Zwangsgedanken ? Die Hölle im Kopf

    Hallo liebes Forum, ich bin neu hier,weil ich einfach nicht mehr kann meine Gedanken machen mich fertig. Ich war schon immer ein sehr nachdenklicher Mensch und hab mich in alles reingesteigert aber seit 3 Monaten geht es nicht mehr. Es fing an vor 9 Monaten da kam mir einen Situation in denn Kopf das ich meinen fremd betrogen hatte und nichts mehr davon wüssten könnte (wir sind jetzt fast 4 1/2 Jahre zusammen) ich erzählte ihm von meinen Ängsten und er sagte zu mir so bist du nicht. Dann war ein halbes Jahr Ruhe keine Gedanken ich habe mein Leben weiter gelebt. Momentan die Situation sieht so aus es fing damit an das ich Angst hatte jemand könnte erzählen wir hätten was miteinander gehabt was nicht stimmen würde . Ich ging nicht mehr feiern nichts .. das war wie mit jetzt klar ist noch harmlos . Ich sagte mir immer wieder du bist so nicht und dein Freund weiß das auch. Dann kam die Angst eine Freundin hatte mit was wichtiges für Sie anvertraut wir sind seit 5 Jahren gute Freunde und ich hatte Angst ich könnte das irgendwem erzählen und sie würde nicht mehr mit mir befreundet sein wollen und als Rache auch was über mich rumerzählen . Ich hatte so Angst davor das wenn ich mit einer anderen Freundin geschrieben hatte immer kontrollierte ob mit was rausgerutscht war. So auch dieser Zwang legte sich mit der Zeit . Nur seit 3 Monaten lässt mich der Zwang nicht los ich betrüge meinen Freund ich fahr jeden Tag mit der Bahn in die nächstgelegen Großstadt und bin im 2 Ausbildungsjahr ich hatte so Panik in der Bahn das ich meinen Freund betrogen hab das ich irgendwann angefangen hab alles aufzunehmen mit dem Handy (da ich ja Angst hatte hab ich natürlich keine Menschen gefilmt weil sonst hätte ich ja angst gehabt es illegal und ich hab nachher noch was mit der Polizei zu tun) es war unmöglich für mich irgendwo alleine hinzu gehen und sonst könnte ich auch immer alles alleine machen. mein Speicher ist Dauer voll sobald das Handy aufhört bekomme i h Panik. Auch wenn ich alleine zu Hause bin meine Mutter arbeitet Vollzeit ist halt am Wochenende dann immer die ganze Zeit unterwegs und ich halt zwischendurch alleine wenn ich nichts selber unternehme. Ich filme auch zu Hause weil ich. Angst hab es könnte ja ein anderer Mann bei mir sein und ich wüsste davon nichts mehr . Letztes war eine komische Situation als ich bei einer Freundin war ich zog mir die Schuhe an dann wollten wir uns halt auf die Terrasse setzten sie war schon nach draußen unterwegs unsere Getränkte rausbringen ich zog mit noch die Schuhe an und wusste nicht wo sie war sie war keine 20 Sekunden weg und ich hatte Angst ich hätte was mit ihrem Bruder gehabt weil er zu der Zeit im Wohnzimmer sah’s. Es macht mich fertig ich würde am liebsten nicht mehr raus gehen und wenn ich alleine bin hab ich auch nur Angst. Ich bin nicht do ein Mensch mir ist Ehrlichkeit sehr wichtig und ich hab doch sonst keinen außer meinen Freund der mit so viel bedeutet ... mit meiner Familie verstehe ich mich auch nicht so gut .. ich hab echt Angst das ich durchdrehe



    Habe versucht einen Termin bei einer Therapeutin zu bekommen aber da warte ich noch immer auf eine Rückmeldung.



    Ich hoffe ich bin nicht alleine mit meinen gedanken und mir kann jemand helfen oder vielleicht seine Erfahrung teilen. :)_ Vielen Dank schonmal o:)

  • 15 Antworten

    Also deine Grundangst ist irgendwie, dass du was machen könntest, was du dann nicht mehr weißt. Klar, kann man sich nicht an jede Sekunde erinnern, die man gelebt hat, auch nach einem Tag nicht, aber an wesentliche Dinge ja schon. Kurzum, du würdest es noch wissen, wenn du deinen Freund betrogen hättest.

    Aber so eine Angst kann echt Ausmaße annehmen, weil es sich ja bei dir auch auf alles Mögliche überträgt, auch auf die Freundinnen usw....

    Und obwohl ich nicht gerade ein Arztfan bin, muß ich dir doch sagen, dass es bei dir wohl keine andere Möglichkeit gibt, als eine Profi aufzusuchen, mit dem du schauen kannst, was das für Ängste sind, warum du so denkst und handelst.

    google mal zum Thema "Zwangsgedanken", da findest Du viele Infos. Mehr als das kann man Dir hier irgendwie auch nicht sagen.

    Ich denke, mit deiner Idee, dass das eine Zwangsstörung ist, liegst du wahrscheinlich richtig. Am ehesten wird dir eine Psychotherapie helfen können.

