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    Hm, früher wollte ich immer eine eigene Familie und Kinder. Heute bin ich da eher skeptisch.


    1. Wer will sowas wie mich?


    2. Wäre ich keine gute Mutter und das will ich meinen potenziellen Kindern nicht antun.

    Bis dahin geht noch viiiiel Zeit ins Land. Und diese Zeit kannst Du nutzen, so dass es Dir bald besser geht.


    Ich finde Swanlakes Beitrag toll! :)^


    Dir alles Gute, Heym, @:) ...ich schaue hier bestimmt mal wieder rein. Und bitte gib nicht auf - Du kommst hier so liebenswert rüber! Mein Lieblingsmotto ist: "Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end." (John Lennon) Nur ein relativ platter Kalenderspruch, der mich dennoch manchmal zum Lächeln bringt und die fast erstickte Hoffnung auf eine glückliche Zukunft wieder aufflammen lässt.

    :-D Ihr seid so zuckersüß...


    Ich mag euch alle echt gerne und bin unendlich dankbar für die Hilfe und die Denkanstöße.


    Aber... ich muss mich mal wieder entschuldigen, wenn ich das Datum meines letzten Beitrages sehe. Leider hatte ich wirklich einiges zu tun, ich bin gerade mitten in der zweiten Klausurenphase und ich lebe durchaus wert drauf, dass ich es diesmal schaffte. Immerhin, so weit wie jetzt war ich noch nie. :-)


    Danke auch bezüglich eurer Beiträge zum Thema Familie. Ja, ich bin total der Familienmensch und ich hätte wirklich gerne Kinder. Aber wirklich nur dann, falls ich längere Zeit stabil sein sollte. Andernfalls kann ich die Verantwortung für so ein kleines Wesen nicht tragen. Wie denn auch, wenn ich mich nicht mal um mich selbst kümmern kann? ??Achja, du längst ziemlich richtig Swan: ich bin Anfang April 20 Jahre geworden. Fühlen TU ich mich aber entweder wie 16 oder wie 80.??


    Ansonsten waren die letzten Tage ganz okay. Bei den zwei Tests, bei denen ich dachte ich unterpunkte, hab ich im 3er-Bereich abgeschnitten, also Erwartungen übertroffen.


    Hin und hergerissen zwischen leben müssen und sterben wollen bin ich immer noch, aber die Tatsache, dass ich nur noch eine handvoll Klausuren habe gibt mir Kraft. :)z

    Hallo Heym! :)_


    Ich hab dich auch sehr gern und es freut mich wirklich, wenn ich etwas dazu beitragen kann, dass es dir ein bisschen besser geht. :)_


    Das ist kein Problem, die Schule (und deine Zukunft) hat Vorrang. Der Faden läuft dir ja auch nicht weg - melde dich wann immer du die Zeit und das Bedürfnis danach hast. :-)


    Ich finde es übrigens richtig toll, dass du dich so auf die Schule konzentrierst. Die letzten Klausuren schaffst du auch noch und dann kannst du richtig stolz auf dich sein! @:)


    Wäre es möglich, dass du die Suizidgedanken zumindest das restliche Schuljahr etwas auf die Seite schiebst und deine Energie hauptsächlich in die Schule steckst?


    Wenn du merkst, dass es dir nicht so gut geht bzw. sich dir die Gedanken wieder aufdrängen, versuch dir selbst zu verbieten weiter darüber nachzudenken. Dann könntest du etwas tun, dass dir selbst gut tut - also z. B. einen Film ansehen, ein Bad nehmen, einen Spaziergang machen oder dich auf eine andere Art und Weise ablenken, z. B. mit lernen. Am besten wäre es, wenn du den Kontakt zu Menschen suchst. Mir persönlich hilft es sehr, wenn ich in der Klasse sitze und fröhliche, ausgelassene Menschen um mich herum habe. :-)


    Wie gesagt, in deinem Alter hast du noch genügend Zeit um dein Leben in den Griff zu bekommen. Das geht natürlich nicht von einen Tag auf den anderen, aber du scheinst auf den richtigem Weg zu sein. Und der richtige Mann ist ohnehin noch nicht aufgetaucht. ;-D



    %:| Die letzten Tage waren jetzt echt schrecklich. Ich glaube, diese Gedanken übermannen mich langsam.


