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    Auch wenn ein Mittier stirbt, haben das noch nie die anderen Tiere bewußt bemerkt oder auch getrauert, wie das hier manche schreiben. Ich halte das für Einbildung.

    als unser letzter hund starb legten wir ihn auf eine weiche decke in die küche, wir waren alle bei ihm, unsere tochter streichelte ihn bis er nicht mehr atmete u unser kleiner hund u unsere katzen saßen aufeinmal auch alle bei ihm. sowas bildet man sich nicht ein. die haben sich auch verabschiedet.

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    Ist man da immer noch nicht krank im Kopf?

    Vor allem müssen diese Menschen sehr verzweifelt gewesen sein. Shojo hat ja schon einiges dazu geschrieben, dem ich nur zustimmen kann.

    Vor allem hat niemand das Recht sich über das Leid und die Verzweiflung anderer Menschen lustig zu machen, deren genaue Situation wir gar nicht kennen, wie es offensichtlich die Schreiberin dieses Satzes tut:

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    Ist man da immer noch nicht krank im Kopf?

    DAS ist nicht nur krank sondern im höchsten Maß bösartig, frevelhaft und pietätlos. :(v :(v :(v :(v :(v

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    Ansichtssache. Shojo beispielsweise teilt Deine Meinung, auch wenn ihr Deine Wortwahl nicht gefällt.

    Ist das jetzt ein weiterer Versuch, mir eins mitzugeben, nachdem es mit der PN des Inhalts "Nänänänänä, Tippfehler!" nicht so richtig geklappt hat, oder ... verstehst Du einfach mal wieder nicht so irre viel? ;-D ;-D ;-D

    Ich zitier noch mal mich selbst:

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    "Krank im Kopf" ist halt so ein beschissener spätpubertärer Ausdruck, dem es bei gleichzeitiger Wuchtigkeit erheblich an Präzision mangelt, weißt Du? Ja, ist schwer nachvollziehbar, warum da keine Bremse gegriffen hat. Wenn aber jemand beispielsweise sehr depressiv ist mit suizidalen Tendenzen, und DANN stirbt noch sein geliebtes Viech, für das er sich bis dahin aufrechtgehalten hat, dann kann das eben der Schubs über die Klippe sein. Wenn ein Ehepaar sich immer ein Kind gewünscht hat, und es wurde nie was, sie haben sich irgendwie in die Einsamkeit reinmanövriert, dann haben sie einen Hund angeschafft, und er begleitet sie lange, bis er schließlich stirbt - ja, kann sein, dass sie dann nicht mehr wollen. Ich kenne diese drei Menschen nicht, deren wenig aufschlussreiche "Nachrufe" Du da veröffentlicht hast, deshalb weiß ich nicht, was mit ihnen passiert ist. Und ja, die Bindung an das Tier ist heftig. Aber der Tod des Tieres war ja jeweils nicht der alleinige Grund für den jeweiligen Suizid, sondern nur der Auslöser. Der letzte Stopp am Ende eines Wegs, von dem wir nichts wissen.


    "Krank im Kopf" - was genau soll das sein? Unglücklich waren sie offenbar, ja, sehr. Und auch ziemlich weitab der Norm in ihrem Unglück. Nachvollziehen kann ich das höchstens sehr abstrakt, aber das geht mir beispielsweise auch so mit Dir und Deinen Themen.

    Wie man daraus destillieren kann, dass ich Ninaleins Ansicht teile, erschließt sich mir tatsächlich nur, wenn ich voraussetze, dass der Rezipient des Textes es übelmeinend auslegen will.

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    Ich befürchte, wenn Du es nach 24 Seiten nicht verstehst, wirst Du es nie verstehen... :-/

    Na, das zentrale Problem ist ja, dass sie es nicht verstehen will. Wenn man nicht verstehen will, versteht man nicht.

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    Na, das zentrale Problem ist ja, dass sie es nicht verstehen will. Wenn man nicht verstehen will, versteht man nicht.

    Ich will ja nicht sagen, dass die Te ein Troll ist, aber..


    ..sie ist ein Troll *:)

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    Ich selbst finde es definitiv nicht normal, wenn ein Erwachsener in dem Ausmaße um ein Tier trauert und denke, dass da wirklich im Kopf was nicht in Ordnung ist.

