Fibromyalgie

    Hallo zusammen, komme gerade vom Arzt für Neurologie. Mein Hausarzt hat mir eine Überweisung gegeben weil ich Fybromiralgie habe. Nun meinte der Neurologe diese Krankheit gäbe es nicht und es wäre nur eine Gefälligskeitsdiagnose damit das Kind einen Namen hat. Habt ihr auch schon so eine Situation erlebt.?

  • 6 Antworten

    Fibromylagie ist grundsätzlich schon als eigenständige Krankheit zu sehen, jedoch kommt es wohl oft vor, dass Menschen diese Diagnose erhalten und nicht Fibromyalgie haben. Es gibt keinen eindeutigen Marker für Fibromyalgie. Früher wurden die Tenderpoints (schmerzhafte Druckpunkte) als beweisend angesehen, ist heute aber nicht mehr gültig. Fibromyalgie dient bei manchen Ärzten als "Sammelbecken" für alldiejenigen mit diffusen Beschwerden und Schmerzen, bei denen keine Ursache gefunden werden kann. Abhängig davon, was für Beschwerden Du hast, könnte man Dir - möglicherweise - Differenzialdiagnosen an die Hand geben. Dafür schreibst Du aber zu wenig. Wie hat das angefangen, was ist vorher passiert, wie sind Deine Lebensumstände, ...?


    Mitarbeiter der Würzburger Uniklinik fanden 2013 heraus, dass in einer Vielzahl der bei Ihnen untersuchten "Fibromylagie-Patienten" in Wirklichkeit eine Small-Fiber-Neuropathie dahintersteckte. Dabei handelt es sich um eine Neuropathie, bei der kleine Nervenfasern betroffen sind.

    Ich weiß das beim Thema Fibromyalgie sehr kontrovers diskutiert wird. Was mich nur sehr stört ist, dass ich vom Arzt ausgelacht werde. Ich bekam gestern den Tipp zu einem Rheumatologen zu gehen, der bei der - Diagnose - nicht gleich schallend anfängt zu lachen.

    Ildiko 4 schrieb:

    Was mich nur sehr stört ist, dass ich vom Arzt ausgelacht werde.

    Kann man nun mal nicht mehr ändern. Wenn es dich das Verhalten stört, dann bleibt dir nur die Möglichkeit einen anderen Arzt zu suchen. Wichtig ist doch, dass du vernünftig behandelt wirst und ich beim Arzt gut aufgehoben fühlst.

    Ich finde den Beitrag von Delfin1977 sehr gut :)^ und schliesse mich dem an.

    Mir wurde von einem Rheumotologen in den 90zigern Fibromyalgie bescheinigt und lag voll daneben. Ich hoffe inständig, dass in der heutigen Zeit diese Diagnose auch wirklich nur nach genauesten Untersuchungen gestellt werden. Und ja, es gibt die Fibromyalgie. Sie fällt jedoch - nach meinem bisherigen Kenntnisstand - etwas aus dem Rahmen der anderen rheumatischen Erkrankungen. Auch was die Behandlungen über Medikamente bzw. Physio - Ergotherapie betrifft. Im Grunde wird heute die Fibromyalgie eher in "Ruhe" gelassen, weil die angegebenen Möglichkeiten hier selten greifen, oftmals sich das Ganze noch verschlimmert.

    Hier wird eher eine Umstellung der Betroffenen im gesamten Lebensbereich als Förderung zur wesentlichen Linderung angeregt. Beispiel: Nahrung, die richtige Sportart finden, viel Bewegung, Abwechslung von Aktivität und Passivität, Vermeidung und Abbau von Stress-situation. Nicht nur im physischen sondern auch im psychischem Bereich.


    Ildiko 4 schrieb:

    Was mich nur sehr stört ist, dass ich vom Arzt ausgelacht werde.

    Dumpfbacken triffst Du in allen Bereichen und Situationen. Wenn es dich stört, was ich sehr gut nachvollziehen kann, versuche das in Zukunft gelassener für dich zu händeln. Lass die alle dort wo sie sein wollen/sind und gehe einfach deinen Weg, indem Du handelst. Denn mit deinen Einschränkungen/Schmerzen lebst Du, nicht die Anderen. Ein Neurologe ist schließlich auch kein Rheumatologe. Früher sagte man dazu: Schuster, bleib bei deinen Leisten.

    Ja ihr habt völlig Recht. Ich bin seit Jahren kein Arztgänger mehr. Wie gesagt die Diagnose hat ein Arzt gestellt und nicht ich. Also wäre es doch nur logisch dem überweisenden Kollegen zu schreiben das er mit der Diagnose falsch liegt. Ich komme gut mit den Beschwerden klar. Nehme seit drei Wochen etwas aus der Natur und bin sehr zufrieden damit.

  • Hyperion

    Hat den Titel des Themas von „Fybromiralgie“ zu „Fibromyalgie“ geändert.