Nasenbluten bei arteriitis temporalis

    hallo ..


    meine mama leidet seid einem jahr an dieser krankheit und seid gestern hat sie immer blut mit im taschentuch wenn sie sich nase putzt.. es ist helles blut und immer wieder kopfweh die mama nicht beschreiben kann. das hauptgebiet der krankheit ist bei ihr im kopf .. auf der strin ist sind die adern immer angeschwollen und da weiss man das auch die werte schlecht sind .. weiß jemand wiso sie jetzt das blut immer hat beim nase putzen .. ist das schlimm?


    lieben dank Nicky

  • 7 Antworten

    Hallo Nicky,


    eine Diagnose per Internet kann und wird Dir keiner hier geben können (ist sogar rechtlich verboten). Ich denke mal, dass Deine Mutter mal einen HNO-Arzt aufsuchen sollte, damit die Ursachen des Nasenblutens mal abgeklärt werden.


    Gruß


    trombone

    trombone

    vielen dank für deine antwort, meine mutter hat selber jetzt ins forum geschrieben .. vielleicht findet sie ja antworten weil ihre rheumatologin ihr nicht so die auskumpft gibt die sie gern haben würde.


    danke Nicky

    das mit dem "hellen" Nasenbluten hatte ichauch schon

    habe gerade Deine Einträge gelesen, leider geht nicht daraus hervor, wie aktuell sie sind -Datum/Jahr-


    Also mich hat es im Februar 2007 "eiskalt erwischt". Ich tippte auf Nebenhöhlenentzündung, wurde auch erst einmal so mit alternativen Mitteln behandelt. Ich bin ebenfalls wie Deine Mutti 59 1/2 Jahre alt und durch einen Arztwechsel und Blutabnahme wurde diese Krankheit diagnostiziert.


    Wenn es noch aktuell ist, würde ich mich gerne mit ihr austauschen.


    Ich bin im Moment auf 25 MG Prednisolon Ratio, für den Magen Omeprazol (jetzt eine morgens eine Abends) 1 x wöchentlich Alendron und morgens und abends 1 Calcivit D Brausetablette 600 mg. Die Krankheit wurde durch einen chirugischen Eingriff bestätigt. Heute war ich zur Magenspiegelung (da Blut im Stuhl) - aber kein Befund, also noch eine Darmspiegelung :-(


    Einen AUgenarzttermin habe ich auch schon hinter mir, ein neuer steht an - Netzhaut??? oder so.


    Mein Arzt sagte, dass das Alendron-HEXAL von mir bezahlt werden muss und die Kasse es erst nach dem ersten Knochenbruch zahlt. Nun sehe ich aber gerade auf meiner Quittung, das ich für 12 Wochen (89,07 €) eine Zuzahlung von 8,91 bezahlen musste. Das Calcivit D habe ich bezahlt ca. 27 Euro.


    Ich wohne in Hamburg und mein Eintrag ist vom 30.03.2007.


    Würde mich freuen, von Euch zu hören -lesen!

    Alendron und Calcium

    Hallo maulwurfwaldi,


    ich habe eine Vaskulitis (Entzündung der Baucharterie) und nehme seit ca. 16 Monaten Cortison (Corti am Beginn der Erkrankung 30 mg, ausschleichend derzeit noch 8 mg).


    Ab 7,5 mg Cortison wird Calcium m. Vitamin D vom Arzt verschrieben und die Krankenkassen übernehmen die Kosten.


    Alendron wird ebenfalls verschrieben, wenn eine Osteoporose bereits diagnostiziert ist bzw. wenn der Werte der Knochendichtemessung unter dem "Normalwerten" liegt und damit eine beginnende Osteoporose "angesagt" ist, die sich ja durch die Cortisoneinnahme leider verschlechtert. Also, es muss nicht erst ein Knochenbruch vorliegen!


    Das mit dem "Knochenbruch" wegen Osteoporose ist allerdings die Voraussetzung für die Krankenkassen, damit sie die Knochendichtemessung übernehmen, ansonsten muß man sie selbst bezahlen (Kosten zwischen ca. 40 € und 60 €).