    Beim Thema Trauer finde ich es immer schwer, die Grenze zwischen normal und krank im Kopf zu ziehen. Wie ist es denn bei einem Menschen? Wer nach 5 Monaten noch heult kommt in die Klapse und die Trauer muss zwingend nach 2 Monaten vorbei sein? ":/


    Ich bin auch jemand, der grundsätzlich wenn jemand in der Familie stirbt gar nicht oder nur vereinzelt in bestimmten Momenten heult. Aber ich habe Verständnis dafür, wenn das nicht bei allen so ist. Das ist einfach deren Bier. Auch wenn es bedeutet, dass die depressiv auf der Couch rumhängen und nicht mehr arbeiten. Man kann ja keinen zwingen. Ich find es auch ok, dann zum Psychologen zu raten, aber um die Trauer in die richtige Richtung zu lenken. Einen generellen "Schaden" würde ich da nicht gleich unterstellen. Man weiß ja auch nie so ganz, was für den Trauernden nun wirklich alles am Tod des Wesens hängt...

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    Wollte ich auch schon schreiben, aber dann kommt sicher wieder etwas wie: "Das ist ein Unterschied, man kann ja nicht Tiere und Menschen vergleichen, bla bla bla,..."

    Das sehe ich grunsätzlich auch so. Aber ich finde, man kann schon Trauer mit Trauer vergleichen.

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    wer kann mir das hier erklären?


    http://www.welt.de/vermischtes…-von-Hund-Selbstmord.html


    [[http://www.n-tv.de/panorama/Frau-begeht-Selbstmord-article5488931.html

    Ein Artikel vn '07 und '12, zusätzlich auf der Welt verteilt.


    Was sagt das? Scheint sehr, sehr selten vorzukommen.


    Du willst auf Teufel komm raus die Bestätigung dass dir Recht gegeben wird, dass tiefe Trauer am verstorbenen Tier krank im Kopf ist. Nö, vergiss es, Trauer hat keine DIN Norm. Und in der ICD dürfte das auch nicht aufgelistet sein.


    Und wenn doch dann hast du eine offizielle Bestätigung dass das krank im Kopf ist.

    Ich finde die Einstellung des TE befremdlich, psychologisch aber sehr interessant.


    Was meine Ansichten zu der Thematik betrifft:


    Grundsätzlich existieren für mich keine großen Unterschiede zwischen Menschen und anderen nicht-menschlichen Tieren, bis auf die schnellere Auffassungsgabe (na ja, bei den meisten ;-D ), den sprachlichen und den rationalen Aspekt...das war es dann aber eigentlich auch schon. Ich sehe seit frühester Kindheit in jedem höherentwickelten Lebewesen eine Persönlichkeit, der ich versuche mit Höflichkeit und Respekt zu begegnen (was selbstverständlich mit einschließt, dass ich es nicht töte, quäle, esse etc., denn das wäre außerfrage ein gewaltsamer Akt und völlig respektlos). Einer Taube mache ich ebenso Platz wie einer älteren Dame.


    Wenn ich als Wissenschaftler die Sache mal ganz rational betrachte: Ähnlichkeit verringert Distanz. Je ähnlicher sich Lebewesen sind (in Kommunikation, Kognition etc.), umso eher sind sie in der Lage, eine emotionale Bindung zueinander aufzubauen. Gerade Hunde sind aufgrund ihrer Domestikation in der Lage uns Menschen sehr genau zu lesen, unsere Mimik und Gestik zu deuten. Ja sie schneiden darin z.T. sogar besser ab als unsere engsten Verwandten, Schimpansen und Bonobos.


    Demzufolge ist es kein Stückchen verwunderlich, dass auch Tiere (worunter ich den Menschen auch subsumiere) von unterschiedlicher Gattung eine enge Bindung zueinander eingehen können.


    Ich habe schon einige Lebewesen (Menschen, Hunde, Meerschweinchen, Vögel...) in meinem Leben verloren, um klar sagen zu können, dass das Ausmaß der Trauer eindeutig mit der Intensität der Bindung zu dem jeweiligen Lebewesen zusammenhing und NICHT mit dessen Artzugehörigkeit. Anders gesagt: Wenn ich eine sehr enge Bindung zu einem Lebewesen hatte, dann habe ich auch stark getrauert (völlig unerheblich ob Mensch oder nicht). Ich fände es ehrlich gesagt auch etwas merkwürdig, wenn Emotionen davon abhängen würden, WAS (Mensch, Hund...) mein Gegenüber ist. Es geht doch darum, was er/es für MICH ist bzw. bedeutet.


    Die Einstellung vieler Menschen, andere Tiere als etwas minderwertiges zu betrachten, lässt sich v.a. auf den kulturellen Background und den Einfluss diverser Religionen zurückführen. Objektiv gesehen ist das natürlich völliger Quatsch.


