(Wochenbett-)Depression oder der normale Wahnsinn?

    Hallo an alle,


    ich weiß gerade nicht mehr weiter. Ich bin frisch gebackene Mutter eines dreimonatigen Babys und fühle mich einfach nur noch überfordert und leer. Mein Mann sprach mich darauf an, dass es für ihn nach Depression/Burnout klingt und seitdem frage ich mich, ob er recht hat. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mein Problem passend in Worte fassen kann, aber ich versuche es.


    Die ersten Wochen konnte ich (dank Kaiserschnitt?) überhaupt keine Bindung zu dem Kleinen aufbauen, fühlte mich, als würde ich ein fremdes Kind pflegen. Das ist zum Glück weg, ich liebe den Kleinen über alles und könnte platzen vor Stolzx:) Mein Mann war lange zu Hause, ich hatte also lange Unterstützung. Trotzdem fiel es mir immer irgendwie schwer, plötzlich rund um die Uhr verfügbar sein zu müssen, weil da jemand ist, der mich braucht. Ich stille nicht, also kann mein Mann auch mal eine Nacht übernehmen oder ein paar Stunden am Tag. Meine Hebamme meinte damals, dass es für sie Richtung Wochenbettdepression geht - das hatte sich für mich aber wieder erledigt, als ich anfing, den Kleinen so lieb zu haben, ich dachte, es geht bergauf.


    Jetzt ist mein Mann seit zwei Wochen arbeiten (humane Zeiten, er ist meist von 8-15 Uhr unterwegs) und ich warte noch auf das Gewöhnungsgefühl. Klar ist alles erst mal wieder anders, aber ich habe das Gefühl, es wird eher jeden Tag schlimmer durch die Aufsummierung als besser...


    Ich fühle mich leer, so leer wie ein Handy, dessen Akku nicht mehr lädt. Am Ladegerät funktioniert es, sobald man es abzieht, ist es leer. Ich habe Auszeiten, schaue mal eine Serie, treffe mich mit Freunden zum Essen, gehe in die Badewanne - währenddessen ist alles super und ich genieße es. Und kaum bin ich wieder zu Hause, fühle ich mich direkt wieder leer.


    Ich bin so wütend. Ich erkenne mich selbst nicht wieder, ich raste regelrecht aus bei jeder Kleinigkeit. Natürlich brülle ich den Kleinen nicht an, keine Sorge, aber ich pampe rum, mein Mann kriegt alles ab, ich kann mich null zurückhalten. Ich bin auf den Kleinen wütend, weil er mich nicht schlafen lässt und mich morgens angrinst, bin wütend auf jede Kleinigkeit (ein Video am Tablet lädt nicht? Ich flippe völlig aus!) - so war ich früher nie.


    Ich fühle mich überfordert, mit allem, mit jeder Kleinigkeit. Ich kann es nicht begründen, aber es fühlt sich so an. Natürlich weiß ich langsam ein bisschen, wie der Kleine tickt, ich füttere und wickele ihn, spiele mit ihm (das macht mir auch wirklich Spaß, ihn so lachen zu sehen!) und wiege ihn in den Schlaf. Also das schaffe ich schon alles und sitze nicht teilnahmslos in der Ecke und heule auch nicht rund um die Uhr. Ich soll mit ihm irgendwo hin? Mit dem Auto, mit der Trage? Mir wird am Vortag schon schlecht, weil ich mit ihm raus muss! Was, wenn er weint? Was, wenn er sich nicht beruhigen lässt? Ja, ich weiß, einfach ausprobieren und durch, aber trotzdem ist einfach jede Tätigkeit so wahnsinnig anstrengend.


    Ja, und da geht es direkt weiter. Ich fühle mich undankbar. Ich habe objektiv betrachtet wohl ein ziemlich pflegeleichtes Kind und sollte glücklich sein! Ich fühle mich schuldig - dem Kleinen gegenüber, der eine gut gelaunte Mutter verdient und meinem Mann gegenüber, der sich keine Sorgen machen soll und der schon genug mitgelitten hat, in der Schwangerschaft und den ersten Wochen danach.


    Ich heule ich fast jeden Morgen, einfach weil ein neuer Tag ansteht. Ich bin nach einer (!) schlechten Nacht sofort völlig am Ende. Was soll werden, wenn der Kleine mal krank ist, Zähne kriegt etc.? Woher soll ich dann die Kraft nehmen, wenn ich jetzt schon nicht mehr kann?


