Denkt noch jemand, dass es sich hier nur um einen schlechten Troll handelt?


    Ich empfinde gerade so einen tief sitzenden, alles umfassenden Ekel... ich kann das gar nicht beschreiben. Ich will es nichtmal.


    Wie kann man nur so sein wie die TE?

    Lass doch jeden einfach mit dem Tod klar kommen wie er möchte ;-) Haustiere sind oft Familienmitglieder, ich sehe und erlebe meine Tiere sogar mehr als Teile meiner Familie. Solange man nicht unbeteiligte mit seiner Trauer zutextet sollte es jedem überlassen sein wie er mit dem Verlust umgeht.

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    Es interessiert mich ja auch wirklich sehr, warum du, liebe TE, Tiere hattest/hast?

    sie hat 3 Kaninchen, die im Winter im Gartenhaus ohne Isolierung leben sollen.


    http://www.med1.de/Forum/Tiermedizin/692281/


    allerdings frage ich mich gerade, ob sie die Tiere vor ihrem geplanten Auslandsaufenthalt dann in der Mülltonne entsorgen wird oder ob sich jemand anständig darum kümmern wird.

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    Ich plane die Sprache mit einem Umfang von ca. 180 Stunden zu lernen und dann ins Ausland zu reisen um dort längere Zeit zu arbeiten und zu leben.

    http://www.med1.de/Forum/Cafe/692415/

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    Es interessiert mich ja auch wirklich sehr, warum du, liebe TE, Tiere hattest/hast?!

    Ich beantworte das mal mit den Worten der TE:

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    Ich habe Hunde, weil ich diese als Freizeitpartner ansehe. Ich treffe mich mit anderen Hundehaltern, gehe zum Hundesport, nehme den Hund beim Fahrradfahren mit und freue mich, wenn ich zuhause nicht alleine bin, jemand das Haus bewacht und ich ein anderes Lebewesen glücklich machen kann. Ganz ehrlich erfüllen fast alle Hunde diese Funktion und sind damit nach dem Tod ganz einfach zu ersetzen.

    Also als Gebrauchsgegenstand.


    Wenn er nicht mehr funktioniert, ist man froh wenn er durch einen neuen ausgetauscht werden kann.....

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    Ich erinnere mich daran das ein Jäger irgendwo hier in Österreich irgendein Wild abgeschossen hat wo umstritten war ob er dies durfte.


    Im Internet fand man dann einen Block mit herzzereißenden Trauersprüchen, weinende Smilies, Smilies mit Kerzerln...die frage ob dies normal ist erübrigte sich, echt war diese "Trauer" weiß Gott nicht.

    meinst du Bruno den Bären? So manche Kommentare im Internet finde ich dazu auch befremdlich oder die Kuh die neulich in München erschossen wurde da machten ein paar Leute sogar eine Mahnwache %-| nur zu Info die Kuh irrte durch München und hat wohl auch Menschen angegriffen.


    Bei Haustieren verstehe ich aber jemand der trauert so ein Tier lebt in der Familie nimmt teil man verbindet mit ihm Gefühle und hat Erinnerungen an das Tier und Emotionen. Mir als Autistin fällt es sogar leichter Tiere zu verstehen und mit ihnen komme ich besser als klar als mit Menschen sie kommunizieren nicht so widersprüchlich wie Menschen.


    Und wenn es jemand gut tut einen Blogeintrag oder einen Eintrag in einem Forum zu erstellen so ist das in Ordnung.

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    meinst du Bruno den Bären?

    Nein, der Bär war das nicht, ich glaub das war ein Reh oder so etwas in der Art.

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    Bei Haustieren verstehe ich aber jemand der trauert so ein Tier lebt in der Familie nimmt teil man verbindet mit ihm Gefühle und hat Erinnerungen an das Tier und Emotionen.

    Da gebe ich dir recht, aber ich finde wenn es bei jemanden so ausartet wie die TE es im Startthread geschrieben hat (ob die TE ein Troll ist oder nicht sei mal dahin gestellt, interessant ist das Thema allemale) dann glaube ich das dem Menschen irgendwas soziales fehlt und er es in einem Tier sucht und auch glaubt es dort auch zu finden wobei da für mich die Tragik des Tieres beginnt denn das Tier wird in einem solchen Fall wieder für menschliche Bedürfnisse missbraucht, wird in eine Rolle reingequätscht. Das finde ich nicht gut.

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    Und wenn es jemand gut tut einen Blogeintrag oder einen Eintrag in einem Forum zu erstellen so ist das in Ordnung.

    Ja stimmt, wenn man sich aber die Blogs in einschlägige Foren aber so ansieht ist es unter der "Trauergemeinde" schon ein halber Wettstreit wer mehr trauert, wem es durch den Verlust schlechter geht.


    Der was ausführlicher berichtet und mehr raunzt gewinnt automatisch mehr Sympathiepunkte denn dieser jemand kann sein Tier ja nur mehr lieben als jemand der das nicht macht.

