RHEUMA, rente abgelehnt, wie kann man weiter vorgehen?

    hallo, und zwar habe ich heute mal eine frage, die meine mutter betrifft.


    sie ist 43, und hat seit 7 jahren starkes rheuma.nun "möchte" sie rente beantragen, is es sehr wahrscheinlich, das diese aufgrund des alters abgelehnt wird?wie kann sie dann vorgehen?.....gibt es erfahrungsberichte??

  • 7 Antworten

    Meine Tante ist auch auf Grund von Rheuma mit Anfang 40 in Rente gegangen. Sie hatte auch Probleme, die Rente durchzubekommen, hat aber nicht locker gelassen und musste diverse Ärzte, z. B. vom Medizinischen Dienst, aufsuchen.


    Außerdem hat meine Tante einen Rechtsanwalt beauftragt, der die ganze Sache beschleunigt hat und letztendlich hat sie Recht bekommen.

    Hi gina,


    melde dich beim VDK an die helfen einem bei solchen Sachen.


    Der Verein ist für Behinderte und chronisch Kranke, die helfen einem mit dem Wiederspruch und auch stellen die einem den Anwalt wenn es hart auf hart kommt.


    LG

    Fast alle Anträge in einer solchen Situation werden erstmal abgelehnt, weil die Beabeiter davon ausgehen, dass sich 50 % der Antragsteller dann eben gar nicht mehr melden und so die Rente "gespart" wird. Also kann sich deine Mutter darauf einstellen, dass der erste Antrag abgelehnt wird, danach soll sie Widerspruch einlegen, so verschenkt sie keine Chance darauf, dass die Rente eventuell doch bewilligt wird.

    Zitat

    nun "möchte" sie rente beantragen,

    Sie kann übrigens eine Kur beantragen, die dann gleichzeitig als Antrag zur Rente gilt. Aber wie schon jemand schrieb, erkundige dich mal genauer bei der VdK. @:) Viel Glück @:) :)*

    Hi gwendolynn,


    einen Antrag auf Reha ist nicht ein Antrag zur Rente. Es gilt die Regel Reha vor Rente.


    Habe sehr schlechte Erfahrung gemacht mit Rehaärzten wenn es ums Thema Rente ging.


    LG

    VDK beitreten oder ggf. Anwalt für Sozialrecht einschalten. Häufig ist erstmal mit Widerspruch zu rechnen. Außerdem gibt es im Rentenverfahren die Staffelung "bis 3 Stunden", "3-6 Stunden" oder "voll arbeitsfähig". Es kann also passieren, dass nur eine Teilrente bewilligt wird.


    Ein "Hindernis" auf dem Weg zur Rente ist leider auch, wenn man zu selten (!!!) im Vorfeld krankgeschrieben war; dies wird i.d.R. ausgelegt als "ist nicht so schlimm und Rente nicht erforderlich". Ggf. also wirklich häufiger mal krankschreiben lassen, statt sich zur Arbeit zu quälen.