Fibro-Arzt in München?

    Hallo ihr Lieben!


    ich habe die Diagnose schon seit etwas über einem Jahr und bin noch nicht dazu gekommen, mich mal wirklich um eine Therapie zu kümmern. Hauptsächlich, weil ich beruflich viele Wechsel hatte und öfter umgezogen bin.


    Nun habe ich aber wenigstens erstmal einen längeren, festen Wohnsitz und möchte endlich anfangen.


    Neuer Job, neues Jahr, vielleicht neue Lebenseinstellung und endlich mehr Zeit für mich und meine Gesundheit


    Dazu brauche ich aber einen fähigen Arzt/Therapeuten und wollte mich einmal umhören, ob mir jemand einen Rat geben kann, wo ich anfangen soll...


    Mein Hausarzt ist zwar auf Schmerztherapien spezialisiert, rät mir aber jetzt schon zu Medikamenten und das... möchte ich eigentlich nach hinten aufschieben, solange es geht. Pillen kann ich immernoch nehmen, wenn ich es nicht mehr aushalte.


    Wende ich mich eher an einen "Körperarzt" oder einen "Seelenarzt"?


    Also... eher Orthopäde/Rheumatologe oder Psychologe/Psychiater?


    Dass ich wahrscheinlich mehrere brauche, weiß ich, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll...


    Vielleicht hat ja jemand von Euch gute Erfahrungen mit bestimmten Ärzten/Kliniken/Stellen gemacht und kann mir sagen, wo man am geschicktesten ansetzt


    Vielen lieben Dank schonmal!

    @ :)

  • 7 Antworten

    Der Arzt, der mich behandelt, ist ein Rheumatologe in Berlin – in München kenne ich leider keinen Arzt. Es gibt meines Wissens nach nicht sehr viele Ärzte, die wirklich etwas über diese Erkrankung wissen.


    Ich komme meist sehr gut ohne Schmerzmittel zurecht und wenn, dann reicht mir eine Ibuprofen, aber dauerhafte Schmerztherapie würde ich persönlich auch immer versuchen zu vermeiden.


    Über die Jahre kristallisierte sich für mich als wichtige Therapie der Sport heraus, in Kombination mit Stressvermeidung und Entspannung. Schwimmen, joggen, Yoga, Pilates, Fahrrad fahren...

    Mein Arzt ist ein Schmerztherapeut ( ein Anesthäsist, der sich auch auf Schmerztherapie spezialisiert hat)

    Zitat

    Über die Jahre kristallisierte sich für mich als wichtige Therapie der Sport heraus, in Kombination mit Stressvermeidung

    dem kann ich absolut zustimmen :)z :)z


    Ich mach auch relativ viel Sport ( Pilates, Schwimmen und radfahren)


    Brauche aber auch oft meine Ruhephasen und Entspannung – und ganz wichtig :möglichst wenig Streß!!!!


    Heute ist bei mir echt nicht viel los – schwindelig, auf dem linken Ohr hör ich nicht so richtig und mein ganzer Rücken bzw. die Muskulatur schmerzt >:( >:(

    Zitat

    Heute ist bei mir echt nicht viel los – schwindelig, auf dem linken Ohr hör ich nicht so richtig und mein ganzer Rücken bzw. die Muskulatur schmerzt

    Ja, das kommt mir bekannt vor. Wenn möglich gehe ich an diesen Tagen in die Sauna. Die Wärme entspannt meine Muskeln und tut mir generell gut. Vorher noch ein bisschen Stretching.


    Hinterher ist meist auch das Kribbeln in den Muskeln weg.

    Hallo :)


    schonmal vielen Dank für die lieben Antworten!


    wie gesagt, ich stehe noch am Anfang meiner Krankheit und habe die Diagnose glaube ich sehr, sehr früh bekommen.


    Leider bin ich ein schrecklicher Sportmuffel, aber ich habe angefangen, mit einer Freundin gelegentlich in Warmwasserbädern ein bisschen zu schwimmen. Ich merke, dass mir das sehr gut tut, wenn ich auch keinen vorher-nachher-Effekt bei den Fibro-Symptomen bemerke.