    Und während ich das alles schreibe, fühle ich mich wieder so...blöd, weil es immerhin Leute mit "echten" Problemen gibt und ich denke, ich habe einfach ein Luxusproblem. Ein pflegeleichtes, lustiges Kind zu Hause, ein Mann, der mich unterstützt wo er nur kann, Freunde, mit denen ich reden kann... Warum bin ich so schwach, dass mich gleich alles so fertig macht?


    Meine Mutter sagt, ich muss mich halt an die neue Situation noch gewöhnen. Aber der Kleine ist drei Monate alt! Wie lange dauert das denn noch? Gefühlt wird es jeden Tag schlimmer anstatt besser und ich kann nicht mal genau definieren, wo eigentlich mein Problem liegt:°(


    Muss ich einfach noch Geduld haben oder sollte ich mir Hilfe suchen? Wo sucht man sich denn Hilfe? Meine Hebamme hat mir damals eine Hotline für Schwangere und Mütter empfohlen, aber ich traue mich nicht, da anzurufen, weil ich direkt denke, das ist doch für Leute mit richtigen Problemen - was soll ich denen denn erzählen?:°(

  • 106 Antworten

    Dein Problem liegt irgendwo zwischen dem Einpegeln deines Hormonhaushaltes und den Ansprüchen an dich selbst.


    Für mich liest es sich so, dass du noch etwas Geduld brauchst.

    Hast du Freundinnen in Elternzeit mit denen du dich treffen kannst? Dass du dich langsam daran gewöhnen kannst mit dem Kind raus zu gehen. Erstmal vielleicht Besuch zu bekommen oder zu Freundinnen in "geschützte" Bereiche. Oder du fängst mit ganz kleinen Runden an, z.B. zum Einkaufen. Wenn du den ganzen Tag (solange du das Baby hast) drin bist, wäre ich auch sehr deprimiert. Du musst "leben".


    Ich finde, dass du die Nummer ruhig mal anrufen kannst. Du wirst schon sehen, ob sie dir helfen können. Wenn deine Hebamme dir die Nummer gegeben hat, wird das schon passen. Oder möchtest du vorher nochmal mit deiner Hebamme reden? Würde sie das machen? Bei uns hat eine Organisation für "Mütter in Not" ein wöchentliches Frühstück angeboten, wo alle herzlich willkommen sind. Da kann man sich auch mal ungezwungen mit Familienhelfern unterhalten.


    Du brauchst aber vor allem kein schlechtes Gewissen zu haben. Es geht dir gerade wirklich nicht gut. Trotzdem "funktionierst" du für alle um dich herum. Dein Kind ist gut versorgt und dein Mann hat zwar "mitgelitten", aber du ja schließlich umso mehr. Also, Kopf hoch, raus gehen und Hilfe suchen.


    Überlege dir doch mal, was du dir wünschen würdest. Regelmäßige, planbare freie Zeit? Nicht mehr putzen müssen? Keine Nächte betreuen? Wenn du weißt was du willst, kannst du dir gezielter Hilfe suchen.

    Zitat

    Meine Hebamme meinte damals, dass es für sie Richtung Wochenbettdepression geht - das hatte sich für mich aber wieder erledigt, als ich anfing, den Kleinen so lieb zu haben, ich dachte, es geht bergauf.

    Man kann etwas sehr lieben und trotzdem davon ausbrennen. Und für mich (die noch keine Mutter ist) klingt das schon sehr nach einem Burnout - ich kenne das aus der beruflichen Ecke. Man funktioniert, man erledigt sein Zeug, aber sobald man mal zur Ruhe kommt, bricht es über einem ein, und man merkt man hat keine Energie mehr. Gerade dass dein Partner dich darauf anspricht, halte ich für sehr wichtig - denn Außenstehende sehen das meist noch weit vor einem selbst.

    In D kenne ich die Adressen nicht - in Ö gibt es da von der Stadt/dem Magistrat eigene Stellen und auch Babygruppen wo man sich austauschen kann und auch wöchentlich eine Psychologin teilnimmt. Nur mal so ins blaue geschossen - macht Profamilia vielleicht sowas? Ich weiß auch nicht ob eine Hotline einem da so hilft - obs nicht wirklich besser wäre wöchentlich einen eigenen Ort/Gesprächskreis dafür aufzusuchen. Mit oder ohne Kind.


    Zitat

    Aber der Kleine ist drei Monate alt! Wie lange dauert das denn noch?

