HMS Hypermobilitätssyndrom

    Seit gut zwei Jahren tun mir meine Hand- und Fingergelenke weh.


    Es wurde schon zwei mal Bluttest auf Rhuma gemacht, der aber in Orndung war. Voretztes Jahr wurden die Hände geröngt und ausser meinem Alter entsprechenden (damals noch 42 !) Abnutzungserscheinungen nichts weiter gefunden.


    Seit einem halben JAhr habe ich die Schmerzen inzwischen in allen ! Gelenken und in den Muskeln.


    Mein Hausarzt überwies mich zu einem Rheumatologen. Dieser stellte letzte Woche nach einer Untersuchung fest, daß ich an einem Hypermobilitätssyndrom leide. D.h. meine Bänder sind alle zu lang und das Bindegewebe ist zu schwach.


    Als Kind konnte ich mich recken und strecken wie eine Schlange :-), wurde damals noch dafür bewundert. Heute erreiche ich immer noch (trotz meinen fast 44 Jahren) mit beiden Händen den Fußboden ohne Schwierigkeiten und mit meinen Armen kann ich mich vonhinten am Kopf kratzen ! In eine Flasche passe ich aber nicht rein ;-D ;-D


    Doch in meiner linken Hand habe ich arge Schmerzen, die nur medikamentös behoben werden können.


    Da ich ausserdem noch starke Schmerzen in der Muskulatur (vor allem in den Beinen) hat der Rheumatologe noch ein Bluttest angeordnet, der noch andere Entzündungen "ans Licht" bringen sollen. Er tippt ganz vorsichtig noch auf ein Weichteil-/Muskelrheumatisums.


    Zur Entlasstung meines linkes Handgelenkes und des Daumens trage ich in der Arbeit und während ich die Hand bealsten muß jetzt eine Aktivbandage.


    Ich hatte schon zwei mal Bänderrisse in den Fußgelenken, eingeklemmten Nerv im Ellenbogen und einen Bandscheibenvorfall. Der Rheumatologe meint, es kann sehr gut damit zusammenhängen.


    Ich verstehe nur nicht, daß kein Arzt bisher in diese Richtung gedacht hat ?


    Aber die Krankheit ist noch rätselhaft und nicht jeder Arzt denk an einen HMS.


    Noch warte ich auf meine Blutwerte. Doch laut des Arztes gibt es verschiedene Rheumaarten, die laut Blutbild nicht zu erkennen sind.


    Ich bin ziemlich unsicher und hätte gern jemanden hier im Forum zum Austauschen.


    Gibt es hier jemanden der ähnliche Erfahrung gemacht oder Ähliches hat ???

  • 32 Antworten

    Hypermotilitaet ist ja keine Krankheit und verursacht selbst keine Scmerzen. Es macht es nur wahrscheinlicher, dass man andere Probleme kriegt. In den 40-ern kriegen vielen Frauen erste OA-Symptome, bei Hypermotolitaet eben etwas frueher.


    Die Behandlung ist wie bei jeder OA.


    Gruss

    Hallo Babs2105


    Ich habe auch das Hypermobilitätssyndrom und meine Hauptbeschwerden liegen wie auch bei dir bei den Handgelenken. Leider kann man da sehr wenig, eigentlich gar nichts machen. Die Muskeln in den Handgelenken lassen sich eigentlich kaum mehr trainieren, als sie es eh schon sind. Das einzige was gegen die Schmerzen helfen würde, ist laut Aussage meines Arztes eine Versteifung der Handgelenke. Aber bevor man solche Schritte einleitet, sollte man sich das meiner Meinung nach sehr gut überlegen. Ich bin erst 24 und bei der Arbeit auf meine Hände angewiesen. Für mich wäre das wirklich der allerletzte Aussweg.


    Versuche nochmal mit deinem Arzt zu reden. Mir hat er für den Abend (während der Arbeit ist das bei mir nicht möglich) so Armschienen verordnet, die ich jeden Tag zwei Stunden tragen soll, damit sich die Handgelenke wieder beruhigen können. Es bringt leider auch nicht sooo viel, aber immerhin etwas....


    LG Chrissi

    Hallo Babs,


    habe dir eine mail gesandt....


    Die Aussagen von agnes sind nicht korrekt.


    Beschwerden haben Hypermobile meist schon seit ihrer frühesten Kindheit, jedoch wird dies meist auf "Wachtumsschmerzen" zurückgeführt, was es in diesem Sinne aber eigentlich gar nicht gibt!


