck, aber der Vater sagt nichts, steht immer auf ihrer Seite. Der kleine wurde in ein Internat abgeschoben und verkommt dort. Meine Oma beleidigt sie auch regelmäßig, so wie heute an Weihnachten, aber niemand sagt etwas dazu. Ich will diese Menschen nicht mehr um mich haben.

    Zitat

    bist du auf einer schuleß Aufbaugymnasium oder so?

    Nein, nur auf einer Musikschule.


    Vielleicht werde ich aber aufgrund meiner chronischen Nasennebenhöhlenentzündung meine geplante Gesangskarriere über Bord werfen müssen... Habe mich schon für eine Ausbildung als Bauzeichnerin beworben, und danach könnte ich dann Architektur studieren... Mal sehen. Wenn das so kommen sollte, würde ich jedenfalls schonmal genug verdienen, um ausziehen und für mich selbst sorgen zu können.

    kennst du sinupret?


    in der apotheke fragen


    hat mir ein Apotheker als junge frau empfohlen da war ich mitte 20


    damit wurde ich das Problem los hieß sinupret forte glaub ich

    Danke für deine Antwort auf meine Frage. Es gab anscheinend unterschiedliche Entwicklungsphasen bei euch, und ich verstehe, dass dich der Verlauf erschüttert hat. Dennoch war die Zeit eurer Freundschaft eine für dich wichtige Zeit. Beziehungen - dazu gehören auch Freundschaften - die scheitern, haben ja trotzdem ihren Wert, auch wenn sie auf schwierige Weise enden.

    Ja, Sinupret habe ich direkt am Anfang verwendet, hat aber nicht geholfen.


    Jetzt nehme ich so eine Kombination aus homöopathischen Mitteln, vielleicht hilft das ja.