    Ich frage mich, wie ich die kommende Woche schaffen soll.


    Noch EINE Woche. Dann sind sowieso Ferien. Das muss doch hinzubekommen sein?!

    ??80 wäre ein gutes Alter zum sterben. Mit 20 kannst du noch so viele Dinge erleben und entdecken, auch wenn du das jetzt noch nicht glauben kannst. Es gibt sehr viele Menschen, die an einem ähnlichen Punkt waren, wie du. Keiner von ihnen hat es bereut, sich letztlich nicht das Leben genommen zu haben. Vorschlag: Du gehst die Woche noch in die Schule. So bald Ferien sind, überlegst du weiter.??

    Heym, ich lese hier auch noch mit @:) Auch ich kenne Stimmungsschwankungen nur zu gut und weiss, wie furchtbar anstrengend die sind... :°_


    Ich weiss nicht, ob es Dir hilft, aber mein Leben war von 6-18 ziemlich beschissen. Dann ging es langsam aber stetig bergauf (natürlich gab es Rückschläge). Mit Mitte 20 war ich noch mal ziemlich am Boden, aber dann fing mein Leben eigentlich erst so richtig an.


    Ich drücke Dir die Daumen für die letzten 5 Tage! Ich bin unter Stress auch immer unheimlich anfällig für dunkle Gedanken. Das ist normal und geht auch völlig "gesunden" Menschen so. Du wirst nicht glauben, wie viele kurz vor dem Ziel das Handtuch werfen, weil sie den Druck nicht aushalten. Und zwar nicht nur in Deinem oder meinem Alter, sondern durchaus auch 50jährige.

    Danke ihr drei! @:)

    @ Swanlake

    Ja, ich weiß dass es viele Menschen gibt, die froh sind noch zu leben. Ich hatte gehofft, dies stellt sich bei mir auch ein, nachdem mein Suizidversuch schief gegangen ist. Heute bin ich immer noch nicht weiter. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich froh oder traurig oder sonst was sein soll.


    Außerdem. Ich fühle mich teilweise echt wie 80. :( So schwach, so antriebslos.

    @ julejule81

    Erstmal freut es mich wirklich, dass es dir inzwischen dauerhaft besser geht. Sowas gibt auch immer etwas Hoffnung.


    Dass es normalen Menschen auch so geht weiß ich und das gibt auch Hoffnung, wenn ich mich wieder wie ein Alien fühle. Ich denke eh, der Schritt zwischen psychisch krank und gesund ist sehr klein und auch nicht mal klar abgegrenzt. Alle Menschen haben Probleme. Oft unterscheidet sich gesund und krank nur an Ausprägung und Häufigkeit.

    @ Jules

    Mach dir keine Gedanken, ich habe mitbekommen, dass du im KH bist. Hier an der Stelle ein "Gute Besserung" von mir. :)*:°_




    So. Und heute? Gefühlschaos wie immer.


    Noch dazu der Schock meines Lebens und ein schlechtes Gewissen.


    Ich war heute gerade mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Hause nach der Schule. Rechts Fußgängerweg, links Fahrradweg.


    Ich fahre also so, als der Hund der Frau, die auf dem Fußgängerweg geht, plötzlich nach links aus schert. Ich habe nochversucht zu bremsen, aber der Weg war zu kurz. Er ist unter mein Rad gekommen. :°(


    Hund fiept wirklich jämmerlich. Mir ist echt das Blut in den Adern gefroren. :°(


    Ich habe natürlich angehalten, konnte aber vor Schockstarre erstmal nicht reagieren und war sich viel zu unsicher. Die Besitzerin hat mich nicht beachtet und hat sich erstmal liebevoll um den kleinen gekümmert, der wirklich kaum zu beruhigen war.


