Rheumabehandlung mit Humira bei privater Krankenversicherung

    Hallo zusammen,


    ich schreibe gerade einer Ausarbeitung zum Thema "Rheuma" und bin dabei auf einen Fall aus meinem Bekanntenkreis gestoßen:


    Die Frau hat als Diagnose Rheuma und ist bei einer privaten Krankenversicherung versichert.


    Nun hat der behandelnde Rheumatologe eine Behandlung mit dem Medikament "Humira" vorgeschlagen und der Frau aufgrund der ziemlich hohen Kosten für das Medikament geraten, vor Behandlungsbeginn eine Kostenzusage ihrer privaten Krankenversicherung einzuholen. Gesagt - getan und zu ihrem Erstaunen wurde ihr die Behandlung mit der schwammigen Begründung der "medizinischen Notwendigkeit" nicht genehmigt.


    Nun meine Frage: Gibt es Jemand der privat krankenversichert ist und diese Behandlung genehmigt bekommen hat?


    Welche Begründung des Arztes war hierfür notwendig?


    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe


    Frank

  • 3 Antworten

    Hallo,


    ich würde in anderen Foren schreiben. Hier ist es wunderbar breit gefächert, aber diese Frage macht z.B. in einer Bechterew Gruppe auf Facebook Sinn. Da haben einige Erfahrung mit der Fragestellung.


    Lieben Gruß :-)

    Eine Menge unterschiedlicher Erkrankungen werden oft als "Rheuma" bezeichnet, es stellt sich also erst mal die Frage, was die Frau genau hat. Eine rheumatoide Arthritis oder eine andere Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis? Dann stellt sich die Frage nach dem Schweregrad, lt "rote Liste" ist Huira nur für mittlere und schwere Verläufe zugelassen.


    Das "nicht notwendig" bedeutet möglicherweise auch, dass andere Basistherapien noch nicht ausgeschöpft sind, das ist bei den meisten Indikationen Voraussetzung. Ist ja auch kein Wunder: Basistherapie mit MTX ca. 100€ im Monat (wenn Tabletten reichen, sogar noch wesentlich billiger), Humira ca. 2.000 Euro.

    Ich kenne Humira nicht, ich werde mit Simponi behandelt.Eine Spritze im Monat. Wer kann darüber Auskunft geben.


    Ich hätte noch eine dringende Frage.


    Am 17.05.2017 ist mir in der rechten Kniekehle die Bakerzyste geplatzt und hat meine Wade fast zum platzen gebracht. Schmerzen ohne Ende. Therapie: Iboprofen 600mg 1-1-1-1, Novalgin 500mg 1-1-1-1


    und Magenschutz 20mg 1-0-0-0.Täglich einreibung mit Voltaren Schmerzgel bis 5x täglich incl. Verband, vom Fuß bis zum Knie.


    Am Montag 22.05.2017 soll ich einen Kompressionsstrumpf Klasse 1 bekommen.


    Wie lange wird die Behandlung bis zur Genesung wohl dauern?


    Wer hat Antworten