    Die Symptome werden fast immer falsch gedeutet. In der "Teeni-Phase" kommen meistens erste akute (Sub-)Luxationen einzelner kleiner oder großer Gelenke hinzu, und DANN fängt der Leidensweg erst richtig an.... wobei es DANN meistens noch zig Jahre dauert, bis ein Arzt das Hypermobilitätssyndrom diagnostiziert... vorher wird man meistens als Simulant abgestempelt... Den Ärzten wird schließlich gelehrt, das hypermobilität "ein Geschenk Gottes" sei...


    wo hingegen das Ehlers-Danlos-Syndrom als Krankheit akzeptiert wird.


    Das Hypermobilitäts-Syndrom ist dem EDS Typ 3 zuzuordnen, und DAS ist als Krankheit schon voll anerkannt.


    Nun ja, hoffen wir, das das HMS-Syndrom langsam bekannter und somit auch gesellschaftlich akzeptiert wird....


    Gruß hamsterl

    Chrissy2

    Hallo,


    es sind schon ein paar Tage her, daß ich hier geschrieben habe.


    Ich habe inzwischen noch eine andere Diagnose erfahren und zwar, daß ich neben meinem Hypermobilitätssyndrom noch eine Arthrose habe.


    Ja, ich habe für beide Hände Aktivgelenkbandagen zur Entlastung bekommen, die ich während belastenden Arbeiten tragen muß.


    Ich muß ehrlich zugestehen, es bringt schon was.


    Die Rechte trage ich nur, wenn ich Schmerzen habe, die Linke meistens, weil dort die Schmerzen immer da sind, vor allem nach schwereren Arbeiten.

    Auch ich hatte die sogenannten Wachstumsschmerzen und keiner nahm mich damals ernst.


    Im Sport allerdings war ich eine richtige Sportskanone: eine Brücke aus dem Stand oder mal eben einen Spagat hinzulegen waren für mich ein Klacks !


    Erst heute verstehe ich somanches woran es damals gelegen hat, es war schlichtweg "nur" HMS.


    Ich habe es in meinem Bekanntenkreis erzählt, aber keiner hat diesen Begriff auch nur gehört.

    Hi

    Auch ich habe das Hypermobilitätssyndrom. Als Kind hatte ich nur zwischendurch Handgelenkschmerzen rechts, ging dann durch Ruhigstellung immer nach ein paar Tagen weg (Wachstumsschmerzen), das hab ich jetz allerdings nur noch selten. Ich hatte dann 2001 einen Sportunfall (wir haben im Aerobic ein Kunststück geübt, konnte mich nicht mehr halten und habe mir dabei die Schulter etwas verdreht) Hat etwas geschmerzt, hab mir dabei nichts gedacht un weiter geturnt, dann ist mir di Schulter 2x lux. aber immer wieder von selbst reingegangen. Sie ist dann immer wieder ab und zu lux. Dann im Sommer 2004 wieder mal, danach hatte ich eine Frozen Shoulder (eingesteift) und die Schulter war fast andauernd entzündet. Im Nov. 2005 dann OP (arthroskopische Stabilisation). Seit der Luxation im 2004 haben meine Probleme begonnen. Die rechte Schulter hat dann auch angefangen zu schmerzen (die ist bis jetz nur 1-2 mal fast lux.). Meine Füsse hab ich auch ein paar mal Verstaucht, der linke ist ziemlich instabil, aber wenn ich Ihn bandagiere gehts ziemlich gut. Der war vor 2 1/2 Jahren mal entzündet und seit da schmerzt er (wenigstens nicht mehr andauernd). Seit einiger Zeit Schmerzen auch meine Knie zwischendurch und die Hüfte. Ich hatte im April 2007 einen Snowboardunfall (ich war auf dem Ski-Lift und einer ist voll in uns gerast). Das hat wohl auch meiner HWS geschadet, ich hab zwar damals nichts gemerkt. Ca. ein Monat später begann sich vom Schulterblatt links später bis in den Nacken alles zu verkrampfen und ist immer noch total verspannt, das zog sich dann auch noch nach rechts. Die li Schulter wurde wahrscheinlich beim Sturz etwas überdehnt, ist aber noch stabil). Ich geh jetzt zu einem Chiropraktor der sich auch mit Hypermobilität auskennt. Er hat festgestellt dass ich eine Leichte Skoliose habe. Ich habe am 25. Okt. eine manipulation unter Narkose, dann sollten die Verspannungen besser sein, inkl Schwindel, Kopfschmerzen, usw. Er hat auch bemerkt, dass meine Hüfte re etwas blockiert (ich hab das rechte Bein 2 1/2 Jahre überbelastet, wegen meinem li Fuss). Beim Snowboardunfall hab ich mich wahrscheinlich mit der linken Hand abgestützt (eine halbe Stunde später begann mein Daumen zu schmerzen). Es hiess dann Verstaucht beim Orthopäden, bekam eine Daumenschiene und wenn es nicht besser werde soll ich zu einem spez. Nun da es rechts ist und in letzter Zeit eher mehr als weniger Schmerzt hab ich noch der Chiropraktor gefragt. Dieser meinte, dass der Daumen instabil ist und war auch der Meinung, dass ich zu einem Handchirurgen solle (warte noch auf den Termin). An meinem linken Arm/Schulter bis in die Finger hab ich seit 2004 fast andauernd Gefühlsstörungen, nicht immer gleich stark. Kraft hab ich auch nicht mehr viel links sowieso nicht eine Zeitlang kann ich etwas Kraft aufbauen, dann hab ich wieder zu starke Schmerzen. Rechts nimmt die Kraft in letzter Zeit auch ab. Kann das rechts sein, weil die Schulter instabil ist oder kommt das von der HWS? Sorry, ist etwas lang geworden. Lg Arlene

