• Wie mit Menschen umgehen, die andere abwerten, um Ego zu pushen?

    Hallo ihr Lieben, und zwar weiß ich nicht, wie ich mit einigen Menschen in meiner Familie umgehen soll, die sehr offensiv und fies andere Menschen (mich mit eingeschlossen) abwerten, um ihr Ego aufzupeppen. Beispielsituation von heute: Mein Onkel und seine Tochter (''Ausgeburt der Hölle'') haben mich zu meiner beruflichen Situation befragt. Ich sagte,…
  • 92 Antworten

    @ Layla

    Ich würde solche Menschen tunlichst meiden. Egal ob verwandt oder nicht. Du hättest ja noch mit gleicher Münze zurückzahlen können und hättest dich von dem Gespräch verabschieden können und wärst mit den Worten gegangen, dass du keinen Bock auf so eine billige Unterhaltung hättest, aber schon wüßtest, dass man von Leute, die mein McDoof arbeiten und Blagen, die von der Schule geschmissen wurden nicht mehr erwarten kann.


    Ok, wäre zwar auch mies, aber du dürfest dieses Pack dann wenigstens verletzt haben und das schafft Genugtuung. Danach solche Leute für immer meiden. *:)

    Zitat

    Ok, wäre zwar auch mies, aber du dürfest dieses Pack dann wenigstens verletzt haben und das schafft Genugtuung. Danach solche Leute für immer meiden. *:)

    Diese Genugtuung ist aber leider keine echte Genugtuung, sie ist immer bitter, wenn man andere verletzen muss, weil man selbst verletzt wurde. Da finde ich ein gespieltes oder auch echtes: "Das macht mir gar nichts aus, laber du mal" erstmal hilfreicher. Man verschafft sich gefühlt so einen Vorsprung, weil die anderen nicht direkt mitbekommen, dass sie einen verletzt haben.


    Mir hat es übrigens mehr Selbstsicherheit gegeben als ich mich aktiv und bewusst gegen den Kontakt mit solchen Menschen entschieden habe. Ich bin nämlich lange dem Glauben aufgesessen, dass ich das abkönnen müsste (jaja, Verständnis und so :(v ). Allein, dass ich mich dagegen entscheiden kann, mir sowas anzutun hat mir schon extrem viel geholfen. Ich weiß nicht, ob das nachvollziehbar ist, aber mir ging es so.

    Zitat

    Das würde ich nur zu gerne in solchen Momenten, aber es würde sich immens hochschaukeln.

    ja, vielleicht wär's wirklich besser sowas wenn überhaupt in stabilere Phasen zu legen. Die zurückschlagende Motivation weh zu tun wer einem weh tat ist dabei natürlich höchstens kurzfristig befriedigend (wenn überhaupt) aber heilsam ist sie vermutlich nicht. Die Motivation für sich einzustehen oder sich nicht einsteckenderweise alles Gefallen lassen kann der eigenen Psyche dagegen durchaus gutes bringen, aber wie gesagt lieber dann wenn man nicht gar so verletzlich ist. Bis dahin (und auch länger bis immer) ist es völlig ok sich fern zu halten, auch das kann der Psyche signalisieren "ich bin mir wert auf mich aufzupassen" :-)

    Zitat

    Da finde ich ein gespieltes oder auch echtes: "Das macht mir gar nichts aus, laber du mal" erstmal hilfreicher.

    ja, auch das kann gut sein kann ich mir vorstellen, nur immer ehrlich zu sich bleiben. Wenn einen was verletzt ist das keine Niederlage.


    Es wird vllt oft der Umkehrschluss daraus gemacht dass wenn innere Gefestigkeit, Selbstsicherheit und sowas einen unverletzlicher macht dass dann Verletzlichkeit also schlecht ist, das ist natürlich Schmarrn. Verletzlichkeit darf man sich durchaus auch verzeihen.

    Hallo,


    das ist jetzt zwar off topic, aber ich wollte nicht schon wieder einen Faden erstellen.


    Also, es geht um folgendes: Ich möchte mich für verschiedene Plätze als Bauzeichnerin bewerben. Es ist allerdings so, dass ich bisher depressionsbedingt so gut wie nichts getan habe.


    Derzeit bin ich 21, habe mit 16 mein Abitur abgebrochen. Mein letztes Abschlusszeugnis ist das der Mittleren Reife, was auch ganz gut ist. mit 17 habe ich dann ein halbes Jahr in einem Café gearbeitet. Mit 19 ein halbes gekellnert, mittlerweile arbeite ich seit ungefähr 2 Monaten beim Bäcker.


    Könntet ihr mir Tipps geben, wie ich meinen Lebenslauf beschönigen kann? Arbeitsnachweise habe ich nicht.


    Danke!

    Wenn sich Menschen so demütigend, beleidigend und abwertend zu anderen Leuten verhalten, dann hat es etwas mit psychischer Misshandlung zu tun.


    Solche Leute würde ich meiden.

    Sorry..der eine Beitrag war ausversehen doppelt.


    http://www.aerzteleitfaden.bayern.de/diagnose/seelische-gewalt.php

    Bauzeichnerin? Was ist denn aus der Musikschule geworden? ???

    Zitat

    Könntet ihr mir Tipps geben, wie ich meinen Lebenslauf beschönigen kann? Arbeitsnachweise habe ich nicht.

    Sieht schlecht aus mit Beschönigen, für's Beschönigen bräuchten wir eine Grundlage, die nicht da ist. Du kannst höchstens ehrlich sein und es mit "langer Krankheit" begründen. Aber auch das wird bei fünf Jahren echt schwierig.


    Bist Du wegen der Depression in Behandlung? Wenn Deine Erkrankung so schwerwiegend ist, dass Du bisher keinen Beruf erlernen oder ausüben konntest, kannst Du einen Antrag auf Feststellung einer Behinderung stellen. Mit einem Behindertenstatus wiederum kannst Du einen "Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben" stellen und Deine Ausbildung im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation machen.

    Das mit dem anschließenden Musikstudium ist mir zu unsicher... Klar wäre das meine erste Wahl, aber ich habe eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, und bisher hat absolut gar nichts geholfen. Ich probiere ja schon seit Monaten permanent rum. Ich möchte realistisch bleiben, und würde schon gerne mal mit 21 etwas anfangen, was ich auch durchziehen kann.


    Ja, ich bin in Behandlung, aber ich werde es erstmal ohne einen Behindertenstatus probieren... Das möchte ich einfach nicht.