Zusammenbruch nach Streit mit meinem Psychoanalytiker

    Hallo ihr Lieben,


    seit über einem halben Jahr gehe ich vier Mal in der Woche zur Psychoanalyse.

    Meinen Therapeuten habe ich in dem halben Jahr stets als besonnen, klug, beruhigend und intuitiv-einfühlsam empfunden. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir uns die Bälle zuspielen. Oft hat er Dinge gesagt, die ich gedacht habe. Einmal überraschte ich ihn, indem ich eine Frage beantwortete, bevor er sie gestellt hatte. Wir haben uns manchmal "ohne Worte" verstanden - ich war glücklich, fasziniert, auf bestimmte Weise inspiriert von ihm, ohne ihn idealisieren zu wollen.


    Es ist ihm stets gelungen, die Grenzen zu wahren, nichts von sich preiszugeben, professionell zurückhaltend mir den Raum zu überlassen. Zudem wirkte er auf mich aufmerksam, er konnte sich unglaublich viel merken. Er hat ein authentisches, sympathisches Auftreten auch zwischen den Stunden, bei Begrüßung und Abschied. Einmal machte ich einen Witz, woraufhin er richtig lachte. Ich hatte den Eindruck, dass es menschlich zwischen uns gut passt.

    So, wie eine junge Frau sich freut, wenn sie den passenden Friseur gefunden hat, so habe ich mich gefreut, diesen Therapeut gefunden zu haben.


    Deswegen tut es mir jetzt in der Seele weh, dass wir seit dieser Woche zum ersten Mal so richtig aneinandergeraten sind.

    Zum Hintergrund: Ich habe ihm von meinen Übergriffen erzählt, die ich erlebt habe. Es waren leider mehrere, den ersten hatte ich mit 14.

    Er wollte dieses Mal, dass ich die Verantwortung dafür übernehme. Bei einer Vergewaltigung fällt es mir jedoch schwer, die Verantwortung zu übernehmen. Sätze fielen von ihm wie: "Sie müssen sich bewusst werden, wann sie sich verführerisch verhalten" und: "Ich frage mich, was Sie im Schilde führen", als ob ich Männer mit Absicht verführe und anschließend zu Tätern mache, mich dann zum Opfer titutliere und anschließend darüber "triumphiere", dass mir dieses Elend erneut wiederfährt. Dieses Muster hat er mir in so ähnlichen Worten versucht darzulegen, ich kann damit aber nichts anfangen.


    Ich habe mich angegriffen und beschämt gefühlt, denn diese Vergewaltigungen waren für mich ganz furchtbar. Wie kann er davon ausgehen, dass ich sie selbst mit provokantem Verhalten herbeigeführt habe? Als ich ihn hinterfragte, meinte er, dass ich einen lieben Papa suche, der mich tröstet. Dass mir das aber hier nicht weiterhilft. Ich soll schließlich verstehen, warum ich immer wieder in diese Situationen komme.

    Klar - er hat Recht. Ich will es ja auch verstehen. Aber irgendwo sind wir doch auch Menschen. Ich fand es so kalt und herzlos, wie er reagiert hat.

    In der Nacht kamen dann die Erlebnisse wieder hoch. Ich habe all diese schrecklichen Erinnerungen wieder gespürt - das schwere Gewicht auf meinem Körper lastend, wie meine Hände festgehalten wurden, die Schmerzen und das Blut, das mir danach an den Beinen runterlief und dachte: Hätte ich das verhindern können? Bin ich selbst verantwortlich? War ich zu verführerisch? War ich zu freundlich? Bin ich SCHULD?

    Zweimal hatte ich eine Panikattacke in der Nacht, hab Atemnot bekommen. Am nächsten Morgen habe ich mich seltsam betäubt gefühlt, als ob ich abgeschnitten sei von der Welt. Ich hatte das Gefühl, mit offenen Augen zu schlafen, war nicht richtig bei der Sache, wie ferngesteuert. Das kenne ich so gar nicht.


    Wir hatten gestern ein gutes Gespräch in der Stunde, wo er noch einmal revidierte, es gehe nicht um Schuld, sondern darum, Verantwortung zu übernehmen. Er sagte auch,dass er meine Wut spürt. Ja, ich war wütend auf ihn, weil er so kalt und analysierend unterwegs war, in einer Sache, wo ich einfach auch etwas Mitgefühl gebraucht hätte. Er meinte, dass er nur Empörung spürt, darüber, dass ich so etwas immer wieder geschehen lasse.


    Heute war der letzte Tag vor seinem Urlaub. Ich wartete im Flur, er öffnete und sagte hastig: Sie müssen noch kurz warten.