    @Arlene

    Hallo Arlene

    Zitat

    Ich geh jetzt zu einem Chiropraktor der sich auch mit Hypermobilität auskennt. Er hat festgestellt dass ich eine Leichte Skoliose habe. Ich habe am 25. Okt. eine manipulation unter Narkose, dann sollten die Verspannungen besser sein, inkl Schwindel, Kopfschmerzen, usw. Er hat auch bemerkt, dass meine Hüfte re etwas blockiert (ich hab das rechte Bein 2 1/2 Jahre überbelastet, wegen meinem li Fuss).

    warst du beim Dr. Max Widmer in der Schweiz in Brugg oder Baden?

    Hypermobilitätssyndrom

    Hallo!


    Ich habe HMS seit vier Jahren und leider schon deformierte Finger und Zehen erst hat man mich auf Rheuma behandelt und nur mit Medikamenten voll gestopft und es ging mir immer schlechter. Mein Arzt wußte nicht mehr weiter ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen. Dann habe ich Medikamente bekommen die mir gut taten. Und dann kam die Reha wegen Berufserhaltung. Doch nach zwei Tagen dort hat man mir schon gesagt das man mir dort vor Ort nicht helfen kann. Ich habe Paraffinbäder bekomme und Reizstrom im Wasser.


    Jetzt gehe ich drei mal in der Woche Muskelaufbautraining machen und ich kann fast due Medikamente weg lassen.


    Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tips für mich??!!


    MfG Mareike82

    Hallo Mareike

    Ist zwar schon einige Zeit vergangen, seit du geschrieben hast.


    Hast du denn mit allen Gelenken probleme?


    Wenn dir das Muskelaufbautraining hilft, ist es wohl das Richtige für dich. Ich weiss halt nich was genau alles deine Probleme sind und man kann auch nicht allgemein sagen, was hilft. Das muss jeder für sich herausfinden, was für ihn gut ist und was Linderung bringt.


    Im Wasser bewegen ist empfehlenswert (schwimmen, Aqua-fitness), vielleicht hilft warmes wasser, wärme, kälte, etc..


    Isometrische Übungen können auch helfen, die sind weniger belastend für die Gelenke.


    Wenn du noch etwas über dich schreibst, wo du probleme, schmerzen hast, welcher Art (verspannungen, stechen, usw.) kann man dir besser Tips geben.


    Ich hoffe, dass es bei dir weiterhin besser wird.


    Liebe Grüsse Arlene

    Hypermobilitätssyndrom

    Hallo zusammen!


    Bin durch Zufall auf dieses Forum gestossen. Was diese Krankheit betrifft, kann ich ein Lied davon singen!


    Ich bin in der Zwischenzeit 44 Jahre alt, kann ohne zu trainieren in den Spagat, kann beide Beine hinter dem Kopf verschränken und wenn ich auf einem Stuhl stehe und mich vornüber beuge, komme ich mit meinen Händen bis zum Handgelenk unter den Stuhlrand!!!