    Wer trauern kann - egal um Mensch oder Tier - kann Gefühle empfinden und dies macht die Welt erst schön.


    Meine Katzen sind Katzen und sie werden beschäftigt von mir mit Suchaufgaben etc. Sie starren nicht einfach die Wände an und warten auf mich. Und gerade jetzt muss ich dauernd unterbrechen mit Schreiben weil ich zum Streicheln aufgefordert werde... von ihnen und nicht umgekehrt. Ich habe 3 Katzen.


    Meine 4 Wellensittiche leben in einer grossen Voliere. Ich halte sie so artgerecht wie nur möglich.


    Ich liebe meine Tiere und es sind Familiemitglieder mit Pelz, Federn und 4 Beinen bzw. Beinen und Flügeln. Es sind Lebewesen mit Herz und Seele.

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    Und wenn das "trauernde" Meerschweinchen oder der Vogel einen neuen Partner bekommt, dann fängt er sofort wieder an zu fressen. Ist das nun herzlos, dass Meerschweinchen und Co ihre Partner so schnell durch einen neuen ersetzen? Nein, oder? Warum soll es dann herzlos sein, wenn ich ein totes Tier schnell ersetze?

    das zeigt doch schon mal dass die TE überhaupt keine Ahnung von Tieren hat, denn man kann den tierischen Gefährten eines Tieres nicht einfach mal so ersetzen, denn auch Tiere Kassen sich nicht alles gefallen.


    ich bin in einer tierliebe Familie aufgewachsen, wo jedes Tier als Familienmitglied betrachtet wurde, und somit auch getrauert wurde. Für mich macht sowas einen Menschen erst menschlich und symphatisch. Wer will schon so gefühlskalte Menschen um sich, die ein Tier als ersetzbares etwas sehen.


    Ich kenne auch Menschen die in sowas kalt sind, aber diese Menschen werden nie zu meinem engeren Bekanntenkreis gehören.


    ein Ex freund meinte immer Hunde seien die besseren Menschen, was natürlich übertrieben ist, aber Tiere sind öfter die bessere Gesellschaft als so eiskalte Menschen wie du es bist liebe TE

    Ich finde es nicht OK, dass hier immer wieder Leute schreiben, man möge doch bitte Menschen mehr bedeutung zumessen (auch in der Todesfrage) als Tieren. Tiere sind genauso Lebewesen und man kann zu ihnen eine genauso enge Bindung haben wie zu Menschen oder Kindern. Nur weil die Personen, die das schreiben, selbst nicht erlebt haben, ist es als geisteskrank anzusehen? Das finde ich verallgemeinernd und verletzend.

    Stimmt... manche Tiere akzeptieren keinen neuen Partner mehr. Oder sie wollen ihn sich aus einem Schwarm selbst aussuchen. Und oft tun sie dies auch erst nach gewisser Zeit und nicht sofort. Und auch bei den Katzen....man kann nicht einfach eine neue Katze rein setzen und sagen "Hallo Katzen, hier ist Ersatz für den toten Kollegen". Das ginge gewaltig in die Hose. Und auch nicht jedes Tier mag das andere Tier... auch hier gibt es Sympathien und Tiere die einander näher stehen als andere. Nur weil wir denken klüger zu sein muss dies nicht stimmen. Wer sagt denn, dass nur unsere Weltanschaung stimmt... vielleicht sind wir im Irrtum?

    Seltsam ... gefühlskalt/nicht empathisch finde ich hier gerade etwas ganz anderes.


    Misshandelt Ninalein ihre Tiere? Behandelt sie die tatsächlich nicht artgerecht oder ist es nur der Umstand, dass sie das Tier als Nutztier sieht, der hier so aufstößt?


    Ich denke man kann jemanden nicht dafür verurteilen, wenn derjenige einen anderen Zugang zu etwas hat emotional; wenn sie die Tiere objektiv betrachtet misshandeln sollte, könnte ich die Empörung dagegen verstehen.

    Auch wenn es ein Nutztier ist, gehört es artgerecht behandelt. Klar, man kann sich Stallhasen halten um diese zu schlachten, das praktizieren die Großeltern meiner Freundin mit Hasen und Hühnern. Aber die werden auch artgerecht gehalten und nicht wie ein Objekt abgestellt...

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    Misshandelt Ninalein ihre Tiere? Behandelt sie die tatsächlich nicht artgerecht oder ist es nur der Umstand, dass sie das Tier als Nutztier sieht, der hier so aufstößt?

    @ Snaiperskaja [VSS]

    Es geht hier nicht um die Tierhaltung der TE, sondern über deren Aussagen, die hier einigen (mMn zu recht) sehr sauer aufstoßen. Und zwar das Menschen, die um ihr Tier trauern "nicht ganz richtig im Kopf" sind. und auch das man tiere (verallgemeinert!!!) einfach ersetzen kann und kein grund da ist zu trauern...

