• Rheumafaktoren

    Mal ein Frage an die Experten hier in diesem Bereich: Im Rahmen einer möglichen Polyneuropathie-Erkrankung wurde eine Blutprobe entnommen, es ergab sich u.a. ein Eintrag Rheumafaktoren (quant.) i.S. (Neph.), dieser sollte lt. Referenz <14 IU/ml sein, bei mir lag er bei 17,4. Der ANA Wert (<1:100) war normal. Kann mir hier jemand sagen, was unter den…
  • 32 Antworten

    so nochmal ein neues Blutbild bekommen


    der Rheumafaktor IgM ist erhöht, der Wert ist 19, der Referenzspanne ist <15.


    Der ANA ist positiv


    der Wert beträgt 1.100


    Ich habe es leider verpasst den Neurologen nach den CCP AK und MVC AK zu fragen


    Könnt ihr da so etwas erkennen ? 19 hört sich für mich ja nicht so viel an, aber die Differenz zu 15 finde ich schon happig, oder seh ich das falsch ? Welche Werte sind denn repräsentativ bei Erkrankungen ?


    Habe demnächst einen Termin in der Rheumatologie, da werde ich das nochmal erwähnen.

    Chris, Deine Werte sind extrem geringfügig erhöht und taugen absolut nicht für eine Diagnose. ANA kann auch nach bestimmten Infekten leicht erhöht sein. Nach einer EBV-Infektion hatte ich z.B. einen ANA-Titer von 1 : 640. Ein RF von 19 bedeutet rein gar nix.


    Gerade heute kam der Arztbrief meines Rheumatologen vom Termin vorletzter Woche an. ANA (homogen) = 1 : 1280, ds-DNA = 1 : 160, CK = 298, CK-MB = 28,7, C4 = 4.9, C3 = 67,6. Ebenso sind einige andere Werte (z.B. die Leberwerte GOT und GPT) deutlich aus dem Ruder.


    Okay, bei mir ist zwar eine entzündlich-rheumatische Erkrankung (Psoriasis-Polyarthritis) seit 20 Jahren bekannt, doch passen die obigen Befunde nicht wirklich dazu. Sehr vieles spricht für SLE, doch fehlen die dazugehörigen Symptome.


    Die Rheumatologie ist mitunter sehr kompliziert, zumal es nicht sooo selten auch zu Misch-Erkrankungen kommt. Die einzigen kompetenten Ärzte dafür sind internistische Rheumatologen. Orthopädische Rheumatologen sind vor allem zuständig für die Beurteilung und Therapie zerstörter Gelenke.