    Aber nach einer harten Woche in der Kinderkrippe (ich arbeite als SozPäd/Erzieherin mit Kleinstkindern) ist es eine absolute Wohltat, sich im Außenbecken im Warmwasser treiben zu lassen.


    Bis ich psychisch wieder etwas besser beisammen bin, wird das wohl meine einzige Sportmöglichkeit sein, da ich eine starke Agoraphobie habe und mich alleine kaum aus dem Haus traue.


    ABER ich wechsele jetzt bald die Arbeitsstelle und fahre dann ca. 1 Kilometer jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und dann wieder zurück. Ist zwar nicht weit und nur auf ebener Fläche, aber vielleicht tut das ja auch schon gut, weil es eben jeden Tag zweimal 10 Minuten radeln ist :)


    Oder entsprechend eine halbe Stunde spaziergang, wenn ich zu Fuß laufe.


    Sauna mag ich nicht so gerne, das ist mir zu heiß und ich bekomme schlecht Luft. Aber warmes Wasser und ein schönes, heißes Bad liebe ich ohne Ende. Auch mache ich es mir gerne mit einer Wärmflasche gemütlich.


    Ich hoffe, ich kann bald für mich lernen, wie ich mich richtig entspannen kann


    ich hab gerne intensive Grübelphasen und bin innerlich auch in Ruhesituationen und zuhause sehr in Unruhe und in Gedanken.


    Aber so wie ich das gelesen habe, scheint das ein mit-Symptom der Erkrankung.

    Zitat

    und zuhause sehr in Unruhe und in Gedanken.

    Das war bei mir zeitweise richtig heftig – ich konnte nachts nicht mehr richtig schlafen, bzw. brauchte Stunden um einzuschlafen.


    Am nächsten morgen war ich jedesmal wie gerädert >:(


    Mein Schmerz Doc hat mir dann Antidepressiva (Trimipramin Tropfen) verschrieben – anfangs wollte ich die gar nicht nehmen.


    Aber als dann nichts mehr ging, hab ich dann doch die Tropfen genommen, und ich konnte wirklich viel besser schlafen und war morgens ausgeruhter :)z :)z


    Man kann das Zeug sehr gut dosieren und ich brauchte tatsächlich nur geringe Mengen!!


    Allerdings durfte ich die abends nicht zu spät nehmen, denn dann kam ich morgens so gar nicht aus dem Knick :|N


    Im Moment versuch ich es mal Ohne.

    Zitat

    Leider bin ich ein schrecklicher Sportmuffel, aber ich habe angefangen, mit einer Freundin gelegentlich in Warmwasserbädern ein bisschen zu schwimmen. Ich merke, dass mir das sehr gut tut, wenn ich auch keinen vorher-nachher-Effekt bei den Fibro-Symptomen bemerke.

    Von "gelegentlich" wirst du keine großartigen Veränderungen erwarten dürfen. ;-)

    Zitat

    Bis ich psychisch wieder etwas besser beisammen bin, wird das wohl meine einzige Sportmöglichkeit sein, da ich eine starke Agoraphobie habe und mich alleine kaum aus dem Haus traue.

    Kauf dir eine Fitness-DVD. Pilates oder Yoga – besser als nichts. Zumindest, bis du das Haus wieder verlassen kannst. Arbeitest du an deiner Agoraphobie? Solche psychischen Erkrankungen können die Fibromyalgie verstärken.

    Zitat

    Ich hoffe, ich kann bald für mich lernen, wie ich mich richtig entspannen kann


    ich hab gerne intensive Grübelphasen und bin innerlich auch in Ruhesituationen und zuhause sehr in Unruhe und in Gedanken.


    Aber so wie ich das gelesen habe, scheint das ein mit-Symptom der Erkrankung.

    Nein, das ist nicht immer ein Symptom der Erkrankung, wohl aber manchmal eine Folgeerscheinung. Gerade für progressive Muskelrelaxation gibt es gute CDs. Man muss nur dranbleiben. Entspannung oder Meditation (sehr gut gegen Grübeleien!) lernt man nicht an einem Tag. Deshalb nicht aufgeben, sondern dranbleiben!


    Viel Spaß dabei und gute Besserung! @:)

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