    Das hört sich zwar toll an, ist es aber nicht. Ich leide nunmehr seit 15 Jahren an dieser "Krankheit", die ja leider immer noch nicht als solche anerkannt wird. Ich kann nicht lange sitzen, ohne dass ich Rücken- und Muskelschmerzen bekomme, kann nicht lange Stehen, die Gehstrecke ist eingeschränkt und Tragen darf ich schon gar nichts mehr, ohne dass nicht irgendetwas blockiert. Ich bin im ganzen Skelett hypermobil! Ich habe auch dadurch meine Arbeit verloren, weil ich aufgrund der Schmerzen immer häufiger fehlen musste. Danach begann eine 5jährige Aertzeodyssee, ohne dass mir einer helfen konnte. Jeder Arzt stellte die Diagnose Hypermobilität. Die verordnete Kräftigungstherapie schlug nicht an. Im Gegenteil, jedesmal musste ich danach zum Chiropraktiker, weil ich mir immer etwas bei den Uebungen oder an den Geräten blockiert hatte. Am schlimmsten war der Rheumatologe. Dieser schickte mich sogar zum Psychiater, weil er nicht mehr weiterwusste!!!! Es könnte ja psychosomatisch sein. Ich kam mir vor wie eine Simulantin! Aber Gott sei Dank liegt es doch an meinen Gelenken, im Kopf ist alles normal :-)! Am schlimmsten sind die Blockaden in der Wirbelsäule. Mal in der HWS, dann leide ich unter Schwindel, Kopfweh und Müdigkeit, der ganze Nacken tut weh. Im Bereich der Brustwirbelsäule blockieren meine Rippen, so dass es manchmal richtig weh tut beim Atmen, die Brustwirbel blockieren, so dass der ganze Brustkasten weh tut und am schlimmsten ist's, wenn der 5. Lendenwirbel oder die Iliosakralgelenke blockiert sind. Das einzige, was mir noch hilft, ist Chiropraktik! Arbeiten kann ich aufgrund der Schmerzen schon lange nicht mehr, eine Rente wurde abgelehnt, da Hypermobilität ja keine Krankheit ist! Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass ich unter Schwindel oder Rückenschmerzen leide. Das alles nur, weil ich zu lange Sehnen und Bänder habe! Man hat mich vertröstet und gesagt, dass es im Alter besser wird. Bis jetzt wird es aber immer schlimmer! Wenigstens kann ich im Alter meine Schuhe noch selber binden :-)


    Ist ein bisschen lang geworden, ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt.


    Es grüsst euch alle Marika

    HMS

    Hallo!


    Ich habe vorallem schmerzen in den Fingern (die sind schon verformt) und in der Hüfte dort hat man mir gesagt brauche ich in 10-15 Jahren eine neue . Die Wirbelsäule im bereich des Hals macht mir auch schwer zu schaffen. Das Training mußte ich leider mittlerweile einstellen weil ich ständig schwindel und kopfschmerzen hatte.


    Meine Arbeit als Köchin in einer Großküche kann ich auch nicht mehr lange ausführen wenn es so weiter geht .


    Von den Medikamenten die ich bekomme habe ich nur Nebenwirkungen und nehme sie schon gar nicht mehr . Einen neuen Arzt suche ich zur Zeit auch der vielleicht etwas über HMS weiss doch das ist nicht ganz einfach!


    Doch wie sagt man lebe Dein leben und gib die Hoffnung nicht auf!!


    MfG Mareike

    Will mich auch mal wieder melden.


    Ist schon ´ne Weile vergangen, seit ich hier schrieb.


    Aus meinem HMS ist jetzt mittlerweile an fast allen Gelenken eine Arthrose dazu gekommen.


    Habe schon etliche Physiotherapien hinter mit, eine Reha, mache jetzt Reha-Sport, aber die Beschweden bleiben.


    Vorletzte Woche wurde bei mir ein Subacrominales Impingement der Schuler diagnostiziert. Die Schulter ist schon so weit nach ober verrutscht, so daß die Knochen mittlerweile aufeinander reiben.


    Bin momentan auch krank geschrieben, weil sich die Nackenpartie entzündet hat.


    Statt Frühstück, esse ich Medikamente ;-)


    Parafinbäder finde ich super !!! Allerdings helfen sie mir nur, während der Prozedur. Schmerzen habe ich danach auch wieder.


    Spagat allerdings kann ich schon lange nicht mehr machen ;-D


    LG


    Babs