    Erst als er ruhig war, sah sie sich hilfesuchend um, worauf wieder leben in mich kam und ich ihr mein Handy angeboten hab um jemanden anzurufen, was sie auch angenommen hat.


    Und natürlich habe ich mich sofort entschuldigt, aber sie meinte nur sie gibt mir nicht die Schuld, ich hätte ja nichts machen können und dass es ihr Fehler war, dass sie nicht auf gepasst hätte. :°(


    Der Hund hat sich irgendwo am Rücken verletzt und lies sich dort nicht anfassen. Die Besitzerin hatte auch Blut an der Hand, wobei ich aber nicht weiß, ob dies ihr eigenes war (ich habe ja auch die Leine unsanft mitgezogen - da hätte sie sich verletzt haben können) oder das von Hund (wobei ich auf den ersten Blick keine Wunde gesehen habe, aber wer weiß).


    Der Mann war innerhalb 5 Minuten da, sie wohnen wohl um die Ecke. Hund wurde ins Auto gehoben und waren auf dem Sprung zum Tierarzt.


    Die Besitzerin meinte noch, ich könne weiterfahren, ich könne nichts dafür und meinte noch "Tschüss Herzle" :°( .


    Ich habe soooo ein schlechtes Gewissen, echt. Klar kann ich nichts dafür, wenn der Hund plötzlich nach links läuft. Aber ich war schon zügig unterwegs (20-25km/h) und wer weiß, vielleicht hätte ich es noch geschafft zu bremsen, wenn ich langsamer gefahren wäre. :°( Ich fühle mich so unglaublich mies. ??Wenn ich mich schon umgebracht hätte, dann wäre dem Hund nichts passiert.??


    Ich will einfach nicht mehr. Ich habe einem kleinen unschuldigen Geschöpf weh getan. :°(


    Oh Man. ??Außerdem bin ich eh zu doof zum leben. Ich war bereits bei den Gleisen, an der Stelle, die ich für gut befunden habe. Nur um zu wissen, wie ich da hin komme, nicht um mich zu töten. Aber ich fantasiere oft vor mich hin. Wie wird es ablaufen? Was sagen Mitschüler? Vater? Mutter?


    Ich muss aber echt sagen, ich hatte Respekt vor dem Zug, der gerade vorbei fuhr, als ich an den Gleisen war. Außerdem widerstrebt sich immer noch was in mir gegen diese Methode. Wegen dem Lokführer. Aber... was soll ich nur tun? Hilfe?? %:| :°(

    Heym, schön von Dir zu lesen, auch wenn ich mir Positiveres erhofft hätte...


    Die Geschichte mit dem Hund hätte mich genauso mitgenommen wie Dich. Das ist ganz normal :°_ Immerhin war die Frau aber so fair, Dir nicht die Schuld zu geben, denn es WAR NICHT DEINE SCHULD. Es war ein Unfall - und wie es aussieht, ist nichts passiert. Ja, dem Hund hat's wehgetan, der wird aber mittlerweile wahrscheinlich schon wieder vergnügt an seinem Knochen nagen. Ich mag Hunde auch sehr und kann wirklich ehrlich nachvollziehen, wie sehr Dir das Ganze an die Nieren geht! :°_

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    Erstmal freut es mich wirklich, dass es dir inzwischen dauerhaft besser geht. Sowas gibt auch immer etwas Hoffnung.

    *hust* Das ist ein Trugschluss. Ich habe zwar einige der psychischen Probleme aus meiner Jugend überwunden, aber bin nach einer Viruserkrankung chronisch erkrankt, was mir natürlich auf die Psyche schlägt. Der Unterschied zwischen der sekundären Depression, die alle paar Monate anklopft, und meiner schweren Jugend bzw. frühem Erwachsenenalter ist, dass ich jetzt viel bessere Werkzeuge zur Hand habe, um mit dunklen Gedanken umzugehen. Und DAS sollte Dir Hoffnung machen! Man lernt mit der Zeit, sich selbst aus der Sch*** zu ziehen, und man lernt, wann man sich Hilfe suchen sollte. Man lernt auch von anderen. Und man sucht sich seine eigenen Strategien aus, wie es einem besser geht. Das können ganz banale Dinge sein. Hast Du Dir mal eine Liste gemacht mit allem, was Dir gut tut? Personen, Dinge, Aktionen, Gedanken, Tagträume...

