Fibromyalgie / Berufsunfähigkeit und wie weiter

    Kann man von der Krankheit Fibromyalgie Berufsunfähig oder


    Schwerbehindert werden ?


    Wie ist die Vorgehensweise Richtung Rente ?


    ;-D


    Besser währe Gesundheit,lebe aber jetzt 6 Monate mit der Entzündung.


    Ich weiß leider noch nicht was ich habe und mein Termin


    ist erst in 2 Wochen beim Reumatologen.


    Meine Waden und Oberarme schmerzen,kann kaum noch laufen


    und bei Belastung wird alles Schlimmer.


    :|N

  • 9 Antworten
    Zitat

    Besser währe Gesundheit,lebe aber jetzt 6 Monate mit der Entzündung.

    Wenn du unter Fibromyalgie leiden solltest wirst du nichts Entzündliches haben!


    Weil Fibromyalgie keine Entzündungen verursacht!


    Was hast du den sonst an Symptomen?


    Liebe Grüsse

    @BTF400....meine Freundin bekam vor einem jahr die Diagnose Fibromyalgie, weil die Ärzte ansonsten keine Antwort mehr für ihre Symptome hatten.....die Geschichte fing bei Ihr nach einem Ski- und einem Autounfall an...das war vor 9 Jahren...die Symptome schlichen sich quasi in ihr Leben ein...Hattest du einmal einen Unfall?

    Solange du noch keine Diagnose hast, wird es schwierig sein eine Antrag auf EU-Rente zu stellen. Erkundigen und dir Rat für den "Fall der Fälle" holen,kannst du aber auch schon vorab bei einem Sozialverband wie z.B. VDK. Gibt es bestimmt auch in deiner Nähe.

    Zitat

    Kann man von der Krankheit Fibromyalgie Berufsunfähig

    Das hängt von Deinem Beruf ab - und ist sowieso nur dann interessant, wenn DU eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hast. Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es nicht mehr, es gibt nur noch die Erwerbsunfähigkeit. Für diese ist Deine bisherige Tätigkeit egal: Es kommt nur darauf an, ob Du auf dem "allgemeinen Arbeitsmarkt" vermittelbat bist. Sprich: Wenn Du eine leichte Tätigkeit (Pförtner oder so) ausüben könntest, bist Du nicht erwerbsunfähig. Das wird mit Fibro alleine eher schwierig...

    Zitat

    Schwerbehindert

    auch das ist nicht mehr ganz so ewinfach wie früher. 30% GdB sind aber oft drin, damit kannst Du dann zumindest die "Gleichstellung im Arbeitsleben" beantragen, damit hast Du dann zumindest schon mal den Kündigungsschutz des Schwerbehinderten.

    Zitat

    Wie ist die Vorgehensweise Richtung Rente ?

    Die wichtigste Frage ist die, ob man sich das überhaupt antun will. Denn eines ist ziemlich sicher: Während des Rentenverfahrens werden Deine Beschwerden nicht besser werden! Die zusätzliche Belastung, die "Zwickmühlensituation" verhindern eine Besserung der Schmerzen in den allermeisten Fällen - und ein Rentenverfahren mit Ablehnung, Widerspruch nud Sozialgerichtsklage kann sich Jahre hinziehen! Du bist momentan noch im prognostisch günstigen Zeitfenster (Schmerzen erst seit 6 Monaten), die meisten FM-Patienten werden erst sehr viel später diagnostiziert. An Deiner Stelle würde ich den Gedanken an Rente ganz weit wegschieben und meine Energie lieber ins Gesundwerden investieren (falls es tatsächlich eine Fibro ist: Such Dir eine gute, multimodal arbeitende Schmerzklinik!), zumal die Chancen auf eine EU-Rente mit der FM nicht allzu riesig sind.


    Grüße

    Mein Verlauf der Krankheit ;-D


    Krankheitsverlauf Stand 12.Februar 2009


    -2003 Fersensporn rechts festgestellt


    - Abhilfe Fußeinlagen - trotzdem immer Schmerzen bei Belastung


    -ab Juli 2008 Beschwerden in den Beinen und Knien / Gangunsicherheit :)*


    August 2008 Info Hausarzt


    im hinteren Bereich des Oberschenkels / Unterschenkels ständig


    gleich bleibende Schmerzen ( Brennen ) und auch ab und zu ein Durchknicken


    und Hinken der Beine (laufe so, als ob ich viel Alkohol getrunken hätte – Schwindeltest


    in HNO ohne Befund)


    20. August 2008 -bei Belastungen auf Arbeit können keine schweren Lasten


    mehr getragen werden


    Ständiges Durchdrücken der Beine unter vollster Anstrengung,


    um überhaupt auf den Beinen zu bleiben.


    ab 18.Septemper 2008 Krankschreibung und Einweisung ins Krankenhaus


    durch den Neurologen (16 Tage)


    Entlassung aus Krankenhaus ohne mir helfen zu können ( keine Medikamente)