    Fünf Minuten später kam ein älterer, ungepflegt wirkender Mann aus dem Raum, eine halbe Minute später öffnete mir mein Therapeut. Im Raum war schlechte Luft, ich konnte meinen Vorgänger noch riechen. Ich fragte meinen Therapeut sachlich, ob er gelüftet hatte. Er bejahte. Ich sagte, dass ich das Gefühl habe, den anderen noch im Raum zu riechen. Dazu sagte er nichts. Ich lag da und spürte, dass mir übel wurde. Ich war wieder wie erstarrt, konnte nichts reden, wie betäubt...

    Ich hab gefühlt, wie Wut in mir aufsteigt, mir die Kehle zuschnürt. Nach fünfzehn Minuten Schweigen brach es aus mir heraus und ich sagte, wie enttäuscht ich bin, dass die letzte Stunde vor dem Urlaub mit fünf Minuten Verspätung beginnt und ich es fair fände, wenn man die fünf Minuten hinten dranhängt. Mein Therapeut meinte daraufhin, dass er dies vorhatte. Ich glaubte in seinem Tonfall zu hören, dass dies nicht stimmt. Und dann kam mir der Gedanke: Gleich sagt er, dass er diese fünf Minuten nun nicht mehr dranhängen wird. Und dann sagte er das tatsächlich! Es war, als könnte ich wieder seine Gedanken lesen. Er meinte, er hält es für unklug, mir die fünf Minuten zurückzugeben, weil er sich damit zum Täter und mich zum Opfer macht.


    Ich fühlte mich wütend, verletzt und enttäuscht und fragte mich, wie er so grausam und kalt agieren kann. Was habe ich ihm denn angetan? Darf ich ihn nicht kritisieren?

    Als ich ihm sagte, dass ich eine harte Woche hatte, ging er in die Verteidigung und sagte in anklagendem Ton: "Ich denke, ich habe mich bemüht, dass Sie therapeutisch weiterkommen und Sie sagen nur, Sie hatten eine harte Woche."

    Das habe ich doch gar nicht so gemeint! Ich habe ihm doch nicht gesagt, dass er schlechte Arbeit macht.

    Ich sagte ihm dann ähnliches, wie ich oben in der Einleitung über ihn geschrieben habe - eben wofür ich dankbar bin und was er mir alles Gutes gegeben hat. Daraufhin sagte er, ich solle ihn jetzt nicht idealisieren, das wäre ja auch nicht richtig. Mann, das wollte ich doch gar nicht! Ich wollte ihm doch nur sagen, dass ich ihn nicht für einen schlechten Therapeut halte. Wer therapiert hier eigentlich wen?


    Und dann kam der schlimmste Moment in der ganzen Zeit unserer Therapie. Er meinte, wenn ich ihn zum Täter mache und nicht bereit bin, meine Annahmen zu hinterfragen, müssen wir darüber nachdenken, das Ganze zu beenden, weil dann die Therapie so keinen Sinn macht. Ich glaubte, mich zu verhören. Über ein halbes Jahr haben wir wunderbar zusammen gearbeitet. Die Therapie hat so viel Gutes in meinem Leben verändert: Ich habe mich von Menschen getrennt, die mir nicht gut tun. Ich spüre meine Grenzen viel besser. Ich habe eine neue Tätigkeit, die mir gut tut und Spaß macht, wo ich Lob und Anerkennung bekomme.


    Als die Stunde planmäßig zu Ende war sagte er in grausig-kaltem Tonfall: Wir müssen jetzt Schluss machen. Ich schaute auf die Uhr. Er wollte mir keine einzige Minute schenken. Ich bewahrte Haltung und wünschte ihm einen schönen Urlaub. Er bedankte sich und das wars. Bin zutiefst verunsichert und verletzt direkt nach Hause gefahren. Als ich in meinen vertrauten Räumen zu Hause war, passierte etwas Komisches: Ich begann laut und hysterisch zu schluchzen. Die Tränen schossen mir nur so aus den Augen und ich bekam einen heftigen Weinkrampf, der mich so erschütterte, dass ich zusammenbrach. Ich lag weinend da und hyperventilierte. Ich atmete in ein Taschentuch und versuchte mich zu beruhigen. Keine Ahnung was das ist, aber es ist furchtbar und ich fühle mich so allein... Was soll ich tun? Wie schätzt ihr die Lage ein? Ich habe Angst...kenne das nicht...

  • 338 Antworten

    Erstmal nur kurz:

    Ich denke, Du solltest die beiden Ebenen trennen.

    1. SEINE Kommentare bzgl. Übergriffen/Vergewaltigung.

    2. Deine Enttäuschung jetzt: "Er will mir keine Minute schenken",... DAS ist NICHT die Baustelle! Baustelle ist DEINE Enttäuschung über SEINE Kommentare bzgl. Vergewaltigung.


    Wenn die genau so gemeint waren: Katastrophal, sorry.