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    Ich denke eh, der Schritt zwischen psychisch krank und gesund ist sehr klein und auch nicht mal klar abgegrenzt. Alle Menschen haben Probleme. Oft unterscheidet sich gesund und krank nur an Ausprägung und Häufigkeit.

    Ja, definitiv. Ich kenne so viele "gesunde" Leute, die in irgendeiner Hinsicht echt nen Knacks weg haben, salopp gesagt. Eine Freundin von mir, kerngesund und glücklich, schafft es nicht, aufs Klo zu gehen, ohne dabei das Wasser im Waschbecken laufen zu lassen ;-) Und was Depressionen angeht - war das nicht so, dass jeder Zehnte im Laufe seines Lebens mal mit Depressionen zu kämpfen hat? Von den meisten weiss man es eben nicht, aber ich habe in den letzten Monaten von mehreren Freunden gehört, dass sie jahrelang depressiv waren.


    ??Ich kenne leider auch dieses Herumfantasieren über Selbstmord. Sogar aktuell noch, aber nicht oft. Wie fühlst Du Dich, wenn diese Gedanken kommen? Gibt es Dir eine Art Kontrolle über Dein Leben - oder zieht es Dich noch tiefer runter? Was sind eigentlich Deine Träume? Eine Familie? Was noch? Und NEIN, DU BIST NICHT ZU DOOF ZUM LEBEN. Dir fällt es momentan nur schwer, aber das kann auch wieder ganz anders aussehen. Mir fällt es momentan auch eher schwer, trotzdem weiss ich aus Erfahrung, dass diese tiefen Täler nicht ewig anhalten.??

    @ :)

    Ich habe die letzten Schultage mit ach und krach noch rumbekommen und habe nun endlich Ferien und Zeit zum verschnaufen. Dementsprechend habe ich mich auch nicht gemeldet ( |-o ) weil es mir ziemlich gut ging. ??Unsere Vögel haben jetzt auch Eier gelegt und sie sind befruchtet. Wenn alles gut geht, schlüpfen in ca. 9 Tagen die Kücken und das freut mich soooooooooo sehr. Außerdem, als ich heute vormittag in den Spiegel geschaut habe (habe mich zur Abwechslung mal hübsch gemacht, mit neuen Oberteil, und Ohrringen, gelätteten Haaren) konnte ich mich zum ersten Mal seit langen so annehmen wie ich bin und bin nicht in Hass verfallen?? ??Normal mache ich gar nichts aus mir. Haare sind 24/7 zum Zopf gebunden, teilweise kämme ich sie noch nicht mal; einfach 0815 Oberteile aus dem Kik in schwarz, dunkelrot und dunkelblau; Teils mit Löchern. Kein Make-Up, wobei die trockene, rote Haut an meinen Wangen und um den Mund herum schön zur Geltung kommt. Ohrringe sehr selten.??


    Heute hatte ich mal wieder Skillsgruppe

    und es war mehr als anstrengend und bin mit Schneidedruck raus, der mir jetzt immer noch im Nacken sitzt. %:|


    Ansonsten bringe ich es anscheinend nicht fertig, eine Dramenanalyse oder Gedichtsinterpretation zu schreiben. ??Als Übung für die Klausur am Freitag nach den Ferien; wir korregiert von der Lehrerin?? Woher soll ich wissen, was der Autor sagen wollte?!? Ich komme auf keinen grünen Zweig. Man muss extrem zwischen den Zeilen lesen und das kann ich gar nicht. ??Und ich kann es mir nicht leisten schlecht zu sein, ich habe bereits im ersten Halbjahr in Deutsch unterpunktet... Ich fühle mich so unglaublich dumm??


    Zu durcheinander? Tut mir leid, ich weiß gerade nicht wohin mit mir. Bitte verzeiht mir. @:)