    Die meisten sagen ja so 6-9 Monate dauert es schon bis man die Routine hat und sich gewöhnt. Aber ich denke es würde dir dennoch helfen auch jetzt schon mit wem drüber reden zu können.

    Nala85 schrieb:

    Die meisten sagen ja so 6-9 Monate dauert es schon bis man die Routine hat und sich gewöhnt.

    Wer sagt denn das? Habe ich wirklich noch nie gehört. Ich habe selber zwei Kinder und "Routine" hatte ich nach dem Wochenbett, oder auch gar nicht, je nachdem wie man Routine definiert. Immer, wenn man denkt man hat sich daran gewöhnt, ändern die Kinder ihren Rhythmus und man kann sich komplett umstellen und das nicht nur im ersten Jahr.


    Ich hatte beim ersten Kind ein "BoreOut". Nicht offiziell, aber jeden Tag das Gleiche hat mich fertig gemacht. Klar ist es nicht total einfach mit einem Kind alleine zu Hause zu sein, aber ich fand es total eintönig und langweilig. Keine Sorge, ich liebe meine Kinder ;). Mit mehr Treffen und Terminen habe ich das dann wieder in den Griff bekommen.

    Hallo,

    ich glaube das Rausgehen wäre doch wichtig. Vielleicht gibt es ja ein Müttercafe/regelmäßige Müttertreffen? Oder Rückbildungskurse, Gymnastik für Mamas, etc.? Einfach, damit du üben kannst, rauszugehen (ohne unnötigen Stress vorher und währenddessen) und du da Routine hineinbekommst.
    Freundinnen mit Babys wäre natürlich super, hat aber ja nicht jeder parat.


    Ich finde 3 Monate etwas lang, um sich noch so schlecht zu fühlen. Ich habe generell auch leichte psychische Probleme, bin oft traurig und manchmal auch leicht depressiv. Mir hilft wirklich, klare Ziele zu haben und rauszugehen, was unternehmen.
    Vielleicht hilft es dir ja, die Situationen zu Ende zu denken, die dir Angst machen?

    Was kann denn schlimmstenfalls passieren, wenn du mit Baby rausgehst?
    Es kann sich voll zukacken. Lösung: du gehst wohin, wo es in der Nähe ein Wickelzimmer hat (Einkaufszentrum, manche Cafes haben auch Wickeltische) und nimmst Ersatzkleidung für das Baby mit.
    Es kann brüllen. Dann nimmst du es auf den Arm, fütterst es und beruhigst es. Wenn es sehr laut schreit und ihr irgendwo seid, wo es echt störst, gehst du einfach ein paar Schritte weiter (was weiß ich, in einem Cafe wo alle am lesen und arbeiten sind z.B.). Und alles ist wieder ok. :)
    Mir hilft das manchmal, die Sorgen zu Ende zu denken und Lösungen zu suchen.


    Wenn dein Baby relativ ruhig ist, dann könntest du dir auch was schönes suchen, was du zuhause machst. Ich häkele zum Beispiel gerne und backe Kuchen. Das ist auch immer was, auf das man sich freuen kann.


    Wenn du aber gar nicht in die "Normalität" findest (damit meine ich dein Wohlbefinden), dann wäre vielleicht eine psychologische Beratung nicht das schlechteste. Hab ich auch gemacht.

    Bei mir wurde es langsam besser, als der Kleine so viereinhalb, fünf Monate alt war. Ich war auch bei einer Beratung wegen Verdacht auf postpartale Depression, was sich dann bestätigt hat, hatte nach dem wirklich guten Gesprächs dort dann eine Sitzung bei einem milchgesichtigen Volltrottel und habs dann abgebrochen, weil ich schon genug Probleme hatte, ohne dass ich mich mit diesem Blödmann rumschlagen musste. Habe bei meiner Vorstellung dort Notfallmedikation mitbekommen und habe mir dann gesagt: Sind drei Pillen, und falls ich die dritte jemals nehmen muss, kümmere ich mich gleich am nächsten Tag um eine Therapie. Habe sie nicht genommen, es war aber irgendwie so ein Notfallanker, dass sie da war, und auch ermutigend, dass ich sie nicht nehmen musste.