    Krankenhaus : Feststellung einer Schrankenstörung / Gangstörung/


    6 identische IgB Banden / Liquor – Gesamteiweiß größer 900 mg/l


    Albinum Quotienten größer 18 / HWK 7 unklar / Steigerung der Reflexe


    Oktober 2008 mehrere Behandlungen in der Physiotherapie , stellt Kraftminderung der Muskeln in den Beinen fest und hohen Spannungszustand /Verlust des Tonus und Blockaden in BWS und LWS


    Oktober 2008 Verschreibung eines Gehstockes


    14.Oktober 2008 Rückenschmerzen – vom Handgelenk bis Ellenbogen links Brennen wie in den Beinen


    4. November 2008 Rückenschmerzen nachts schlimm, es brennt auch rechts vom Handgelenk bis Ellenbogen, das Zugreifen wird erschwert


    Das Brennen bleibt in den Armen / Info Hausarzt


    7.11.08 Orthopäde wegen Knie / Beinbereich, meint


    das es Neurologisch ist


    Geplante Einweisung am 12.11.08 ins Krankenhaus zur Klärung


    6 identische IgG Banden


    7.11.08 kompletter Arm links wird ab 18 Uhr steif, zugreifen wird erschwert,


    Sprache- Verwechslung von Worten, Verschwommen sehen kurzzeitig


    8.11.08 9 Uhr Notaufnahme Krankenhaus wegen Verdacht auf Schlaganfall


    linker Arm komplett steif, EKG aber ok, Überweisung ins Krankenhaus :)_


    Je mehr Stunden vergangen sind, desto mehr verbesserte


    sich mein Arm bzw. ich konnte wieder zugreifen und Ihn zu bewegen( 50 % steif


    ist geblieben)


    8.11. bis 15.11. 08 Krankenhaus


    Krankenhausaufenthalt vom 8.11. bis 15.11. 08 in ...Neurologie :


    Steifer Arm 50 % ,zugreifen erschwert


    Empfehlung der orthopädischen Weiterbehandlung und ambulante Betreuung


    Schmerztablette Lyrica, Borrelien negativ


    20.11.08 Überweisung zu Dr. ...zur Szinitigrafie HWK 7


    keine großen Auffälligkeiten nur an der Ferse rechts (Fibroostose calcaneus)


    Meine Beine sind weiterhin kraftlos, so das ich mich nach 1 Stunde


    ohne Belastung hinsetzen muss oder einer Strecke von 1500 m.


    Die Beine schmerzen / brennen im Kniebereich und im Bereich des Unterschenkels.


    Arm links etwas kraftloser oder schwach und leichte Schmerzen ( Brennen)


    auch vom Handgelenk bis Ellenbogen


    Arm rechts leichte Schmerzen von Handgelenk bis Ellenbogen


    Beim Tragen eines Tellers zum Tisch werden die Schmerzen stärker im Bereich


    der Unterarme , gleichzeitig werden Hände steifer.


    Einnahme von Lyrika 75mg für eine Woche, da aber keine Schmerzbesserung


    Auftritt, soll Sie nur bei staken Schmerzen noch mal genommen werden


    Ziehen- linke Seite im Nierenbereich


    Laut Physiotherapie sind Muskeln an Beinen einseitig verhärtet / Steigerung der Reflexe


    Muskelreflexe (Zuckungen) in Ruhestellung


    Beispiele von Sprachstörungen, die in den letzten Monaten aufgefallen sind.


    Gib mir mal einen Teller.( Gemeint war aber eine Tasse


    Dort ist mein Frisör, gemeint war aber Zahnarzt.


    Es wurde nie ein MRT / CT im Beinbereich oder Knie gemacht.


    Im Sommer bin ich von einem unbekannten Insekt (Granulatsack aus Saudiarabien)


    gestochen worden .


    allgemein : Fersensporn rechts ,da ich mich im Moment nicht belastbar bin


    und auch nichts Schweres heben kann, merke ich den Fersensporn nur ab und zu.


    Wo ich noch auf Arbeit war vor dem 18.09.08 hatte ich dort ständig, auch noch


    Nachts starke Schmerzen. Bei der Szinitigrafie wurde eine Fibroostose calcaneus


    bzw. Fersensporn erkannt, die noch nicht behandelt wurde.


    24.11.08 Einnahme von Doxycyclin Stada 200mg (Zecken) für 20 Tage,


    keine Besserung


    30.11.08 -3.12.08 Ellenbogen links wird dick, Rückenschmerzen


    links oben und linke Seite Nierengegend am Rücken unangenehmes Gefühl


    dem Bein links , schmerzt es wieder stark, weiterhin auf den Beinen


    nicht belastbar , beide Ellenbogen an den Armen schmerzen, linke Hand steifer als rechts,


    weiterhin / nach kurzer Strecke habe ich keine Kraft in den Beinen,


    so das ich mich hinsetzen muss.