    Du solltest nicht gegen diese Gedanken "kämpfen" oder sie zu unterdrücken versuchen. Denn damit verstärkt du sie letztlich, indem du ihnen eine Bedeutung gibst, sie als "wichtig" markierst. Du könntest statt dessen versuchen, sie als das zu sehen, was sie (sehr wahrscheinlich) sind, nämlich als Zwangsgedanken, und sie als solche auch wieder gehen zu lassen. Es sind nur Gedanken. Dass du so etwas (zB deinen Geund zu betrügen) denkst, bedeutet nicht, dass du es auch tun würdest.

    Alles Gute dir!

    Alles, was einem im Leben wirklich wichtig ist, das behält man sich. Und wenn man Angst vor etwas hat, dann behält man sich das genauso gut. Und das hat auch seine Gründe, warum das so ist.

    Woher diese Angst kommt, das ist eher die Frage? Die andere Frage ist, wie kannst du einen für dich stimmigen Weg finden, um sie wieder loslassen zu können, inklusive der Gedanken dahinter. Gedanken sind ja normalerweise nicht störend. Störend ist eher das Gefühl dahinter, dass sie wahr sein könnten.

    Es gibt mehrere Theorien, warum du diese starken Gefühle und Gedanken haben kannst. Gefühle und Gedanken sind z.B. vererbbar. Die Überlebensstrategien der Eltern und auch Großeltern bekommt man mit vererbt, inklusive der Ängste. Da gibt es Tierversuche zu, die das bestätigen. Eine andere Theorie, die weniger bekannt ist, ist die Wiedergeburt und die Möglichkeit, dass im vergangenen Leben tatsächlich etwas schiefgegangen ist.

    Und die andere Möglichkeit ist die, das ein Betrug, zu einem starken Verlust führt, der dich gefühlt fast umbringt ect. Angst hat oftmals auch mit Verlustgefühlen etwas zu tun oder das man vor anderen fehlerhaft dasteht, sie schlecht über einen denken und reden können. Angst hat viele Gesichter, aber man kann sie kennenlernen.


    Es ist auch nicht so wichtig, wo sie herkommt, viel belastender ist, dass du dir selbst nicht vertrauen kannst. Du unterstellst dir, dass du einen Betrug vergessen würdest. Vergessen kann man etwas, wenn man z.B. KO-Tropfen bekommen hat, wenn man dement ist, wenn man einen massiven lebensbedrohlichen B12-Mangel hat oder man auf den Kopf gefallen ist und man eine Amnesie hat. B12 Mangel wird man merken, wenn man seinem Körper gegenüber nicht völlig ignorant gegenüber steht. Demenz ebenfalls, denn man wird versuchen sie zu vertuschen, denn die Aussetzer merkt man sehr wohl. In jungen Jahren sehr unwahrscheinlich, denn du hast vor den Ängsten ganz normal leben können. Bei KO-Tropfen weiß man zumindest, was vorher gewesen ist und wo man gewesen ist und was man getrunken hat.


    Ansonsten kann man nichts, was einem wirklich wichtig ist, vergessen, es sei denn, du lebst ständig über andere mit, lässt dich überall mit durchschleifen und projizierst dich voll und ganz auf deren Leben, anstatt auf dein eigenes. Solche Leute vergessen auch vieles was mit ihnen selbst zu tun hat, aber sie behalten sich stattdessen das, was andere machen.


    Ängste bekommt man dadurch weg, indem man sich das eigene Fühlen und Denken im Bezug zum eigenen Leben genau anschaut und man sich selbst hier verstehen lernt. Was du im Moment machst, ist eine Symptombekämpfung und da du deine Ängste trotzdem weiter bestehen lässt, können daraus auch allerhand verstandliche Streiche und Absurditäten auftauchen. Wichtig ist, die echte Auseinandersetzung mit den möglichen Ursachen und wenn es sein muss, dann auch mit Hilfe.

    Das Leben, das Fühlen und das Denken gehören zusammen. Wenn man eines vom anderen abkoppelt, dann bekommt das ein Eigenleben und man muss ständig aufpassen bloß nichts falsch zu machen, weil man keinen wirklichen Anpack mehr hat.


    Ich würde diese Sache als Chance sehen, über die du dich selbst besser kennenlernen kannst.

    Viele Dank für die Antworten jetzt schon . Mein Problem ist nicht ob ich es weiß oder nicht ich habe einfach Angst das es so sein könnte und das schrenkt meine Lebensqualität ein ich seh über all Gefahr und habe Panik das überall was sein könnte. Ich glaube. Ich glaube auch das ich mit der Vermutung das da Zwangsgedanken hinter stecken richtig . Wobei Google auch keine Diagnose stellt . Ich hoffe einfach ich bekomme Zeitnah einen Termin .

    Caramala 3 schrieb:

    Alles, was einem im Leben wirklich wichtig ist, das behält man sich. Und wenn man Angst vor etwas hat, dann behält man sich das genauso gut. Und das hat auch seine Gründe, warum das so ist.