    Ab dem sechsten Monat hat sich dann allmählich das Gewicht von mir gehoben, und mir fiel zwischendurch auf, dass es mir ab und zu richtig gut geht. So ab Monat neun/zehn wurde es ziemlich schön, und der Kitabeginn mit 13 Monaten fiel mir dann richtig schwer, obwohl ich davor die ganze Zeit darauf gewartet hatte. Seit das Kind zweieinhalb war, hab ich mich überwiegend pudelwohl gefühlt, und heute ist er siebeneinhalb, und alles ist längst an seinen Platz gerutscht.


    Ich hatte jahrelang - bis vor Kurzem - immer kurz vor der Regel ein, zwei Tage lang so heftige Anfälle von Weltschmerz und tiefstem Elend, wie ich es vor der Geburt nie gekannt habe, dass ich inzwischen vermute, es hatte bei mir tatsächlich zu einem sehr großen Teil hormonelle Gründe, dass es mir so schlecht ging. Deshalb bin ich grundsätzlich bei postpartalem Zeugs recht aufgeschlossen Medikamenten gegenüber, die helfen wohl oft sehr.

    Ein anderer Punkt ist der Schlaf. Ich bin heute noch sehr empfindlich, wenn ich nicht genügend Schlaf bekomme (das war vorher auch nicht so). Bei mir wurde es entschieden besser, nachdem mir eine Freundin den Kopf gewaschen und mir quasi eine Schlafkur verordnet hat. Das alte "Schlaf, wenn das Baby schläft". ich wollte nicht, weil ich ja auch viel erledigen und erleben wollte, aber tatsächlich ging es mir deutlich besser, nachdem ich eine Woche lang auch um 19:00 ins Bett gegangen bin (die ersten vier Stunden hat der Kleine auch immer am stabilsten geschlafen). Wenn ich nicht "dran" war, hab ich Ohropax genommen.


    Es wird wirklich besser, das Kind wird viel stabiler und irgendwann auch selbständiger. Dass Dir das mit der Liebe nicht in den Schoß gefallen ist, ist ziemlich normal - laut meiner Hebamme geht es gut einem Drittel aller Frauen so, dass sie anfangs mit diesem kleinen Menschen fremdeln. Ist übrigens auch bei Tieren so - der erste Nachwuchs ist oft "zum Üben", so hässlich das auch klingt, und wird überdurchschnittlich oft verstoßen. Wir machen das zum Glück im Normalfall nicht, und ich finde mittlerweile, es hat sich auch sehr, sehr gelohnt, aber das erste Jahr hab ich überwiegend als echte Ochsentour empfunden. Sei ein bisschen nachsichtig mit Deinen eigenen, manchmal unpassend erscheinenden Gefühlen, Du kannst nichts dafür und machst es so gut, wie Du kannst. Dass die Liebe inzwischen da ist, ist ein supergutes Zeichen. Dass Du hier schreibst, übrigens auch - wirklich gefährlich wird es, wenn man keine Worte mehr findet. Und es ist auch so, dass man immer mehr in die Fremdbestimmung reinwächst, die aber zugleich immer weniger wird, weil das Kind ja größer wird - die Zeit ist auf Deiner Seite. Postpartale Depressionen haben eine extrem gute Prognose, meistens klingen sie ohne Therapie und Medikation von allein ab, wenn man sich zurechtruckelt und die Hormone sich wieder einspielen. Falls es schlimmer werden sollte statt (langsam und mit gelegentlichen Rückschritten vermutlich) besser, solltest Du allerdings schon schauen, dass Du zumindest mal mit jemandem vom Fach drüber sprichst. Kann auch schon helfen, es einfach mal abzuladen.


    Ein Punkt noch: Ganz oft sind nach einer Geburt die Eisenspeicher komplett leergefegt. Das kann zusätzlich sehr reizbar und erschöpft machen. Ich würde Dir ganz dringend empfehlen, ein Blutbild machen zu lassen und dann gegebenenfalls erst mal zu substituieren, bis der Eisenwert wieder stimmt. Die typischen Symptome von Wochenbettdepressionen sind nämlich, man höre und staune, denen einer Anämie extrem ähnlich. Ich persönlich vermute, dass es bei vernünftiger Eisensubstitution sehr viel weniger Wochenbettdepressionen gäbe.


    Alles Gute für Dich, ich hoffe, Du siehst bald wieder mehr Land und kannst die Babyzeit ein bisschen mehr genießen als derzeit! Und falls nicht, überlebt man es auch, es ist nur ein bisschen schade, aber kein beinbruch. Oder halt doch ein Beinbruch, aber einer von der Sorte, die wieder ganz verheilt.