    Aber ob sie so gemeint waren oder er etwas in Dir provozieren wollte, kann ich eben nicht beurteilen. WENN er etwas provozieren wollte, dann hätte er es m.M.n. spätestens im Nachhinein transparenter machen sollen. Erst recht, wenn er danach in Urlaub geht.

    Und ingesamt wirkt es so, als ob ER sich da im Bereich Übertragung/Gegenübertragung verrannt hat... Es ist RECHTLICH so vorgesehen, dass eine Sitzung "mind. 50 Minuten" dauert. Das ist nicht "ihn zum Täter machen", das ist VORGABE im Gesundheitswesen. Du forderst selbstbewusst (!) Dein Recht und lässt Dich nicht zum Opfer machen! So rum kann man es nämlich auch sehen.


    Kannst Du in Worte fassen, was Dein wunder Punkt war im Moment des Zusammenbruchs?

    POSITIV: Du hast Dich wieder gesammelt. Du kannst hier SEHR klar und gut analysierend den Ablauf aus Deiner Sicht schildern. Überhaupt nicht aufgelöst, sondern sehr scharf analysierend. Ein totaler Zusammenbruch sieht anders aus.

    Aber Du scheinst auch kontrolliert zu sein (mache ich am geschilderten Abschied fest: Du wünscht ihm noch einen schönen Urlaub...). Ist DAS vielleicht ein Grundproblem? Dass Du ZU kontrolliert bist? Wollte er Dich da evtl. "provozieren"? Von der Grundidee nicht verkehrt; von der Umsetzung her dann aber fragwürdig.


    Aber interessant wäre schon, was Du gerade denkst und empfindest. Ob das an alten Wunden, Mustern,... andockt.

    Ich habe deinen EP sehr aufmerksam gelesen und bin der Meinung, dass Du dich gerade in deiner wichtigsten Phase befindest.

    Ich könnte dir schon einiges beantworten oder hinterfragen, nur ganz ehrlich......................


    Für dich wäre es besser gewesen, diesen Thread nicht zu eröffnen, weil hier sehr viel Meinungen auftauchen, die dir jetzt mehr schaden könnten als helfen würden.


    Du bist in einer Situation, in der dir selbst erst einiges klar werden muss, bzw. überhaupt erst bei dir ankommen muss.


    Wenn jetzt alles iwie durchgehechelt, zerredet werden könnte, kann es nach meinem Empfinden passieren, jetzt erst mal wieder von dir selbst wegzugehen.


    Verstehst Du, wie und was ich meine?

    Ich hatte tatsächlich überlegt, Amy auch zu schreiben, dass sie über die Fragen, die ICH gestellt habe, FÜR SICH nachdenken soll. Und gar nicht öffentlich. Wollte sie aber nicht abwürgen mit dem, was vielleicht kommt.


    Auf jeden Fall ist das irgendein Knoten geplatzt. Psychoanalyse ist teilweise spezieller und schwer nachzuvollziehen. Der Therapeut kann ein Vollpfosten sein oder mit tieferem Sinn und Zweck gehandelt haben.


    Das hier pauschal zu verbraten, wird Amy nicht weiterhelfen. Aber ihr Beitrag hat eben viele Punkte, die zerredet werden könnten, zu pauschal abgeurteilt werden könnten,...

    Oh gut Sunflower, dass du das so schreibst.
    Ich werde dann definitiv nicht das schreiben, was ich dachte. Kenne mich dies bzgl. auch zu wenig aus.


    Liebe TE, aber ein großes Lob an dich und deine Seele. Nach einem Zusammenbruch könnte ich definitiv an dem selben Tag nicht mehr so klar schreiben, wie du das gerade konntest :)_

    Huch, ich wollte hier jetzt aber auch niemanden verschrecken und Amy um Input bringen. Wäre vielleicht gut, wenn sie sich erstmal kurz meldet und schreibt, was sie davon hält...


    Zumal sie ja noch einen Faden parallel hat (was ich ungünstig finde, weil verzerrtes Bild...).

    Sunflower_73 schrieb:

    Zumal sie ja noch einen Faden parallel hat (was ich ungünstig finde, weil verzerrtes Bild...).

    Ja das finde ich auch. Ich habe diesen Faden auch erst nach meinem Post hier gesehen.

    Sunflower_73 schrieb:

    Huch, ich wollte hier jetzt aber auch niemanden verschrecken und Amy um Input bringen. Wäre vielleicht gut, wenn sie sich erstmal kurz meldet und schreibt, was sie davon hält...

    Ich denke das will hier niemand. Es sollte auch von meiner Seite nur ein Hinweis sein. Wie sie das letztendlich handhaben möchte, ist und bleibt ja ihre Entscheidung.


    PS. Ich wollte mit meinen Worten auch niemanden bevormunden, mir war es nur wichtig meine Empfindungen und Bedenken zu posten.