    Woher diese Angst kommt, das ist eher die Frage? Die andere Frage ist, wie kannst du einen für dich stimmigen Weg finden, um sie wieder loslassen zu können, inklusive der Gedanken dahinter. Gedanken sind ja normalerweise nicht störend. Störend ist eher das Gefühl dahinter, dass sie wahr sein könnten.

    Es gibt mehrere Theorien, warum du diese starken Gefühle und Gedanken haben kannst. Gefühle und Gedanken sind z.B. vererbbar. Die Überlebensstrategien der Eltern und auch Großeltern bekommt man mit vererbt, inklusive der Ängste.

    Vielen dank für deine Nachricht ich glaube du hast mit allem recht was du schreibst. Wenn ich so drüber nachdenke ich weiß nicht ob meine Eltern oder Großeltern jemals psychische Probleme hatten . Meine Eltern sind seit 14 Jahren geschieden . Von meiner Mutter hab ich nie viel liebe erfahren immer nur ich schaff das nicht ich werde niemals dienptobezeit in der Ausbildung überstehen ich werde niemals meine Ausbildung schaffen immer sowas .

    Sommer99 schrieb:

    Von meiner Mutter hab ich nie viel liebe erfahren immer nur ich schaff das nicht ich werde niemals dienptobezeit in der Ausbildung überstehen ich werde niemals meine Ausbildung schaffen immer sowas

    das ist aber auch ein guter typischer Nährboden für so eine Problematik.

    Es gibt auch Notfallsprechstunden in psychiatrischen Krankenhäusern. Vielleicht solltest Du sowas in Anspruch nehmen.

    Das Problem an der ganzen Sache ist eig geht es mir ja gut aber sobald ich nachdenke oder irgendwas drehen sich meine Gedanken um die eine Sache kaum hab ich was anderes drehen si j die Gedanken um die andere Sache so geht das immer weiter .. ja ich weiß nicht ob ich nicht einfach hoffen soll das die Psychologie mich bald zurückruft

    Solange du innerlich an dieser Programmierung nichts veränderst, bleibt sie weiter bestehen. Du brauchst einen Anpack und ein Verständnis dafür, was hier richtig ist und was nicht richtig ist und vor allem, warum das bei dir jetzt so stark vorhanden ist.

    Du bist unbewusst in diese Richtung gegangen aus einem inneren Impuls heraus, der dir sofort Angst gemacht hat. Und Angst sagt im Grunde nur aus, dass du glaubst, dass deine Bedürfnisse nicht erfüllt werden, entweder durch andere oder durch dich selbst oder beides.

    Warum hast du denn so große Angst vor einem Betrug, das würde ich mich mal fragen, ganz unabhängig von moralischen Vorstellungen. Und warum glaubst du ernsthaft du könntest deinen Freund betrügen, ohne es zu merken? Welchen Sinn ergeben diese Gedanken im Hier und Jetzt. Oder hast du Angst im Leben die Kontrolle zu verlieren oder hast du sie nie wirklich gehabt, weil deine Mutter dir ständig gesagt hast, du kannst dieses und jenes nicht usw.

    Im Moment schaust du nur wie hypnotisiert, auf diese Gedanken, die im Grunde keine Berechtigung haben. Es stellt sich vielmehr die Frage, warum du ihnen eine Berechtigung anräumst? Man ist immer selbst derjenige, der hier etwas als wahr und richtig ansieht und dann wird diese Sichtweise auch zu einem Teil des eigenen Lebens . . . Und klar ist sie nicht da, wenn du es schaffst, dich davon abzulenken, aber sobald du wieder an das mögliche Betrügen denkst, ist der Gedanke und vor allem das negative Gefühl wieder da. Du willst das zwar nicht haben, aber du machst das unbewusst auf diese Weise. Wäre dir der Gedanke gleichgültig, dann wäre er nicht wichtiger als würdest du an Äpfel oder Birnen denken. Und das regt einen bestimmt nicht auf.

    Wenn es dir bisher gelungen ist, einigermaßen durchs Leben zu kommen, dann hast du dich vielleicht viel an anderen Menschen und deren Vorstellungen über das Leben orientiert. Und jetzt ist es bei dir zum ersten Mal so, dass du hier selbst schauen musst, wie das Leben, die Gefühle und die Gedanken zusammenarbeiten. Und das ist ein sehr wichtiger Schritt im Leben, hier ein Verstehen aufzubauen, sonst passieren einem solche Dinge, wie du sie jetzt erfährst, immer mal wieder. Es ist kein Beinbruch, dass das jetzt bei dir so ist. Du kannst viel für dich selbst daraus lernen und selbstständiger werden.


    Also packe die Sache an ;-) und suche dir Hilfe.:)*

    Das thema ist aber auch echt abgegrast. du findest ALLES was du wissen musst bei google. Hier wird man Dir nix neues sagen können.


    Es ist eine hartnäckige Problematik die man fundiert therapeutisch angehen kann (sollte).