    Liebe Grüsse


    ingrid-anna

    Das ist ja mal interessant. Hier (UK) gilt es als Nachlässigkeit, einem Patienten, der längerfristig Steroide nehmen muß, kein Bisphosphonat (Alendron z.B.) zu verschreiben - und natürlich gibt´s das auf rezept.


    Logisch ist Eure Variante überhaupt nicht, da selbige die Knochen ja nicht besser machen, sondern nur vor dem weiteren "verdünnen" bewahren.


    Wie steht es mit Protelos?

    Calcivit D

    Hallo ingrid-anna,


    Danke für Deinen Beitrag!


    Das Calcivit D habe ich inzwischen auch auf Rezept verschrieben bekommen - und das OHNE Zuzahlung *Staun*.:)D


    Kortison ist ab 1.5 auf 20 mg heruntergesetzt. Du nimmst es schon so lange ein!! Hört eigentlich die Gewichtszunahme irgendeinmal wieder auf? Nicht das ich unbedingt eitel bin - es ist eher eine Kleidungsfrage *nix passt mehr*.


    Eine Frage hätte ich noch an das Forum:


    Liegen meine Stimmungsschwankungen und Schlappheit nun an der Krankheit oder am Kortison. Im Büro geht's ja noch so zufriedenstellend, kaum bin ich meine 3 Treppen hoch zuhause überfällt mich eine "Arbeit geh weg - ich komm" Einstellung und ich gehe mir selbst damit auf die Nerven, weil ich es auch körperlich alles nicht mehr so schaffe.


    Liebe Grüße


    Waltraud

    Hallo Waltraud

    schaue nicht so regelmäßig hier in dieses Forum rein (bin eher auf rheuma-online und im Vaskulitis-Forum), deshalb auch erst jetzt die Antwort.


    Leider hört die Gewichtszunahme erst dann auf, wenn das Corti reduziert wird. Am Anfang, bei 30 mg, hatte ich ungefähr zwischen 15 kg - 17 kg zugenommen. Wobei ich vorher durch die Erkrankung aber bereits ca. 7 - 9 kg abgenommen hatte und für mein Alter schon leicht "untergewichtig" war!;-). Das heißt, wenn ich mich an meinem normalen Gewicht vor der Erkrankung orientieren habe ich seit der Cortisoneinname "nur" ca. 6 kg zugenommen.


    Dafür passe ich allerdings seit 1 Jahr höllisch auf, was ich esse!!! Keine (oder so gut wie keine) Schokolade, Kuchen etc., viiieeel Gemüsemahlzeiten (hab' mir extra einen Dampfgarer zugelegt, in dem ich 3 Sorten garen kann, davon esse ich dann fast die ganze Woche), viel Salat und Obst, fettarme Joghurts, Vollkornbrot usw., wenig Fleisch (hab' ich eh schon vorher nicht so viel gegessen), tja, und dann quäle ich mich noch ins Fitness.


    Das ist auf Dauer nicht so ganz einfach zum durchhalten. Manchmal klappts ganz gut und dann hab' ich wieder ein paar Ausreißer drin. Aber insgesamt gesehen halte ich einigermaßen das Gewicht, auch wenn es durch das Corti sehr schwierig ist.


    Leider habe ich trotzdem locker fast 2 Kleidergrößen zugelegt. Hatte dann auch schon die Situationen, wo eine Hose noch gut gepasst hatte und ich dann 2 Wochen später wie eine "abgebundene Leberwurst" drin ausgeschaut habe; da war ich dann schon mal zutiefst frustriert, noch dazu, wo die Klamotten gerade neu waren!


    Mhm, die Stimmungsschwankungen können auch vom Corti kommen (ich glaube es steht auch etwas von Depressionen auf dem Beipackzettel), die hab' ich auch so ganz ohne Grund manchmal. Die Schlappheit ist vermutlich eine Begleiterscheinung der Erkrankung. Ich musste leider bei mir feststellen (konnte früher arbeiten bis zum Umfallen), dass jetzt leider nicht mehr so viel geht und ich schneller müde werde. Außerdem habe ich auch öfter keine Lust mehr, noch was zu machen. Das schlechte Gewissen, wenn ich die Dinge dann mal liegen lasse, versuche ich mir gerade abzugewöhnen:=o


    Viele liebe Grüsse


    ingrid-anna