    Vielen Dank für eure einfühlsamen Antworten.
    Ich denke ihr habt Recht. Wahrscheinlich ist es besser, wenn ich erst einmal alleine damit zurechtkomme. Es macht keinen Sinn jetzt für irgendjemanden Partei zu ergreifen und zu viele unterschiedliche Meinungen zu hören. Ich hab immer noch Vertrauen in die Therapie. Ich habe mich so allein und hilflos gefühlt und habe Angst.

    Amy88 schrieb:

    Wie kann er davon ausgehen, dass ich sie selbst mit provokantem Verhalten herbeigeführt habe?

    Das hat er so womöglich nicht gemeint.

    Amy88 schrieb:

    Fünf Minuten später kam ein älterer, ungepflegt wirkender Mann aus dem Raum, eine halbe Minute später öffnete mir mein Therapeut. Im Raum war schlechte Luft, ich konnte meinen Vorgänger noch riechen. Ich fragte meinen Therapeut sachlich, ob er gelüftet hatte. Er bejahte. Ich sagte, dass ich das Gefühl habe, den anderen noch im Raum zu riechen. Dazu sagte er nichts. Ich lag da und spürte, dass mir übel wurde. Ich war wieder wie erstarrt, konnte nichts reden, wie betäubt...

    Ich hab gefühlt, wie Wut in mir aufsteigt, mir die Kehle zuschnürt. Nach fünfzehn Minuten Schweigen brach es aus mir heraus und ich sagte, wie enttäuscht ich bin, dass die letzte Stunde vor dem Urlaub mit fünf Minuten Verspätung beginnt und ich es fair fände, wenn man die fünf Minuten hinten dranhängt. Mein Therapeut meinte daraufhin, dass er dies vorhatte.

    15 Minuten geschwiegen um auf 5 Minuten zu pochen? Würdest du denn gerne am Ende eines Gesprächs rausgeworfen werden, weil draußen jemand anderes wartet? 5 Minuten überziehen zugunsten deines Vorgängers sind völlig in Ordnung.

    Dass er es dann doch nicht tat, ist unfair. Aber nicht "grausam und kalt". Und genau das meinte er vermutlich auch und du mit deinem anderen Thread. Das hat ein Ausmaß angenommen, was gebremst werden wollte.

    Sunflower_73 schrieb:

    Es ist RECHTLICH so vorgesehen, dass eine Sitzung "mind. 50 Minuten" dauert.

    Dauerte sie doch, wenn sie nach 55 Minuten beendet wurde. Und man kann ihm nicht vorwerfen, dass er immer genau 60 Minuten "schenkt".

    Zumindest ist es so, dass bei Themen, wo man selber schwer verletzt ist, man sehr schnell dazu neigt, Dinge als Angriff zu empfinden, die nicht so gemeint sind. Ich merke das bei mir zumindest des öfteren. Man ist da halt verständlicherweise sehr empfindlich.


    Wobei ich auch gar nix über die eigentliche vorliegende Situation sagen mag..


    Psychoanalyse kommt mir doch selten wirklich sinnvoll vor.

    Psychoanalyse hat sicherlich gute Konzepte und ist letztendlich die Grundlage aller Gesprächstherapien. Eines der wichtigsten Konzepte der klassischen Psychonalyse ist die Arbeit mit der Übertragung, d.h. die Psychonalyse fördert bewusst die Regression des Patienten (= sich wieder klein und abhängig fühlen wie als Kind), um so an die Kernemotionen heranzukommen, diese zu verstehen und schliesslich auflösen zu können.


    Aber diese Methode zieht auch immer wieder sehr merkwürdige, psychisch selbst labile Therapeuten an. Oftmals sind Psychoanalytiker verstrickt in Machtthematiken, die sie dann auch am Patienten ausleben.


    Ich persönlich würde mit deiner Thematik niemals eine klassische, liegende Psychoanalyse machen, ich würde sogar sagen, dass diese bei Traumatisierungen komplett kontraindiziert ist, weil die Gefahr einer Retraumatisierung besteht, wie du sie gerade erlebst.


    Traumabearbeitungen sollten bei spezialisierten Traumatherapeutinnen stattfinden, welche auch über die entsprechenden Stabilisierungstechniken im Umgang mit der Traumatisierung verfügen.

    Kenne auch jemanden der im Forum bekannt ist und bewandert ist, was Psychoanalyse angeht (in der Rolle des Therapeuten), der sagt, bei Traumatisierugen muss man sich da sehr vorsehen und manchmal ist das einzig mögliche sogar, zu versuchen, jede Annäherung an die traumatisierenden Erinnerungen möglichst zu vermeiden, um quasi nicht die Büchse der Pandora zu öffnen.


    Ich würd mich da auch eher mal in Richtung EMDR informieren. Bei sowas tief im Schmerz wühlen kommt mir auch nicht so sinnvoll vor.