    Meine Hunde sind im Übrigen vollwertige Familienmitglieder und schlafen selbstverständlich mit im Bett. Ich persönlich möchte und mag es, dass die Familie nah beieinander ist, warum sollte ich also einzelne Mitglieder aussperren?


    Die Bindung, die ich zu meiner jetzigen Hündin habe, ist übrigens bisher unerreicht. Wir verstehen uns ohne Worte. Und kein Lebewesen hat sich bisher in schlimmen Situationen derart um mich gekümmert, auch mein Partner nicht. Bei meiner letzten Grippe hatte ich an einem Tag so starke Halsschmerzen, dass ich es kaum ausgehalten habe. Meine Hündin, die sonst immer nur die ersten paar Minuten mit im Bett liegt und dann freiwillig in ihr Körbchen geht, schlang sich die gesamte Nacht (!) über wie eine Mini-Anaconda sehr gekonnt um meinen Hals (GsD ist sie ein zartes Persönchen ;-D ) und verharrte so bis zum nächsten Morgen, ohne mir nur einen Moment von der Seite zu weichen. Für sie muss das äußerst unbequem gewesen sein, mir tat es dagegen sehr gut. Eine solche Geste ist - egal von wem - unbezahlbar und ich liebe dieses kleine Wesen dafür und für noch viel mehr abgöttisch.

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    Die Bindung, die ich zu meiner jetzigen Hündin habe, ist übrigens bisher unerreicht. Wir verstehen uns ohne Worte. Und kein Lebewesen hat sich bisher in schlimmen Situationen derart um mich gekümmert, auch mein Partner nicht. Bei meiner letzten Grippe hatte ich an einem Tag so starke Halsschmerzen, dass ich es kaum ausgehalten habe. Meine Hündin, die sonst

    Ich dachte es geht weiter mit "meine Hündin hat mir eine heiße Nudelsuppe gemacht und eine Wärmeflasche vorbereitet". Ich muss schon sagen, dass ich etwas enttäuscht bin :-D.

    @ Shojo

    Ich zitiere Dich mal:

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    Ja, ist schwer nachvollziehbar, warum da keine Bremse gegriffen hat. Wenn aber jemand beispielsweise sehr depressiv ist mit suizidalen Tendenzen, und DANN stirbt noch sein geliebtes Viech, für das er sich bis dahin aufrechtgehalten hat, dann kann das eben der Schubs über die Klippe sein.

    Das ist auch die Meinung von NinaleinPB. Du drückst Dich nur etwas gewählter aus. Du hast "sehr depressiv" geschrieben. NinaleinPB schrieb "krank im Kopf". Auch wenn Dir NinaleinPBs Wortwahl nicht gefällt, inhaltlich vertretet ihr dieselbe Meinung.


    Und um gleich Deinem nächsten Widerspruch vorwegzugreifen: Du siehst den Zusammenhang nicht ganz so zwingend. Du hast auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass es einen familiären Hintergrund gibt, der keine psychiatrische Diagnose rechtfertigt.

    @ Cleo Edwards v. Davonpoort

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    Du willst auf Teufel komm raus die Bestätigung dass dir Recht gegeben wird, dass tiefe Trauer am verstorbenen Tier krank im Kopf ist. Nö, vergiss es, Trauer hat keine DIN Norm. Und in der ICD dürfte das auch nicht aufgelistet sein.

    Übersteigerte Trauer ist eine Form der Depression und hat den ICD-10 Schlüssel F43.21 (Quelle). Die Grenze zwischen Trauer und Depression ist in Fachkreisen umstritten (s. z.B. Deutsches Ärzteblatt).

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    Und wenn doch dann hast du eine offizielle Bestätigung dass das krank im Kopf ist.

    Genau.

    Chance007

    Ich kann doch selsbt entscheiden,was ich für wichtig und richtig halte.Wozu gibt es die Möglichkeit die Fettschrift zu verwenden ???

    Shojo

    Wieso Heiligenschein,aber sicher ein ernstzunehmende Tierschützerin/ehrliche Liebe zum Tier kann man ein Vegetarier doch abnehmen.


    Es macht doch wohl ein Unterschied,ob du Milch bzw. Tierprodukte kauft und isst, bei dem kein Tier umgebracht werden muss,als wenn man Fleisch zu sich nimmt!

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    Es macht doch wohl ein Unterschied,ob du Milch bzw. Tierprodukte kauft und isst, bei dem kein Tier umgebracht werden muss,als wenn man Fleisch zu sich nimmt!