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    Es geht hier nicht um die Tierhaltung der TE, sondern über deren Aussagen, die hier einigen (mMn zu recht) sehr sauer aufstoßen. Und zwar das Menschen, die um ihr Tier trauern "nicht ganz richtig im Kopf" sind. und auch das man tiere (verallgemeinert!!!) einfach ersetzen kann und kein grund da ist zu trauern...

    mhm sie hat konkret geschrieben:

    Sie hat das was du behauptest gar nicht geschrieben, wie du siehst. Sie hat nicht geschrieben, dass jeder, der trauert um (s)ein Tier, nicht ganz richtig ist im Kopf. Es ging um das ungewöhnliche Ausmaß der Trauer, dass ich so wie geschildert auch befremdlich bis behandlungsbedürftig finde.

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    und auch das man tiere (verallgemeinert!!!) einfach ersetzen kann und kein grund da ist zu trauern...


    HybridX99

    auch hier, sie schreibt dazu:

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    Wenn mir wirklich mal ein Hund stirbt zu dem man ja eine engere Beziehung hat, dann empfinde ich eher eine Erleichterung, wenn der kranke alte Hund nun nicht mehr da ist, man nicht mehr ständig zum Tierarzt muss, man nicht täglich wegen Inkontinent wischen muss, etc. Ich fühle mich dann eher befreit und freue mich auf den Nachfolger.


    Klar hat man auch an so einem Tier gehangen, aber der Tod ist ja nun die normalste Sache der Welt und man weiß ja, dass der Hund vor einem sterben wird, also warum sich noch lange Gedanken darum machen?

    Ich kann das verstehen, auch das mit der Erleichterung. Es ist vielleicht eine eher rational-pragmatische betrachtung, die für viele/manche, die diesbzgl. anders ticken nicht nachvollziehbar zu sein scheint, wie man hier lesen kann.

    Ich finde übrigens nicht, dass man ihr unterstellen kann ihre Tiere zu Lebzeiten nicht gemocht zu haben. Das kann ich nicht herauslesen aus ihrer Beschreibung - und finde es gewagt jemanden so etwas abzusprechen bloß weil der nicht so (sichtbar) emotional reagiert/handelt wie man selbst vielleicht gehandelt hätte z.B. beim Todesfall des Tieres. ... Man könnte das auch positiv deuten, dass es ein abgeklärter umgang mit dem Tod nahestehnder Lebewesen ist. Das bedeutet nicht gleich, dass diese Lebewesen emotional zu Lebzeiten den Stellenwert eines Möbelstücks gehabt haben müssen für denjenigen.

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    Sie hat das was du behauptest gar nicht geschrieben, wie du siehst. Sie hat nicht geschrieben, dass jeder, der trauert um (s)ein Tier, nicht ganz richtig ist im Kopf. Es ging um das ungewöhnliche Ausmaß der Trauer, dass ich so wie geschildert auch befremdlich bis behandlungsbedürftig finde.

    Und was ist das ungewöhnliche Ausmaß? Wie lange darf ich denn trauern, ohne "nicht ganz richtig im Kopf" zu sein? Wenn sie da anders tickt, OK. Aber ständig liest man bei ihr "man man man", also eine verallgemeinerung.

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    Klar hat man auch an so einem Tier gehangen, aber der Tod ist ja nun die normalste Sache der Welt und man weiß ja, dass der Hund vor einem sterben wird

    Hier ist es wieder verallgemeinernd. Was ich hier rauslese: Ich weiß, der Hund stirbt vor mir. Entweder ich komme ohne große Trauer damit klar oder ich schaffe mir keinen an, weil es ja eh klar war, das er stirbt.

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    Was tot ist, ist tot.

    Hätt ich das vorher gewusst, hätte ich nicht um Verwandte trauern müssen.

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    Genauso sehe ich das aber, dass ein Hund oder anderes Tier beliebig austauschbar ist

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    Ganz ehrlich erfüllen fast alle Hunde diese Funktion und sind damit nach dem Tod ganz einfach zu ersetzen

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    Bei Verwandten kann man drüber streiten. Da gibt es Verwandte, die man gar nicht braucht, somit auch nicht ersetzen muss oder die man eh nur alle 10 Jahre sieht.

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    Genau so sehe ich das aber, dass Haustiere "Menschen zweiter Klasse sind", die einfach nicht den selben Stellenwert haben wie ein geliebter Mensch

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    Weil das ein atypisches Verhalten ist. Dann könnte man ja auch anfangen andere atypische menschliche Verhaltensweisen wie Pädophilie zu akzeptieren.

    Tut mir leid, aber bei solchen aussagen dreht sich mir der Magen um...

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    Was tot ist, ist tot.

    Meine Mutter ist eben gestorben vor ein paar Tagen. Ja, tot ist tot... sie wird durch meine Trauer nicht mehr lebend. Aber... ich habe sie geliebt - also trauere ich... ich bin froh, dass ich was empfinden kann für sie. So wie ich eben auch um einen vierbeinigen Freund trauere. Wie stark jeweils bei welchen Lebewesen hängt von vielen Faktoren ab. Wie lange war es an meiner Seite, wie nahe stand es mir und so weiter.