    (Und ich betone noch mal ganz ganz dringend das mit dem Eisen. Hatte nämlich gerade selbst eine Anämie nach einer Operation, und es hat sich ganz verflixt nach Wochenbett angefühlt. ;-D)

    Ja, so auf 23 Punkte komm ich mindestens:=o

    Danke euch allen! Es ist irgendwie ein dauerhaftes Gefühl des Versagens und ich habe keine Ahnung, woher das kommt,. Ich hatte nie vor, "die perfekte Mutter" zu sein und aus meinem Umfeld erwartet das auch niemand. Ich würde jedem anderen, der mir sowas erzählt, raten "schalt mal nen Gang zurück, mindere deine Erwartungen an dich" etc. Aber die Gedanken lassen sich halt nicht einfach abstellen:°(


    Ach so, ich gehe durchaus mit ihm raus, zur Rückbildung, zum Pekip, zu Treffen mit dem Geburtsvorbereitungskurs, zu Freunden... Trotzdem stresst es mich jedes Mal wieder, der Gewöhnungseffekt bleibt komplett aus, obwohl es noch keine Situation gab, in der er sich überhaupt nicht beruhigt hat. Häkeln habe ich angefangen, dazu komme ich aber meist nur, wenn mein Mann dann zurück ist, ansonsten will der Kleine bespaßt werden oder schläft auf mir...


    Eisen ist ok, wurde direkt nach der Geburt gecheckt und ich hab trotzdem ein paar Wochen Tabletten genommen.


    "Haushalt" mache ich quasi gar nicht, also außer Fläschchen abwaschen fällt bei uns irgendwie nicht viel an unter der Woche, also da kann ich leider/zum Glück schon mal keine Energie sparen;-)


    Boreout, tja, ironischer Weise ist es eine Mischung aus Überforderung und Unterforderung. Ich würde gerne mal wieder meinen Intellekt fordern, aber in der freien Zeit bin ich dann dafür zu k.o. - wovon auch immer... Und auch wenn die Nacht gut war, bin ich morgens schon gestresst, ich weiß einfach nicht warum>:(


    Es ist total schwer zu sagen, was mir helfen würde... Klar würde ich nachts gerne in Ruhe schlafen, aber heute z.B. hab ich 8 Stunden am Stück (im anderen Zimmer als der Kleine) geschlafen. Das war toll, aber kaum war mein Mann zur Tür raus, hätte ich direkt wieder losheulen können...

    Ich lese oft deine Beiträge und hab mir schon oft gedacht, dass des sicher nicht ganz gesund ist.


    Ich hatte auch am Anfang echt Probleme mit dem Mama sein. Diese stillversuche haben mich richtig gestresst und hab dann nach 3 Wochen entschieden, dass ich nicht weiter abpumpen werde sondern nur noch Flasche gebe. Danach wurde es echt schon sehr viel besser. Ich hatte einige Wochen regelrecht Panik vor der Nacht, aber auch das war nach 6-8 Wochen weg. Ich war aber auch komplett auf mich gestellt. Mein Mann hatte weder Urlaub nach der Geburt noch überhaupt irgendwann Elternzeit.


    Für meine laienhafte Meinung müsste es bei dir jetzt doch langsam besser werden und nicht schlechter.

    Ich wünsch dir alles gute und dass es dir bald besser geht@:)

    Zitat

    Boreout, tja, ironischer Weise ist es eine Mischung aus Überforderung und Unterforderung.

    Japp, ich erinne mich sehrsehrsehrsehrsehrsehrSEHR gut an genau das Gefühl.

    Ach wegen Eisen, das wollt ich in meinen Beitrag schreiben, aber habs dann vergessen weil ich nicht mit so banalen Vitaminchen ankommen wollte. :=o

    Aber - nachdem du ja im August schon so eingeschränkt warst, würde ich durchaus auch zu Vit D und Vit B6 greifen.


    Und vielleicht hin und wieder eine Shooter-Game zocken? ;-D

    Nala85 schrieb:

    Und vielleicht hin und wieder eine Shooter-Game zocken? ;-D

    Aber ... aber ... aber wenn man eh schon Versagensgefühle hat? Dann noch Shooter obendrauf? :-o:°(

    Also meine Oneshot-Kopfschussstatistik in Uncharted hat mich schon das eine oder andere Mal sehr aufgeheitert. :=o Und ja auch irgendwie stolz gemacht ;-D