    Naja, keinen großen Unterschied.


    Eier: Männliche Küken landen oftmals in den Schredder, da unbrauchbar.


    Milch: Die Kühe leben (meistens) ebenfalls kein schönes Leben. Selbst wenn sie Auslauf haben. Einfach mal die Frage, wann Kühe Milch geben, beantworten und bedenken, dass die Kühe natürlich so oft und so lang wie möglich geben sollen.

    Ich verstehe auch nicht, warum man als Vegetarier Milch konsumiert, da Milch am einfachsten zu ersetzen ist. Sehr viel einfacher als Fleisch oder Käse, Joghurts etc.


    Man muss einfach nur statt Milch die Alternative (z.B. Reisdrink) kaufen und fertig. Keine Rezeptumstellung, keine neue/andere Zubereitung oder sonstiges.

    1abc

    Woher willst du das wissen?


    Natürlich wieder typisch Mensch, sucht nach Ausrede um sich zu rechtfertigen,oder beides auf die gleiche Stufe zu stellen.


    Du verschmischt den Unterschied zwischen Vegetarier und Fleischesser.


    Ich habe nicht geschrieben,dass ich Küken essen,oder es den Tod ignoriere.Noch unterstütze ich den Tod einer Kuh.Ich kaufe kein Kuhfleisch.


    Wie kannst du das vergleichen und verallgemeinern.

    1abc


    Ich kann mir ein Veganerleben nicht leisten,aber möchte auch so nicht leben.


    Als Vegetarier denke ich schade ich mein Körper nicht und dem Tier auch nicht wirklich.Und als Veganer muss man sich sehr gut mit Ernährung auskennen,sonst schadet man seinen Körper damit.

    Ich könnte gerade so einen Thread aufmachen mit der Gegenfrage "Wieso gibt es Menschen, die nicht verstehen, wenn jemand so sehr um ein geliebtes Tier trauert?"...


    Nein, ernsthaft... Ich verstehe nicht, was es daran nicht zu verstehen gibt. Ich würde es gerne verstehen...


    Wie kommt ein Mensch (der noch dazu selbst Tiere hat) dazu, so zwanghaft nach der Bestätigung zu suchen, dass ein Mensch "krank" im Kopf ist, wenn er mehr um sein Haustier trauert als vielleicht um einen anderen Menschen...?


    Hast Du, TE, vielleicht ein persönliches Problem damit, welches Du hier verschweigst? Vielleicht mal einen Partner gehabt, der an seinem Vierbeiner hing und Du vor Trauer erstmal "außen vor" warst? Und vielleicht hat er deinem Verlust durch das Beziehungs-Aus weniger nachgetrauert? Eifersuchts-Problem? :-D


    Ok, das war gehässig, aber ich kann es mir nur halbwegs so erklären, dass man da schonmal etwas arg auf sich selbst bezogen hat in dem Punkt und wenn man dann noch eifersüchtig und egoistisch veranlagt ist, dann ist der innere Konflikt da...


    Ich habe selbst von Fällen gehört wo Mensch fast krankhaft eifersüchtig auf ein Tier war.


    Nach einer neutralen, sachlichen Ansicht klingt das hier irgendwie nicht mehr. Spätestens bei Aussagen wie "krank im Kopf", etc. und die herablassende Art über die eigenen Haustiere zu schreiben...


    Also ein Tier-Freund/-Liebhaber ist nicht so drauf und jemand der keiner ist, würde sich auch keine eigenen Tiere halten. Ich denke wirklich hier geht es vielleicht gar nicht um das Tier an sich, sondern um etwas Persönlicheres, was wir nicht wissen. Wieso sollte man sich dermaßen darüber empören, was Fremde in irgendeinem Forum bzgl. ihrer Trauer schreiben und unbedingt die Bestätigung suchen, dass diese Menschen "krank" im Kopf sind?


    Tut meiner Meinung nach niemand, der nicht selbst irgendeinen psych. Knacks dahingehend hat.

    Chance007

    Wieso überlasse ich das Töten der Tiere andere Menschen?


    Hast du nicht gelesen ich esse eigentlich kein Fleisch,da ich aber kein Ernährungsexpertin bin,esse ich selten mal eine Scheibe Schinken.


    Das ist echt eine freche Unterstellung.


    Ich kann auch ganz verzichten auf Schinken/Speck.


    Wieso ich das nicht mache,weil ich angst habe,dass meinem Körper etwas fehlt.


    Wie gesagt,ich bin keine Ernährungshobbyspezialistin.