    Allgemein: Gegenstände festhalten, besonders mit links wird schwieriger


    12.12.08 Blut und Urinabname Hausarzt


    Hormonwerte OK


    17.12.08 Tropenkrankenhaus


    -Feststellung: kein Insektenstich mit Folgen


    18.12.08 Hausarzt : Entzündungshemmer Urabason 250 mg


    3 Spritzen Brennen lässt nach in den Unterschenkeln- eine bedeutend längere Gehstrecke kann zurückgelegt werden, außerdem ist der linke Arm von 50% Steifigkeit auf 20 % gesunken


    2 Tage später Symptome kehren wieder zurück, der linke Arm ist aber besser geworden Nebenwirkung : Pickel für 3 Tage


    18.12.08 bis 3.01.09 Muskelzuckungen ab und zu Oberarm / Bein .Verdacht ALS


    5.1.09 im Nacken Schmerzen im Bereich HWK 1 – 7 / Schmerzsalbe


    5.01.09 Hausarzt sucht weiter in einer Hormonstörung bzw. die Ursache in den Zähnen


    06.01.09 Zahnarzt : Röntgenaufnahme - alles ok , keine Entzündung


    Vom 7.1.09 bis 22.01.09 keine akuten Beschwerden bis auf Unterarme


    und Unterschenkel (Wadenbereich) Gehstecke weiter als 1000m möglich


    allerdings bei weiteren Strecken muß ich stehen bleiben oder mich hinsetzten


    wegen Schmerz im Knie Unterscheckelbereich


    Charite vom 22. Januar bis 28. Januar


    Schrankenstörung weiterhin, EMG ok, Lactat-Ischämie Test ok


    Eine ALS / Muskelerkrankung wird ausgeschlossen, empfohlen wird eine psychosomatische Weiterbehandlung


    29.01.09 Hausarzt


    Antidepressiva Behandlung mit Tabletten -psychosomatische Weiterbehandlung


    30.01.09 Dr. ortopäde : Abklärung von Fibroostose calcaneus


    Überweist mich zum Rheumatologen


    Tagesklinik : Psychosomatische Behandlung für 12 Wochen ab April


    in der Tagesklinik


    geplant : Rheuma wegen Entzündung im Körper ( Urbason hatte geholfen )


    10.02.09 Notaufnahme im Krankenhaus ........


    starke Schmerzen im Oberarm rechter und linker Arm und Waden ( Beine)


    zugreifen recht und links erschwert, Arm heben über Schulter nicht


    möglich, steif und schmerzen, Gehstrecke eingeschränkt


    weitere Schmerztabletten bekommen voltaren, Arztin meint das es Rheuma sein wird,soll mir einen Termin machen


    :-/


    Vorher wurde immer nur neurologisch gesucht,plötzlich könnte es Rheuma sein.


    Mir wäre am liebsten ,ich hätte eine eindeutige Diagnose, denn


    seit einem halben Jahr habe ich außer Schmerztabletten und Einschränkungen beim gehen(je mehr ich mich belaste um so schlimmerwird es ,vor allem dann die nächsten Tage) keine Medikamente bekommen,da man noch nicht weiß was es ist.


    Beim Rheumatologen bin ich ja bald.(Termin ???)

    Hallo BFT,


    ich habe die Diagnose Fibro seit einigen Jahren und habe gerade -aus der Reha heraus- einen Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderung gestellt. Für die Fibro habe ich gerade mal 20% bekommen, meine weiteren Diagnosen (4) wurden jeweils mit 10% oder sogar mit 0% bewertet. Für die Gesamtprozente fällt alles unter den Tisch, was weniger als 20% ausmacht! Ich habe inzwischen über den Sozialverband Widerspruch eingelegt- u.a. auch deshalb, weil meine Rheumatologin überhaupt nicht befragt wurde und einfach die Behauptung aufgestellt wurde, mein Bluthochdruck sei gut eingestellt und deshalb keine Behinderung- dass ich im Schnitt alle 1 bis 1 1/2 Jahre eine Veränderte Medikation brauche, weil die Werte wieder eskalieren, interessiert das Versorgungsamt wenig.


    Ich kann Dir nur raten, Dich erstmal mit der Krankheit zu beschäftigen und vor allem feste Diagnosen einzuholen, denn ohne diese bekommst Du keine Prozente und erst Recht keine Rente.


    Alles Gute *:)

    Die Aussage, daß es keine BU mehr gibt stimmt so nicht. Für Personen die vor 1961 geboren wurden , gibt es noch den sogenannten Berufsschutz auch Berufsunfähigkeitsrente genannt. Siehe im Internet unter Berufsunfähigkeitsrente nach.


    LG INNOK;-);-)

    Und kennst Du jemanden, der von dieser Regelung profitierert? Erstens wird auch bei den vor 1961 geborenen geprüft, ob die Verweisung auf einen anderen Beruf möglich und zumutbar ist. Zweitens ist die gesetzliche BU-Rente (wenn man sie denn bekommt) durch die massiven Abschläge so niedrig, dass die Rente unter dem ALG2-Satz liegen würde. In der Praxis spielt die gesetzliche BU kaum noch eine Rolle.


    Grüße

    Nochmal zum Thema Unfall......war da mal was...oder vielleicht ne OP mit Vollnarkose....Deine Symptome können auch mit der HWS zusammenhängen....Wurden bei dir mal Aufnahmen gemacht ....? Wenn du Einlagen hattest ist deine Wirbelsäule sicherlich nicht in Ordnung.